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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Bewegender Meilenstein des Gegenwarttheaters
Auch wenn schwule Thematiken bei Tony Kushners Bühnenstücken "Angels In America" vorkommen (denn der Autor ist schließlich selbst schwul) ist es noch lange kein "Schwulenstück". Vielmehr rechnet Kushner in seinen Anfang der 90er-Jahre uraufgeführten Theaterwerken mit der Ignoranz und der verfehlten Sozialpolitik seines Landes ab. Die Serie,...
Veröffentlicht am 29. November 2005 von Andreas Schneider
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne |
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21 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Die technische Ausstattung ist eine Zumutung
Da wird einem ein aussergewöhnlicher Film, der zugegebenermassen ungwöhnlich komplex ist, als 1 Track pro Teil angeboten. Dieser 6 Teiler, der aus 6 Kapiteln besteht und auf 2 DVDs aufgeteilt ist hat jeweils nur 3 Tracks von ungefähr einer Stunde auf einer DVD.
Man ist gezwungen Pausen einzulegen, kann aber nicht zu der Pausenstelle zurückkehren, sondern muss sich...
Veröffentlicht am 21. Mai 2006 von charlotte
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Bewegender Meilenstein des Gegenwarttheaters, 29. November 2005
Auch wenn schwule Thematiken bei Tony Kushners Bühnenstücken "Angels In America" vorkommen (denn der Autor ist schließlich selbst schwul) ist es noch lange kein "Schwulenstück". Vielmehr rechnet Kushner in seinen Anfang der 90er-Jahre uraufgeführten Theaterwerken mit der Ignoranz und der verfehlten Sozialpolitik seines Landes ab. Die Serie, kongenial besetzt und inszeniert von Altmeister Mike Nichols, folgt diesem Weg genau, denn Kushner selbst war für das Drehbuch verantwortlich. Kushner betreibt Geschichtsaufarbeitung der Reagan-Ära und spinnt aus z.T. fiktiven Figuren, aber auch Persönlichkeiten, die wirklich gelebt haben (Roy Cohn, Ethel Rosenberg) eine Geschichte, die nicht nur die Grenzen des Genres sprengt, sondern auch dem Zuschauer viel Wissen (z.B. über diverse politische Affären und Ausdrücke, die hier in Europa gänzlich unbekannt geblieben sind) und Konzentration abverlangt. Diverse Schlüsselrollen sind bewußt doppelt besetzt, allerdings nicht so konsequent wie auf der Bühne (das Medium hat eben seine Grenzen), aber dennoch beeindruckend: wie Meryl Streep zum einen als alter Rabbi, als mormonische Mutter und als Erzkommunistin Ethel Rosenberg in ihre Rolle schlüpft, ist allein die Anschaffung dieser DVD-Box wert. Aber auch die anderen Darsteller (die z.T. auch schon in diesen Rollen am Broadway Triumphe feierten) sind ein Fest: Al Pacino schafft es gekonnt, den Kommunistenfresser und ultra-konservativen Anwalt Roy Cohn nicht nur als widerliches Ekel darzustellen, sondern auch Mitgefühl für diese unstrittene Figur mitzugeben. Mary-Louise Parker gibt der wohl tragischsten Figur, der valiumsüchtigen und todunglücklichen Harper Pitt ein eindringliches Profil, ebenso wie Justin Kirk als aidskranker Prior. Auch Jeffrey Wright als schwarzer Krankenpfleger Belize liefert mit seinen bösironischen Sprüchen einen Grundpfeiler der Kushner'schen Sprachgewalt. Überhaupt hat sich der Autor sehr auf seine Originalbühnensprache verlassen, wenig ist verändert worden und die deutsche Fassung trägt der bekannten Bühnenfassung Rechnung. Das sich im Medium Film gewisse Dinge imposanter darstellen lassen, als auf einer Theaterbühne, haben die Verantwortlichen natürlich sofort eingesehen und schwelgen förmlich in eindrucksvollen Bildern. Emma Thompson kommt das als Engel America natürlich sehr zu Gute. Die Traumwelten des Prior (bewußt im schönsten Tuntenbarock!) und die Halluzinationen der kranken Harper wirken