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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Innenansichten des islamischen Fundamentalismus
Bekannt geworden ist er durch seine Commissaire-Loeb-Krimis: Der algerische Autor Mohammed Moulessehoul, der unter dem Pseudonym Yasmina Khadra schreibt. Im Aufbau-Verlag erschien nun sein bislang wichtigstes Buch, das kein Krimi ist. „Wovon die Wölfe träumen" skizziert den Abstieg eines jungen, algerischen Mannes vom Chaffeuer einer reichen Familie in die Hölle des...
Veröffentlicht am 4. April 2002 von Ludger Menke
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne |
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4 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Zu hohe Erwartung
Als ich das die Inhaltsbeschreibung auf dem Hinterseite des Buches gelesen habe, wurde meine Neugierde geweckt und habe es gekauft. Als ich dann das Buch gelesen habe, wartete ich die ganze Zeit auf einen Höhepunkt, der das Buch "hochdramatisch", wie in der Inhaltsbeschreibung erwähnt, werden liesse. Doch dieser Höhepunkt war nicht gekommen. Zwar gibt das...
Veröffentlicht am 14. Juli 2002 von angeluz3
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Innenansichten des islamischen Fundamentalismus, 4. April 2002
Bekannt geworden ist er durch seine Commissaire-Loeb-Krimis: Der algerische Autor Mohammed Moulessehoul, der unter dem Pseudonym Yasmina Khadra schreibt. Im Aufbau-Verlag erschien nun sein bislang wichtigstes Buch, das kein Krimi ist. „Wovon die Wölfe träumen" skizziert den Abstieg eines jungen, algerischen Mannes vom Chaffeuer einer reichen Familie in die Hölle des islamischen Fundamentalismus. Ein Buch, das angesichts der aktuellen politischen Lage sicherlich aufmerksam gelesen wird - und das mit Recht. Am Anfang steht die Kasbah in Algier: Nafa Walid, der Sohn eines Eisenbahners wächst dort zusammen mit seinen Schwestern auf. Der junge Mann mit dem schönen Profil träumt von einer Karriere als Filmschauspieler. Doch statt vor der Kamera sitzt Nafa zunächst hinter dem Steuer der Luxuslimousinen der reichen, einflussreichen Familie Raja. Für seine Dienstherren fährt er Edelprostituierte durch die Gegend, bringt die Familienmitglieder in vornehme Clubs. Den drastischen Unterschied zwischen Arm und Reich, zwischen Macht und Ohnmacht erfährt er am eigenen Leibe. Als im Bett des Raja-Sohns eine junge Prostituierte an einer Überdosis Heroin stirbt, soll er zusammen mit seinem Kollegen die Leiche der Frau beseitigen. Voller Ekel wird er Zeuge der skrupellosen Machenschaften seiner Herren. Entsetzt wendet er sich ab, kündigt seine Stellung und flüchtet sich in seine Religion. Dies geschieht alles, während um ihn herum die Islamisten in Algerien immer mehr an Einfluss gewinnen. Korrupte Politiker, eine kleine reiche Elite und die allgegenwärtige Armut bieten den fruchtbaren Nährboden für die Ideen der religiösen Fanatiker. Schon bald gehört er der Bewegung an, verrichtet Hilfsdienste und fühlt sich zunächst aufgehoben. Als sein Vater bei einer Polizeirazzia stirbt, bricht Nafa vollkommen mit seinem alten Leben. Er zieht mit den militanten Islamisten in die Berge, um gegen das herrschende System zu kämpfen. Dort wartet die Hölle des Bürgerkrieges auf Nafa: Rivalisierende Banden liefern sich einen erbitterten Kampf um Macht und Einfluss. Brandschatzend ziehen die Terroristen durch die Dörfer und töten Alte, Frauen und Kinder. Nafa legt alle Hemungen ab und angestachelt durch die Frau seines Emirs, dem Führer seiner Gruppe, begeht er ein grauenvolles Massaker. Eindringlich schildert Khadra die Geschichte eines einfachen Mannes, dessen Träume an der harten, algerischen Realität scheitern und der sich mit seiner Enttäuschung in den religiösen Hass flüchtet. Die Innenansichten der totalitären Islamisten-Gruppen, ihr