Amazon.de: Kundenrezensionen: Schiffbruch mit Tiger

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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bizarre Exotik - GENIAL!!
Welch ein Roman! Welch brillanter, nie dagewesener Einfallsreichtum! Hat man schon jemals eine derartig gewagte und geglückte Kombination so völlig divergenter Motive gesehen? Welch eine furiose Verquickung bizarrster Ereignisse und extremster Situationen! Im täglichen, brutalen Überlebenskampf eines schiffbrüchigen indischen Jungen erlebt jede Form von Philosophie und...
Veröffentlicht am 1. Mai 2007 von Miezekatze

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versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Ein seltsames Buch
Die gebundene "Taschenbibliothek" vom Fischerverlag: Wunderbar! Sehr zu empfehlen.

Nun zum Inhalt: Es handelt sich um ein sehr interessantes Buch und ich empfehle jedem, es zu lesen.
Dennoch kann ich nicht mehr als drei Punkte vergeben.
Welchem Genre es zuzuordnen ist, kann ich auch nach reiflicher Überlegung nicht sagen. Das ist kein...
Vor 18 Monaten von G.T. veröffentlicht

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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bizarre Exotik - GENIAL!!, 1. Mai 2007
Welch ein Roman! Welch brillanter, nie dagewesener Einfallsreichtum! Hat man schon jemals eine derartig gewagte und geglückte Kombination so völlig divergenter Motive gesehen? Welch eine furiose Verquickung bizarrster Ereignisse und extremster Situationen! Im täglichen, brutalen Überlebenskampf eines schiffbrüchigen indischen Jungen erlebt jede Form von Philosophie und Glauben ihren absoluten Härtetest - in der ständigen Konfrontation mit der darwinistischen, auf die primären Grundbedürfnisse reduzierten Natur in Form eines ausgewachsenen bengalischen Königstigers. Aber halt! Ich spare mir lieber eine Darstellung des Inhalts - jede Zusammenfassung des Romans in dürren Sätzen wirkt völlig unglaubwürdig, sogar abgedreht bis völlig gaga - der deutsche Titel, "Schiffbruch mit Tiger", ist eh die beste Zusammenfassung ;-)

Yann Martel ist ein Meister des geschliffenen Worts, des essayistischen Stils, und der junge Pi ist zu jeder Zeit ein überzeugender, fesselnder Erzähler. Wo es etwas hapert, ist bei der Sprache des Alltags. Martels Dialoge wirken hölzern und gestelzt (z.B. Unterhaltungen zwischen Pis Eltern). Er scheint sich seiner Schwäche bewusst zu sein, deshalb gibt es so gut wie keine lebensnahen Allerweltsdialoge in "Schiffbruch mit Tiger". In manchen Situationen setzt Martell auch ganz bewusst seine gestelzten direkten Reden ein; am Genialsten, als Pi in blumenreicher, emotionaler Rede Richard Parker nach dem Schiffbruch Mut macht, damit sich dieser weiter durch das Wasser kämpft, um das Rettungsboot zu erreichen - und erst als Richard Parker an Bord ist, fällt es dem Leser wie Schuppen von den Augen, wen Pi sich hier mit Engelszungen aufs eigene Boot geholt hat!

Martel gelingt der so gewagte Balanceakt zwischen harter Realität und der Möglichkeit eines Raums der Phantasie, der eine Halluzination des Hungerdeliriums sein könnte, aber auch im Nebel des Nicht-Realen schweben kann - man weiß es nicht, und das ist eben das Geniale an der Geschichte: Begegnet Pi auf seiner Reise wirklich einem ebenso blinden Schiffbrüchigen, oder ist das eine Hungerphantasie oder einfach nur ein Traum? Wir wissen es nicht, aber wir lernen: Für eine ultimative Wahrheit ist auf Pis Boot kein Platz.

Muss man gelesen haben. 5 Sterne.

