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Der Weg ist das Ziel
Wer dieses Buch zur Hand nimmt, sollte sich zu allererst darüber klar sein, daß der Autor vor nun schon fast 100 Jahren gelebt und gearbeitet hat. Dementsprechend scheint sein Stil etwas ungewohnt. Bei ernsthafterer Vertiefung indes werden dem Leser die bewußt veranlagten "Umständlichkeiten" klarer. Der trotzdem sachliche und zurückhaltende ( eben...
Veröffentlicht am 28. Februar 2002 von Klarblick
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52 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Unvoreingenommenheit üben
Das Buch stellt einen ausgezeichneten Gegenstand dar, um mit Steiners Übung der Unvoreingenommenheit zu beginnen und vorschnelles Urteilen und Kritisieren einzustellen. Denn was Steiner einem zumutet, braucht ein ordentliches Maß dieser Fähigkeit. Sonst landet das Buch schnell ungelesen in der Ecke. Steiner beschreibt eine Reihe von Übungen und Schulungen, denen man...
Veröffentlicht am 24. März 2005 von C. Holst
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86 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Der Weg ist das Ziel, 28. Februar 2002
Wer dieses Buch zur Hand nimmt, sollte sich zu allererst darüber klar sein, daß der Autor vor nun schon fast 100 Jahren gelebt und gearbeitet hat. Dementsprechend scheint sein Stil etwas ungewohnt. Bei ernsthafterer Vertiefung indes werden dem Leser die bewußt veranlagten "Umständlichkeiten" klarer.Der trotzdem sachliche und zurückhaltende ( eben geistes-WISSENSCHAFTLICHE ) Stil ist bei genauer Betrachtung trotz allem ermunternd und liebevoll. So wird z.B. bereits in den ersten Absätzen daraufhingewiesen, daß "JEDER " bei entsprechendem Bemühen zu diesen Erkenntnissen gelangen kann, da bei "JEDEM" die Veranlagungen dazu vorhanden sind. Wie ein Ingenieur genau sagen kann, wann z.B. eine Brücke einstürzen MUSS, so sagt auch Steiner als Fachmann, welche Bedingungen der Adept absolut einhalten MUSS, wenn er den erstrebten Erfolg erreichen will. Dabei steht er Trieb und Genuß nicht absolut asketisch sondern durchaus flexibel - eben SELBSTverantwortlich gegenüber wenn er sagt, "...durch den Verzicht sich etwas von dem Genuß offenbaren lassen..." - Steiner weist vor allem auch daraufhin, daß gerade durch eine korrekte und sorgfältige Schulung/Übung alle zunächst unberechtigten, nicht geläuterten Wahrnehmungen und Sensibilitäten, Spiritismen usw. verschwinden werden bzw. müssen und geht detailliert auf Änderungen z.B. im Traumverhalten usw. ein. Dies ist nur konsequent im Sinne einer geistesWISSENSCHATLICHEN Schulung. Auch sonst wird von dem Schüler bei genauer Lektüre einiges an Willensaufwand verlangt, wie bestimmte Wahrnehmungen loszulassen, um eine höhere Wahrnehmung zu erlangen usw. Wer dennoch befürchten muß, von derartig klar formulierten Gesetzmäßigkeiten durch bestimmte Vokabeln, wie "muß", in seiner "freien Selbstbestimmung" abgeschreckt zu werden, dem seien zunächst die Philosophisch-erkenntnistheoretischen Werke Steiners ermpfohlen, wie, "Die Philosophie der Freiheit, Wahrheit und Wissenschaft, Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung", die weit über die Banaltität und archaische Primitivität eines Kant'schen kategorischen Imperativs hinausgehen. Leider wird allzuoft übersehen, daß gerade die "Philosophie der Freiheit" Steiners erster Versuch war die Wahrnehmung und Würdigung der Menschen untereinander auf eine neue Stufe zu heben. Dieser weltweit vernachlässigte Mangel, entpuppt sich leider allzuoft als eine Pandora-Büchse der Missverständnisse und Missinterpretationen Steiners, frei nach Goethe ".. Du gleichst dem Geist den Du begreifst, nicht mir!" ( Faust I, Studierzimmer, Erdgeist ) Wer sich in der Lage fühlt die aufgezeigten kleineren Widrigkeiten, die ja nur der Klarheit dienlich sind zu überwinden, dem sei dieses Buch als täglicher Begleiter uneingeschränkt ans Herz gelegt.
