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Queensryche are back !!
Queensryche-Fans haben endlich wieder einen Pflichtkauf zu tätigen: Tribe! Die insgesamt 42 Minuten Spielzeit beginnen gleich mit einem echten Kracher: "Open". Heavy Riffs, die sich antreibend, fast schon hypnotisch durch den ganzen Song ziehen, dazu in bester Queensryche-Manier eine Lead Guitar, die mit Hall versehenen Akkorden eine eiskalte Atmosphäre erzeugt, ein...
Veröffentlicht am 4. Juli 2003 von Boris Theobald
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne |
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein enttäuschendes Album für Fans!
Vorwort: Ich halte sehr viel von Queensryche und "Operation: Mindcrime" ist generell für mich die bislang beste CD aller Zeiten! Daher fällt es mir sicherlich schwer objektiv über diese CD zu schreiben. Andererseits möchte ich auch nicht eine CD loben, nur weil sie von einer bestimmten Gruppe ist.
Mit Spannung hatte ich auf "Tribe" gewartet und "open" legt...
Veröffentlicht am 1. April 2006 von ALu69
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Queensryche are back !!, 4. Juli 2003
Queensryche-Fans haben endlich wieder einen Pflichtkauf zu tätigen: Tribe! Die insgesamt 42 Minuten Spielzeit beginnen gleich mit einem echten Kracher: "Open". Heavy Riffs, die sich antreibend, fast schon hypnotisch durch den ganzen Song ziehen, dazu in bester Queensryche-Manier eine Lead Guitar, die mit Hall versehenen Akkorden eine eiskalte Atmosphäre erzeugt, ein Guitar Slide, ein ultracooles Break vor der Strophe und dann Geoff Tates wundervolle Stimme, mit Halleffekt unterlegt und wieder begleitet von Michael Wiltons knackigen, loopartigen Riffs. Wenn Geoff Tate einsetzt mit "You're an Angel with your wings broken...", dann läuft einem schon ein Schauer über den Rücken - und dann eine mitreißende, heavy Powerbridge und ein melodischer Chorus, Empire- ähnlich abwechselnd mit Backings und Lead- Gesang, einem riesig guten Melodiesprung nach oben und einem schier unendlich gehaltenen Schlusston von Geoff Tate. Sogar ein Bass- Break nach dem zweiten Chorus von "Edbass" Jackson ist zu finden. Kurzum: das ist der Stoff, den Queensryche-Fans seit der Promised Land vermisst haben! Urgestein Chris DeGarmo an der Lead Guitar ist im Songwriting und Einspielen zum ersten Mal seit 7 Jahren wieder mit von der Partie und brachte bei der Hälfte der Songs seine Inspirationen ein. Tribe ist mehr als nur ein Lebenszeichen, wird dem hohen Anspruch an die Band endlich (fast) wieder gerecht. Vorsicht - man darf keine Neuauflage von Operation Mindcrime erwarten! Queensryche sind eine Band, die niemals alten Erfolg kopiert hat und auf jedem einzelnen Album ihren Stil neu definiert hat. Genau diese Selbsterneuerungs- und Innovationskraft hat bei den genialen Songwritern aus Seattle nun endlich wieder gezündet. Anno 2003 klingen Queensryche erwachsen, meistens nicht stürmisch oder schnell und daher eher gesetzt, und trotzdem voller Power - ihre Musik ist endlich wieder gespickt mit magischen Momenten. Die teils melancholische und dunkle Grundstimmung erinnert am ehesten ans Promised Land- Album. Ein gutes Beispiel hierfür ist "Rhythm of Hope", einer der absoluten Höhepunkte des Albums, der wie eine geniale Fusion von "Bridge" und "Silent Lucidity" wirkt: Queensryche- typisches Zusammenspiel von Akustik- und E-Gitarre, eine außergewöhnliche Melodielinie mit Gänsehautgarantie, gelungene Keyboardunterstützung im hohen Tonbereich, eine sich super entwickelnde Struktur und ein göttlicher Geoff Tate mit seiner besten Leistung auf "Tribe" - als