Amazon.de: Kundenrezensionen: Kabale und Liebe. 2 CDs

Kundenrezensionen


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Hilfreiche Erläuterung u. Hintergrundinfos
In dem Buch wird zuerst auf die Bedeutung einzelner Redewendungen und Wörter Szene für Szene eingegaggen. Hier erfährt man z.B. was "Serail" bedeutet.

Dann folgt eine Zusammenfassung der Szenen (Inhaltsangabe). Unter 1.4 wird der Aufdau des Dramas erläutert während unter 1.5 auch Hauptpersonen Charakterisiert werden.

Außerdem wird das Zeitalter des...

Am 19. November 2001 veröffentlicht

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versus
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Schön, aber unpraktisch
Dieser Beitrag kommentiert nicht den Text von Schillers "Kabale und Liebe", sondern speziell die Ausgabe bei dtv in der "Bibliothek der Erstausgaben".


Auf der Suche nach klassischer Literatur als Geschenk interessierte ich mich unter anderem für den Anhang: So weiß ich aus eigener Erfahrung, dass zum Verständnis von Schillers "Kabale und Liebe"...
Veröffentlicht am 21. Dezember 2006 von Martin Hagemeyer

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Hilfreiche Erläuterung u. Hintergrundinfos, 19. November 2001
Von Ein Kunde
In dem Buch wird zuerst auf die Bedeutung einzelner Redewendungen und Wörter Szene für Szene eingegaggen. Hier erfährt man z.B. was "Serail" bedeutet.

Dann folgt eine Zusammenfassung der Szenen (Inhaltsangabe). Unter 1.4 wird der Aufdau des Dramas erläutert während unter 1.5 auch Hauptpersonen Charakterisiert werden.

Außerdem wird das Zeitalter des Absolutismus erläutert und auf die Stände Adel/Bürgertum eingegangen.

Im Großen und Ganzen ein sehr hilfreiches Buch zum Verstenen von Kabale und Liebe.

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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Super für Abiturienten!!!!!, 7. März 2006
Ich selbst shreibe dieses Jahr das Abitur und jeder wird nachvollziehen, dass man es schon alleine zeitmäßig nicht hinbekommt alle Lektüren noch einmal zu lesen.
Aus diesem Grund empfehle ich diese Hörbücher!
In weniger als der Hälfte der Zeit, die man zum Lesen der Lektüre benötigt hätte, hat man das ganze Buch durch und es ist so als ob man es selbst gelesen hätte!

Wirklich empfehlenswert!
Man bedenke, dass man sich für's Abitur auch noch in anderen Fächern vorbereiten muss!

