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Die hilfreichste kritische Rezension
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Grandiose Doku die einen kritischen Zuschauer braucht
Zuerst einmal: DER FILM IST UNTERHALTUNG PUR. Das hat seine positiven und negativen Seiten. Zuerst einmal ist die positive Seite, dass durch Moores gnadenlosen Zynismus die Dokumentation nicht langweilig und dröge ist sondern bis zur letzten Minute interessant und mitreißend bleibt. Auch der Ansatz nicht Marilyn Manson (als Vertreter des Bösen) alle Schuld zu geben...
Veröffentlicht am 15. Juli 2003 von jojohuke
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne |
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Nett...
Im Grunde genommen hat Herr Moore ja recht - er kritisiert was falsch ist, zeigt Probleme auf, ist dabei teils furchtbar komisch und herrlich sarkastisch. Alles ist wirkungsvoll zusammengeschnitten und hinterlässt bei vielen einen bleibenden Eindruck - und genau das finde ich auch problematisch. Moore scheint es mit Fakten oft nicht sehr genau zu nehmen, sein Film...
Am 1. September 2003 veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Grandiose Doku die einen kritischen Zuschauer braucht, 15. Juli 2003
Zuerst einmal: DER FILM IST UNTERHALTUNG PUR. Das hat seine positiven und negativen Seiten. Zuerst einmal ist die positive Seite, dass durch Moores gnadenlosen Zynismus die Dokumentation nicht langweilig und dröge ist sondern bis zur letzten Minute interessant und mitreißend bleibt. Auch der Ansatz nicht Marilyn Manson (als Vertreter des Bösen) alle Schuld zu geben wie es in Deutschland auch Politiker und Medien es mit dem Spiel Half-Life nach dem Massaker von Erfurt getan haben, sonder tiefer zu gehen und zufragen in wie weit unsere Gesellschaft eine Mitschuld trägt. Andererseits muss man sehen, dass Bowling for Columbine einen hauptsächlichen subjektiv geprägten Blickwinkel hat. Auch die Untermalung des Überwachung Videos der Columbine Schule mit Musik ist eine starke Emotionalisierung und rangiert mehr auf RTL2-Niveau als auf der einer seriösen Berichterstattung. Um den Film richtig zu verstehen braucht man schon ein fundiertes Geschichts- und Politikwissen (und ein gefestigtes Weltbild) um Zynismus und Realität klar trennen zu können, da sonst der Film weder unterhaltsam noch bildend ist sondern nur plump und antiamerikanisch ist. Alles in allem zeigt der Film aber viel mehr schlüssige Ursachen auf warum junge Menschen solche Massaker anrichten (auch in vielen Punkte sicherlich übertragbar auf Robert Steinhäuser), als es in den meisten Dokumentationen in den Medien bisher gesehen habe. Eine andere Sache die mir noch negativ auffällt ist, dass wenn man mit deutschem Untertitel den Film ansieht, dass das Deutsch gesprochene nicht immer mit dem Untertitel übereinstimmt. Oder es gar neue Wortschöpfungen gibt, die nicht viel mit der deutschen Sprache zutun haben. Aber dies scheint ein generelles Problem zu sein, dass auf fast jeder DVD zu finden ist.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Zynischer Dokumentarfilm, 6. Januar 2004
Michael Moore dokumentiert in diesem Film seine Recherchen zu der Frage "Warum sind die Amerikaner so waffenbesessen und gewaltbereit?". MM gelingt es sehr gut, durch Darstellung verschiedener Perspektiven schrittweise die Antwort aufzubauen. Leider verliert der Film gegen Ende an Schwung, man gewinnt den Eindruck, das hätte auch weggelassen werden können, deswegen keine 5 Sterne. Insgesamt ein sehenswerter Dokumentarfilm, der interessante Details über die amerikanische Kultur verrät und meine Ansichten über den 'american way of life' neu justiert hat.