ebenso bewußt künstlich und irreal, um dem Zuschauer klar zu machen, wie sehr sich die Figuren von der Realität entfernen. Sicher, das mag für einige Leute kitschig erscheinen, doch vermeidet die Serie trotz allem pathetische Ausbrüche, die seinerzeit Filme wie "Philadelphia" so unerträglich machten. Hier gibt es kein falsches, politisch korrektes Mitleid oder Gefühlskitsch. Dazu haben die funkelnden Dialoge stellenweie auch zu viel Humor. Es geht hier nicht allein um die typische "Schwuler-bekommt-AIDS"-Thematik. Vielmehr wagt Kushner hier, die Krankheit AIDS als Chance für die Gesellschaft zu begreifen: nämlich die Ignoranz und soziale Kälter unserer Gesellschaft anzuprangern. Für ihn ist der kranke Prior ein Prophet, der "die Wand aus Lügen" einreißen soll, ein Symbol für eine Zukunft, in der die Menschen sich wieder um ihre Mitmenschen kümmern und die Scheuklappen herabgerissen werden. Dabei bedient er sich nicht nur bei der politischen Seite, sondern vor allem bei der in den USA immer und stets hochgeschätzten Religionsfreiheit. Ob nun Mormone, Jude oder Christ: AIDS macht keine Unterschiede. Auch das allgegenwärtige Thema Rassismus wird eingebaut und in den religiösen Kontext eingepaßt. Wer hat's denn schwerer: ein Schwarzer oder ein Jude? Die Megastadt New York, der "Schmelztiegel, in dem gar nichts schmilzt", wie der rabbi am Anfang ganz richtig erkennt, wird hier also zum Mikrokosmos, für den die ganzen USA stehen kann. Und auch für den Rest der Welt. Denn Rassismus, Ausgrenzung, Machtmißbrauch und Religionsstreitigkeiten werden wohl immer ein Dauerthema bleiben. Fazit: keine leichte Kost, aber wer sich auf dieses Ereignis einläßt, wird die Welt im Anschluß mit anderen Augen sehen. Mein Horizont wurde durch Kushners Meisterwerk auf jeden Fall erweitert.
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Super Inszenierung von einem wunderbaren Drama!, 20. November 2006
Ich bin auf dieses Stück gestossen, weil es auf meiner Leseliste für die Zwischenprüfung steht. Ich hatte vorher noch nie davon gehört, leider! Ich kann nur sagen, dass die schriftliche Form wahnsinnig spannend ist, und mit so vielen historischen Details reingebracht, wie z. B. Roy Cohn, der ein echter Rechtanwalt war, Ethel Rosenberg, die, mit ihrem Mann Julius Rosenberg, in Amerika in den 50ern wegen Verrat hingerichtet wurde, Tschernobyl, Ronald Reagan, das Ende des kalten Krieges, u.v.m., ein bisschen wie Geschichtsunterricht funktioniert, aber auf einer unauffälligen Weise. Dieses Drama hat nicht umsonst den Pulitzer-Preis gewonnen und wird inoffiziell das beste Drama der 90er Jahren genannt. Es hat viel Komödie, sowie viel Ernstes und viel Trauriges. Ein bisschen von allen Emotionen.
Die Filmversion ist so gut umgesetzt, dass ich es nur empfehlen kann. Mit vielen grossen tollen Schauspielern, wie Al Pacino, Meryl Streep, Emma Thompson, Mary Luise-Parker, Patrick Wilson, u.v.m. Alles in dem Film is dem Schriftstück sehr detailgetreu gemacht, z. B. die gleichen Schauspieler spielen ein paar verschiedene Rollen. Die Musik zum Film ist wunderschön. Die spezialeffekte in dem Film sind ganz toll gemacht, z. B. mit dem Engel... Die Filmemacher haben sich sehr viel Mühe gemacht, alles, wie es so in den 80ern war, darzustellen: Autos, Mode, usw.
Das einzige, was es zu kritisieren gibt, wie ein paar vor mir schon geschrieben haben, ist die schlechte Aufteilung der Kapitel. Für 377 Minuten Film, nur 6 Kapitel. Wenn man den Film anhält und der DVD Player sich nicht merkt wo, muss man ziemlich lange spulen. Ansonsten gibt es keine Extras, und es hätte mich wirklich interessiert, die hinter-den-Kulissen-Szenen zu sehen... Die Qualität von dem Film ist sonst sehr gut.
Alles in allem ein lohnenswerter Kauf!!!