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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wirklich gelungen!, 21. Februar 2005
Von Ein Kunde
Das Hörbuch zu "Kabale und Liebe" ist ein absoluter Genuss, auch für diejenigen, die mit Klassikern nicht so viel am Hut haben. Durch die hervorragenden Sprecher wird der für Ungeübte schwierige Text verständlich und ergreifend transportiert.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Stück über die (Un)bedingtheit der Liebe, 9. Januar 2000
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Kabale und Liebe (Broschiert)
Wer Schiller nicht liest mit der Begründung, daß Schillers Werke nicht mehr aktuell sind, sollte auf jeden Fall sein Drama "Kabale und Liebe" lesen. Es ist nämlich ein zeitloses Stück, in der die gesellschaftliche Situation zwar der Tragödie einen Rahmen gibt, sie aber nicht verursacht. Das Ferdinand-Luise-Drama hätte daher in einer anderen Epoche genauso passieren können. Luise, die gläubige Christin steht vor der Problematik einer zweifachen Bindung: sie ist dazu gezwungen, zwischen der Welt ihres Vaters und der von Ferdinand zu wählen. Ferdinand dagegen kennt nur eine Bindung, die an der Liebe, und ist nicht gewachsen, die Problematik seiner Geliebten zu verstehen, bzw. eine Vertrauensbeziehung aufrechtzuerhalten. So ist auch Ferdinand ein tragischer Held: er leidet unter seinem Problem, trifft eine - wenn auch falsche - Entscheidung, und erkennt am Ende seine Blindheit, die ihm aber sein Leben kostet. Während Ferdinands Redeweise der Pathos und Exaltiertheit beherrschen, spicht Luise relativ einfach, ihr konkretes Dasein, die Reinheit ihrer Figur zählen mehr, als ihre Reflexionen oder die ideologischen Begründungen, die bei anderen Schiller-Helden viel mehr in den Vordergrund treten und den Charakter der Figur ausmachen. Das Ende ist tragisch, die beiden Helden finden aber am Ende zu sich Selbst. Ihre Geschickte ist eine Mahnung bis heute - an uns alle. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bürgertum vs. Adel: Schillers bürgerliches Trauerspiel, 15. April 2005
Friedrich Schiller packte mit seinem Trauerspiel "Kabale und Liebe" ein heißes Eisen an: die Liebesbeziehung zwischen einer Bürgerlichen und einem Adligen. Eine solche Liebe war im 18. Jahrhundert praktisch chancenlos. Adlige nahmen sich zwar Mätressen aus dem bürgerlichen Stand, aber gewiss keine Ehefrauen. Der junge Schiller hatte bereits durch sein Sturm-und-Drang-Drama "Die Räuber" Furore gemacht, bevor er mit "Kabale und Liebe" feudalistische Ausbeutung und Misswirtschaft anprangerte. Aber nicht nur das: Indem er die Bürgerliche Louise zur tragischen Figur emporhebt, thematisiert Schiller erstmals auch die Defizite des Bürgertums. Denn dieses hat, obwohl es zunehmend selbstbewusster wird, den adligen Herren kein politisches Konzept entgegenzusetzen. Seine Waffen, Moral und Religion, sind stumpf und reichen nicht, um dem korrupten Adel Paroli zu bieten. "Kabale und Liebe" ist ein bürgerliches Trauerspiel in Reinform, das heute vor allem durch die unaufhaltsam auf die Katastrophe zustrebende Struktur und die Mischung zwischen Tragik und Komik fasziniert. Das Drama bietet so viele Deutungsmöglichkeiten, dass es die Theater zu immer neuen Umsetzungen reizt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sätze wie Melodien - Texte wie Musik, 24. März 2007
Diese Rezension stammt von: Kabale und Liebe. CD (Audio CD)
