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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Fortsetzung mit kleinen Schwächen
Der zweite Fall um Commissaris van Leeuwen entführt uns in die Welt der indischen Einwanderer Amsterdams, mitten in eine Welt der Gewürze, der Traditionen und der Religion.
Die Ermittlungen im Mord an dem jungen Inder gestalten sich schwierig, da den Comissaris eine Mauer aus Schweigen empfängt, Motiv und Täter sind über lange Strecken des Buches völlig...
Vor 21 Monaten von Bouquineur veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne |
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17 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Hält leider nicht, was der erste Band verspricht
Leider hält dieser zweite Band nicht, was der erste verspricht: er ist streckenweise -leider- langweilig und hat mich nicht besonders zum Weiterlesen gereizt.
Außerdem fand ich den Kommissar - trotz allen verständlichen privaten Kummers - doch ein wenig zu wehleidig.
Vielleicht kommt ja ein dritter ( oder vierter oder fünfter) Band, der dann wieder qualitativ...
Vor 23 Monaten von Bookoholic veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Fortsetzung mit kleinen Schwächen, 2. Mai 2008
Der zweite Fall um Commissaris van Leeuwen entführt uns in die Welt der indischen Einwanderer Amsterdams, mitten in eine Welt der Gewürze, der Traditionen und der Religion.
Die Ermittlungen im Mord an dem jungen Inder gestalten sich schwierig, da den Comissaris eine Mauer aus Schweigen empfängt, Motiv und Täter sind über lange Strecken des Buches völlig unklar, so dass die Ermittlungen zunächst in alle möglichen Richtungen verlaufen, bis sich gegen Ende das wahre Tatmotiv herauskristallisiert und der Täter gefunden wird. Man glaubt zwar nach der Hälfte des Buches, den Täter zu kennen, muss jedoch am Ende feststellen, dass der Autor einen geschickt auf eine falsche Fährte gelockt hat.
Genauso langwierig, wie die Ermittlungen verlaufen, habe ich auch die ersten 100 Seiten empfunden, auf denen die Geschichte eher vor sich hin dümpelt. Erst als sich das Netz um die Verdächtigen langsam zuzieht, nimmt auch die Geschichte an Fahrt auf, bis am Ende dann doch eine so starke Spannung vorherrscht, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte, bis man die letzte Seite gelesen hat. Entschädigt für die teilweisen Hänger im Buch hat mich der Teil der Geschichte, der sich nicht mit dem Mord sondern mit Commissaris van Leeuwen und seiner inneren Zerrissenheit und Qual über die Krankheit seiner Frau beschäftigt, die auch in diesem Buch nicht zu kurz kommt, aber doch weniger Raum einnimmt als im ersten Buch des Autors, da Simone mittlerweile im Pflegeheim lebt und damit etwas aus dem Blickfeld des Lesers rückt.
Auch der zweite Roman um Commissaris van Leeuwen ist wieder ein Krimi für Leser, die Figuren mit psychologischem Tiefgang und eine Story ohne große Effekthascherei und Gemetzel bevorzugen. Soweit mir bekannt ist, arbeitet der Autor gerade an einem dritten Teil, den ich mit Sicherheit auch wieder lesen werde
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Krimi-Highlight abseits des Mainstreams, 6. Mai 2008
Die mit Spannung erwartete Fortsetzung der Reihe um den niederländischen Commissaris Bruno van Leeuwen erfüllt die hochgesteckten Erwartungen in allen Bereichen und überzeugt wie schon der Vorgänger durch seine sensiblen Beschreibungen und authentischen Charakterisierungen der Figuren. Poesie und ein tiefes Empfinden treffen hier auf Skrupellosigkeit, Macht und nackte Angst und verweben sich zu einem dichten Bild mit beeindruckend intensiver Atmosphäre.
Während Bruno van Leeuwen privat um das Leben seiner Frau und ihre gemeinsamen Erinnerungen kämpft, verlangt ihm der neue Fall, den er übernommen hat, den Mord an einem jungen Inder, seine Menschenkenntnis und Kombinationsgabe ab. Mithilfe seines kompetenten Teams, von dem jeder Einzelne in seiner Komplexität sehr realistisch gezeichnet ist, sucht er den Täter in einem exotischen Umfeld und taucht ein in die Welt der Gewürze und der indischen Familienehre. Doch nicht nur dort trifft er auf ein Gespinst von Schweigen und Lügen, das er langsam entwirren muss, um der Wahrheit näher zu kommen.
