Amazon.de: Kundenrezensionen: Königs Erläuterungen und Materialien, Bd.1, Wilhelm Tell

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Aller Unkenrufe zum Trotz...
Ich halte diese Edition, welcher von verschiedener Seite der Vorwurf einer "Zerstümmelung" des Schillertextes gemacht wurde, für sehr sinnvoll und brauchbar.
Diethard Lübke hat den in der Tat für die Sekundarstufe I recht schwierigen Text neu bearbeitet, also eine Ausgabe ad usum delphini geschaffen, was nichts Neues ist und schon seit Campe und früher üblich ist...
Veröffentlicht am 24. Februar 2005 von Cenodoxus

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versus
4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen kaum brauchbar
das Positive zuerst: die Zusammenfassung ist rein inhaltlich in Ordnung.
aber: auch in der Zusammenfassung ist immer wieder die Rede von "Schweiz" und "die Schweizer". Daraus wird ersichtlich, das die Hauptbedeutung des Werks nicht verstanden wurde, da es sich nicht um ein historisches Dokument handelt, sondern um ein Zukunftsentwurf, der allgemein...
Veröffentlicht am 16. April 2002 von le_knut

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Aller Unkenrufe zum Trotz..., 24. Februar 2005
Von Cenodoxus "dinjun" (Bibliothecosibirsk) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: einfach klassisch: Wilhelm Tell (Broschiert)
Ich halte diese Edition, welcher von verschiedener Seite der Vorwurf einer "Zerstümmelung" des Schillertextes gemacht wurde, für sehr sinnvoll und brauchbar.
Diethard Lübke hat den in der Tat für die Sekundarstufe I recht schwierigen Text neu bearbeitet, also eine Ausgabe ad usum delphini geschaffen, was nichts Neues ist und schon seit Campe und früher üblich ist. Didaktik muss schließlich einen Vorrang vor Texttreue haben, selbst wenn sich die versammelte Schar der Germanistikprofessoren darüber ärgern mag.
Aus meiner Sicht unsäglich ist die Kritik, die in der ZEIT vom 22. Juli 2004 gegen diese Ausgabe (und weitere aus der Reihe) unter dem Titel "Coole Klassiker" polemisierte. Um einen "coolen" Text (was auch immer das heißen soll) geht es ja überhaupt nicht.
Es geht Diethard Lübke vielmehr darum, Achtklässlern eine bewältigbare und somit erfreuliche Lektüre zu ermöglichen und damit den Zugang zu klassischer Literatur zu einem angenehmen Erlebnis zu machen. Mögen später die Reclamhefte oder andere Editionen folgen.
In der Didaktik wurde das so genannte "Tell-Problem" formuliert udn oft diskutiert. Es geht dabei um die wichtige Frage, mit der man sich als Deutschlehrer in der Mittelstufe konfrontiert sieht: Mit welchem klassischen Drama fange ich an? Und wie gelingt es mir, bei den Schülern Freude und Verständnis für die Lektüre zu wecken?
Aus meiner Sicht eignet sich der "Wilhelm Tell" zu diesem Zweck nach wie vor hervorragend. Und mit der "entschärften" (aber keineswegs entstellten) neuen Ausgabe des Cornelsen-Verlags erscheint mir das pädagogische Anliegen, die Schülerinnen und Schüler für Literatur zu begeistern zunächst am einfachsten erfüllbar. Das Bändchen regt nämlich zur Arbeit an der Lektüre an (auch durch die zahllosen Beigaben und Arbeitsaufträge) und ermöglicht gerade wegen der Vereinfachungen (didaktische Reduzierung!) eine große Selbstständigkeit der jungen Leser. Meine Erfahrung jedenfalls, die ich in einer achten Klasse mit dieser Edition gemacht habe, sind sehr positiv. Von den Schülern wurde es genauso empfunden.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hohle Gasse, 13. Januar 2006
Der Schwabe Friedrich Schiller, der in seinem ganzen Leben nie in der Schweiz war, hat mit diesem Drama den Eidgenossen „das“ Werk über ihren Unabhängigkeitskampf geschrieben. Um was geht es in diesem Theaterstück? Der Schwyzer Baumgarten wird von kaiserlichen Reitern verfolgt, weil er den Burgvogt, der seine Frau vergewaltigen wollte, getötet hat. Er bittet den Fischer Ruodi, ihn über den Vierwaldstätter See zu rudern, doch weigert dieser sich wegen eines drohenden Gewitters. Nun erscheint Tell als Retter und traut sich, was sich die Fischer nicht getraut haben - er rudert Baumgarten über den See. Die Kaiserlichen sind jetzt erbost und setzen die Hütten der Seeanwohner in Brand. Dieses Ereignis führt zum Aufruhr