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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Abenteuer-Klassiker jetzt als Hörbuch! TOP! Mit Rufus Beck!, 4. Januar 2004
JULES VERNE - Reise um die Erde in achtzig Tagen - Kategorie Hörbuch-CD Bereich Abenteuer-Klassiker Romanvorlage Diogenes Verlag Zürich / 1966 Übersetzung Aus dem Französischen von Erich Fivian Erzähler Rufus Beck Regie Rosemarie Altenhofer Produktion Hörbuch Hamburg 2001 und hr2 Radio Spieldauer ca. 427 Min. auf 6 CD mit 105 Tracks HÖRBUCH-REZENSION Mit allen denkbaren Transportmitteln lebender und toter Materie, die sich dabei teilweise in fast nichts als Luft aufzulösen vermögen, jagen Mr. Phileas Fogg und sein Diener Passepartout um die 1872 noch recht unzivilisierte Erdkugel. Durch eine Wette steht das Vermögen des britischen Gentlemans auf Messers Schneide. Eine indische Prinzessin, Indianer, Agenten und vielerlei fremdartiges Getier erschweren den Triumph über den elitären adligen Londoner Reform Club seiner Opponenten. Wie im Fluge vergehen bei Zuhören 80 Tage Wettfrist und verrinnen diese Fogg zwischen den Fingern. Mit der vertrauten und renommierten Stimme Rufus Becks in dieser gekürzten Lesung vermag das Hörbuch zu überzeugen (wohlklingende Übersetzung Erich Fivians aus 1966). Beck verfügt über ein facettenreiches Repertoire an Stimmen und Interpretationen für auch noch die kleinste Nebenrolle. Die typische Atmosphäre und Aufbruchstimmung der Frühindustrialisierung stellt sich alsbald ein. Der Sprecher beherrscht Foggs snobistischen Charakter, wie gleichsam die nasale Ausdrucksweise anderer Personen. Der Wechsel erfolgt quasi auf Knopfdruck. Das Hörbuch vermittelt einen stark überspitzten Einblick in die Kulturen und Gewohnheiten der Völker dieser Erde. London, Suez, Indien, China, Japan, Nordamerika, Liverpool und wieder London werden bereist. Tatsächlich entsteht hierbei die Illusion mehrere Sprecher seien an der Produktion beteiligt. Keine der Personen wirkt überzeichnet, sondern absolut pointiert dargestellt. Das Vokabular ist zeitgenössisch gestelzt und reizt zum Schmunzeln, wie auch Foggs einzige wirkliche Schwierigkeit der Reise: das Handling seiner großen Liebe Aouda. Doch auch hier obsiegt der britische Phlegmatiker schlussendlich. Die Erzählung bleibt stets fließend und die Reisestrapazen ziehen den Hörer in einen tropisch-transatlantischen Bann. Insgesamt entstand eine sonnige und frische Lesung für alle Altersgruppen, die man mit besonderem Genuss im winterlichen Ohrensessel erleben wird, auch gut Jahre 131 Jahre nach dem. 21. Dezember 1872, dem chronometrischen Höhepunkt aller Bemühungen. Einziger nachhaltiger Minuspunkt der Produktion ist die recht lieblos gestaltete CD-Hülle. Eine Karte der Reiseroute, Tracktitel und deren Längen, eine Liste der auftretenden Charaktere und detaillierte Informationen zu Autor und Sprecher dürften erwartet werden. AUTOR Jules Verne wurde 1828 in Nantes geboren. Er studierte Jura, schrieb aber bereits Theaterstücke und Erzählungen. Sein erster Erfolgsroman "Fünf Wochen im Ballon" erschien 1863. Seine großen Romane waren von Anfang an Bestseller. Als neuer Mythenmeister und Klassiker ist er der Begründer der modernen Science-fiction-Literatur. Jules Verne starb 1905 in Amiens. Guido Feldhaus D-24105 Kiel
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14 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eine zeitlose Geschichte grandios erzählt, 17. März 2003
Wenn Jules Verne nur wüsste, das seine Geschichte auch heute noch ein absolut bestsellerreifer Roman wäre, er würde lächeln. Ob die Literatur, den Film und oder die Menschen - "Reise um die Erde in achtzig Tagen" prägt heute noch mehr als damals. Und wenn eine solch tolle Geschichte von einem grandiosen Erzähler wie Rufus Beck vorgelesen wird, dann hat alles zusammen satte 5-Sterne-De-Lux verdient. Beck macht mit seiner Viele-Stimmen-Erzählung ein tolles Hörerlebnis aus diesem Audiobook.