psychologischer Aufbau und ihre Mechanismen zergliedert der Autor anschaulich. Dabei sind Khadras detaillierte Schilderungen, gerade im letzten Teil des Buches, kaum zu ertragen. Es liegt auf der Hand, Parallelen zu den Terroristen des 11. Septembers zu ziehen, doch so einfach ist es nicht. Was Khadra erzählt, ist vor allem eine algerische Geschichte - die zwar Verbindungen nach Afghanistan hat, deren Wurzeln aber im eigenen Land liegen. Darin liegt auch die Bedeutung der Bücher von Yasmina Khadra: Sie lenken den Blick auf Bürgerkrieg und Terror in einem Land, lange vor dem 11. September. Ein Krieg, der viel zu lange vergessen wurde. Khadra führt uns das schmerzhaft vor.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Geburt eines Fanatikers, 4. Mai 2005
Yasmina Khadra hat ein Buch über einen jungen Mann in Algerien geschrieben und den Weg, der ihn islamischen Fanatikern in die Hände treibt. Nafid Wali lebt in der Kasbah von Algier und sein großer Traum ist es, Filmschauspieler zu werden. Einmal gelingt es ihm sogar, eine Rolle in einem algerischen Schmachtfetzen zu ergattern, doch weitere Rollen erhält er nicht und schließlich arbeitet er als Chauffeur einer der reichen algerischen Familien, die weit weg von der Kasbah ihr eigenes Leben in gut bewachten europäischen Villen leben. Sohn und Tochter chauffiert er zu den Nobeldiskos, dem Hausherrn kutschiert er die Geliebten durch die Nacht und oft sitzt er nur da und wartet, dass es etwas zu tun gibt. Der Sohn gabelt eine fünfzehnjährige Streunerin auf, die heroinsüchtig ist und an einer Überdosis stirbt. Nafid muss die Leiche entsorgen und außerdem den Mund halten - seine Arbeitgeber sind mächtig genug, im Einparteienstaat Algeriens jede Untersuchung des Todesfalls zu verhindern. „Unser Staat ist ein Rechtsstaat. Das lässt sich nicht leugnen. Aber man muss auch präzisieren, was für ein Recht das ist ... Ein einziges, einmaliges, unteilbares Recht: das Recht, den Mund zu halten." Nafid sucht Trost in der Religion, vertraut sich dem Imam seines Viertels an. „Das war das Beste, was dir widerfahren konnte, Bruder", sagt der ihm, „ Du hattest Träume, hattest Ambitionen. Du warst voll Lebenshunger. Und Gott hat dich dorthin geführt, wo du hinwolltest - um dir die Augen zu öffnen. Du hast den Luxus kennen gelernt, die Macht, die Überheblichkeit. Jetzt weißt du es: Ihre Extravaganzen, ihre schrille Angeberei sind nur dazu da, die hässliche Nichtigkeit ihres Tuns zu überdecken [...] Jetzt weißt du, was gerecht ist und was ungerecht. Denn Armut besteht nicht darin, kein Geld, sondern keine Richtschnur zu haben." Der Besuch des Gottesdienstes jeden Freitag, das Gefühl, in der Gemeinschaft der Gläubigen aufgehoben zu sein, trösten Nafid. Wir schreiben 1988 und die Islamisten beherrschen immer mehr das öffentliche Leben in Algerien. Sie betreiben Garküchen für die Armen, kümmern sich um Familien, deren Ernährer im Gefägnis sitzen, Nafid erhält ein Taxi und hat eine Aufgabe, fühlt sich als nützliches Glied einer großen Gemeinschaft. Und Frauen auf der Straße, die europäisch gekleidet sind, werden beschimpft. Garküchen und Fanatismus, beides gewinnt an Boden bis zu den Wahlen, die die Islamisten gewinnen, bis zum Putsch, der das Parlament auflöst und den Bürgerkrieg einleitet. Jetzt sind es nicht mehr Garküchen, durch die die Islamisten von sich reden machen - jetzt sind es Morde. Und wie viele andere, wird auch Nafid in diesen Abgrund gerissen, wird zum Partisan Gottes, der über Leichen geht, um das Paradies zu schaffen und in der Hölle zu enden. Der Autor hat mit diesem Buch einen Lebenslauf geschaffen, der zeigt, wie Menschen in den Bann des Fanatismus geraten und den Leser erahnen lässt, was hinter den blutigen Gemetzeln im Algerien der Neunziger Jahre abgelaufen sein mag. Nur ein Lebenslauf, sicher nicht typisch, sicher nicht der einzige, aber sicher ein Beispiel, der uns das Unfassbare verstehen lässt. Bereits 1999 geschrieben, aber immer noch aktuell. Das Buch sollte jeder lesen, der sich für Zeitgeschichte interessiert und für die Schicksale, die sich hinter den Schlagzeilen verbergen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Terrorismus verstehen ist möglich, 30. September 2006