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Angels In America - Ein Ereignis!, 4. Januar 2006
Ich sah damals die deutsche TV - Erstausstrahlung dieser mehrteiligen Theateradaption, und war begeistert. Jetzt sah ich die englischsprachige Orginalversion via DVD und mein Eindruck hat sich noch gesteigert. Tony Kushners brillantes Skript, basierend auf seinem mit dem Pulitzerpreis u. New York Critics Award ausgezeichneten Bühnenstück, ist geistreich, mutig,vielschichtig,mit Mut zum Ungewöhnlichen, zum Surrealen, zum theatral überzeichneten, und auf beeindruckende Art größenwahnsinnig in ihrem Versuch nicht nur die Schicksale einiger Menschen und ihres Milieus, sondern einer ganzen Epoche,ihre Ängste, Sehnsüchte und Hoffnungen zu zeichnen. Nahezu unglaublich, dass diese epische Entwurf größtenteils auch noch funktioniert, was nicht zuletzt dem enormen erzählerischem Atem und der überbordenden Phantasie des Autors zuzuschreiben ist. Superb die couragierte, bis ins Detail feinsinnige,stimmige Regie von Theaterveteran und Kinolegende Mike Nichols ("Die Reifeprüfung" 1968 > Regieoscar, "Wer hat Angst vor Virginia Woolfe"1966), die das überlange ursprünglich zweiteilige Stück kongenial als Drama auf Kinoniveau vor dem Auge des TV - zuschauers entstehen läßt. Außerordentlich die darstellerischen Leistungen des bis zur kleinsten Nebenrolle perfekt besetzten Ensembles. Pacinos tiefgründige, und bei aller Energie, feingliedrige, hochnuancierte Darbietung in als historische Figur Roy Cohn ist absolut faszinierend und von frappanter Wahrhaftigkeit. Vor allem im zweiten Teil, namentlich der Sterbeszene, gelingt ihm eine erstaunliche Figurentwicklung, mit immer überraschenden Spielauflösungen und absoluter technischer Perfektion. Meryl Streep steht dem in ihren 3 Rollen (Rabbi Chemelwitz, Ethel Rosenberg und Mrs. Pitt) kaum nach, und nicht wegen der allerdings beachtlichen maskenbildnerischen Leistung des Make-Up Teams. Hier wird Schauspiel auf einem Niveau und von einer Klasse geboten, wie es/sie in den meisten US Kinofilmen heute kaum mehr zu finden ist. Ausdrücklich reihe ich auch die hervorragenden, erfreulich frischen, mitreißenden Darstellungen von Justin Kirk, Ben Shenkman, Patrick Wilson und Jeffrey Wright und Mary Louise Parker hier ein. Selbst in den techinschen Disziplinen, sprich Kamera, Schnitt und Musik (Thomas Newman) sowie Ausstattung ist "Angels In America" außerordentlich. In der Tat ist dieser beeindruckende, exzellent gemachte Mehrteiler des Privatsenders HBO, der schon mit "The Life Of Peter Sellers" ein großartige Arbeit produziert hat, wahrscheinlich eine der besten Produktionen die bisher im Fernsehen zu sehen waren.5 Golden Globe, 11 Emmy Awards (Beste Mini Serie, Regie, Drehbuch, Hauptdarsteller, Hauptdarstellerin, Nebendarseller, Nebendarstellerin,Make - Up, Ausstattung, Tonschnitt, Besetzung) und sage und schreibe 19 Emmy Nominierungen bestätigen diesen Eindruck deutlich. Umso unverständlicher, dass die ARD den Dreiteiler im Nachtprogramm versteckte, und somit der wohlverdienten Aufmerksamkeit und dem größten Teil der Zuschauer entzog. Umso bedauerlicher,dass gerade viele vourteilsbeflissene US - Zuschauer, aufgrund des Umstandes dass fast alle männlichen Figuren homosexuell sind, und AIDS thematisiert wird,sich weder mit den Qualitäten noch der inhaltlichen Herausforderung dieser beachtlichen Produktion befassen wollten, und lieber Augen, Verstand und künstlerische Wahrnehmung verschlossen. Umso toller, dass jetzt endlich die DVD erschienen ist. Ein MUST! Ran an die Regale. Jetzt!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5 Sterne reichen nicht , 12. Mai 2007
"Nichts ist für immer verloren. Auf der Welt herrscht so etwas wie schmerzhafter Fortschritt. Sehnsucht nach dem was einmal war und das Erträumen des Nahenden. - Also ich seh das jedenfalls so."