sei er in einen Jungbrunnen gefallen. "Desert Dance" ist im Gegensatz zu vielen Songs des Albums eine Speed- Nummer, beginnend mit orientalisch angehauchtem Gitarrenintro; dann folgt eine ekstatisch hohe, energische Strophe. Der Chorus zeigt sehr moderne Elemente, die genau die dem Song angedachte Brutalität ausdrücken. Denn Queensryche zeigen sich in ihren Inhalten wie schon u.a. bei Operation Mindcrime oder Empire mit der Art und Weise nicht zufrieden, wie ihr Land regiert wird und wie sich dies auf die ganze Welt auswirkt. Die Thematik "...realize deep down we're all the same" (Doing Fine) bzw. "...everywhere I go, everyone I meet and every hand I shake... we're the same tribe" (Tribe) zieht sich wie ein roter Faden durch das komplette Album. Auffällig ist hierzu auch das Cover, das das Tri-ryche- Symbol als Friedenstaube stilisiert. "The Great Divide" ist ein weiterer Leckerbissen, dessen Akkorde zweifelsfrei Queensryche pur sind; außerdem genau die richtige Mischung: klasse Metalsong, aber nicht zu heftig... Der Titelsong "Tribe" steuert die außergewöhnlichste Komposition zum Album bei. Er basiert im Wesentlichen auf drei sich abwechselnden Parts: einem akzentuierten Rhythmus mit leicht mystifizierender, schwerer Gitarre, der plain gehaltenen Strophe im ‚Eingeborenenrhythmus' mit interessanten Percussions sowie einem unglaublich coolen Geoff Tate - und dagegen der ultraharte Refrain mit viel Sounddichte, packender Melodie und gelungenen Akkord- Modulationen. "The Art of Life" besticht durch seine Trockenheit: düstere, harte Riffs - nicht schnell - ein sprechender Geoff Tate (erinnert ein wenig an Dis-con-nec-ted) und der vielstimmige, melancholisch getragene Chorus, später mit Tate- Screams im Hintergrund. Dieses enorme Niveau können Queensryche leider nicht über alle Songs des Albums hinweg halten, weshalb die 5 Sterne doch noch für vergangene Meisterwerke reserviert sind. Songs wie "Losing Myself" oder "Blood" erinnern trotz guter Stellen zu sehr an Geoffs Solo-Album; "Falling Behind" und "Doing Fine" sind in Sachen Aufbau und Lyrics super... vereinzelte Stellen, die an Hear In The Now Frontier erinnern - auch wenn's mal nur die Spielweise der E-Gitarre im Hintergrund des Refrains ist - stören aber. A propos Lyrics... hier knüpfen Queensryche nachtlos an ihre besten Zeiten an. Nur ein Beispiel: "Something drives us onward, something gives us strength, What makes our judgement falter is the questions we think." (Rhythm of Hope)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein enttäuschendes Album für Fans!, 1. April 2006
Vorwort: Ich halte sehr viel von Queensryche und "Operation: Mindcrime" ist generell für mich die bislang beste CD aller Zeiten! Daher fällt es mir sicherlich schwer objektiv über diese CD zu schreiben. Andererseits möchte ich auch nicht eine CD loben, nur weil sie von einer bestimmten Gruppe ist.
Mit Spannung hatte ich auf "Tribe" gewartet und "open" legt auch gleich gut los. Midtempo, kerniger Sound, guter Anfang für eine CD. Aber was dann kommt, habe ich nicht erwartet und ist auch nach mehrfachem Hören über Monate hinweg schlicht weg enttäuschend.
Ich bezeichne mich nicht als "ewig Gestriger", da ich jeder Band eine Weiterentwicklung zugestehe und mir diese sogar wünsche. Oder ist man ein "ewig Gestriger", wenn man sich die genialen Ideen der Band in jeder CD wünscht? Dann bin ich gern einer!
Queensryche haben in all den Jahren immer wieder neu bewiesen, dass kein Album so klingt wie eines der Vorgänger. Bis jetzt! Denn "Tribe" stellt für mich einen bösen Rückschritt gen "Hear in the now Frontier" da!