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52 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Unvoreingenommenheit üben, 24. März 2005
Das Buch stellt einen ausgezeichneten Gegenstand dar, um mit Steiners Übung der Unvoreingenommenheit zu beginnen und vorschnelles Urteilen und Kritisieren einzustellen. Denn was Steiner einem zumutet, braucht ein ordentliches Maß dieser Fähigkeit. Sonst landet das Buch schnell ungelesen in der Ecke.Steiner beschreibt eine Reihe von Übungen und Schulungen, denen man sich unterziehen muss, wenn man Einblicke in höhere Welten erlangen möchte. Diese Übungen sind zunächst noch gut nachzuvollziehen, man kennt sie in ähnlicher Form zum großen Teil auch aus anderen spirituellen Schulen. Steiner weist auf die Notwendigkeit hin, das Seelen- und Gedankenleben auszubilden und zu veredeln, indem man beispielsweise Duldsamkeit, Gleichmut, Verehrung, Beharrlichkeit, Konzentrationsfähigkeit und eine ganze Reihe anderer Dinge übt. Das kann auch dann interessant sein, wenn man keine gezielten Ambitionen auf Einblicke in höhere Welten hat. Dieser Teil ist weitgehend unmittelbar einsichtig, gut und leicht lesbar geschrieben. Anstrengend wird dagegen der zweite Teil, in dem Steiner in esoterischen Bildern von der Ausbildung und Veränderung von Farbauren, Lotusblumen und den Hütern der Schwelle erzählt, wie sie seiner Auskunft zufolge im fortgeschritteneren Einweihungsstadien anstehen. Dieser zweite Teil ist des Buches ist bei aller aufzubietenden Offenheit etwas befremdlich und anstrengend zu lesen. Man kann das, was Steiner sagt, glauben oder nicht oder erstmal die niederen Stufen der Einweihung in Angriff nehmen, um sich schließlich selbst davon zu überzeugen. Zumindest auf das uneingeweihte Bewusstsein auch des unvoreingenommensten Lesers wirken diese Beschreibungen und Bilder, auch wenn sie in sich einigermaßen stimmig sind, spekulativ. Ich habe da »Die Philosophie der Freiheit« vom gleichen Verfasser mit weitaus mehr Gewinn gelesen. Hier versucht Steiner eine philosophische Begründung für seinen stark erweiterten Realitätsbegriff, die mehr auf Nachvollziehbarkeit angelegt ist.
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72 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Nur der wirklich Suchende erlagt höchste Erkenntnisse, 10. März 2002
Wer wirklich mit dem Herzen und dem Verstand beim Lesen zuhört, der wird feststellen, daß Rudolf Steiner recht hat. Die Erleuchtung kann nicht durch geistiges Lustwandeln erreicht werden, sondern erfordert Disziplin in allen Bereichen des Lebens. Ja, Steiner's Buch hat mich auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht. Darüber freue ich mich. Und ich habe das Gefühl bekommen, daß ich mir damit Zeit lassen kann, "Buddha" zu werden. ;-) Steiner sagt, dass erst alle Ebenen des Lebens geordnet sein müssen, damit der Suchende in der Lage ist, die große Verantwortung, die eine wahre Erleuchtung mit sich bringt, übernehmen und auch tragen zu können. Nein, eine Anleitung in herkömmlichen Sinne liefert dieses Buch nicht. Wer es aber sorgfältig liest bekommt auch die richtigen Antworten. Ich möchte jedem, der nach der "schnellen Erleuchtung" sucht, dieses Buch sehr ans Herz legen.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Geduld, Übung, Stärkung des höheren Selbst, 18. Mai 2007
Ich habe die Ausgabe 1920 gelesen. Rudolf Steiner zeigt hier durch eine klare Sprache auf wie der Schüler der Geheimwissenschaft seinen Weg zu gehen hat. Welche Hürden zu nehmen sind und wozu die Vorbereitung für den Eintritt in die höheren Welten erforderlich ist.