Mit viel Liebe zum Detail und seinen Figuren ist Claus C. Fischer seinem Stil treu geblieben und den Leser mitgenommen auf eine Reise in das multikulturelle Amsterdam, aber auch mitten hinein in die Hilflosigkeit, Ängste, Sorgen und Sehnsüchte eines Mannes, der seine über alles geliebte Frau verabschieden muss. Ein leises und doch kraftvolles Krimi-Highlight abseits des Mainstreams, das auch nach der letzten Seite noch lange nachhallt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein grandioser, tief bewegender Roman, 26. März 2008
Mit seinem zweiten Amsterdam-Krimi um Commissaris van Leeuwen hat sich Claus C. Fischer nicht nur in die vorderste Riege des deutschen, sondern auch in die des europäischen Kriminalromans geschrieben. Die spannende Krimihandlung vor intensiv geschildertem sozialen und politischen Hintergrund trägt teils schon apokalyptisch wirkende Züge. Sie wird gekonnt verwoben mit dem privaten Schicksal des Commissaris um seine an Alzheimer erkrankte Frau Simone - dies ist so eindrücklich geschildert, dass es bisweilen richtig weh tut. Laut Verlag arbeitet der Autor zur Zeit an seinem dritten Amsterdam-Krimi - man kann sich nur darauf freuen, da es nur wenigen in diesem Genre gelingt, sprachlich und stilistisch so brilliant zu formulieren wie Fischer.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Dreidimensional, 10. April 2009
Es ist unglaublich, wie gut der Autor Situationen beschreibt, quasi dreidimensional. Ich bin nicht belesen, was die Klassiker betrifft, aber ich habe noch niemals eine derart intensive Beschreibung der Liebe gehört/gelesen. An einer Stelle, ich verrate jetzt natürlich nicht, was da gerade passiert, habe ich tatsächlich Rotz und Wasser geheult. Es ging einfach unter die Haut bis zur Seele. Abgesehen von der Erzählkunst ist die Geschichte auch noch sehr spannend. Man weiss, wer der Täter ist, dann doch wieder nicht, oder doch ein anderer? Aber nein... usw. Ein geniales Hörbuch, das man gehört haben muss. Der Sprecher tut das Seinige dazu. Er hat eine angenehme Stimme, liest lebendig und spricht vor allem die holländischen Worte richtig aus.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
The Lion never sleeps, 13. März 2008
Nach Bruno van Leeuwens erstem Fall war ich auf das zweite Buch mit dem kantigen Commissaris schon sehr gespannt, und nun, da ich es endlich in der Hand habe, muss ich sagen, meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht! Die Geschichte entfaltet sich spannend und atmosphärisch, und das Milieu der indischen Gewürzhändlerdynastie im Melting Pot Amsterdam ist packend und zutiefst einfühlsam beschrieben. Wie die Ermittlungen des Kommissars nach und nach die Abgründe einer menschlichen Tragödie aufdecken, die wieder einmal übezeugend mit seiner ganz persönlichen Tragödie verzahnt ist, kann man nur meisterhaft nennen. Weiter so! Ich warte!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Spannend, bewegend, aber auch arg konstruiert...., 3. April 2008
Um es glich vorweg zu sagen, daß Buch hat das was ein Krimi haben muss, nämlich Spannung! Ich habe das erste Buch um den Commisaris nicht gelesen, der Einstieg fiel mir aber dennoch leicht. Sowohl die Haupt- als auch Nebenschauplätze der Handlung sind so geschrieben, daß man kaum loslassen kann, vor allem die Problematik mit der an Alzheimer erkrankten Frau des Commisaris und deren Beziehung zueinander ist eindrücklich geschildert.
Was mich an diesem Buch stört ist das aus meiner Sicht doch etwas konstruierte Ende, welches den Gesamteindruck schmälert. Insgesamt überwiegen aber die positiven Aspekte, so daß ich das Buch gerne weiterempfehle.
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17 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Hält leider nicht, was der erste Band verspricht, 8. März 2008
Leider hält dieser zweite Band nicht, was der erste verspricht: er ist streckenweise -leider- langweilig und hat mich nicht besonders zum Weiterlesen gereizt.
Außerdem fand ich den Kommissar - trotz allen verständlichen privaten Kummers - doch ein wenig zu wehleidig.
Vielleicht kommt ja ein dritter ( oder vierter oder fünfter) Band, der dann wieder qualitativ und spannungsmäßig an den ersten anknüpfen kann.
So leider nur: schade schade schade...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Spannender Krimi, der ans Herz geht, 28. März 2008
Dieses Buch ist eine echte Entdeckung! Eine super spannende Krimihandlung, die einen immer mehr mitreißt und dazu noch eine aufwühlende Liebesgeschichte.
Hier wird die Stadt Amsterdam so plastisch beschrieben, dass man glaubt, selbst durch die von buntem Leben wimmelnden Straßen zu schlendern.
Und die Personen kommen so glaubwürdig und realistisch rüber, dass einem ihr Schicksal richtig nahe geht. Vor allem der Kommissar, der mich manchmal sogar an Dr. House erinnert hat.
Das erste Buch über van Leeuwen habe ich leider verpasst, werde es mir jetzt aber umgehend besorgen. Toller Roman!
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Hervorragender Krimi, könnte mein neuer Lieblingsautor werden, 28. April 2008
mir ist an Kriminalromanen selbstverständlich neben der Spannung auch wesentlich, wie die handelnden Personen moralisch "strukturiert" sind.
Der Autor dieses Romans gibt den handelnden Personen eine innere Struktur, die deren Handlungen und Intentionen durchaus symphatisch erscheinen lässt.
Der Schluss erscheint allerdings "an den Haaren herbeigezogen", fast so, als ob für ein ordentliches Ende der Roman noch 70 Seiten mehr gebraucht hätte, das aber nicht mehr möglich war (vielleicht Probleme mit Fertigstellungstermin, Grösse...?)
Daher 1 Stern Abzug, aber was ist schon "perfekt"?
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