PS: Das ungekürzte Hörbuch im englischen Original ist eine Ohrenweide, beeindruckend vorgelesen von Jeff Woodman. Unbedingte Kaufempfehlung!

PPS: Wer was ähnlich Ausgefallenes, aber genauso Mitreißendes wie "Schiffbruch mit Tiger" lesen möchte, dem sei "Wassermusik" von T.C. Boyle empfohlen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einfach Klasse, 1. Februar 2008
Man kann es einfacher nicht sagen. Dieses Werk ist spitzenklasse. In meiner Begeisterung habe ich versucht Freunden von diesem Buch zu erzählen. Zuerst wollte einen kleinen Überblick über die Handlung gegen.
Ich mußte abbrechen. Zu grotesk hörte sich das alles an.
Deshalb spare ich dies hier auch.
Die Sprünge die Martel von Pädagogik, Zoologie, Religion zu Abenteuer macht sind abrupt aber immer stimmig. Dies alles mit einem sehr schönen humorvollen Stil geschrieben.
Während dem Lesen hatte ich ständig ein Lächeln im Gesicht.
Wenn ich an die Szene zurück denke, als die drei Geistlichen (Hindu/Christ/Moslem) dem jungen Held samt Eltern zur Rede stellten und über die religiöse Zukunft Pi stritten, fange ich schon wieder an zu grinsen.
Ein Buch welches für den Leser ständig Überraschungen bereithält und für mich überhaupt keine Längen hat.
Einzig kann man, wie so oft, mit der Buchbeschreibung auf der Rückseite nicht wirklich viel anfangen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlicher Roman und höchst amüsantes Lesevergnügen, 23. Juli 2008
Als ich "Schiffbruch mit Tiger" geschenkt bekam, hatte ich von dem Buch noch nicht gehört. Schon nach wenigen Seiten war mir aber klar, dass dieser Roman lebhafter Beweis dafür ist, dass die schönsten Überraschungen sehr oft zwischen zwei Buchdeckeln anzutreffen sind.
Yann Martel gelingt mit seinem dritten Roman ein humorvolles, zugleich ungewöhnliches Buch über das Überleben, den Glauben und die Abhängigkeit sowie Verantwortung des Menschen von und für die Natur. Mit einem beständigen Augenzwinkern erzählt Martel die Geschichte von Pi, der nicht nur allein deshalb kein ganz gewöhnlicher Junge ist, weil er in jungen Jahren beschließt, dem muslimischen Glauben ebenso anzugehören wie dem christlichen und dem hinduistischen, sondern der auch einen ganz eigentümlichen Überlebenskampf zu führen hat: Als einziger Überlebender eines Schiffsunglücks verbringt Pi hunderte Tage allein in einem Rettungsboot auf offener See - mit einem Tiger an Bord.
In seinem Roman gelingt es Martel auf einzigartige Weise, die ganz unterschiedlichen und scheinbar gar nicht zueinander passenden Thematiken der Erzählung in einer amüsant und spannend geschriebenen Geschichte zu vereinen: Die aufklärerische (unserem Zeitgeist Not tuende) Interpretation der Religion, für die Lessings "Nathan der Weise" Pate gestanden haben mag, findet sich eingebettet in die Handlung einer romantischen Abenteuererzählung, die gleichsam mit profunden zoologisch-biologischen Ausführungen einhergeht, die uns den Respekt vor der Natur lehren und uns daran erinnern, dass ihr - der Natur - Überleben zu sichern bedeutet, uns selbst zu retten.
Abschließend bleibt eigentlich nur der Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass wir von Herrn Martel noch viele weitere solch wunderschöner Geschichten zu Lesen bekommen werden.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Regt zum Nachdenken an, 12. Oktober 2007
Diese Rezension stammt von: Schiffbruch mit Tiger (Broschiert)
Auf dem Klappentext steht zu lesen, daß einen dieses Buch wieder an Gott glauben läßt, daß halte ich dann doch für etwas weit hergenommen! Die Geschichte ist gut durchdacht und mit einem Aha-Effekt am Ende versehen, der einen sehr zum Nachdenken anregt. Ob jetzt über Gott, oder über die Welt allgemein ist jedem selbst überlassen.
Da es im Mittelteil ein paar Längen hat, gebe ich diesem Buch nur 4 Sterne, dennoch empfehle ich jedem, es zu lesen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Durchhalten lohnt sich!, 20. August 2008
Das erste Drittel des Buches (Originaltitel "Life of Pi") handelt vom Aufwachsen und frühen Leben der Hauptfigur und ist, nun ja, nett aber nicht unbedingt spannend. Einige meiner Freunde haben da abgebrochen. Es lohnt sich aber unbedingt weiterzulesen, denn was danach kommt zieht einem die Schuhe aus.