In klaren Worten werden die Voraussetzungen definiert, die der Schüler mitbringen soll um erfolgreich zu sein. Es werden Parallelen zu den Lehren der anderen Weltreligionen aufgezeigt und die Zusammenhänge leicht gestreift.
Ebenso werden Bilder aufgezeigt von den Schwellen, die der Schüler auf seinem Weg in diese höheren Welten durchschreiten muss.
Als Ziel kann zusammenfassend angegeben werden. Verlasse das Ego, erkenne in allen mit Leben durchflossenen deine "Brüder und Schwestern" und stehe diesen in Ihrer Entwicklung in die höheren Welten bei. Willst Du den Weg nur mit deinem Ego beschreiten so wirst Du einen bestimmten Punkt der Entwicklung nicht überschreiten können. (Ähnliches tat auch Sri Aurobindo in einer Selbstreflexion kund).
Fazit: für alle Menschen, die an einer Entwicklung Ihres Selbst arbeiten/interessiert sind der für mich klarste und beste Wegbeschreiber in deutscher Sprache.
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48 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Dieses Buch ATMET, 18. April 2003
Als ich "Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten" nach ein paar Jahren mal wieder in die Hand nahm, fiel mir erst recht eigentlich auf, wie wenig es sich dabei um eine philosophische Abhandlung handelt und wie sehr nur um Ratschläge und Hinweise dazu, wie man in eine zufriedene und ausgeglichene Gemütslage kommt. Und zwar, wie mir jetzt (wiederum ein paar Jahre danach) dämmert, in eine Gemütslage, die dazu geeignet ist, dass einem im nüchternen Zustand begeisternde innere Erkenntnisse zuteil werden. Womöglich hätte ich meine notorische Ruhe (die mir aus rauschhaften Glücksmomenten zu quellen begonnen hat) ohne Steiners "Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?" gar nicht bekommen. Aber die Frage ist müßig, denn so ein Buch fällt einem nicht zufällig in die Hand.
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36 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein gutes,tiefgehendes und sehr ernsthaftes Buch, 9. Januar 2002
Hervorragend,klar und präzise wird hier der Einweihungsweg beschrieben. Nur wer wirklich ernsthaft bemüht ist,Einblick in die geistigen Welten zu erlangen,seine feinen geistigen Keime pflegen und ausbauen will,sollte dieses Buch ernst nehmen. Ohrensesselokkultisten werden natürlich nicht viel mit diesem Buch anfangen können,denn wirkliches Wissen ensteht aus Erfahrung und nicht aus intelektuellem Geschwafel. Natürlich ist für geistige Erfahrung sehr viel Training,Ernsthaftigkeit und Selbstüberwindung erforderlich. Wer 5 Minuten täglich meditiert und dann denkt,daß er jetzt die Weisheit und die Erleuchtung gepachtet hat,hat den wirklichen Wert der geistigen Entwicklung verpasst. Dieses Buch ist für den Einsteiger ein sehr brauchbares und hilfreiches Buch - zusammen mit dem Buch von Franz Bardon "Der Weg zum wahren Adepten" haben wir hier das beste Rüstzeug um sich auf den Weg zur spirituellen Selbstfindung zu machen.
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Aus dem Einband, 28. September 2000
"Es gehört zu den Grundsätzen wahrer Geheimwissenschaft, daß derjenige, welcher sich ihr widmet, dies mit vollem Bewußtsein tue. Er soll nichts vornehmen, wovon er nicht weiß, was es für eine Wirkung hat... Erst wer solche Dinge kennt, wie sie hier mitgeteilt werden, kann in vollem Bewußtsein die Übungen vornehmen, welche zur Erkenntnis übersinnlicher Welten führen." Rudolf Steiner
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eine gewisse Grundstimmung der Seele muss den Anfang bilden, 14. Oktober 2009
Rudolf Steiner gibt einen Überblick über sein Weltbild und seine Erfahrungen. Er beschreibt, warum wir hier auf der Erde sind und was wir tun können, um wieder - einfach ausgedrückt - in den Himmel zu kommen.
Hier ein paar Auszüge:
"Eine gewisse Grundstimmung der Seele muss den Anfang bilden."