gegen die habsburgische Besatzungsmacht. So treffen sich Vertreter der Urkantone nachts auf dem Rütli und schwören sich gegenseitigen Beistand. Tell wird erneut in das Geschehen hineingezogen, als er sich weigert, dem Hut des Reichsvogtes Geßler die Ehre zu erweisen. Geßler lässt ihn verhaften und denkt sich ein besonders perfides Verfahren gegen Tell aus: dieser muss mit einem Pfeilschuss aus seiner Armbrust einen Apfel auf dem Kopf des eigenen Sohnes treffen. Es gelingt ihm, doch Gessler hat bemerkt, dass Tell einen zweiten Pfeil für den Fall eines Fehlschusses für ihn reserviert hatte. So bleibt Tell in Haft. Er entflieht allerdings seinen Bewachern bei einer Fahrt über den See. Nun will er Rache und Geßler töten: er lauert ihm in einer hohlen Gasse bei Küßnacht auf und erschießt ihn mit seiner Armbrust. Schillers Drama weist eine sehr verwickelte Handlung und teilweise auch eine sperrige Sprache auf. So ist die Tell-Handlung einerseits das Herzstück der Geschichte. Vor allem die Hauptfigur bietet Anlass zu genaueren Betrachtungen: einerseits sein Altruismus, seine Hilfsbereitschaft (Baumgarten), andererseits der Mörder aus verletztem Stolz (in der Hohlen Gasse schießt er hinterrücks auf Geßler). Allerdings nimmt auch der Rütli-Schwur eine herausragende Stellung ein. Die Berta-Rudenz-Handlung hingegen und auch das Auftauchen Parricidas am Schluss weiten das Geschehensgeflecht aus und werden bei vielen moderneren Inszenierungen auch vernachlässigt. Bemerkenswert ist noch die Tatsache, dass der „Tell“ ein Steinbruch für berühmte Zitate ist. Nur zwei seien hier genannt: „Die Axt im Haus erspart den Zimmermann“ und „Durch diese hohle Gasse muss er kommen“.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen sehr hilfreich!, 18. Mai 2004
ich fand dieses heftchten sehr hilfreich,da wir wilhelm tell in der schule lasen und ich die schwierige sprache kaum verstand und so den inhalt nicht genau wieder geben konnte,doch als ich zu den jeweiligen szenen die in diesem heftchen enthaltenen zusammenfassungen las konnte man alles verstehen und man versteht auch den inhalt ohne die texte im buch immer und immer wieder durchlesen zu müssen.
also falls ihr dieses buch auch in der schule lesen müsst,dann kann ich dieses heft nur bestens empfelen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kulturgeschichte, 28. November 2005
Dieses wohl berühmteste Schillerdrama ist ein Kleinod der deutschen Kulturgeschichte.Jeder sollte Wilhelm Tell,wenn nicht in der Schule dann anderweitig ,gelesen haben.
Schillers unnachahmlich genial poetischer Sprachstil,die volkstümliche Geschichte mit dem packenden Schluss,der berühmte Tell-monolog("Durch diese hohle Gasse muss er kommen") der Persönlichkeitskonflikt der Hauptfigur,all das hat mich schwer begeistert.Man wird sehr gut in die Handlung eingeführt und verliert auch nicht das Interesse.
Die Geschichte geht um den Schweizer Freiheitskampf und einen Helden der Bewegung,Wilhalm Tell.
Die Geschichte wird gut dargebracht,das Ende berührt und das Ganze ist im Schillerstil geschrieben.
Ich meine,Wilhelm Tell muss man kaufen,denn im Gegensatz zu den anderen Schillerdramen ist es für jeden gut zugänglich und schön zu lesen.
Zu dem oft gehörtem Vorwurf,das Drama sei nicht gut weil es in altduetscher Sprache verfasst ist,kann ich nur sagen,Wilhelm Tell wurde im 18. Jahrhundert geschrieben.
Ich kann Ihnen nur einen unbedingten Kauftipp aussprechen.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Freiheit und Humanität, 6. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Friedrich Schiller (1759-1805) hat mit seinem WILHELM TELL (1804) ein Ideendrama konzipiert. Im Konflikt zwischen Schicksal und freier Selbstbestimmung wird hier ein Konflikt dramatisch geschildert.

Mit WILHELM TELL wird Schillers Ideal von einer humanen Freiheitsidee deutlich: Die Freiheit, die sich Tell gegen die unmenschliche Gewalttat und die Tyrannei erschießt, zeigt, daß es einem Volk wie jedem einzeln gestattet sei, so zu leben, wie es die Natur gewollt hat und wie es seiner humanen Bestimmung gemäß ist.

Es sei daran erinnert, dass dieses humane Freiheitsdrama zur Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945) verboten war und auf einem Index stand.

