Amazon.de: Kundenrezensionen: Shylocks Tochter: Roman

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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mirjam Pressler ist als begnadete Autorin und Übersetzerin wichtig für die Übermittlung jüdischer Themen in unserem Land
Hunderte von wunderbaren Büchern, Bilderbücher, Bücher für Kinder und Jugendliche, aber auch eine unübersehbare Zahl von Romanen wären dem deutschen Publikum unbekannt geblieben, hätte nicht die Autorin Mirjam Pressler sie aus dem Niederländischen und Flämischen, vor allen Dingen aber aus dem Hebräischen für uns übersetzt. Geben Sie in Ihre Suchmaschine nur einmal ihren...
Vor 19 Monaten von Winfried Stanzick veröffentlicht

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versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Zum einschlafen!
Mirjam Pressler kenne ich als eine wirklich gute Autorin, die wirklich gute Bücher schreibt, welche nicht nur Unterhaltung bieten sollen, sondern auch Wissen über gewisse Themen. In "Shylocks Tochter" geht es um die Juden in Venedig, die in einem eigenen Ghetto leben müssen und jeden Tag Angst haben, ihnen könnte etwas passieren, nur weil sie jüdischen Glaubens sind. Ich...
Veröffentlicht am 17. Juli 2007 von Laura Leonhardt

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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mirjam Pressler ist als begnadete Autorin und Übersetzerin wichtig für die Übermittlung jüdischer Themen in unserem Land, 6. Juli 2008
Von Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Shylocks Tochter (Gebundene Ausgabe)
Hunderte von wunderbaren Büchern, Bilderbücher, Bücher für Kinder und Jugendliche, aber auch eine unübersehbare Zahl von Romanen wären dem deutschen Publikum unbekannt geblieben, hätte nicht die Autorin Mirjam Pressler sie aus dem Niederländischen und Flämischen, vor allen Dingen aber aus dem Hebräischen für uns übersetzt. Geben Sie in Ihre Suchmaschine nur einmal ihren Namen ein, und sie werden erschlagen von der Fülle der Buchtitel, die dann erscheinen.

Doch Mirjam Pressler ist nicht nur eine geniale Übersetzerin, die sich mit dem übersetzten Stoff und seinen geschichtlichen und aktuellen Hintergründen ausführlich befasst, sondern sie ist auch eine begnadete Autorin von Kinder- und Jugendbüchern, die immer wieder wichtige und schöne Bücher schreibt und veröffentlicht.

Ein besonderes Augenmerk hat sie seit Jahrzehnten für die Geschichte des Judentums. Sie übersetzt nicht nur aktuelle israelische Literatur, sondern sie befasst sich selbst mit wichtigen aktuellen und historischen Themen und bringt sie so einem jungen Lesepublikum nahe, das sonst wenig darüber erfahren würde. Mirjam Pressler ist meiner Meinung nach eine ganz wichtige Person bei der Vermittlung jüdischer Themen in Deutschland. Nachdem sie im vergangenen Jahr in einem wunderbaren Buch mit dem Titel "Golem stiller Bruder" jener sagenumwobenen Geschichte aus Prag um 1600 nachging, hat sie auch in dem hier vorliegenden, von Beltz & Gelberg in einer ansprechenden Hardcoverausgabe neu verlegten Jugendbuch "Shylocks Tochter" den Weg gewählt, über eine jugendliche Hauptperson, hier in diesem Fall Shylocks Tochter, mit der sich der jugendliche Leser sofort identifizieren kann, einen wichtigen Abschnitt bzw. Ausschnitt jüdischer Geschichte zur erzählen.

Sie erzählt die berühmte Geschichte des Juden Shylock aus dem Shakespeare'schen Schauspiel "Der Kaufmann von Venedig" auf ganz aktuelle und den Leser begeisternden Weise. Sie führt ihn mit einer dichten, schöne, bedrohliche, dramatische und anrührende Bilder benutzenden Sprache in das jüdische Leben im Ghetto Venedigs in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

Shylocks Tochter Jessica fühlt sich von den religiösen Vorschriften eingeengt, die die Lebenswelt ihres Vaters, eines betuchten Geldverleihers bestimmen. Sie träumt von einem Leben mit kostbaren Kleidern und rauschenden Festen, so wie das alle Mädchen in diesem jugendlichen Alter zu allen Zeiten getan haben und tun. Sie verliebt sich in den christlichen Adligen Lorenzo, wohl wissend, dass ihr streng gläubiger Vater niemals in eine Beziehung, geschweige denn eine Heirat einwilligen würde.

Eines Tages stiehlt sie Geld aus der Schatzkammer des Vaters und flieht um Lorenzo zu heiraten. Mehr soll hier nicht verraten werden, außer dem Hinweis, dass Mirjam Pressler diese Rahmengeschichte der Tochter benutzt, um den Shylockstoff, jene skurille Geschichte um einen außergewöhnlichen Rechtstreit um ein Stück Menschenfleisch zu erzählen.

