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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Große Erzählkunst
Gabriel Garcia Marquez ist einfach ein begnadeter Erzähler. In seinen "Zwölf Erzählungen aus der Fremde" stellt er dies wieder eindrucksvoll unter Beweis. Die zwölf Kurzgeschichten handeln immer von Südamerikanern in Europa und was sie dort erleben. Schauplätze sind Rom, Genf, Paris oder Spanien, genauso kann es aber auch im Flugzeug oder in Süditalien...
Am 3. September 1999 veröffentlicht
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Melancholisch, aber distanziert erzählt
Der Kolumbianer Gabriel Garcia Marquez hat für diesen Erzählband ein dutzend Geschichten überarbeitet, teilweise Filmskripten und Zeitungsbeiträge und vor der Überarbeitung bis zu achtzehn Jahre alt. Immer geht es um Lateinamerikaner, die es nach Europa verschlägt und die dort irgendwie verloren sind.
In der ersten und längsten Geschichte "Gute Reise, Herr...
Vor 13 Monaten von Michael Höfler veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Große Erzählkunst, 3. September 1999
Von Ein Kunde
Gabriel Garcia Marquez ist einfach ein begnadeter Erzähler. In seinen "Zwölf Erzählungen aus der Fremde" stellt er dies wieder eindrucksvoll unter Beweis. Die zwölf Kurzgeschichten handeln immer von Südamerikanern in Europa und was sie dort erleben. Schauplätze sind Rom, Genf, Paris oder Spanien, genauso kann es aber auch im Flugzeug oder in Süditalien spielen. Der Autor hat ein gutes Gefühl für Sprache, und es macht Spaß, seinem Erzählfluß zu folgen. Die meisten Erzähler sind Schriftsteller und so drängt sich irgendwie der Verdacht auf, daß er selbst diese Geschichten bereits erlebt hat, aber andererseits sind manche auch so haarsträubend, daß sie eigentlich nur erfunden sein können. Dieses ständige Rätseln, ob denn nun oder nicht macht das Buch nur um so interessanter. Die Geschichten sind manchmal zum Steinerweichen, manchmal ungewöhnlich hart; immer aber sind sie von der Sprache des Gabriel Garcia Marquez getragen und das macht ihren ungeheuren Reiz aus. Gleichzeitig erzählen diese Geschichten von dem Reiz oder dem Abstoßenden an Europa und ist daher gerade für den Europäer interessant. Und es sind Geschichten von Menschen, die doch irgendwie immer fremd sind in Europa, egal wie lange sie schon da sind. Auch das ist ein interessanter Aspekt. Also, das Buch ist wirklich nur zu empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
ein Juwel der Erzählkunst, 29. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Ein weiteres Meisterstück des begnadeten Schriftstellers Gabriel Garcia Marquez liegt mit diesen zwölf Kurzgeschichten dem Leser vor. In seinem gewohnten leichten Stil bringt er dem Leser die oft tragischen Figuren seiner Geschichten nahe. Die Erzählungen handeln von Südamerikanern, die sich in Europa zurecht finden müssen. Die Wahrheit kleidet Marquez in ein kunstvolles und magisches Kleid, das er mit seiner außergewöhnlichen Dichtkunst gewebt hat. Manche Geschichten sind heiter, andere traurig. Aber eines haben Sie alle gemein, sie führen den Leser in Mitten seiner vertrauten Welt in eine neue phantastische "Umwelt", die jeder einmal entdecken sollte.Vielleicht sieht man dann selbst die einfachen Dinge in einem anderen Licht. Wem dieses Buch gefallen hat, sollte sich an Marquez Meisterwerk "Hundert Jahre Einsamkeit" wagen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
einfach schön, 17. Januar 2007
Es ist einfach schön mal ein ganz anderes Buch zu lesen. Bin sonst der absolute Thrillerfreund. Aber sich einfach mal verzaubern lassen von den verschiedenen kurzen Geschichten. Die Sprache genießen und der Fantasie freien Lauf lassen. Nicht über irgendwelche logischen Zusammenhänge nachdenken sondern sich einfach in eine fremde Welt entführen lassen.
Sich einlassen auf die unterschiedlichen Kulturen und dadurch auch die "fremden Kulturen" verstehen lernen und schätzen lernen.
Es ist ein kleines Juwel das sich zu lesen lohnt.
Fazit: lesen und die Worte und Geschichten auf sich wirken lassen und einfach mal abschalten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Melancholisch, aber distanziert erzählt, 25. Dezember 2008
Der Kolumbianer Gabriel Garcia Marquez hat für diesen Erzählband ein dutzend Geschichten überarbeitet, teilweise Filmskripten und Zeitungsbeiträge und vor der Überarbeitung bis zu achtzehn Jahre alt. Immer geht es um Lateinamerikaner, die es nach Europa verschlägt und die dort irgendwie verloren sind.
In der ersten und längsten Geschichte "Gute Reise, Herr Präsident" folgen wir einem altersschwachen Ex-Staatsmann aus Südamerika im Genfer Exil und einem Paar, das aus seinem eventuellen Vermögen Kapital schlagen will. Auf den Tod bereitet sich auch die Prostituierte "Maria dos Prazeres" aufgrund eines Traumes vor. Im Alter von 76 begegnet ihr jedoch ein junger Mann, wodurch ihr ganzes Daseinsgebäude ins Wanken gerät. Außerdem treffen wir u.a. eine verlorene Hochzeitsreisende in Paris, eine alte Pilgerin in Rom und Marquez selbst in einem italienischen Schloss.
Die Geschichten haben gemein, dass sie alles schildern und erzählen, man immer um Fernglasweite vom Geschehen weg ist. Bei einer durchschnittlichen Länge von weniger als zwanzig Seiten und großen Zeitsprüngen bleibt den Figuren wenig Platz, sich mit Leben zu füllen. Gleichwohl unterliegt den Geschichten eine hübsche Melancholie, eine sehnsüchtige Stimmung, die die Erzählungen miteinander verbindet. Wegen der großen Distanziertheit würde ich mich den Lobeshymnen des Feuilletons über Marquez' Erzählkunst nur bedingt anschließen, aber es sind durchaus poetische Geschichten. In der richtigen Stimmung nett zu lesen.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
aus Liebe zur Fremde, 13. Juni 2004
Ein Buch zu lesen heisst: es sich verinnerlichen. Marquez,der es in diesen "Zwölf Geschichten aus der Fremde " vermag,jedem Leser dies auf einfachste Weise zu ermöglichen, ist mit Abstand ein Stern, in einem Haufen Mist. Man muss ihn gelesen haben !
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2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
dieses buch sollte man lesen, 25. September 2002
Von Ein Kunde
ich kann dazu nur eines sagen: ein buch, daß man lesen sollte. worte und zeilen voller kraft.
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1 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Zu viele Logikfehler, 31. Mai 2005
Zwölf Geschichten aus der Fremde ich meiner Meinung nach mit zu vielen Logikfehlern gespickt. Natürlich ist das Buch fiktiv, aber an einem Rosendornstich verblutet wirklich niemand. Tut mir leid aber das ist mir einfach zu oberflächlich. Überhaupt hat das Buch größtenteils kaum eine ordentliche Handlung, stattdessen beschöftigt sich Marquez viel zu sehr mit versteckten Andeutungen in seinen Geschichten.Ich kann jeden, der zumindest ein wenig Realität möchte, nur abraten!
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