Yasmina Khadra hat in diesem Buch einen Schlüsselroman vorgelegt, der wie kein anderes Buch das Wesen des islamistischen Terrorismus erfasst. Auch verglichen mit den anderen exzellenten Werken des Autors ragt dieses Buch heraus. Die Geschichte eines Jungen aus der Vorstadt Algiers, dessen bürgerlichen Träume zum Scheitern verurteilt sind und der am Ende im Blutrausch eines vollkommen enthemmten GIA Terroismusses endet ist von der ersten Seite an packend geschrieben. Khadra, der als Offizier in der algerischen Armee den Horror hautnah erlebte, beschönigt nichts: das Buch ist grausam es ist schockierend er zeigt wie Menschen jede Grenze und Hemmung verlieren. Aber es macht die Verwandlung von Menschen zu Bestien in einer Art nachvollziehbar, wie sie bislang in seiner Eindrücklichkeit nie geschildert wurde. Eine Pflichtlektüre für alle die das Wesen des Terrorismus verstehen wollen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Gewalt zerstört jedes Recht, 29. Juni 2005
Nafa Walid, ein schöner junger Mann aus Algerien träumt davon, Filmschauspieler zu werden, aber er muss Geld verdienen und arbeitet als Chauffeur bei der reichen Familie Raja. Doch das, was er dort erlebt, lässt ihn flüchten. Nachdem er eine Zeitlang ziellos in den Tag gelebt hat, schließt er sich einer Gruppe islamischer Fundamentalisten an. Dies ist ein Buch von Herrschen und Beherrschtwerden, von Gewalt ausüben und Gewalt erleben, von Macht und Rechtlosigkeit. Im Hause Raja erlebt Nafa, dass Geld alle Türen öffnet, und dass sich alles, auch die Liebe und das Leben anderer Menschen, unterzuordnen hat. Nafa wendet sich der Religion zu, wo er Trost findet, aber der Übergang vom Glauben zum Fanatismus ist fließend. Die Struktur der Gruppe, der er sich anschließt, ist militärisch-hierarchisch; Befehle scheinen der Willkür unterworfen und dennoch wird unabdingbarer Gehorsam vorausgesetzt. In diesem System steigt Nafa auf vom Handlanger bis zum Emir, der seine eigenen Kohorten befehligt. Obwohl gegen das Unrecht und die Unterdrückung angetreten, wird er zum Täter, der wahllos tötet und unsinnige Kämpfe und Massaker inszeniert. Am Ende hat der Kampf jeden Sinn verloren. Es geht weder um die Inhalte des islamischen Glaubens noch um eine Verbesserung der Lebensumstände. Es geht nicht einmal mehr um die Verteidigung des eigenen Lebens. Die Gewalt hat alles zerstört, nicht nur die Opfer, sondern auch die Täter.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Interessantes und lehreiches Buch, 4. August 2007
Eine wunderbare Geschichte mit sehr viel Liebe zum Detail. Die Sprache ist sehr würdevoll und manche Sätze klingen fast schon poetisch und man erkennt wie viel Wahrheit dahinter steckt.
"Er hat vergessen hinzuzufügen, dass das Meer der Mißverständnisse, das uns voneinander trennt, auch das dunkelste und weiteste des ganzen Planeten ist"
Einer von vielen Sätz die einem zum Nachdenken anregen und zeigen wie brutal und elend es auf manchen Teilen der Welt zugeht. Er öffnet einem die Augen und zeigt unverblühmt auf die nackten Tatsachen, die jedermann betreffen kann.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Starkes Buch, 19. Februar 2007
Eine der besten Bücher ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Story, die Charaktere, das unhappy end alles ist meisterlich geschrieben. Ein besonderes Erlebnis ist die reiche, mit Bildern gefüllte, arabische Sprache, die selbst nach der Übersetzung zu genießen ist.