Es ist ihr wieder einmal hervorragend gelungen.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ein geniales Buch, 25. Mai 2001
Diese Rezension stammt von: Shylocks Tochter. (Taschenbuch)
Ich habe keine Ahnung, wieso hier jemand dieses Buch so kritisieren kann!Es hat mich gefesselt und ich konnte es nicht weglegen bevor ich es durchhatte!Die Geschichte von Jessica, die vor einem Konflikt steht,zwischen zwei Welten, der ihres Vaters, der jüdischen und der Welt in der sie eigentlich gerne leben will, die Welt der Christen.Sie verkauft letztendlich ihre Wurzeln und wird das, was sie werden wollte; Christin.Allerdings hören ihre Probleme damit nicht auf.Das Buch geht durch Mark und Bein und beeindruckt.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Blick zurück ..., 13. März 2003
Diese Rezension stammt von: Shylocks Tochter. (Taschenbuch)
... fast scheint es so, als geschähe er im Zorn. Aber das ist es nicht. Und wenn man genau hinliest, dann ist zwar das Leben im Venedig des späten Mittelalters wunderbar lebendig beschrieben. Aber sowohl die Menschen als auch Umstände sind zeitlos. Vielleicht ein wenig zu zeitlos, mag es einem scheinen, denn was akribisch als "einfacher" Vater-Tocher-Konflikt vor 500 Jahren dargestellt ist, (allerdings manchmal mit schwer nachzuvollziehendem Wechsel der Erzählperson) zeigt in Wirklichkeit zu oft sehr moderne Züge und wird zu deutlich zur Parabel. Trotzdem: Lohnend für alle, die sich für ein paar Seiten in das Ghetto-Leben des Mittelalters zurückziehen wollen. Und die nichts haben gegen Gefühle ohne Gefühlsdusselei.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Zum einschlafen!, 17. Juli 2007
Mirjam Pressler kenne ich als eine wirklich gute Autorin, die wirklich gute Bücher schreibt, welche nicht nur Unterhaltung bieten sollen, sondern auch Wissen über gewisse Themen. In "Shylocks Tochter" geht es um die Juden in Venedig, die in einem eigenen Ghetto leben müssen und jeden Tag Angst haben, ihnen könnte etwas passieren, nur weil sie jüdischen Glaubens sind. Ich habe nur eines zu sagen: Dieses Buch hat mich sehr enttäuscht, es ist wirklich todlangweilig und ich musste mich bis zum Schluss quälen. Zwar ist die Judenverfolgung bzw. -ausgrenzung zu der damaligen Zeit sehr treffend beschrieben und gut recherchiert, aber die Geschichte ist so fade und "holprig" zu lesen, dass es einfach keinen Spaß macht. Wohl das schlechteste Buch, dass ich je von M.P. gelesen habe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein gelungenes Buch, das zum Nachdenken anregt., 17. März 2001
Diese Rezension stammt von: Shylocks Tochter. (Taschenbuch)
In Mirjam Presslers Buch "Shylocks Tochter" werden nicht nur die Verhältnisse der damaligen Zeit geschildert;dieses Buch regt den Leser zum Nachdenken an, z.B. über Gerechtigkeit und über das Leben schlechthin.Ein gelungenes Buch, in einem für mich fremden Schriftstil, das sich auf jeden Fall zu lesen lohnt.
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Akzentverschiebung ohne Gewinn, 1. April 2001
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Shylocks Tochter. (Taschenbuch)
Shylock kommt vor, Antonio und der Schuldschein und andere Figuren der Shakespeareschen Vorlage. Der Akzent dieses Textes liegt aber auf Jessica, der Tochter des Juden von Venedig. Nach 114 Seiten flieht sie ihren Vater, Witwer, und die pubertätstypischen Konflikte mit ihm (falsche Klamotten, falsche Freunde usw.), wird Christin und heiratet Lorenzo. Shylock verliert nicht nur sie, auch seinen Prozess - aber den kriegt der Leser ohnehin nur aus Shylocks Erinnerung mit. Mag die Grundidee des Buches auch hübsch erscheinen, es ist langweilig. Welches Interesse könnte jemand an Jessica, diesem hohlen pubertie-renden Mädchen, haben, wäre ihr Vater nicht der Jude von Venedig?! Ist jemandem die Vorlage allerdings unbekannt, stößt er lediglich auf eine dünne und um-ständliche Geschichte; ist sie bekannt, wird deutlich, wie konsequent am dramaturgischen Potential des Originals vorbeige-schrieben wurde. Das Glossar taugt wenig: manche Erläuterung wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet (Zimarra), manche Begriffe (Tischri, Konkubine)) werden gar nicht erläutert. Ohnehin sind die Glossarein-träge meistens nur Wiederholungen dessen, was im Text steht. Wiederholungen sind überhaupt ein auffälliges Merkmal dieses Textes. Da soll beispielsweise die Andersartigkeit von Ge-rüchen und Farben außerhalb des Ghettos deutlich werden - also wird es mehrfach beteuernd konsta-tiert. Da beschreibt der implizite Erzähler etwas, worüber später eine der Figu-ren nachdenkt, nicht etwa anders, nein, mit unmerklichen Akzentverschie-bungen zur ersten Darstellung.
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0 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Ich habe das Buch gelesen..., 12. Juli 2002
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Shylocks Tochter (Taschenbuch)
und habe schon bei der Seite 50 aufgehört. Ich fand den Anfang gut doch richtigen Spaß hat mir das Buch nicht geschenkt. In der Mitte wurde erklärt wie man ein Huhn rupft und ausnimmt, was doch zu viel war.
Es kann sein das wieder andere das Buch toll finden, und andere meiner Meinung sind , jeder sollte sich selbst überzeugen, oder es selbst gelesen haben bevor er sich ein Bild darrüber schaffen kann , deswegen würde ich auch nicht sagen können das ich es nicht weiter empfehlen würde.
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Shylocks Tochter: Roman
Shylocks Tochter: Roman von Mirjam Pressler (Taschenbuch - 1. Februar 2005)
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