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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eine idealisierte Historie
Schiller gelingt es in seinem Werk ein komplizierten historischen Stoff, der eigentlich nicht viel Ideales bietet, in ein wundervolles erhebendes Schauspiel umzuformen. Er stellt die Situation Wallensteins und das seines Heeres im Jahre 1632 dar. Nachdem sich Schiller selbst lange mit der Geschichte des dreißigjährigen Krieges speziell mit der Wallensteins beschäftigt...
Veröffentlicht am 19. April 2002 von brckalo
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne |
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2 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein Buch geeignet für die Schule
Meiner Meinung nach ist dieses Buch besonders für den Unterricht in der Sekundarstufe 2 geeignet. Es ist gut aufgeteilt mit hilfreichen Hintergrundinformationen.
Am 11. Februar 2002 veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eine idealisierte Historie, 19. April 2002
Schiller gelingt es in seinem Werk ein komplizierten historischen Stoff, der eigentlich nicht viel Ideales bietet, in ein wundervolles erhebendes Schauspiel umzuformen. Er stellt die Situation Wallensteins und das seines Heeres im Jahre 1632 dar. Nachdem sich Schiller selbst lange mit der Geschichte des dreißigjährigen Krieges speziell mit der Wallensteins beschäftigt hat, formt er diese epische Geschichte in ein Drama um . Am Anfang zeigt er durch das Schauspiel von eifachen Soldaten die nackte Wirklichkeit vom Söldnerleben, von deren Gier und Zügellosigkeit und ihrer Bewunderung Wallensteins. im weiteren Verlauf schildert er die Umstände warum Wallenstein gezwungen wird sich vom Kaiser abzuwenden und warum sein engster Vertrauter Octavio gezwungen ist ihn an den Kaiser zu verraten . die Ideale Person wird durch die Jugend und Unschuld von Max Piccolomini dargestellt. Und es ist bewundernswert wie er , obwohl zerrissen zwischen Vater und Wallenstein trotzdem der einzig Moralische im Stück bleibt. Leider sind wir nicht mehr zu solchen Empfindungen wie Max fähig. Ein sehr bewegendes und lesenswertes Buch
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Das deutsche Geschichtsdrama schlechthin, 14. Januar 2005
Mehrere Monate lagen zwischen den einzelnen Uraufführungen der "Wallenstein"-Trilogie, doch die Zuschauer in Weimar waren begeistert. Schiller hatte etwas in seiner Form Einzigartiges geschaffen. Vorlage für sein Geschichtsdrama war die historische Persönlichkeit des böhmischen Feldherrn Albrecht von Wallenstein, der 1634 auf Befehl des österreichischen Kaisers ermordet wurde. Mit großer dichterischer Freiheit beschreibt Schiller, wie sich ein unheilvolles Netz von Intrigen um seinen Helden schließt. Unentschlossen, astrologiegläubig, von Machthunger und falschen Freunden geblendet, läuft Wallenstein in sein Verderben. Das spannende, intrigenreiche Stück fasziniert durch den ambivalenten, von menschlichen Schwächen zerrissenen Charakter der Hauptfigur. Es geht um die Gewissensentscheidung zwischen Pflichterfüllung und Rebellion, um das Spannungsfeld zwischen Schicksal und kühner Tat. Doch "Wallenstein" ist auch ein Plädoyer gegen die Eigendynamik des Krieges: 16 Jahre hat der Dreißigjährige Krieg zum Zeitpunkt der Handlung bereits gewütet. Zivilisten verhungern vor den Augen plündernder, prassender Söldner und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Denn wie Schiller einen seiner ruchlosen Protagonisten sagen lässt: "Der Krieg ernährt den Krieg." In diesem Sinne ist "Wallenstein" heute so aktuell wie vor 200 Jahren.
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
macht, krieg und machtverlust, 6. März 2006
Als in Schillers "WALLENSTEIN" Wallenstein selbst auftritt, hat er die Macht schon verloren. Das sehr lange Stück zeigt deutlich wie Stillstand (im Krieg) und schleichender Machtverlust aussehen können. Man muss sich genau auf diese Ausgangslage einlassen, sonst wird man das Buch sehr schnell wieder weg legen - oder wahlweise das Theater verlassen. Der Stillstand im 30 jährigen Krieg war ja besonders groß ( wie wir auch aus BRECHTS "Mutter Courage" wissen), wenige haben sich bereichert, zig Tausende sind gestorben, viele haben gelitten. WALLENSTEIN zeigt auch am Rande diese Sinnlosigkeit. Freuen wir uns auf Klaus Maria Brandauer als Wallenstein in Berlin!
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2 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein Buch geeignet für die Schule, 11. Februar 2002
Von Ein Kunde
Meiner Meinung nach ist dieses Buch besonders für den Unterricht in der Sekundarstufe 2 geeignet. Es ist gut aufgeteilt mit hilfreichen Hintergrundinformationen.
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Spitzenwerk, 8. Mai 2009
Hier gibt es nicht viel zu sagen. Das Werk ist von Schiller und der Inhalt von Wallenstein ist bekannt. Es ist und bleibt ein Höhepunkt der deutschen Literatur, das ich jedem nur empfehlen kann.
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