"Wenn wir nicht das tiefgründige Gefühl in uns entwickeln, dass es etwas Höheres gibt, als wir sind, werden wir auch nicht in uns die Kraft finden, uns zu einem Höheren hinauf zu entwickeln."
"Der Mensch muss auf gewisse Seelenvorgänge Aufmerksamkeit und Sorgfalt verwenden, die er gewöhnlich sorglos und unaufmerksam ausführt. ... Eine jede Vorstellung soll für ihn Bedeutung gewinnen. Er soll in ihr eine bestimmte Botschaft, eine Kunde über Dinge der Außenwelt sehen. Und er soll nicht befriedigt sein von Vorstellungen, die nicht eine solche Bedeutung haben. ... Sein Streben soll dahin gehen, unrichtige Vorstellungen aus seiner Seele zu entfernen."
"Er soll nur aus gegründeter, voller Überlegung selbst zu dem Unbedeutendsten sich entschließen. Alles gedankenlose Handeln, alles bedeutungslose Tun soll er von seiner Seele fernhalten."
"Er steht jedem Rede und Antwort, aber er tut es gedankenvoll, nach jeder Richtung über-legt. Niemals redet er unbegründet. Er versucht nicht zu viel und nicht zu wenig Worte zu machen."
"Er unterlässt Handlungen, welche für andere störend sind oder die im Widersprüche stehen mit dem, was um ihn herum vorgeht. Er sucht sein Tun so einzurichten, dass es sich harmonisch eingliedert in seine Umgebung."
"Er überhastet nichts und ist nicht träge. Übergeschäftigkeit und Lässigkeit liegen ihm gleich ferne."
"Er versucht nichts zu tun, was außerhalb seiner Kräfte liegt; aber auch nichts zu unterlassen, was innerhalb derselben sich befindet."
"Er strebt danach, seine Obliegenheiten immer besser und vollkommener zu machen. Hat er etwas unrichtig und unvollkommen verrichtet, so wird das ein Anlass, ähnliches später richtig oder vollkommen zu machen. Sieht er andere handeln, so beobachtet er sie zu einem ähnlichen Ziele. Er versucht, sich einen reichen Schatz von Erfahrungen zu sammeln und ihn stets sorgfältig zu Rate zu ziehen. Und er tut nichts, ohne auf Erlebnisse zurückzublicken, die ihm eine Hilfe sein können bei seinen Entschlüssen und Verrichtungen."
"Er muss sich in sich selbst versenken, sorgsam mit sich zu Rate gehen, seine Lebensgrundsätze bilden und prüfen, seine Kenntnisse in Gedanken durchlaufen, seine Pflichten erwägen, über den Inhalt und Zweck des Lebens nachdenken."
Rudolf Steiner beschreibt ferner, was uns erwartet, wenn wir wieder in den Himmel kommen.
Es ist sehr interessant und für mich schlüssig beschrieben. Er schreibt jedoch dermaßen selbstverständlich über seine Ansichten (von Wiedergeburt bis zu geistigen Wesen), dass eine Offenheit für solche Beschreibungen notwendig ist.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Einstieg in die Geisteswissenschaft, 14. Januar 2000
Von Ein Kunde
Diese Buch ist all jenen empfohlen, welche einen ersten Zugang zur Antroprosophischen Geisteswissenschaft suchen. Es beschreibt, mit vielen Übungsbeispielen, den Weg zur Erkenntnis. Die Sprache in der Rudolf Steiner schreibt ist sehr bildreich und anschaulich, die Satzstellung ist deswegen aber oft kompliziert und verschachtelt. Dies verlangt von einem vollste konzentration. Oftmals mus eine Stelle mehrmals lesen um den Zusammenhang zu Erkennen.
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18 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein Buch für ernsthafte Sucher/-innen, 8. August 2001
Von Ein Kunde
Ich kann dieses Buch all denen empfehlen, die abseits von Szene-Esoterik Literatur wünschen, die klare Worte enthält und keine leeren Versprechungen. Dieses Buch birgt Erkenntnisse - für die, die dafür bereit sind, so wie es eben immer ist. Aber wer "Kurs in Wundern" kennt, sich mit dem Buddhismus auseinandersetzte und/oder Annie Besants Werke kennt, wird auch Steiner mögen! Ich finde es sehr gut!
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