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53 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Sogar Charlton Heston war sprachlos...., 14. April 2003
....doch dazu spaeter. Am 20. April 1999 um 6 Uhr morgens gehen zwei Jugendliche zum Bowlen. Nichts aussergewoehliches an sich. Wenige Stunden spaeter erschiessen sie in der Columbine Schule in Colorado 12 Mitschueler, einen Lehrer, verwunden 20 andere, um sich dann am Ende selbst zu toeten. Das ist der Aufhaenger dieser teilweise sehr emotionalen Dokumentation von Oskar Gewinner Michael Moore. Jedoch geht Moore bei seinem Versuch, die Hintergruende dieser Tragoedie auf zu decken, viel weiter. Er hinterfragt, warum die Amerikaner, im Vergleich zum 'Rest of the World' so schiesswuetig sind. Letztes Jahr starben in den USA ueber 11.000 Menschen im Kugelhagel. Deutschland mit knapp einem Drittel der amerikanischen Bevoelkerung und einer fuer europaeische Massstaebe sehr hohen Kriminalitaetsrate hatte hingegen 'nur' ca. 350 Erschiessungsopfer zu beklagen. Dieses Werk untersucht jeden angeblichen Grund (Gewalt im Fernsehen, das Gesetz, dass jeder Amerikaner eine Waffe besitzen darf, die Geschichte des Landes etc.) fuer diese Gewalteskalation in den Staaten mit der Lupe, nur um sie der Reihe nach zu widerlegen. Eindrucksvoll wird die wahre Ursache plausibel erklaert. Charlton Heston, Praesident der 'National Rifle Association' NRA und der groesste Waffenlobbyist, der sich das Gewehr nur aus seinen 'toten, kalten Haenden' nehmen lassen wuerde, beendete ein Interview mit Moore, indem er sich einfach sprachlos in sein Haus verkruemelte, waehrend Moore mit Traenen in den Augen das Foto eines sechs Jahre alten Maedchens hoch hielt, das von einem Mitschueler erschossen wurde. Moore hat den Oskar fuer diese Dokumentation mehr als verdient und die Tatsache, dass sie nicht im Muelleimer der Zensur landete, gibt Anlass zur Hoffnung. Unbedingt sehen! Auch empfehlenswert sein Buch 'Stupid White Men. Eine Abrechnung mit dem Amerika unter George W. Bush'.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
zeigt eben die andere Seite der Medaille, 8. März 2006
° Michael Moore ist dagegen. Gegen das Verschweigen von Tatsachen, die so gar nicht ins sonnige Bild der USA passen. Seinem Film ´Bowling for Columbine´ und ihm kann man natürlich vorwerfen, dass er arg polemisch ist, sich nur die negativen Geschichten heraussucht und einseitig argumentiert. Meiner Meinung nach ist das o.k. – es zeigt eben die andere Seite der Medaille. Besonders auf die Waffenlobby und deren Verfechter hat er es abgesehen. Mit Leichtigkeit führt er deren Argumentation ins Absurde, zeigt Hintergründe zum Massaker von Littleton und vergleicht die Mordraten der USA mit denen von Kanada. Besonders seine pointierten Kommentare passen nicht immer zu den erschreckenden Tatsachen. Sicher kann man diesen Film und dessen Machart kritisieren, andererseits hat jeder in Zeiten des Internet die Möglichkeit, die Behauptungen nachzuprüfen. Ein mutiger und notwendiger Beitrag ist es allemal, wenn Michael Moore die Schattenseiten der vermeintlich heilen Welt darstellt. Der Film regt zum Nachdenken an und macht allzu Leichtgläubige kritischer. Wer wiederum so ganz und gar gegen diesen Film rebelliert, sollte sich vielleicht überlegen, was am bisherigen Weltbild sonst bröckeln würde. Klare 5 Sterne und auch noch der Filmtipp zu Michael Moores ´Fahrenheit 9/11´.~
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Film zum Nachdenken!, 20. Juli 2003
JA dieser Film oder Dokumentation, kann man sehen wie man will, ist wirklich ein starker Film. Mag ja sein das Moore ab und an seine persönliche Meinung abgibt und nicht die gesamte amerikanische Gesellschaft widerspiegelt, doch ist das hier gezeigte Bild leider bittere Realität! Der im Film aufgezeigte Waffenwahn bedingt durch die Angst und Panikmache wird von den Medien weiter aufgebauscht und die Ausagen von dem sogenannten Schocksänger Marilyn Manson unterstreichen dies trefflich. Was mich persönlich aber wirklich am meisten beängstige ist, dass die Gefahr dank solchen Sendungen wie Taff oder Explosiv, die den Zuschauern weiß machen wollen wir leben auch hier in einer kriminellen Gesellschaft, diese albtraumhaften Szenarios auch bei uns Realität werden könnten! Wenn man außerdem sieht, dass die Menschen in Kanada ihre Häuser nicht absperren müssen( nicht mal in Toronto!), weil sie keine Angst haben, stimmt ebenfalls nachdenklich. Schaut diesen Film auf jeden Fall mal an und lasst euch von der düsteren aber auch ironsichen Atmosphäre fangen. Nach diesen Film will man auf jeden Fall mit anderen Personen diskutieren und die amerikanische Gesellschaft mit der europäischen vergleichen! Sehr empfehlenswert!!