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Wunderschönes Buch, 15. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Der Roman Reise um die Erde in 80 Tagen von Jules Verne ist ein tolles Lesevergnügen. Die Abenteuer des Phileas Fogg und seines treuen Dieners Passepartout sind spannend, witzig und lehrreich. Aufgrund einer Wette will der korrekte und pünktliche, also typisch britische, Gentleman Phileas Fogg es schaffen, in 80 Tagen um die Welt zu reisen. Und das zu einer Zeit, als es noch keine Flugzeuge oder ähnliches gab! Er nimmt seinen neuen Diener Passepartout mit, dessen französisch-legere Einstellung so gar nicht zu dem peniblen Phileas Fogg passt. Und obwohl es sich um so ein unterschiedliches Gespann handelt, wagen sie das Abenteuer und reisen um die Welt, ohne dabei die exotischsten Plätze auszulassen. Das Buch ist so faszinierend, da der Erzählstil so lebendig und witzig ist, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen will! Die fein entwickelten Charaktere wachsen einem so ans Herz, dass sie einem wie andere grosse Gestalten der Weltliteratur sehr real vorkommen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Nicht nur für Kinder und Jugendliche, 25. September 2007
Wunderschönes Buch mit vielen bekannten Charakteren aus den zahlreichen Verfilmungen. Was mir direkt auffiel ist, dass beispielsweise die Ballonreise über die Alpen, das Treffen mit Sarah Bernard oder Jesse James oder dem Kaiser von China im Original gar nicht vorkommen. Dafür gibt es einige andere Begebenheiten, die in vielen Verfilmungen nicht vorkommen.
Das Buch hat ein auffallend hohes Erzähltempo, was dem Sujet natürlich entgegen kommt. Außerdem findet man eine Silouhette aus der Zeit der vorvergangenen Jahrhundertwende vor, die sehr farbig geschildert wird.
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7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Geniales Hörerlebnis, 16. Februar 2003
Endlich mal ein Hörspiel, welches sich mit Harry Potter vergleichen läßt (abgesehen davon, daß Rufus Beck vorliest).Die Geschichte ist ja altbekannt. Der Erzähler schafft es aber unbeschreiblich gut, den Zuhörer an die verschienen Orte zu bringen. Es ist keine Sekunde langweilig. Für Fans von Hörspielen ein unbedingtes Muß im Schank. Laßt Euch nicht vom Preis abschrecken, es lohnt sich wirklich und für Qualität muß man nun mal leider auch etwas hinblättern. Dafür müßte man 10 Sterne vergeben können.
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4 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Phileas Fogg als "Homo Faber", 6. Januar 2000
Von Ein Kunde
Das weltbekannte Werk Jule Vernes, "Reise in 80 Tagen um die Erde", kennt wohl kaum einer nicht.Der nach außen hin sehr gefühlskalt wirkende Gentleman Phileas Fogg geht die Wette ein, die Erde innerhalb von nur 80 Tagen umrunden zu können. Noch am selben Tag begibt er sich mit seinem neuen Diener Passepartout auf die Reise. Neben den nicht enden wollenden Strapazen, die die beiden immer wieder am Fortkommen hindern, wird der Wandel des Hauptprotagonisten gut herausgestellt. Fogg, ein alleinstehender, sehr wohlhabender, freundlicher aber eben auch zurückhaltender und rational denkender Mann, lernt auf dieser alles verändernden Reise seine große Liebe kennen. Durch sie fängt der Eisgürtel um Fogg langsam an zu schmelzen. Er beginnt eine neue Seite an sich kennenzulernen und wird sie genießen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Der seltsame Phileas Fogg, 24. Juni 2003
Ein überaus seltsamer, englischer Gentleman möchte seine Ehre beweisen und geht eine Wette ein, dass er in 80 Tagen die Welt umrunden kann. Mit seiner storischen, englischen Ruhe und Gelassenheit schafft er es immer wieder, scheinbar auswegslose Situationen zu meistern. Meistens hat er dabei alledings sehr viel Glück, sehr zum Leidwesen der Glaubhaftigkeit der Geschichte. Der Roman vermittelt einen starken Eindruck der damaligen Zeit und versetzt einen vorzüglich in andere Kulturen und Gewohnheiten anderer Menschen und Völker. Mich hat der Roman noch Tage nach dem Lesen beschäftigt, obwohl ich ihn innerhalb zweier Abende verschlungen habe.
