37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Sehr gut, dank neuem Sprecher
Ich denke über den 'Herr der Ringe' muss man inhaltlich kein Wort mehr verlieren, darum ein paar Anmerkungen zur Hörbuchversion:
'Die Zwei Türme' ist ein "richtiges" Hörbuch. Keine nervende Musik, keine Soundeffekte und sonstiger Schnickschnack. Nur gesprochener Text
Der leider verstorbene A. Höppner hat zwar den netten Effekt gebracht, das...
20 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
nichts für eingefleischte Fans
Endlich ist es mit dem 2.Hörbuch so weit.
Leider ist Herr Höppner verstorben und ich finde, das Herr Heidenreich wirklich sehr gut liest, aber nicht an Höppner herankommt.
Die größte Frechheit ist eindeutig die Sprachwahl des Übersetzers Wolfgang Krege. Da halten plötzlich Wörter wie Firma und Logo Einzug. Plötzlich wird gesiezt anstatt geihrt...
Ich denke über den 'Herr der Ringe' muss man inhaltlich kein Wort mehr verlieren, darum ein paar Anmerkungen zur Hörbuchversion:
'Die Zwei Türme' ist ein "richtiges" Hörbuch. Keine nervende Musik, keine Soundeffekte und sonstiger Schnickschnack. Nur gesprochener Text
Der leider verstorbene A. Höppner hat zwar den netten Effekt gebracht, das Gandalf (Höppner war die Synchronstimme von Gandalf in dem Filmepos) einem die Geschichte erzählte, brachte aber zumindest für mich immer gewisse Irritationen, wenn Gandalf (Sprecher) dem Gandalf(Romanfigur) die Stimme geliehen hat. Höppner war zwar auch ein begnadeter Vorleser, aber in dem vorliegenden zweiter Teil wird er von Gerd Heidenreich sehr erfolgreich abgelöst.
Heidenreich spricht so, wie es bei einem guten Vorleser sein sollte. Er tritt hinter der Geschichte, die er vorließt zurück. Er charakterisiert zwar auch die Personen, aber bei Heidenreich hat man mehr das Gefühl das Buch wirklich zu lesen, statt einem Hörspiel zu lauschen. G.Heidenreich ist auf jeden Fall ein Gewinn für die Hörbuchausgabe von Tolkiens Meisterwerk.
Einziger Kritikpunkt ist eigentlich die neue Übersetzung. Sie ist zwar kein KO Kriterium, da sie über weite Teile sich von der alten Übersetzung eigentlich nicht unterscheidet, aber der Sprachausdruck einiger Figuren rollt einem Tolkienfan (der den Herr der Ringe auch mal in Englisch gelesen hat) wirklich die Fußnägel auf. Wenn Sam, Frodo als 'Chef' statt als 'Herr' anredet ist das zwar inhaltlich sicher ähnlich, aber sprachlich ist es wirklich eine Entstellung. Genauso Begriffe wie Firma etc. haben eigentlich in einem Roman wie dem HdR nichts zu suchen.
Vom Kauf würde ich deswegen aber nicht abraten, aber den fünften Stern kostet es die Hörbuchausgabe. Vieleicht lässt sich ja der Verlag eines Tages mal herab und überarbeitet die neue Übersetzung nochmals. Ich hoffe es für alle die den HdR noch nicht in Buchform kennen
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Lange musste man auf den zweiten Teil warten. Die Vorfreude war zumindest bei mir riesig. Allerdings stellte ich mir auch immer die Frage, wer die Lücke schließen sollte, die der geniale Achim Höppner hinterlassen hat. Meine Sorgen waren unbegründet. Gert Heidenreich liest hervorragend. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Ob er seinen Job besser oder schlechter macht als Achim Höppner, ist eine Geschmacksfrage und letztlich ohne Bedeutung. Ich bin von beiden Lesungen begeistert.
Bei dem Hörbuch handelt es sich wie schon beim ersten Teil um die Krege-Übersetzung. Ein Rat an alle 'Ring-Puristen': Lasst die Finger davon. Ein Rat an alle anderen: Kaufen und genießen. Der Glaubenskrieg bzgl. der beiden Übersetzungen ist vollkommen unangemessen. Lasst euch deshalb davon nicht abschrecken.
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Kann mich den Vorrednern nur anschließen - Heidenreich liest zwar anders, aber trotzdem nicht schlechter als sein Vorgänger. Er verleiht jedem Charakter einen etwas anderen Tonfall (Legolas eher leise, Gimli schnell und brummig...), was das Hören sehr angenehm macht.
Ich selbst mag die Krege-Übersetzung nicht so gern, aber das Hörbuch ist trotzdem sehr zu empfehlen. Wer sich an Feinheiten von Übersetzungen stört, sollte das englische Original lesen und nicht ewig auf Problemen, die keine sind, herumreiten.