Wie klingt "Tribe"? Schwerfällig, träge, alles in etwa derselben Geschwindigkeit, keine Spannungsbögen, keine Überraschungen, kein einziges Gitarrensolo (!!!), keine einzige echte Ballade. Irgendwie klingt alles gleich, kaum Abwechslung, kein Ideenreichtum.
Wo sind die satten Drums, messerscharfen Gitarren, die innovativen Momente, immer neuer, fesselnder Ideenreichtum und der WOW-Effekt, der Queensryche so einzigartig macht?
Wenn man mit der Scheibe durch ist, dann fragt man sich, wie viele Lieder da drauf waren. 5? 6? Oder gar 7? So belanglos rauscht die Scheibe an den Gehörgängen vorbei. Kaum ist ein Song zu Ende, kann man sich nicht mehr daran erinnern, wie er klang - ein äußerst dürftiger Erinnerungswert. Ohrwürmer gibt es hier beileibe nicht.
Von so fähigen Musikern wie Queensryche sie in ihren Reihen hat, kann und muss man mehr erwarten dürfen. Hier zeigen sie nicht mal ansatzweise was sie in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt haben.
a) Gegenüber "Rage for Order" fehlt sowohl die Spritzigkeit / Unbekümmertheit, als auch die fesselnden Gitarren.
b) Keine Genialität wie "Operation: Mindcrime" oder deren wahnsinnigen Gitarrenduellen und hammerhartem Sound.
c) Die CD ist lange nicht so abwechslungsreich wie "Empire".
d) Sie ist bei weitem nicht so experimentell und faszinierend wie Promised Land".
e) Und sie ist auch nicht so rau und abwechslungsreich wie "Q2k"
Sicherlich haben auch diese Scheiben mal etwas schwächere Songs, aber es gibt auch jede Menge herausragende! Das ist hier nicht der Fall. Erst nachdem ich diese Scheibe mehrfach gehört hatte, blieben mir gerade mal zwei Songs in (wirklich guter) Erinnerung: Nr. 1 "open" und die Nr. 9 "the art of life". Den letzten Song würde ich sogar auf ein "Best of" Album packen, weil es hier endlich wieder satte Gitarren gibt und eine Intensität, der man sich nicht entziehen kann. Da stimmt ausnahmsweise mal alles.
Viele haben gesagt, dass der Weggang von De Garmo ein riesiger Verlust war. Bei Q2k war er aber nicht dabei und dennoch ist die CD um Längen besser als HITNF. Jetzt mischt De Garmo wieder mit und diese Scheibe plätschert nur so vor sich hin. Da ist Q2k deutlich abwechslungsreicher und jeder Song hat einen klar höheren Widererkennungswert!
Fazit:
"Tribe" lässt sich sehr gut mit HITNF vergleichen. Sie ist insgesamt etwas besser, weil sie keinen wirklich schlechten oder nervigen Song enthält (wie "hit the black") und man kann sie gut im Hintergrund laufen lassen, ohne dass sie negativ auffällt. Aber ist bzw. kann das der Anspruch einer Queensryche CD sein? Hintergrundmusik? Sicherlich nicht.
Obwohl die CD nicht wirklich schlecht ist, liegt die Meßlatte bei Queensryche automatisch sehr hoch. Die Gesamtlänge beträgt auch gerade mal 41.43 Minuten. Daher gibt es mit Augen zudrücken knappe 3 Sterne.