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Eine fantastische Reise mit wundersamen Figuren und allerlei Begebenheiten, 5. Oktober 2008
Eine abenteuerliche Erzählung über eine tollkühne und beinahe fatal ausgehende Wette, einen griesgrämigen, aber liebenswerten englischen Gentleman, einen abenteuerlustigen Franzosen und eine zum Tode verurteilte indische Prinzessin. Mit Schiff, Zug, Schlitten und Elefant, übers Meer, durch den Dschungel und durch Städte geht es um die Welt. Von London nach London, einmal in achtzig Tagen und immer unter Zeitdruck. Da bleibt gerade mal ein Moment, Madame Aouda vor der Hinrichtung zu retten, sich auf dem fahrenden Zug zu duellieren oder die Freunde von der Entführung durch Indianer zu befreien. Eine wie immer super spannende und unglaubliche Abenteuergeschichte von Jules Verne. Einfach nur genial, der Mann! Mein Fazit: packend, mitreißend, historisch wertvoll und am Ende fast sehr traurig - aber nur fast!
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ein mitreißender Klassiker, 17. Januar 2008
Der englische Gentleman Phileas Fogg geht eine (für die damalige Zeit) gewagte Wette ein: In 80 Tagen um die Erde zu reisen. Dabei riskiert er mit einmaliger Gelassenheit sein halbes Vermögen, wohl wissend, dass er sein ganzes Geld verliert, wenn seine Wette misslingt. Mit seinem Diener Passepartout macht er sich auf den Weg. Doch obwohl seine Reise zunächst gut verläuft, fallen seine Aktien in London schnell und er gerät unwissend in Verruf. Grund ist ein Bankraub, der vor Kurzem die englische Nationalbank erschütterte und Fogg sieht dem gesuchten Dieb furchtbar ähnlich - und so heftet sich Detektiv Fix an seine Fersen, im Foggs Reise mithilfe eines Haftbefehls vorzeitig zu beenden...
Die Story ist hinreichend bekannt und wurde schon des Öfteren verfilmt. Erst vor kurzem habe ich das Original für mich entdeckt, war hellauf begeistert und konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Auch wenn der Roman bereits über 130 Jahre auf dem Buckel und sich die Welt seit damals sehr verändert hat, weiß dieser Klassiker immer noch zu fesseln. Kann nicht wirklich erklären warum. War einfach fasziniert von Foggs stetig eisiger, gefühlsloser (war am Ende echt gerührt, als er endlich Gefühle zeigte), unerschütterlicher und ungerührter Haltung. Außerdem fand sofort Gefallen an dem sehr sympathischen Charakter Passepartout, der seinen Herrn auch hin und wieder in Schwierigkeiten bringt. Und musste auch öfters über den Polizeiagenten Fix schmunzeln, der Fogg auf seiner Reise nachjagt, aber aufgrund eines ausbleibenden Haftbefehls von einer Misere in die nächste gerät.
Jules Verne hat ein Buch geschaffen, das noch heute begeistern kann und ich hoffe, dass man es noch lange lesen wird. Sehr schön finde ich auch die Zeichnungen, die das Buch auflockern, welche aus der französischen Originalausgabe stammen.
Und auch, dass das Buch eher schmal als ein umfangreicher Wälzer ist (war sehr erstaunt, als ich es im Buchladen sah) heißt nicht, dass es nur wenig Inhalt hat.
FAZIT: Ich kann jedem nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Es ist ein Stück Weltliteratur und ich hoffe wirklich, dass Jules Vernes Roman auch noch lange gelesen und geliebt wird.
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