Meine Empfehlung in 2 Wörter: Lies es!
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4 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Zu hohe Erwartung, 14. Juli 2002
Als ich das die Inhaltsbeschreibung auf dem Hinterseite des Buches gelesen habe, wurde meine Neugierde geweckt und habe es gekauft. Als ich dann das Buch gelesen habe, wartete ich die ganze Zeit auf einen Höhepunkt, der das Buch "hochdramatisch", wie in der Inhaltsbeschreibung erwähnt, werden liesse. Doch dieser Höhepunkt war nicht gekommen.Zwar gibt das Buch viele Informationen über die Situation, aber die Story, die erzählt wird, ist nicht wirklich "hochdramatisch".
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Alles ist den Menschen zumutbar, 6. März 2003
Nach einem traumatischen Erlebnis findet Nafa Walid Halt im Glauben. Zum ersten Mal in seinem Leben fühlt er sich wertvoll und wird sich seiner Leistung und seines Nutzens bewußt. Er ist stolz und fest davon überzeugt einer grandiosen, gerechten und wichtigen Sache zu dienen. Seine Neugier siegt über sein Entsetzen. Nafa wird ein Verbindungsmann und aktives Mitglied im Kriegsgeschehen. Er ist fest entschlossen das Beste aus sich herauszuholen und sein Land von der Diktatur zu befreien. Er ist der festen Überzeugung: man kann nicht diplomatisch sein, wenn Gott beleidigt worden ist. Nafa Walid wird zum Mörder und stirbt schließlich selbst. Für mich war bestürzend wir schnell der Übergang vom Glauben zum religiösen Fanatismus vollzogen wird. Es ist ein trauriges und an manchen Stellen ein gewaltvolles Buch. Empfehlenswert!
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ganz hervorragend., 10. Januar 2003
Von Ein Kunde
Auf beeindruckender Weise schildert Khadra, wie der junge Nafa, seinem Traeum von einer Schauspielerkarriere beraubt, seine Lebensaufgabe nunmehr in der Religion sucht, in extremistische Kreise mehr und mehr verstrickt wird und schliesslich in religioesen Fanatismus abgleitet. Das Buch ist gut geschrieben und liest sich ausgezeichnet.
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Eine islamistische Karriere, 3. Dezember 2009
Inhalt:
Nafa Walid träumt vom Erfolg im Filmbusiness und verbringt seine Tage mit unrealistischen Fantasien von Verehrung und Ruhm. Er ist ein typischer Verlierer, der alles auf eine Karte setzt und damit am Leben vorbei lebt. Durch seinen Freund Dahmane bekommt er immer wieder eine Chance, Geld zu verdienen und auf den rechten Weg zurück zu finden. Dahmane vermittelt ihm schließlich eine Anstellung als Fahrer bei der wohlhabenden Familie Raja, wo es jedoch zur Katastrophe kommt: Der Heroin-Tod eines jungen Mädchens wird vertuscht, die Leiche wird unkenntlich gemacht - Nafa erleidet ein schweres Trauma und findet nach Tagen der Verzweiflung und Albträume seine Zuflucht in Allah. Durch seine Kontakte zu islamistischen Gruppen wird seine Gottesgläubigkeit jedoch bald zu politischem Fanatismus.
Mein Eindruck:
Yasmina Khadra zeigt eindrucksvoll, authentisch und schonungslos, wie aus einem harmlosen Versager ein fanatischer Islamist wird und was der Nährboden für Terrorismus ist. Der Autor macht deutlich, wo Gewalt ihren Ursprung hat, dass niemand einfach nur Täter, sondern immer auch Opfer ist. Dabei sympathisiert er nicht mit Extremismus oder der Politisierung von Religion, sondern zeigt, wieso Gewalt und Macht so anziehend wirken können, wieso man Menschen, die nichts am Leben hält und deren Träume und Ziele zerstört wurden, perfekt für extremistisches Gedankengut begeistern, für extremistische Ziele missbrauchen kann.
Mein Resümee:
Ein wichtiges Buch!
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Morituri von Yasmina Khadra (Taschenbuch - 2001)
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