Die groteske Situation, mit einem tödlichen Raubtier viele Monate allein auf einem Rettungsboot zu verbringen und welche extremen Situationen sich daraus ergeben, das ist einfach saumäßig spannend. Am Ende der Geschichte bietet sich dann noch eine ganz andere Interpretation der Geschichte an (die ich hier nicht verraten werde), die -- ganz ähnlich wie beim Film "Sixth Sense" -- im Nachhinein alles in das Gegenteil, in ein psychisches Drama verkehrt -- super.

Lesen! Durchhalten!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Ein seltsames Buch, 17. August 2008
Die gebundene "Taschenbibliothek" vom Fischerverlag: Wunderbar! Sehr zu empfehlen.

Nun zum Inhalt: Es handelt sich um ein sehr interessantes Buch und ich empfehle jedem, es zu lesen.
Dennoch kann ich nicht mehr als drei Punkte vergeben.
Welchem Genre es zuzuordnen ist, kann ich auch nach reiflicher Überlegung nicht sagen. Das ist kein Abenteuerroman, kein Märchen... denn es lebt von einem sehr eigenen Sprachstil, der die Geschichte manchmal absurd, manchmal undurchsichtig, manchmal klar und deutlich wirken lässt. Es lässt sich meines Erachtens keiner Kategorie eindeutig zuordnen.

Es beginnt super, mit dem Einblick in das Leben eines jungen Inders, vor allem mit seiner Hinwendung zum Glauben. Und genau damit habe ich meine Schwierigkeiten. Der Anfang ist mit diesem Thema so gelungen! Glaubensfragen werden angesprochen, ohne dass ein moralapostolischer Ton aufkommt. Nach dem, was mir erzählt wurde und was ich über das Buch las, ging ich davon aus, dass sich dieses Thema wie ein roter Faden durch's Buch ziehen würde. Davon kann aber nicht die Rede sein.
Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Im ersten geht es um die Vorgeschichte, um den Glauben, um den Grund für eine Schiffsreise. Ab dem zweiten Teil, der mit dem Schiffbruch beginnt, aber kommt plötzlich ein großer Bruch. Das Hauptthema, das bis jetzt vorherrschte, wird im Rest des Buches hier und da in ein paar kleinen Sätzchen angesprochen. Was mich am meisten interessierte, worum sich der ganze erste Teil des Buches drehte, die Entwicklung eines Glaubens, verschwindet auf einmal, taucht mittendrin und am Ende nochmal auf, rückt aber merklich in den Hintergrund.

Wir haben es hier de facto mit zwei Geschichten zu tun. Im zweiten Teil ändert sich nämlich auch der Sprachstil merklich. Der Spannungsaufbau nimmt auffällig ab! Als abenteuerlich habe ich das nicht empfunden. Dennoch fand ich auch diese Art interessant, weil sie eine Stimmung aufkommen ließ, die einen gut in die Geschichte hineinversetzte.

Aber diese Umbrüche, die das Buch unzusammenhängend und manchmal auch unausgegoren wirken lassen, nehmen ihm eben viel.