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67 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
God bless America, 3. April 2003
In einer Zeit in der unbegründeter Juhu-Patriotismus an der Tagesordnung steht findet sich kaum mehr ein Rebell der alten Schule, wie Michael Moore einer ist. Dieser Mann nimmt sich kein Blatt vor den Mund (was er auf der Oskarverleihung eindrucksvoll demonstrierte) um alle Schwächen des Bush Regimes (und der amerikanischen Gesellschaft im allgemeinen) gnadenlos aufzudecken. Der Film „Bowling for Columbine" dreht sich im großen und ganzen um eine Frage: Warum hat die USA die höchste Mordrate durch Schusswaffen auf der ganzen Welt? Der Regisseur untersucht diese Frage anhand vieler tragischer Vorfälle (allen voran dem Massaker an der Columbine Highschool) und Interviews mit direkt bzw. indirekt Betroffenen (ein Höhepunkt des Films ist das Interview mit dem Obmann der NRA (Nation Rifle Association), der, als ihm keine intelligenten Antworten mehr einfällt einfach das Weite sucht). Nach den Entkräftungen einiger „offiziellen" Gründe für die hohen Mordraten („die von Gewalt geprägte Geschichte" meint der Obmann der NRA, warum aber Deutschland, das immerhin den 2. Weltkrieg auslöste, eine viel geringere Mordrate hat, konnte der gute Mann nicht beantworten) kommt Moore zum Schluss dass, neben der zu lockeren Waffenpolitik, die amerikanischen TV-Networks einen nicht unbeträchtlichen Anteil zu der hohen Schusswaffenverbreitung in den USA leisten: Durch Sendungen die dem Zuschauer bewusst Angst machen und unnötige Panikmache fühlt sich der durchschnittliche Bürger verängstigt und fühlt das Bedürfnis sich zu verteidigen, was nur mit einer ordentlichen Schrotflinte oder Faustfeuerwaffe richtig geht. Diese Botschaft wird mit satirischen Zeichentrickfilmchen, mit ironischer Musik untermalten Archivaufnahmen und Interviews mit diversen Figuren (Stichwort: Bürgermilizen) ausgeschmückt.Moore besticht in „Bowling for Columbine" vor allem durch seinen intelligenten Sarkasmus und seiner unkonventionellen Art, wie er schon mit „Stupid White Men" sehr schön zeigte. Der Film ist eine hochinteressante Doku mit brandaktuellem Inhalt, die auch noch unterhaltsam anzuschauen ist. Hat 5 Sterne und einen Oskar redlich verdient. (In Zusammenarbeit mit Lord-Raptor)
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103 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Bowling for Columbine:Unterhaltsam, aber nicht unumstritten, 22. Mai 2003
Bowling for Columbine ist Michael Moores schonungslose, bitterböse und höchst unterhaltsame Abrechnung mit dem amerikanischen Waffenrecht. Seit dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gehört es zu den amerikanischen "Grundrechten" Waffen zu tragen. Damals wurde dies aus dem Glauben heraus beschlossen, dass eine freiheitliche Nation von ihren Bürgern auch mit Waffen verteidigt werden muß und darf. Die sogenannten Bürgermilizen hatten im Unabhängigkeitskrieg eine entscheidende Rolle gespielt. So unterhaltsam "Bowling for Columbine" auch ist, und so viele Wahrheiten der Film auch enthält, eines muß man sich wie auch bei Michael Moore's Buch "Stupid White Men" immer klar machen: Dies sind keine Dokumentationen oder Tatsachenberichte, sondern subjektive Zusammenschnitte von kuriosen Ereignissen und Persönlichkeiten und deren Aussagen. Oft wird vergessen, dass Michael Moore ein politischer Aktivist und ein im besten Sinne unterhaltender Selbstdarsteller ist. So sehr sympathisch einem seine Sicht der Dinge auch ist, so darf man nie vergessen, dass es nur seine Sicht der Dinge ist und dass er bei seinen Filmen, Büchern und Aktionen immer nur das zeigt, was seiner Weltsicht förderlich ist. Seine Aktionen, Filme und Bücher bringen eben nicht nur das jeweilige Thema, sondern auch ihn ins Gespräch. Nicht durch Zufall ist er seit seinem kritischen Oscarauftritt populärer denn je. Er hatte nicht