New York, 1985: Harper (Marie-Louise Parker) ist tablettenabhängig und fest davon überzeugt, dass sie außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt. Wie könnte sie sonst den freundlichen Mr. Lies sehen, der stets in ihrer Küche auftaucht und sie darauf einlädt, mit ihr an einen weit entfernten Ort zu reisen, direkt durch den Kühlschrank hindurch. Die Ehe mit Joe (Patrick Wilson, "Hard Candy", "Das Phantom der Oper") liegt schon seit einiger Zeit in einer Krise, Joe selbst, gläubiger Mormone und arbeitswütiger Anwalt, hegt wenig Verständnis für die apathische Art seiner Frau, drängt ihn doch sein rigoroser Chef Roy Cohn (Al Pacino) zu der Annahme einer Stelle in Washington.
Zur gleichen Zeit geht in New York die Beziehung zwischen dem schwulen Pärchen Prior Walter (Justin Kirk) und seinem Freund Louis (Ben Shenkman) in die Brüche. Bei Prior wurde Aids diagnostiziert, Louis kommt mit dieser Tatsache nicht klar und flüchtet sich in das hektische Treiben der Großstadt, während Prior sich selbst überlassen wird. Lediglich die Krankenschwester ("Zauberhafte Nanny" Emma Thompson) kann ihm eine kleine moralische Stütze bieten.
Als Joe unerwartet seine homosexuelle Seite entdeckt und auf Louis trifft, Harper ihren Wunsch verstärkt, das Ozonloch zu sehen und Prior auf einmal von einem Engel verkündet bekommt, er sei der Auserwählte, überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Joes Mutter Hannah (wunderbar: Meryl Streep) wird in ihren Grundfesten erschüttert, als sie New York betritt und nach ihrem Sohn sucht...
Acht Leute in der Großstadt New York, acht ergreifende Schicksale, acht unheimlich plastisch dargestellte Charaktere. "Millenium approaches" heißt es in dem englischen Original - wohl noch nie ist es so derartig gelungen, den Zeitgeist vor Millenium so echt und glaubwürdig einzufangen wie in diesem Film. Aids ist zum Thema geworden, die Menschheit scheint den Glauben verloren zu haben, Stress, Karrieresucht und Egoismus dominieren den Alltag. Gibt es denn noch Hoffnung?
Eingewoben in eine sagenhafte und phantastische Adaption des gleichnamigen Bühnenstücks von Tony Kushner, prall gefüllt mit einem Feuerwerk an Effekten, wunderbaren Einfällen, Situationskomik und einer Schauspielerbesetzung, die sich gewaschen hat, geht dieser Film der Frage auf den Grund. Allen voran Meryl Streep und Emma Thompson, die gleich in mehreren Rollen überzeugen und Al Pacino. Dazu lieferte Hollywood-Gott der Musik Thomas Newman einen wunderbar sensiblen, melodischen Soundtrack. Absurd, kurios, skurril, phantastisch und herzergreifend trifft dieser Film ziemlich gut den Nerv der Zeit - wie schade, dass er in Deutschland in der Versenkung verschwand, nachdem die ARD ihn einmalig im Nachtprogramm ausstrahlte. 5 Golden Globes und 11 Emmy Awards sprechen schließlich für sich. Anschauen! Es lohnt sich...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"Wir werden nicht mehr im Verborgenen sterben!", 16. August 2009
"Angels in America" ist ein monumentales, sechsstündiges Drama aus dem Jahr 2003 und entstand unter der Regie von Mike Nichols, nach dem Bühnenstück von Tony Kushner.
Das Stück spielt zwischen 1985 und 1990, zur Zeit der Reagan-Regierung und behandelt unter anderem die Themen Homosexualität, die Auswirkungen der Verbreitung von AIDS, Religion, Rassismus und Lebenslügen. Das klingt erstmal sehr gewaltig, tatsächlich verfliegen die sechs Stunden aber im Nu. Ich will auch gar nicht erst versuchen, die Handlung hier wiederzugeben, das sollte sich jeder selbst ansehen. Die Geschichten der einzelnen Personen sind alle irgendwie miteinander verbunden und bilden dadurch ein sehr stimmiges Gesamtbild. Am Ende steht die Hoffnung auf ein besseres Leben und Akzeptanz der Gesellschaft für alle Gruppen. So sollte es doch bitte auch sein.
Sämtliche Darsteller sind brillant und sehr glaubwürdig. Neben den großen Namen wie Al Pacino, Meryl Streep oder Emma Thompson, trumpfen hier noch Jeffrey Wright, Justin Kirk, Ben Shankman und Mary-Louise Parker auf und es ist eine Freude, ihnen zuzusehen.
