Amazon.de: Kundenrezensionen: Wer Asche hütet: Giudice Benzonis erster Fall

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Morde und Intrigen im mittelalterlichen Rom
1559 in Rom. Der Richter Tommaso Benzoni stößt bei Ermittlungen eines Kirchendiebstahls auf die übel zugerichtete Leiche eines Jungen. Niemand vermisst den Jungen, und auch niemand ist an der Aufklärung des Mordes interessiert, schließlich ist dies nur ein „Strichjunge". Doch Benzoni bleibt an dem Fall dran, auch wenn er durch seine Hartnäckigkeit sich selbst in...
Veröffentlicht am 1. Februar 2004 von A. Nieder

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versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Nette Lesestunden, aber keine mitreißende Geschichte
Da die Autorin Helga Glaesener mir als äußerst talentierte Schreiberin empfohlen wurde, war ich nach den ersten Seiten enttäuscht. Nachdem im Prolog eine spannende Geschichte inszeniert wird, freut man sich als Leser auf die nächsten Kapitel. Plötzlich ist ein Sprung im Erählstrang und man wird in die meines Erachten nach langweile Person des Guidice (Richter) Benzoni...
Veröffentlicht am 17. Februar 2004 von T. Hofbauer

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Morde und Intrigen im mittelalterlichen Rom, 1. Februar 2004
1559 in Rom. Der Richter Tommaso Benzoni stößt bei Ermittlungen eines Kirchendiebstahls auf die übel zugerichtete Leiche eines Jungen. Niemand vermisst den Jungen, und auch niemand ist an der Aufklärung des Mordes interessiert, schließlich ist dies nur ein „Strichjunge". Doch Benzoni bleibt an dem Fall dran, auch wenn er durch seine Hartnäckigkeit sich selbst in Gefahr bringt. Und dann ist da noch seine Frau Vittoria. Mit seiner arrangierte Ehe steht es nicht zum besten, und auch seine Frau umgibt ein Geheimnis...

Das Buch ist spannend geschrieben, die Intrigen, Machtspiele und Verwicklungen machen es sehr interessant. Allerdings ist es dadurch und durch die Vielzahl der italienischen Namen und Begriffe schwer wieder reinzukommen wenn man das Buch mal für einen Tag zur Seite gelegt hat. Aber gerade zum Ende hin will man das Buch sowieso nicht mehr weglegen! Vittoria gibt noch zusätzlich Rätsel auf und erst am Ende wird einem Klarheit verschafft.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sympathische "Helden" - toller Historienschmöker, 19. Oktober 2005
Um mich kurz zu fassen: Frau Glaesener hat sich hier 2 herrlich sympathische Titelfiguren ausgedacht, die man gerne auf ihrem Weg durch das Buch begleitet. Die Handlung ist spannend und bestens recherchiert, die Atmosphäre dicht und sehr real und eine ausreichende Portion Witz kommt ebenfalls nicht zu kurz. Frau Glaeseners bestes Buch nach der Rechenkünstlerin! Man muß nicht auf jeder Seite befürchten, wieder im chrono-un-logischen Sumpf eines modernisierten Mittelalters zu versinken. Wer moderne Protagonisten sucht, der ist sicherlich bei E. George besser aufgehoben...
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Leider nicht ganz so gut wie erhofft!, 20. Juni 2004
Rom 1559: Guidice Tommaso Benzoni wird vom Chefankläger Roms beauftragt, ein gestohlenes Kreuz wieder zu beschaffen. Bei der Suche nach dem Kreuz stoßen er und seine Männer auf die Leiche eines ermordeten Strichjungen. In der Leiche steckt ein Messer, das Cardinale Carlo Carafa gehört. Obwohl der Mord außerhalb seines Zuständigkeitsbereiches liegt, kann Benzoni nicht von den Ermittlungen ablassen und „ermittelt" dabei zugleich auch in eigener Sache: seine Frau Vittoria, die er etwa vor einem Jahr geheiratet hatte, hat ihn zwei Wochen nach der Hochzeit verlassen und hat angeblich bei ihrer Cousine gelebt. Plötzlich steht die wunderschöne Vittoria wieder bei ihm vor der Tür und scheint etwas zu verbergen zu haben.....hat sie einen Liebhaber oder hat sie vielleicht sogar etwas mit dem Mord an Putto, dem Strichjungen zu tun?

