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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Gute Einführung
Witzigwitzig, wenn da in einer Rezension zu Claudia Barths esoterikkritischem Buch von "wunder(!)schöner Sprache" die Rede ist. Nein, einen Literaturpreis gewinnt Barth mit diesem Buch gewiss nicht, dafür ist ihre Sprache viel zu eckig und gerade nicht schön, aber darauf kommt's auch nicht an. Die Inhalte sind anständig recherchiert und gut aufbereitet, wenngleich sie...
Am 23. Juli 2004 veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne |
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18 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Wahrlich: Irrational!
Nicht, dass das, was allgemein vereinfachend mit "Esoterik-Szene" bezeichnet wird, keine Kritik verdienen würde. Doch anstatt eine differenzierte Orientierungshilfe zu geben, wird hier pauschal alles schlecht gemacht und polemisiert. Frau Barth bemüht sich an nicht EINER Stelle im ganzen Buch um echtes Verständnis für die Sinnsuchenden. Dafür werden - oft auf sehr...
Veröffentlicht am 20. Mai 2003 von mdhgoodman
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Gute Einführung, 23. Juli 2004
Von Ein Kunde
Witzigwitzig, wenn da in einer Rezension zu Claudia Barths esoterikkritischem Buch von "wunder(!)schöner Sprache" die Rede ist. Nein, einen Literaturpreis gewinnt Barth mit diesem Buch gewiss nicht, dafür ist ihre Sprache viel zu eckig und gerade nicht schön, aber darauf kommt's auch nicht an. Die Inhalte sind anständig recherchiert und gut aufbereitet, wenngleich sie anderweitig, bei Ebermann/Trampert, Goldner, Platta, Nordhausen/Billerbeck, Schweidlenka/Gugenberger und bei vielen anderen, bei denen sich Barth offenkundig bedient hat, umfassender und zugleich präziser dargestellt zu finden sind. Aber vielleicht ist ja gerade das das Verdienst Barths, eine eher leichtgewichtige aber dennoch ordentliche Ein- und Hinführung zur Esoterikkritik vorgelegt zu haben.
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20 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Gute Einführung, 2. Juli 2003
Eine Einführung in die Psycho- und Esoterikszene und die Abgründe, die sich dort auftun. Die rechtslastigen und vor allem extrem frauenfeindlichen Ideologeme von Szene-Vordenkern wie F.Capra, dem Dalai Lama oder B.Hellinger werden dargestellt und kritisch bewertet. Dazu ein Überblick über die historische Entwicklung der Eso-Szene in Deutschland seit Ende des 19. Jhdts. Alles in allem: sehr brauchbar.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein Muss - nicht nur für Esoteriker, 20. Februar 2003
Claudia Barth gibt in ihrem neuen Buch einen umfassenden Überblick über die Esoterikszene und deren Verknüpfung mit rechtem, rassistischem und antisemitischen Gedankengut. Von der Enstehung der Esoterikbewegung Ende des 19. Jhdt. über die Zeit des Nazi-Regimes bis zur Gegenwart werden anhand konkreter Beispiele die ideologischen Hintergründe erklärt. Bekannte Psychosekten und Kulte aber auch vermeintlich harmlose Gruppierungen wie die Antroposophen halten noch immer an offen rassistischen Weltanschauungsmodellen fest und lehren diese ihren Anhängern. Dieses Buch bietet sowohl Hintergrundwissen als auch Argumentationshilfen, wenn Ihr Gesprächspartner mal wieder von der ach so friedliebenden Waldorfschule schwafelt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Einführung in die Kritik moderner "Ersatzreligionen", 2. November 2009
Ausgehend vom Positivismus der die Quelle der Erkenntnis auf das Beschreibbare und bloße Sammeln von Daten reduziert; Rückschlüsse auf die Erklärbarkeit der Welt aber nicht gestattet, beginnt im Prinzip "Über alles in der Welt".
Die bestehende Wissenschaftsphilosophie darf als positivistisch eingeschätzt werden. Der Irrationalismus ist ihr folgerichtiges Produkt.
Wen wundert es da, dass sich Angebote zur Suche nach vermeintlich höherem Erkenntnisgewinn immer stärker durchsetzen. Jüngst wurde in Regierungskreisen beispielsweise ein Verbot der Gentechnologie in der Landwirtschaft laut. Dieses wird aber etwa nicht wissenschaftlich, sondern als abzulehnender Eingriff in die "Schöpfung" begründet. Die Esoterik ist also längst auch in den Eliten dieser Gesellschaft angekommen. Konzerne wie Bertelsmann oder Siemens unterstützen anthroposophische Projekte. Etwa 230 Millionen Euro fließen jährlich aus Staatsmitteln an Waldorfschulen. Unter esoterischen Aufrufen findet man die Unterschrift von Bundestagsabgeordneten und Gewerkschaftern.