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wenn's Not tut, Fährmann, lässt sich alles wagen, 10. Februar 2007
Generell bin ich eher skeptisch, wenn es um "klassische" deutsche Literatur geht - speziell wenn sie auf dem Lehrplan deutscher Schulen steht. Da ich von "Wilhelm Tell" allerdings schon viel Gutes gehört hatte, habe ich mir das Stück einmal zugelegt. Das Ergebnis: eine Revolutions-Story mit tollen Charakteren, die mich insgesamt sehr positiv überrascht hat. Die Sprache des Stücks ist "gehoben", aber dennoch problemlos flüssig lesbar. Die Geschichte ist fesselnd und macht Lust, sich näher mit den realen Ereignissen zu befassen (habe mir gleich noch Zusatzliteratur bestellt). V.a. die Figur des Wilhelm Tell ist faszinierend. Man trifft immer wieder auf prägnante Aussagen und Zitate, die mittlerweile sogar in die Alltagssprache integriert wurden. Auch die berühmte Apfelschuss-Szene und der "Rütli-Schwur" sind eindrucksvolle Elemente. Insgesamt fand ich das Stück sogar spannend und habe es deshalb schnell zu Ende gelesen. Das ist endlich mal ein "deutscher Klassiker", dessen Lektüre sich wirklich lohnt !
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Muss, gerade heute., 28. November 2000
Von Ein Kunde
Schillers "Wilhelm Tell" ist die Geschichte eines Helden, eines Helden wie ihn die Moderne vermissen läßt. Er macht alles richig und ist sich seines ihm ursprünglichen, natürlichen innewohnenden Gerechtigkeitsinn so sicher, dass er bis zum Äußersten geht. Er tötet. Ein Plädoyer für NATO-Bomber über Jugoslavien. Ich empfehle das Buch vor Ort zu lesen, am Vierwaldstätter-See in der Schweiz; dann wird dieses Buch ein unvergleichlich erhebendes, literarisches Erlebnis.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Super Grundlage für Arbeit in der Klasse, 17. Juli 2006
Diese Rezension stammt von: einfach klassisch: Wilhelm Tell (Broschiert)
Diese Ausgabe hat sich in meinem Unterricht hervorragend bewährt. Inhaltliche Einschnitte beschränken sich auf behutsamste Kürzungen langatmiger Nebenstellen. Die minimal angeglichene Sprache führte sofort zu gutem Verständnis der Dramatik des Stücks und regte meine Schüler zu kreativem Umgang mit dem Drama an. Dabei entstanden Hörspiele und szenische Darstellungen, deren Entwicklung mit einem antiquierten (und nur dadurch unverständlichen) Deutsch sicher keine annähernd so lustvolle Erfahrung für meine Schüler gewesen wäre.
Ich kann diese Ausgabe nur weiterempfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Natürlich ein Klassiker für das Land der Dichter und Denker, 9. Januar 2010
An Wilhelm Tell ist nichts auszusetzen, es ist ein typischer Klassiker der deutschen Literatur. Ein Drama, mit den Orten Uri, Küssnacht und Vierwaldstättersee in der Zentralschweiz. Wie wir es in der Schule gelernt haben, ist ein Drama in verschiedene Akte und Teile aufgeteilt: Katharsis, Peripetie usw.
Also haben wir auch hier wieder eine geeignete Schullektüre für interessierte Klassen. Natürlich ist dieses werte Büchlein auch für Leser privat jenseits der Schule zu empfehlen. Es ist allemal lesenswert und wird auch oft im Theater aufgeführt. Die berühmteste Szene dürfte wahrscheinlich die sein, als Wilhelm Tell seinem Sohne den Apfel mit Pfeil und Bogen vom Kopfe schießt.

Lesen!

Dieser Text wurde von einer 17-jährigen verfasst.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gut zu gebrauchen !, 3. Mai 2007
Die Königs Erläuterung des Wilhelm Tell ist super zu verstehen. Ich bin im Gymnasialzweig und wir lesen Schillers Drama momentan.
Unser Deutschunterricht ist sehr anspruchsvoll. Wir lesen die verschiedenen Aufzüge, müssen es dann in einem Erzählkreis berichten, Inhaltsangaben schreiben, wichtige Stellen markieren und Fragen beantworten.
Mir fällt dies sehr viel leichter, ich verstehe im Gegensatz zu meinen Klassenkameraden die die Erläuterung nicht besitzen, alles. Auch die Fragen kann ich schnell beantworten, da die Personen charakterisiert sind.
Ich werde von meiner Deutschlehrerin sehr gelobt. Und kann ohne Anstrengung eine gute Note erzielen.
Der Unterschied zwischen Hauptschülern und Gymnasiasten : die Hauptschüler müssen sich durch das Drama durchkämpfen ohne etwas zu verstehen, die Gymnasiasten kaufen sich die Königs Erläuterung.

Viel Spaß mit dem Buch. Ihr spart eine Menge Zeit !
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