den Weg der meisten anwesenden Stars gewählt still (durch Peace Zeichen etwa wie Susan Surandon) oder angemessen kritisch (wie Oscarpreisträger Adrien Brody) gegen den Irak-Krieg zu protestieren, sondern er wählte den lauten Weg. Das, nicht die Tatsache, dass er gegen den Krieg war, führte zu den hier viel zitierten Pfiffen der übrigen Anwesenden. In dem Rest der Welt hat Moore's Auftritt dazu geführt, dass man nur über diesen Auftritt und ihn selbst sprach. Die anderen Oscarpreisträger dieses Jahres gingen (zu Unrecht) fast völlig unter.So gibt es eine ganze Reihe von wichtigen Fakten, die er z.B. in "Stupid White men" bewußt nicht erwähnt. In "Bowling for Columbine" werden nur die schrägsten Ereignisse und Personen präsentiert und nur sie kommen zu Wort. Das wirkt, wenn man die Hintergründe und Personen kennt, oft so, als würde man in einer ernsthaften Diskussion über Feminismus nicht Alice Schwarzer, sondern nur Dolly Buster, Jenny Elvers oder Ariane Sommer zu Wort kommen lassen. Das auch der Dokumentationsstil nicht den klassischen, journalistischen Vorgaben entspricht, kann man bei dem emotionalen Thema von „Bowling for Columbine" zwar verstehen, es macht aber auch klar, dass man diese Dokumentation eben anders bewerten muß. Es ist also sehr unterhaltsam und ein politisch wichtiger Standpunkt, den Moore abliefert, es ist aber nicht die einzige unbestreitbare Wahrheit, die er präsentiert. Unbestritten ist aber eines: So unterhaltsam wie er, präsentieren seine Gegner ihre Weltsicht nicht! Der Film gehört aber in jede anspruchsvolle Sammlung!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Vorrezensent: "Alles Lügen und keine Zusammenhänge"?, 2. Mai 2006
Vorweg: Ich teile voll und ganz die positiven Aspekte der meisten Vorrezensenten und kann diese Doku nur als fantastisch angesichts der erwiesenen, aber zum ersten mal einem breiten Publikum eröffneten Fakten bewerten. Einziger Kritikpunkt: Das dargestellte ist nicht neu, es wurde bisher indessen von den meisten Menschen - nicht nur in Deutschland oder USA - vor allem aufgrund der Halbwahrheiten der etablierten Einheitsmedien einfach nicht wahrgenomen. Wer es nicht glaubt, sollte mal anfangen zu lesen! Bspw. Prof. Dr. Noam Chomsky und all die anderen Autoren, denen die Wahrheit oder wirkliche kritische faktenuntermauerte Berichterstattung noch mehr bedeutet als eine bloße Worthülse. Zu meinem Vorredner läßt sich folgendes sagen: Wenn die Aussagen des Films in USA keinen interessieren würden, warum hat Micheal Moore dann für "Bowling for Columbine" einen Oskar für die beste Doku bekommen? Ein Irrtum? Ich glaube nein, denn die Aussagen mögen noch so polemisch vorgetragen sein, sie sind, und das ist das entscheidende, bewiesen, nicht zuletzt durch die Aussagen der "Angeklagten" selber. Oder soll es ein Zufall sein, dass in einem Land, in dem es mehr Waffen als sonst wo in der Welt unter der Bevölkerung gibt, die höchste Mordrate der Welt existiert? Soll es ein Zufall sein, dass in einem System, welches fast ausschließlich dem Kapitalismus verpflichtet ist und wo nur die Stärksten bzw. Reichsten sich die Vorzüge des "American Way of Life" vollumfänglich leisten können, wie insbesondere gute Schulbildung und eine entsprechende Berufsausbildung inklusive Studium und welches infolgedessen auch eine große Zahl von Verlierern als Kehrseite hervorbringt, die ihren Frust unter dem Hintergrund dieses Waffenwahns quasi herausballern? Aufwachen! Zusammenhänge zwischen Arm und Reich und den dadurch zementierten Gesellschaftsstrukturen begreifen, sowie zwischen Frust und der Möglichkeit diesen mittels Waffen auszuleben. Ich schließe, und da sollte man anfangen die Intention Micheal Moores, Filme, die unbequeme Wahrheiten einer breiten Öffentlichkeit leicht verständlich näherzubringen, zu verstehen, mit einem Zitat von keinem anderen als Napoleon: "Die Geschichte ist die Lüge auf die man sich geeinigt hat".