Der Gefährlichkeit dieser Entwicklung widmet die Autorin Claudia Barth dem Hauptteil ihres Buches. Dieser gliedert sich grob in zwei Stränge: Einen historischen und einen, der sich mit der Gegenwart nach dem Zweiten Weltkrieg auseinandersetzt. Dabei geht sie auf prominente Vertreter wie Blavatsky, Steiner, Capra oder auch den Dalai Lama ein und beleuchtet Verbindungen wie die Wandervogelbewegung oder das Thule-Seminar.
Der Rückgriff der heutigen esoterischen Vertreter auf die gleichen Konstrukte ihrer Vorgänger verblüfft. Das beunruhigt, weiss man um die menschenverachtenden und rassistischen Auswüchse dieser Überzeugungssysteme.
Die Kompatibilität zwischen Esoterik und Faschismus wird anhand gemeinsamer zentraler Denkmuster herauskristallisiert . Die große Frage die Barth hierbei in den Raum stellt, ob die gleichen ideologischen Wegbereiter des Faschismus von einst, wieder dazu bedient werden, die bürgerliche Demokratie auszuschalten.
Das im Alibri-Verlag erschienene Buch, darf neben Jutta Ditfurths "Entspannt in die Barbarei" oder Colin Goldners Wälzer "Die Psycho-Szenze", quasi als Standardwerk für die Einführung in die Esoterik-Kritik gewertet werden. Es gibt einen interessierenden Überblick über wesentliche Elemente moderner Esoterik, sowie eine Einführung zu deren Entstehung, abgerundet durch weiterführende Literaturhinweise.
In eine nachdenkliche Unruhe stimmt das abschließende Plädoyer dieses Titels, welches für eine ausbeutungsfreie Gesellschaft, die als Grundlage für "die Möglichkeit zur Überwindung der irrationalen religiösen Bedürftigkeit" postuliert wird.
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10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Außerordentlich profunde Zusammenfassung, 3. Juli 2004
Die Autorin macht sich die Mühe in die Abgründe der Wahnvorstellungen von Esoterikern hinabzusteigen, diese bis ins Detail zu untersuchen, um dann Gemeinsamkeiten, Vernetzungen und den Zusammenhang mit deutscher Geistesgeschichte herauszuarbeiten. Ein akribisch recherchiertes Werk, das darüberhinaus noch ansprechend und spannend aufgebaut, und in wunderschön eingängiger und klarer Sprache geschrieben ist.
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18 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Wahrlich: Irrational!, 20. Mai 2003
Nicht, dass das, was allgemein vereinfachend mit "Esoterik-Szene" bezeichnet wird, keine Kritik verdienen würde. Doch anstatt eine differenzierte Orientierungshilfe zu geben, wird hier pauschal alles schlecht gemacht und polemisiert. Frau Barth bemüht sich an nicht EINER Stelle im ganzen Buch um echtes Verständnis für die Sinnsuchenden. Dafür werden - oft auf sehr abenteuerliche Weise - Verbindungen zu "völkischen" Ideologien oder nationalsozialistischem Gedankengut an den Haaren herbeigezogen. Trotz vieler Fußnoten fehlt es an objektiver Quellenkritik: Satt systematischer Argumentation folgt ein Ringschluss nach dem anderen, wobei "befreundete" Autoren als zweielhafte Belege herangezogen werden. Eine Abwägung zwischen Pro und Contra unterbleibt. Wie will ein solches Buch als Ratgeber fungieren? Ein Werk, das eigentlich mehr über das Weltbild der Autorin aussagt als über die von ihr untersuchten Anschauungen!
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Endlich mal ein Überblick!, 20. Februar 2003
Von Ein Kunde
Nicht alles ist gut im Leben! Dieses Buch zeigt brillant die Irrungen und Wirrungen auf, denen Menschen blind bereit sind zu folgen. Ein sehr aufschlußreiches und übersichtliches Sachbuch. Sehr empfehlenswert.