Deshalb gebe ich ihm, obwohl ich zufrieden mit der Lektüre bin, "nur" drei Sterne.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Großartiges Buch..., 27. Februar 2008
Diese Rezension stammt von: Schiffbruch mit Tiger (Broschiert)
...Schiffbruch mit Tiger hat mich seit langem endlich mal wieder verzaubert.

Hatte ich es lange ignoriert, weil (warum auch immer) für ein Janosch-Buch (Tigerente) gehalten habe, so habe ich es mir dann doch zugelegt und innerhalb von 2 langen Zugfahrten komplett durchgelesen. Und das ist mir seit langem kein Buch mehr passiert!

Es sind die verschiedenen Ebenen, die mich so begeistern. Insbesondere die philosophische Ebene, die meinem Empfinden nach ein wunderbares Bild über das Verständnis von und Verhältnis zu den verschiedenen Religionen zeichnet.

Gäbe es doch nur mehr solche Bücher!

Uneingeschränkt für jeden empfohlen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein wahrlich wundersames Buch..., 18. Mai 2008
Diese Rezension stammt von: Schiffbruch mit Tiger (Broschiert)
...das zum schnellen durchlesen einlädt. Man möchte wissen, wie es weitergeht - ob und wie der Protagonist überlebt.
Und zusätzlich möchte man wissen, ob man am Ende der Lektüre wirklich das Bedürfnis hat, wieder an Gott zu glauben - ich hatte es nicht. Auch wenn dieses Buch sehr schön und unterhaltsam geschrieben wird - die Liebe zum Detail, die Zoologie, die Frage nach der richtigen Religion im ersten Teil zaubern immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht. Der zweite Teil dann zieht sich etwas in die Länge - beim zweiten Lesen dieses Buches wird es dann teils schwer, am Ball zu bleiben.
Teilweise unglaubwürdig bleibt dieses Buch zwischendurch, wenn man den Schluss nicht gelesen hat - beim zweiten durchlesen scheint alles dann doch etwas logischer.
Der Aha-Effekt am Schluss regt dann das Gehrin nocheinmal zum Nachdenken an und macht das Buch zu einem Muss in meinem Bücherregal!
ich kann es nur weiterempfehlen...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Irrtum., 27. April 2008
Diese Rezension stammt von: Schiffbruch mit Tiger (Broschiert)
Die Gründe, die mich lange Zeit davon abgehalten haben, dieses Buch zu lesen, habe ich vergessen: vielleicht hatte ich Sorge, auf ein dümmliches "Wir haben uns alle lieb und sind im Herzen Kinder geblieben" - Werk zu stoßen, vielleicht hatte ich auch nur einfach keine Lust. Aber egal: es war so oder so ein Irrtum. Selten habe ich mich nämlich - dem Zufall sei Dank! - dermaßen über eine unaufdringlich-amüsante und dabei sehr kluge, vielleicht sogar weise Geschichte freuen können. Diese Sorte von Irrtümern sollte es ofter geben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, v.a. hinsichtlich Zoo-Teil, 15. Februar 2008
Mir persönlich sagte v.a. der dem Zoo gewidmete Teil zu. Die erbauliche Argumentation pro Zoo wie auch die Schilderung des Lebens als "Zoojunge" & Schwimmer lassen auf stark autobiographische Einfärbung schliessen und sind durchaus unterhaltsam
Weniger lobenswert empfand ich zum einen die Zerfaserung des Handelungsstrangs , etwa in Hinblick auf die Multireligiösität, und zum anderen die Schiffsbruchgeschichte. Insbesondere das mehrdeutige Ende letzterer, das den Leser im Grunde völlig unbefriedigt zurück - und die Erklärung bestimmter Aspekte (die Erdmännchen etwa) offen lässt, traf nicht unbedingt meinen Geschmack.

Alles im allen ein durchaus interessantes Werk, doch gewiss nicht der literarische Meilenstein, als der es laut Buchbeschreibung angepriesen wird...
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Schiffbruch mit Tiger
Schiffbruch mit Tiger von Yann Martel (Gebundene Ausgabe - 17. August 2006)
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