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57 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"Texas-Guns" lassen grüßen..., 14. August 2003
Michael Moore hat Mut, denn er legt sich direkt mit dem Establishment der Waffenindustrie an. Doch sein Zynismus und seine hintergründige Clownerie rettet ihm das Leben. Leider nimmt ihn keiner für recht ernst, denn wie die Freiheit des Waffenrechts mißbraucht wird, steht täglich im FBI Buch: Aufgeführt sind ca. 350 ermordete Menschen, die "diese Freiheit, die ich meine", mit ihrem wertvollen Leben bezahlen müßen! Jeder halbwegs normale Mensch erschreckt sich von dieser Dokumentation, was im sogenannten freiesten Land der Welt "abgeht". Welchen Sinn macht Freiheit, wenn ich Lust und Laue habe, einfach jemanden nieder zu knallen, und dafür nur ins nächste Waffengeschäft um die Ecke gehen zu brauch?!. Kein Wunder, dass Amerika das kriminellste Land ist. Ich hoffe, dass die langsam dort erkennen: „Der wilde Westen ist schon seit über 100 Jahren tot." Leider zeigt M. M. keine Alternativen auf, die Negativität in den Hirnen der Leute zu beseitigen; denn erst wenn die Menschen in ihrem Bewusstsein klar, und ihre Herzen frei von Hass sind, und liebevoll zueinander, kaufen die keine "Smith and Western" (oder andere Feuerwaffen etc.) mehr. Vielleicht kommen sie dann mal auf die Idee, das „alte Europa" wieder zu entdecken, oder auf die Idee, die Kulturen der amerikanischen Ureinwohner zu studieren! Ich empfehle Stressbewältigungstraining/Meditation TM in den Schulen einzuführen, und aufzuhören "Junkefood" zu verschlingen, denn das vernebelt besonders den Kopf. „America, wake up, the time for peace and happiness has come!" Frank W. Lotz Autor, Sundern Sauerland. Danke Michael für deinen Mut, die Waffenlobby an den Pranger zu stellen und an deren Spitze sitzend, „Mister Ben Hur", Charles Heston!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Tragische Realsatire, 3. August 2003
Von Ein Kunde
Auch wenn sich gewisse Menschen von diesem Film angegriffen fühlen und mit allerlei Gegendarstellungen (siehe martin172) versuchen, den Film als unwahr und beleidigend zu klassifizieren - Der Film zeigt auf drastische, sicherlich überspitzte Art, wie gewaltätig, wie naiv und vor allem wie dämlich Menschen sein können. Das ist eigentlich das Thema dieses Films! Nicht Erbsenzählerei mit Statistiken - als wären nur 8000 Tote ein Grund aufzuatmen!!! Der Film und die dadurch entstanden negativen Reaktionen haben mich an das klassische Frosch-Beispiel im heissen Wasser erinnert: Ist ein Frosch im kalten Wasser und wird dieses erhitzt, bleibt er drin. Setzt man ihn aber in bereits heissem Wasser, springt er raus! 'Bowling for Columbine' ist sehr heiss unnd lässt "god's own country" sehr dümmlich aussehen.
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