Fazit: Ins Bett kuscheln, Licht aus, und Mittelerde neu entdecken!
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Endlich ist der zweite Teil der Saga da! Die grosse Frage war, wer Achim Höppner ersetzen und wie der Nachfolger die grosse Lücke füllen würde. Sein langjähriger Freund Gert Heidenreich hat es gewagt - und gewonnen.
Heidenreich liest anders und, genau betrachtet, besser. Warum? Achim Höppner rezitierte sehr akzentuiert, versuchte jeder Figur eine eigene Stimme zu geben. Heidenreich legt mehr Wert auf die Emotionen in den Aussagen selbst. Hören Sie genau hin, wenn Gandalf seinen leichten Spott hören lässt oder der schelmische Pippin den wieder gefundenen Gefährten seine und Merrys Abenteuer schildert! (Gollum verleiht Heidenreich ein sehr überzeugendes Eigenleben)
Mit dieser feinen Nuancierung stellt Heidenreich den Inhalt über die Rezitation. Er macht das blosse Hören zu einem Hochgenuss, wenn es auch anspruchsvoller ist als bei Teil 1.
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Heidenreich folgt Höppner:
Der Verlust war groß, der Nachfolger ist der Aufgabe mehr als gewachsen.
Alles fliesst und nur der Narr hält beharrlich am Unvermeidlichen fest.
Über Tolkien muss man kein weiteres Wort mehr verfassen.
Und das ewige Greinen einiger selbsternannter Tolkien-Hohepriester über die Krege Übersetzung nervt, nervt, nervt. Ihnen sei gesagt: Erstens weiß man ja vorher welche Übersetzung vorliegt - also kauft es nicht, wenn Krege so schlecht übersetzt hat. Hat er aber nicht. Zweitens, wenn man solch ein Fan ist, dann kann man doch nur das englische, handschriftliche Manuskript lesen. Alles andere ist doch Sakrileg.
Also verschont die Nicht-Altphilologen bitte mit eurer Bitternis.
Mein Rat: Kaufen, hören, Geniessen!
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Endlich ist es mit dem 2.Hörbuch so weit.
Leider ist Herr Höppner verstorben und ich finde, das Herr Heidenreich wirklich sehr gut liest, aber nicht an Höppner herankommt.
Die größte Frechheit ist eindeutig die Sprachwahl des Übersetzers Wolfgang Krege. Da halten plötzlich Wörter wie Firma und Logo Einzug. Plötzlich wird gesiezt anstatt geihrt. Aus dem Herrn Frodo wird der Chef von Sam. Man könnte auch den Rapper 50 Cent anheuern das er Faust I und II als Hörbuch rappt.
Tolkien wird sich schon was gedacht haben bei dem wie er schrieb. Der Hörverlag hätte besser die alte Version von Magaret Carroux
verwenden sollen. Zu mal Magaret Carroux eng mit Tolkien bei der Übersetzung zusammenarbeitete.
Von wegen neu Besen kehren gut.
Vielleicht mag ich kleinlich oder altmodisch wirken, aber es haut einen echt aus dem Sessel wenn man beim Hörbuch ausspannen will und ein Ork plötzlich von Firmen und Logos redet.
Ansonsten viel Spaß beim hören
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Der Inhalt sollte bekannt sein, weshalb ich darauf nicht eingehen werde. Welche Übersetzung vorliegt, ist Geschmacksache; wobei auch ich die Carroux-Version bevorzuge. Vielleicht hat es (lizenz-)rechtliche Gründe, warum in letzter Zeit immer die Krege-Version bevorzugt wird. Wie auch immer, es ist wie es ist.
Herr Heidenreich macht seine Sache als Sprecher prinzipiell gut.
Aber welche Unart ist denn mit dem ersten Teil dieser vollständigen Lesung eingezogen? Da werden in einem deutschsprachigen Hörbuch, in dem oft mit deutlich rollendem "R" vorgetragen wird, englische "th"-Laute [ti-eitsch] verwendet. Es klingt so was von schlimm, wenn Gert Heidenreich - aber auch schon Achim Höppner im ersten Teil - aus Worten wie Osgiliath, Minas Tirith, Arathorn, Denethor, etc. ein mit einem "th" [ti-eitsch] verschandelten Lautschwall macht. Würde man alle Begriffe/Namen in Englisch sprechen, also auch entsprechend betonen, dann könnte man das noch verstehen. Aber hier wird Rhtythmus und Betonung der deutschen Sprache, unterstützt durch häufig rollende "R"s, mit einem markanten englischem Laut gemischt verwendet. Und dieser wird teilweise nur allzu extrem betont. Es schüttelt mich jedes Mal, wenn dies vorkommt.