Der Pisa-Schock sitzt uns allen in den Knochen, und es wird in den Kultusministerien unter Schweiß und Tränen überlegt, wie der Abiturientenjugend beizubringen sei, was schönes, edles Deutsch nun wirklich sei und ausmache, wie Schiller die Exposition in den »Räubern« oder in »Kabale und Liebe« mit leichter Hand gestaltet habe, oder was der junge Goethe unter einer kessen und theatralischen Dreiecksbeziehung mit Decknamen »Stella« dramaturgisch alles versteckt hielt. Und so haben sich jüngst die Hörspielredaktionen von SWR und MDR und der Argon Verlag zusammengeschlossen um mehrere Klassiker wie »Emilia Galotti« (Lessing), »Urfaust«, »Iphigenie auf Tauris«, »Stella« (Goethe), »Die Räuber«, »Kabale und Liebe« (Schiller), »Der Hofmeister« (Lenz), »Der zerbrochene Krug«, »Prinz Friedrich von Homburg« (Kleist) und »Woyzeck« (Büchner) via CD ins Klassenzimmer zu bringen. Wobei es dem leitenden Projektregisseur Leonhard Koppelmann nicht um wie auch immer geartetes »Regiehörspiel« ging, sondern um ganz textnahe und unprätentiöse Auslegung der jeweiligen Vorlage. Koppelmann erläutert hierzu: »Dialoge zu lesen, ist schwierig für Ungeübte. Gesprochen jedoch entfalten sie ihren unentrinnbaren Reiz. Dazu bestechen die Theatertexte der deutschen Klassik durch ihre zeitlose Würde, ihre tiefe Humanität, ihre hohe Sprachkunst. Die Dialoge sind wie Musikstücke. In ihnen ist jene sprachliche Virtuosität zu hören, die Goethe, Schiller, Lessing, Kleist und die anderen zu Klassikern hat werden lassen, zu Tragsäulen unseres kulturellen Erbes.« Unterstützt wird das Projekt im übrigen durch die Kultusministerien von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz und die Stiftung Medienkompetenzforum Südwest (MKFS). Zu einigen der Produktionen sind auch didaktische Handreichungen für den Unterricht vorbereitet worden, die wie beim Begleitmaterial zu »Emilia Galotti« Möglichkeiten einer modernen Theater- und Medienpädagogik für die Schule aufzeigen. In »Kabale und Liebe« (1784) und Lessings »Emilia Galotti« (1772), die ich hier stellvertretend für das Gesamtkonzept der Reihe »Klassik: Jetzt!« hervorheben möchte, ist die Texttreue sowie die Noblesse und Zurückhaltung der Schauspielerinnen und Schauspieler ein hervorstechendes, gewolltes Merkmal ? ohne dass es je langweilig wird. Schillers Fünfaktiger Aufschrei gegen den Absolutismus wirkt hier als Hörspiel erstaunlich frisch. Dem Pathos begegnet Regisseur Leonhard Koppelmann mit analytischem Elan. Sprachlich filigran entspinnen Birgit Minichmayr und Andreas Pietschmann als Luise und Ferdinand ihre Liebe, ehe sie sich in einem Netz aus Intrigen verfangen und schließlich sterben (Großartig: Ilya Richter als Hofmarschall und Walter Kreye als Präsident!). Auch bei Lessing reißen absolutistische Intrigen Liebende auseinander, kollidieren Bürgerwille und Fürstenwillkür, Recht und Gewalt. Gestochen scharf kommt die Hörspielversion (mit Fritzi Haberlandt und Max von Pufendorff) gerade dem Aufklärer entgegen, der Konflikte im Gespräch vorantreibt, Actionszenen nicht direkt vorführt, sondern rückblickend durchleuchtet. Frische und Klarheit sind für Koppelmann und die Ensembles in allen Inszenierungen unüberhörbar Programm. Fern von theatralischer Deklamation, fern auch von modischen Regiegags wagt der junge Regisseur die Konzentration auf die »Sprach-Sinfonien«. Die behutsame und ansonsten textnahe Inszenierung ist wohltuend für die Ohren und dürfte auch in der Schule Fürsprecher gefunden haben. Die CD-Edition »Klassik: Jetzt!«, klug platziert und mit allen zehn Schauspielen bereits auf dem Markt, dürfte ein Renner werden, da das Hören allemal komfortabler scheint als das Blättern in vergilbten Reclam-Seiten.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Schön, aber unpraktisch, 21. Dezember 2006
Dieser Beitrag kommentiert nicht den Text von Schillers "Kabale und Liebe", sondern speziell die Ausgabe bei dtv in der "Bibliothek der Erstausgaben".