PS
Für Neueinsteiger ist die CD eigentlich problemlos und sogar empfehlenswert, weil man sie gut hören kann - selbst von Leuten, die sonst mit Hard Rock etc. nichts am Hut haben. Aber wenn man Queensryche länger kennt, dann kann man hier nur enttäuscht werden! LEIDER!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Mit jedem Hören besser......, 3. September 2003
Zugegeben "Tribe" ist nicht "Mindcrime", nicht "Empire" und auch nicht "Land" dafür aber etwas anderes: eine Weiterentwicklung.Der Sound liegt irgendwo zwischen Metal und Alternative und die Songs sind präzise auf den Punkt. Keine epischen Arrangements mehr (was sollte da, nach DER Vergangenheit auch noch kommen?) dafür gute Songs mit guten Texten. Es wäre sicherlich wünschenswert gewesen, wenn wieder mehr von den hervorragenden Gitarrenlinien zu hören wäre, die "Mindcrime" und "Empire" auszeichneten. Aber man darf nicht immer im Gestern verweilen, sondern muss sich weiter entwickeln. Das haben Queensryche hier getan. Queensryche haben es sich noch nie leicht gemacht, so auch dieses Mal. Anstatt nach "Q2K" den Rückwärtsgang einzulegen und wieder mit vertrauten Metalklängen und -sounds zu kommen, beschreiten die Jungs aus Seattle weiter konsequent ihren Weg. Dafür gebührt ihnen zumindest Respekt, auch wenn einige Rezensenten damit nicht einverstanden sind.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Endlich wieder da!, 21. Juli 2003
Tribe ist seit langen wieder eine hervorragende Scheibe der Seattle Combo. Sind die Gitarren doch arg im Albung "Q2K" in Kelly Grays Wah-Wah-Brei untergegangen, merkt man hier endlich wieder die aufwendigen Arrangements von Chris DeGarmo und Michael Wilton. Geoff klingt jung wie nie und das der Drummer Scott Rock(enfield) und Eddie Jackson am Bass schon immer perfekt zusammengespielt haben, brauche ich wohl keinem Ryche-Fan erzählen. Alles in allem eine hervorragend produzierte CD mit erstklassigem Songwriting, die jeden Cent wert ist.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Wieder da!, 17. Juli 2003
Herzlichen Glückwunsch, Queensryche!Mit dieser neuen Scheibe ist den 4 bzw. 5 Herren aus Seattle nach zwei durchwachsenen Alben wieder etwas Grossartiges gelungen. Nach einigen Durchläufen, die Queensryche Alben in der Regel jedoch immer benötigen, hat sich "Tribe" bereits in meinen Gehörgängen festgesetzt. Der Song "Open" läutet dieses Album ein. Starkes Lied, hervorragende Melodie und zurecht die erste Singleauskopplung. Bei "Losing Myself" schaltet die Band einen Gang zurück, ehe es mit "Desert Dance" wieder mit Vollgas weitergeht! Der Song knallt! Je öfter man ihn hört, desto besser wird er. DeGarmo lässt grüßen, go Queensryche go! "Falling Behind" ist ein Song zum zurücklehnen, während "The Great Divide" zum nachdenken anregt. Erneut fallen die klassischen Queensryche Merkmale auf, die alle Hörer so vermisst hatten: Fantastische Melodien, herrausstechende Refrains und ein Geoff Tate in Höchstform! Als nächstens folgt "Rhythm Of Hope". Fans von Songs wie "Silent Lucidity" oder "Anybody Listening?" werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Einfach schön dieses Stück! Der Titelsong "Tribe" ist wieder ein sehr dynamischer Song. Über "Open" geht es dann zu "The Art Of Life". Die Strophe wird von Geoff mehr oder weniger gesprochen, jedoch mit vereinzelten, teilweise sehr hohen Gesängen im Hintergrund. Der Refrain sprudelt über, Melodie pur! Mit dem sehr harmonischen "Doin' Fine" geht das Album zu Ende. Fazit: Mit diesem Album erleben wir eine Art musikalische Wiedergeburt von Queensryche, an der auch Chris DeGarmo erheblichen Anteil haben dürfte! Das Album braucht wiegesagt ein paar Durchläufe, was auf keinen Fall von Nachteil ist. "Tribe" übrigens als "weniger melodisch" zu bezeichnen ist für meine Begriffe unsinn. Hut ab Jungs, ihr seit wieder da!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Mehr Tiefgang !, 15. Juni 2003