Insgesamt kann ich diesen Film absolut empfehlen, es lohnt sich wirklich, denn das ist ein sehr spezielles Kunstwerk.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
absolut sehenswert - leider fehlen die extras..., 4. November 2005
es ist eigentlich nicht einfach, den charme dieser verfilmung zu beschreiben... machen es die vielen großartigen schauspieler, die die filmcharaktere glaubhaft und mit viel leidenschaft darstellen? oder sind es die dialoge, die man wirklich aufmerksam verfolgen muss um sie zu verstehen, die einen aber sowohl zum nachdenken bringen als auch des öfteren direkt ins herz treffen? oder sind es die manchmal sehr reduzierten und kühlen, ein anderes mal sehr üppig ausgestatten szenen? die wunderbare filmmusik tut ihr übriges und fügt sich wunderbar in die traurige geschichte, bei der doch immer wieder hoffnungsschimmer aufblitzen. "angels in america" ist meiner meinung nach ganz einfach ein großes stück film- und schauspielkunst, das einen nicht mehr loslässt. es packt einen gleich beim ersten mal, und doch braucht die geballte ladung an gefühlen oder worten ein 2., 3. oder 4. mal ansehen, um ihre volle wirkung entfalten zu können. und macht auch dann noch freude... über ein making of oder die enstehung des ursprünglichen theaterstücks hätte ich mich gefreut, extras fehlen jedoch zur gänze.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Wunderbar!!!, 7. September 2006
Kann diesen Film nur empfehlen...super Dialoge...tolle Musik...wunderbare Darsteller...ein Gesamtkunstwerk der Extraklasse!!!
Eben ein richtig schöner Film zum heulen und lachen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Film Oper aus einer anderen Welt, 9. Februar 2009
Nicht zu fassen, was hier auf knapp 6 Stunden an Emotionen aus dem Fernseher prasselt.
Das gleichnamige Broadway Theaterstück von Tony Kushner war ja auf den Theatern der Welt ein riesiger Erfolg, es wundert daher nicht, dass man daraus eine impossante Lebens- und Überlebenschronik auf die Leinwand d.h. Fernsehschirme dieser Welt zaubern musste.
Der eindrucksvolle Soundtrack von Thomas Newman allein zieht den Betrachter von der 1.Sekunde an schwebend, wie das gleitende Bild über dem Central-Park, über die Wolken und am Ende dieses grandiosen Film-Theater-Stückes direkt in die Herzen dieses phantastischen Schauspiel-Ensembles rein.
Wenn die letzten Töne nach diesem Überlebenstraining verklungen sind, glaubt man neue Freunde gefunden haben.
Al Pacino, Meryl Streep,Patrick Wilson, Ben Shenkman, Justin Kirk, Emma Thompson und die wunderbare Mary-Louise Parker, um nur ein paar von diesen begnadeten Schauspielern, die man nicht mehr vergisst, zu erwähnen.
Hier werden dem Zuseher in brillianten Dialogen die Themen dieser Welt nur so um die Ohren gehauen: Aids,Tod,Liebe,Betrug,Gier,Politik,Familie, Religion, Ehelügen,Kapitalismus,Sex, Angst, Depressionen, Kontrollverlust Freund- und Feindschaft usw.
Was dieses Ereignis aber vom Rest der Film-Opern abgrenzt, ist das große Ausmaß an Hoffnung trotz seiner ungeschönten Darstellung der erschütternden Aids-Problematik, die dieser Film verbreitet,
als wenn der Tod etwas ganz natürliches in den Augen der Menschen wäre.
Einziges Manko: Der Film ist mit 6 Stunden eindeutig zu kurz, 20 Stunden wären mir gerade recht!
Noch hervorzuheben: Die phantastische Darbietung von Jeffrey Whright als schwuler Farbiger Krankenpfleger ragt noch aus diesem Giganten-Treffen der Schauspieler hervor! Was soll ich sagen: man möchte die ganze Welt umarmen für dieses Erlebnis!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Fantastische Verfilmung, 19. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Fantastische Verfilmung des Theaterstücks, vor einiger Zeit leider im Nachtprogramm der ARD verschwunden, erscheint die Mini-Serie nun endlich auf DVD. Eine fesselnde anspruchsvolle Geschichte mit erstklassigen Darstellern, die den Zuseher nicht loslässt! Absolut empfehlenswert!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
oh mein gott, 21. August 2007
mein neuer lieblingsfilm, habe noch nie sowas tiefgründiges und wundervolles gesehn, zusätzlich mit einer solchen besetzung
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