Ich verstehe nicht, wie und warum es zu dieser Unart kam. In jeder anderen Aufzeichnung, sei es die Hörspiel-Version, das Hörbuch von "Der Hobbit" oder aber die Filme von Peter Jackson, werden die Begriffe und Namen in "normalem Deutsch" gesprochen. Da Achim Höppner die Gandalf-Synchronstimme in den Filmen war, ist es unverständlich, dass er in den Filmen und in der Lesung unterschiedlich spricht.
Wenn man sich hier vielleicht an die englische Sprechweise annähern wollte, hätte man sich vielleicht mal die englische Tonspur der Filme vorher zur Brust nehmen sollen. Ich sehe keinen Sinn darin. Nicht immer muss man "modernisieren". Vor allem dann nicht, wenn es nur eine Verschlechterung bringt. Es klingt schlichtweg furchtbar. Mehr als drei Sterne kann ich dafür nicht geben. Ein Genuss ist es jedenfalls nicht mehr.
Mir graut fast schon vor dem dritten Teil. Eigentlich sieht man schon in dessen Titel den Drang alles verändern zu wollen. Was früher "Die Rückkehr des Königs" hiess, wird neuerdings mit "Die Wiederkehr des Königs" betitelt. Naja, wenn dafür die "th"-Laute [ti-eitsch] wegbleiben, soll es mir recht sein. ;)
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Nachdem im letzten Jahr der erste Teil der Herr der Ringe-Saga als ungekürzte Umsetzung von Tolkiens Werk als Hörbuch erschien, folgt nun die lang ersehnte Fortsetzung der Trilogie.
Der Bund ist zerbrochen und die Wege der Gefährten trennen sich. Frodo und Sam machen sich allein auf den Weg zum Schicksalsberg, um Saurons Ring zu zerstören, während Aragorn, Legolas und Gimli nach den beiden entführten Hobbits Merry und Pippin suchen. Diesen gelang jedoch die Flucht, als ihre Entführer von den Reitern Rohans getötet wurden. Als Aragorn und die Anderen der Spur der Hobbits in den Fangorn-Wald folgen, treffen sie auf einen todgeglaubten Wegbegleiter...
Die Handlung des Fantasy-Epos sollte spätestens seit den Kinofilmen jedem bekannt sein. In dieser vertonten Version wird jedoch die vollständige Geschichte des detailverliebten Autors J. R. R. Tolkien, bei einer Laufzeit von ca. 1050 Minuten, 1:1 umgesetzt. Leider ist der Sprecher des ersten Hörbuchs und die deutsche Synchronstimme Gandalfs, Achim Höppner, verstorben. Als würdiger Nachfolger liest nun Gert Heidenreich (Schriftsteller und Radiosprecher) Die zwei Türme.
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Die Lesungen Achim Höppners (RIP) des Silmarillions und der Gefährten war schon hervorragend, aber die Verpflichtung Gert Heidenreichs hat gezeigt, dass man Perfektes perfekter machen kann. Ich werde auf jeden Fall auch das dritte Buch und den Hobbit ordern.
Lediglich die Krege Übersetzung wirkt an manchen Stellen unpasssend, was aber dieses grandiose Buch nicht schmälert.
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Zum Inhalt will ich hier nichts sagen. Die, die ihn noch nicht kennen, denen sei ans Herz gelegt, den "Herrn der Ringe" auf jeden Fall zu lesen (bzw. zu hören). Tolkiens Werk ist einfach das wohl beste an Fantasy Literatur, was es bis jetzt gibt. Die von ihm geschaffene Welt ist einfach fantastisch und überwältigend vielschichtig aufgebaut und viele andere Fantasy-Autoren holen sich hier ihre Anleihen.
Nun aber zum Hörbuch, denn dazu lässt sich viel Positives sagen. Der Sprecher Gert Heidenreich tritt sozusagen die Nachfolge von Achim Höppner, dem Sprecher des ersten Hörbuchs ("Die Gefährten"), an. Keine leichte Aufgabe, hat doch Höppner beim ersten Hörbuch hohe Maßstäbe gesetzt. Und doch hat Heidenreich diese Aufgabe fantastisch gemeistert und liest den zweiten Teil des "Herrn der Ringe" ebenso gut wie sein Vorgänger. Auch seine Stimme passt gut zum Werk und so macht er das Hören des Werkes zu einem echten Erlebnis.
Die Box ist sehr schön gestaltet und besteht aus stabiler Pappe. Sie enthält außerdem ein recht umfangreiches Booklet mit vielen interessanten Informationen zum Hintergrund und der Vorgeschichte des "Herrn der Ringe" (es sind, nur nebenbei gesagt, natürlich andere Informationen, als im Booklet des Hörbuchs zu "Die Gefährten"). Einfach ein tolles Hörbuch.
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