Auf der Suche nach klassischer Literatur als Geschenk interessierte ich mich unter anderem für den Anhang: So weiß ich aus eigener Erfahrung, dass zum Verständnis von Schillers "Kabale und Liebe" Worterläuterungen sinnvoll sind. Die dtv-Reihe "Bibliothek der Erstausgaben" bietet hierzu ein Glossar. Ich persönlich bevorzuge demgegenüber einen Anmerkungsapparat, der nicht alphabetisch geordnet ist, sondern am Bandende fortlaufend den Text begleitet, so wie es bei Reclam geschieht. Aber, so dachte ich mir, die gelben Heftchen kann man ja nicht verschenken. Zu den Materialien bei dtv gehören außerdem u.a. eine Zeittafel zu Schillers Leben und ein Nachwort, das die Entstehung des Werkes beschreibt. Beides finde ich angenehm, aber zum bloßen Kennenlernen des Textes eher verzichtbar.

Eine Besonderheit der Reihe ist aber die Textgestalt: Sie entspricht, gemäß dem Namen, der Erstausgabe. Konsequenz: Die ursprüngliche, von der heutigen abweichende Rechtschreibung und Zeichensetzung wird beibehalten, und außerdem werden die Seitenzahlen der Originalausgabe in Kursivschrift in den Text eingefügt - zuweilen innerhalb eines Wortes. Dies scheint mir nur für Puristen und Wissenschaftler hilfreich; für alle anderen verleiht diese Praxis dem Ganzen vielleicht noch eine Patina des Altehrwürdigen, sprich: Klassischen - sonst wirkt sie eher störend.

Fazit: Anhang von mittelmäßigem Gebrauchswert, Textgestalt eher leserunfreundlich.
Was bleibt? Eigentlich nur der dunkelblaue Einband mit Bild - hier ein Glas, mit Wein gefüllt - oder ist es die tödliche Limonade? Der ist allerdings wirklich schön.

Ich habe mich dann für die Ausgabe der "Suhrkamp BasisBibliothek" entschieden. Dort finden sich die Anmerkungen auf den Textseiten, mit Sternchen im Text. Ästhetik und Erhabenheit dem praktischen Nutzen geopfert. Schiller wäre kaum begeistert.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Unbrauchbar, 12. April 2007
Das Geld für diese Lektürenhilfe kann man sich sparen, obwohl sie ja eigentlich wie alle anderen mentor-Letürenhilfen günstig ist. Der Lektüre-Durchblick zu Kabale und Liebe gibt keine sinnvollen Informationen. Der Inhalt ist zwar ausführlich in seiner Kürze beschrieben, dafür fehlt es dann aber erheblich an sinnvoller Analyse. Der Interpretaionsteil enthält größtenteil Wiederholungen der Inhaltsangaben, teils sind Interpretaionen aus anderen Lektüren entnommen oder es werden Vermutungen angestellt, auf die der Leser keine Antwort erhält, derweil will der Leser doch Hilfe. Also ein Durchblick ist das nicht!
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5 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein absolutes Muss!!, 13. März 2001
Von Ein Kunde
Auch wenn manche Passagen nicht leicht zu verstehen sind, finde ich doch, dass Schillers "Kabale und Liebe" absolute Pflichtlektüre ist, für jeden, der was auf sich hält. Die Thematik ist ja nach wie vor aktuell - tragische Liebe, Ständeunterschied als Ehehindernis. Schiller bringt auch sehr gut zum Ausdruck, dass es sich bei Luise eher um ein biederes, naives Bürgermädchen handelt, wohingegen die Lady und der Präsident der Oberschicht angehören und gerissene Intriganten sind. Also meienr Meinung nach gehört dieses Buch zur Allgemeinbildung.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßig, 5. März 2004
Meiner Meinung nach gibt es in dem Buch viele Textstellen, die schwer zu verstehen sind. Aber im großen und ganzen ist das Verständnis der einzelnen Szenen gut. Ich musste manche Texte mehrmals lesen, um den Inhalt zu begreifen, aber das hängt, denke ich, auch mit dem Alter zusammen und ob man es gewohnt ist, Werke zu lesen, die in etwas schwierigerer Sprache geschrieben ist.

Dieses Buch ist ein bürgerliches Drama. Es geht um die Liebe Ferdinands und Luises, einem Adligen und einer Bürgerlichen, die nicht standesgemäß war, was die beiden selber aber nicht störte. Es waren eher die Eltern der beiden, die damit ein Problem hatten und der Vater von Ferdinand (der Präsident am Hofe eines Fürsten) hatte andere Pläne mit seinem Sohn... Es endet sehr tragisch.
Wenn Ihr mehr wissen wollt, dann leiht oder kauft es euch. Ich persönlich fand es nicht so gut, der Hauptgrund war wohl, dass es so kompliziert zu verstehen ist.

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