Normalerweise ist es ja nicht so mein Ding eine CD zu bewerten noch bevor ich sie komplett vorliegen hab, aber bei einer meiner Lieblingsband will ich mal eine Ausnahme machen. Ich höre jetzt schon seit mehreren Tagen die AUsschnitte der CD, die man sich auf der offiziellen Homepage runterladen kann und sitze jetzt hier zwar nicht sprachlos, aber doch mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Der Sound ist ähnlich dem der Vorgängerplatte Q2k, die ich nach wie vor als schlechtestes Album der Band ansehe, aber das Songwriting scheint um längen besser. Klang Q2k wie ein bemühter Alibi-Versuch eines Lebensbeweises ohne Gitarrist Chris DeGarmo, so merkt man den zehn neuen Tracks doch deutlich mehr Herz an. Depressiv sind sie, düster und teilweise auch mit bombastischen Aragements versehen. Herrausheben möchte ich hier mal den Titelsong und "Art of life", die beide in Richtung "Right side of mind" tendieren, dem meines Erachtens nach besten Lied der letzten Scheibe. Allen Die Hard Fans sei gesagt, dies ist immer noch nicht "Operation:Mindcrime 2", aber es ist wieder Musik mit Tiefgang und nicht diese grausige "Nebenbei-hör-Musik" von Q2k. Ich freu mich jedenfalls auf ende Juli.Schwierig wird allerdings die Entscheidung, ob das Album so sehr überzeugt, dass ich mir endlich mein Tri-ryche Tattoo stechen lasse ;) Mal schauen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Erstaunlich, 4. Februar 2005
Von Ein Kunde
Zwar scheint "HITNF" für Queensryche eine Art musikalischer Wendepunkt zu sein (falls man bei einer Band mit solch vielfältigen Alben überhaupt von sowas reden kann), allerdings führt "Tribe" eher das Konzept des "Q2K"-Albums weiter, auf dem zwar ziemlich schwere Gitarren wie auf "HITNF" zu hören waren, aber statt der Grunge-Grooves eher ein Tribal-Feeling sich breitmachte. Was der Band offensichtlich gefiel, wurde doch das neue album "Tribe" genannt. Die Tribal-Elemente ziehen sich auch durch das ganze Album, egal, ob es jetzt härter zur Sache geht wie bei den Songs "Open" oder "Tribe", oder ob es sich um Stücke handelt wie "Falling Behind", was vom Songwriting her auch durchaus vom Album "Empire" oder von "Promised Land" sein könnte. Wie schon "Q2K", so ist auch "Tribe" nicht Queensryches kommerziellstes Album, und man kann sich fragen, wie unter den gegebenen Umständen wohl eine geplante "Operation:Mindcrime2" ausfallen mag. Nimmt man allerdings musikalische und Tiefe und lyrische Intelligenz als Maßstab sowie Queensryches einzigartiges Gespür für die Verbindung von Musik und Text, dann kann man sich nur in höchstem Maße auf die Zukunft freuen, denn Queensryche reifen offensichtlich mit dem Alter (wobei sie ja noch gar nicht sooo alt sind)!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
hart * düster * COOOOOOOOOL !!!, 28. Juli 2003
Was hat man nicht alles über dieses Album gehört... "Queensryche are back", "Queensryche haben sich neu erfunden" usw.. Tatsächlich ist es dann doch etwas anders...Unbestritten... Tribe ist das beste Queensryche Album seit "Promised Land", erreicht jedoch dessen perfekte Einheit und exzellente Produktion nicht ganz. Auch das Booklet scheint irgendwie nicht ganz form-vollendet zu sein. Das Front-Motiv ist genial (wie immer), aber was soll der billig wirkende Adler auf Innen- und Rückseite? Erinnert doch eher an die in diversen Im- und Export-Läden zum Kauf angebotenen "Gemälde"... Das Stückwerk der letzten 2 Outputs scheint nun endlich vorbei. Im CD-Player dreht sich ein super-cooler Silberling, der treibende Songs höchster Güte vorweisen kann, "Open" und besonders auch "Tribe" zeigen deutlich, wo der Hammer hängt. Auch die Feuerzeuge können rausgeholt werden, bei "Rhythm of Hope". Alles in Allem... Queensryche sind noch nicht ganz zurückgekehrt zu Ihrer überirdischen Kreativität der 80er/90er (daher "nur" 4 Sterne), sie sind aber definitiv auf dem richtigen Weg... und für eine der besten Rockscheiben 2003 reicht's allemal!!!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Die Richtung stimmt, 10. März 2004