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9 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ideologische Ideologiekritik, 23. August 2007
Die Publikation der Sozialpädagogin Claudia Barth tritt mit dem Anspruch auf "eine systematische Einführung in die wichtigsten Aspekte esoterischer Ideologien" (Cover) zu sein. Die Autorin selbst schreibt sich im Vorwort einen "Hang zur Kontroverse" zu, dessen Ausdruck man im Text aber leider vergeblich sucht. Dort wird das ambivalente Thema "Esoterik als Heilslehre" keineswegs kontrovers diskutiert, analysiert oder hinterfragt, sondern pauschal im Sinne marxistischer Religionskritik als "Opium des Volkes" (wobei Marxens "Volks-Begriff" nach Barth sicher schon "problematisch" wäre) abgebügelt. Dabei werden sachlich unzutreffende und von der Geschichtsforschung nicht gestützte "bruchlose Kontinuitäten" zwischen Deutscher Romantik, völkischer Ideologie, Lebensreform, Anthroposophie, Fritjof Capra, Rudolf Bahro, "Familienaufsteller" Hellinger hin zum Dalai Lama konstruiert. Die Essenz der Barth`schen Esoterikkritik besteht in der Annahme, daß diese Phänomene, wie letztlich alle "Nicht-Historisch-Materialistischen" Weltanschauungen einer Erfüllung der "gesetzmäßigen" Heraufkunft der besseren Weltordnung (i.S.v. Marx) entgegenstehen indem sie ihren Anhängern puren "Irrationalismus" und Fatalismus predigten und "Systemstützen" bilden.
Dies verkennt zum einen die tragende Rolle "esoterischer" Freimaurer-Bünde bei der Entstehung jener europäischen Aufklärung, in deren kritischer Tradition sich auch Claudia Barth letztlich befindet. Daneben vermeidet die Autorin jedwede Einordnung der besprochenen Phänomene in den jeweiligen Zeitgeist ihrer Entstehungsepoche. Da argumentative Auseinandersetzung, Relativierung und Objektivierung offenkundig im Gegensatz zum geübten Verständnis von "Kritik" stehen, erfährt der Leser bis zum Ende des Buches nur das, was er ohnehin gleich auf dem Cover sehen kann: Von Caspar David Friedrich über den Jugendstilmaler "Fidus" hin zum Kurzhaarigen Schwenker der "schwarz-weiß-roten" Flagge: Bruchlose Kontinuität des Irrationalen! Und über allem ziehen die (Bundeswehr?)Tornados gen Osten...
Fazit: Ein Buch zur Bestätigung geschlossener Denksysteme - weniger empfehlenswert zur unvoreingenommenen Meinungsbildung.
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8 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Wahrlich: Irrationale Welterklärung!, 16. Mai 2003
Nicht, dass das, was allgemein vereinfachend mit "Esoterik-Szene" bezeichnet wird, keine Kritik verdienen würde. Doch anstatt eine differenzierte Orientierungshilfe zu geben, wird hier pauschal alles schlecht gemacht und plattpolemisiert. Frau Barth bemüht sich an nicht EINER Stelle im ganzen Buch um echtes Verständnis für die Sinnsuchenden. Dafür werden - oft auf sehr abenteuerliche Weise - Verbindungen zu "völkischen" Ideologien oder nationalsozialistischem Gedankengut konstruiert. Trotz vieler Fußnoten fehlt es an objektiver Quellenkritik: Anstelle von systematischer Argumentation folgt ein Ringschluss nach dem anderen, wobei "befreundete" Autoren als Beleg herangezogen werden. Eine Abwägung zwischen Pro und Contra unterbleibt. Wie will eine solche Person als Ratgeber fungieren? Ein Buch, das eigentlich mehr über das Weltbild der Autorin aussagt als über die von ihr untersuchten Anschauungen!
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16 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Extrem subjektive und oberflächliche "Wissenschaftlichkeit", 23. Dezember 2003
Von Ein Kunde
Ich schreibe gerade an einer Hausarbeit mit esoterischer Thematik(studiere Ethnologie) und war eínfach nur entsetzt über die extremst oberflächlich und subjektive Schreibweise der Autorin. Wer sich in der Materie nicht auskennt, bekommt ein komplett falsches Bild vermittelt. Da fragt man sich, ob dies aus Absicht oder Unwissenheit heraus entstand? Allein, der Abschnitt über Blavatsky ist völlig verdreht. (Frau Barth: Mit Arier meinte H.P.B. übrigens alle Menschen - inklusive der Afrikaner). Sie lebte in einer Zeit, wo man noch nicht einmal an das 3. Reich dachte. Daher finde ich den direkten Vergleich zwischen Nazis und Madame Blavatsky einfach beleidigend. Sie ist übrigens bei sämtlichen hohen Geistlichen der östlichen Welt (inklusive Tibet oder Indien) als eine der höchsten geistigen Größen Europas während der letzten Jahrhunderte (bis heute) anerkannt. Der Autorin C. Barth fehlte es offensichtlich an tieferem Verständnis für die Schriften Blavatsky`s, die zugegebenermaßen sehr schwierig sind. Deshalb hätte sie dieses Buch einfach nicht schreiben sollen. Apropos: Ich habe noch nie eine Buchbewertung geschickt, weil mich noch nie ein Buch dermaßen entsetzt hat. Das sollen auch andere wissen!!!
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