Nach der eher nichts sagenden Q2K und dem etwas indifferent geratenen (soll nicht heißen, daß die schlecht war oder so - etwas gewöhnungsbedürftig eben ...) "Selbstversuch" von Geoff Tate bekommt man auf "Tribe" das Gefühl, daß die Herrschaften auf dem richtigen Weg sind, wenn auch noch ein Stückchen zu "Empire" und "Operation:Mindcrime" fehlt. Das ist auch schon anderen Kapellen passiert: Der Fluch des perfekten Albums. Aber siehe z.B. die kanadischen Gentlemen von Rush, denen man nach "Moving Pictures" prophezeit hat, sowas würden die nie wieder hin kriegen - "Vapor Trails" (2003) beweist das Gegenteil. Ich jedenfalls werde den Jungs die Stange halten, weil die neue Platte einfach gut zu hören ist. Dieser ganze "NU Metal" nervt mich nämlich inzwischen ziemlich und das (millerweile leider nur noch) Pseudo-Prog Geshreddere der Herren Petrucci, LaBrie und Konsorten - bitte nicht falsch verstehen: ich verneige mich in Ehrfurcht vor deren Können - geht mir mittlerweile auch ziemlich auf den S**k. Ich steh' nicht auf Nachweise wer's härter, lauter und schneller kann, sondern auf intelligente Musik.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Es macht wieder richtig Spass..., 1. August 2003
...eine Queensrychescheibe einzulegen. Die aktuelle Scheibe ist endlich wieder gut gelungen. Neue Ideen findet man nicht wirklich aber dafür quasi eine Stil Retrospektive der letzten Alben. Los gehts mit "Open", kraftvoll, treibend, düster...ein Track der gut auf Empire oder Promised Land gepasst hätte. "Loosing Myself" treibt ebenfalls gut voran und erinnert an den Solo Tate oder HITNF. "Desert Dance" kommt hart, mystisch und aggressiv daher. Gekonnte, indisch anmutende Klängen neben harten Rhythmen machen das ganze zu einem echten Promised Land Kandidaten. „Falling behind" schlägt aus der Reihe und wirkt belanglos trotz recht netter Melodie und klingt ziemlich nach HITNF, was nicht heissen soll, dass die Scheibe komplett belanglos war :-). Bei „The great Devide" kehrt man zurück in alte Queensryche Gefilde. Kraftvoll und melodiös hätte das Teil auch gut auf Empire seinen Platz gefunden. Damit sind wir auch schon bei „Rhythm of hope"...und wer „Silent Lucidity" von Empire mochte, wird hier in jedem Fall fündig. Die typischen Keyboards im Hintergrund, dazu der kraftvolle Gesang und die gelungene Melodie...einfach gut. Der Titelsong „Tribe" ist ein typischer Metalsong a la Queensryche wie er etwa auch auf Q2K zu finden ist, bietet aber auch die Elemente die Promised Land für mich so einmalig gemacht haben. „Blood" lässt das ganze wieder etwas abflachen und wirkt nicht sonderlich inspiriert, halt ein durchschnittlicher Hardrocksong, der an HITNF oder Q2K erinnert. „The Art of Life" dagegen wird wieder dunkel und mystisch und gerade die Gitarren in der Strophe bauen eine ordentliche Spannung auf, die leider im Refrain nicht gehalten oder gar überboten wird. Trotzdem gut anzuhören, klingt der Song nach einer Mischung aus Promised Land und HITNF. Dann kommen wir mit „Doin' Fine" zum Schluss des ganzen. Ein schöne Ballade die sich zum netten Rocksong mausert, wie man es etwa von HITNF kennt, obgleich das ganze auch gut auf Empire gepasst hätte.Die kurze Aufstellung kann sicher nicht die ganze Scheibe beschreiben, aber es gibt mein Hörgefühl wieder. Was ich davon halten soll, weiss ich auch nicht so genau. Vielleicht ist es ein Schlusspunkt für einen Aufbruch in neue Queenryche - Zeiten, das Potential scheint allemal da zu sein. Und wer von einer totalen Enttäuschung spricht, dem empfehle ich, die Scheibe noch ein- oder zweimal zu hören und dann ein Urteil abzugeben, "Open", "Desert Dance" und "Bridge of hope" sind es allemal wert.
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Tribe von Queensryche (Audio CD - 2003)
Gebraucht & neu ab: EUR 4,58
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