Die Protagonisten des Romans wirken zwar alle durchweg echt und die Schilderungen des korrupten Sündenpfuhls Rom im ausgehenden 16. Jahrhundert sind durchweg plastisch, authentisch und überzeugend. Spannend war „Wer Asche hütet" schon, aber leider ist hier nicht so der Funke übergesprungen wie z.B. bei „Die Rechenkünstlerin". Benzoni blieb für mich irgendwie der große Unbekannte so wie für ihn seine Frau Vittoria die große Unbekannte blieb. Für mein Empfinden hätte noch etwas „Butter bei die Fische" gehört, um die Charaktere glaubwürdiger wirken zu lassen und nicht nur wie ein Rahmen ohne Füllung.

Einige Ungereimtheiten sind ebenfalls vorhanden: z.B. reitet Benzoni nun von Rom nach Padua oder nach Palermo?

Das Ende schien mir etwas zu konstruiert, möchte hier nicht zu viel verraten, daher kann ich mich nicht näher dazu auslassen.

Mit anderen Worten: Nicht Helga Glaesener in Bestform, aber nicht wirklich schlecht. „Die Rechenkünstlerin" waren eindeutig 5 Sterne +. Im Vergleich dazu kann ich „Wer Asche hütet" leider nur 3,5 Sterne geben. Aufgerundet also vier. Würde aber trotzdem einen zweiten Band lesen, wenn auch mit gewissen Vorbehalten.

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Duelle zwischen Richter und Verbrecher, Mann und Frau?, 11. März 2004
"Nur" 4 Sterne; die aber aus Überzeugung für den kriminalistischen Teil. Wie Giudice Benzoni ein Verbrechen entdeckt, die Spuren auswertet, Schlüsse zieht und Verdächtige befragt ist gut und spannend geschrieben. Ebenso, wie sich die Verdächtigen aus den höheren Kreisen der Gerechtigkeit zu entziehen versuchen. Den 5. Stern, den ich eigentlich geben müsste, weil die Autorin hier von Ihrem üblichen Stil abgewichen ist und was Neues wagt, kann ich leider nicht vergeben. Mir scheint der "persönliche" Teil Benzonis, der ihn menschlich macht, besonders die Beschreibung seiner "Ehe", etwas unklar.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Nette Lesestunden, aber keine mitreißende Geschichte, 17. Februar 2004
Von T. Hofbauer "Lesekatze" (München, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Da die Autorin Helga Glaesener mir als äußerst talentierte Schreiberin empfohlen wurde, war ich nach den ersten Seiten enttäuscht. Nachdem im Prolog eine spannende Geschichte inszeniert wird, freut man sich als Leser auf die nächsten Kapitel. Plötzlich ist ein Sprung im Erählstrang und man wird in die meines Erachten nach langweile Person des Guidice (Richter) Benzoni geworfen. Anfangs lebt die Geschichte vom Zwiespalt der Hauptperson mit dem Ankläger Strata und den Verdächtigungen gegenüber dem sehr einflussreichen Kardinal Carafa. In der Mitte der Geschichte kommt eine Flaute auf und ich musste mich wirklich zusammenreißen um weiter zu lesen. Dann spinnt die Autorin einen weiteren Erzählstrang ein und zwar die Geschichte um die Frau des Richters - Vittoria. Zwar ist die Geschichte selbst recht anschaulich beschrieben und gut nachvollziehbar, doch sie unterbricht den roten Faden und die Verbindung dieser Geschichten kommt erst auf den letzten 80 Seiten heraus. Solange muss man sich als Leser mit zwei Geschichten herumärgern, die jede für sich relativ interessant sind. Da es sich um eine Kriminalgeschichte handelt, möchte ich nichts weiter zu der Handlung sagen, denn jede Information würde das Lesen dieses Buches überflüssig machen.
Außerdem sind die Geschehnisse nicht einfach zu erklären und es bleiben für den Leser am Ende viele offene Fragen.
Die anderen Personen um den Richter herum sind gut erzählt und mit Leben gefüllt. Es scheint als hätten diese auch noch ein anderes Leben als nur für das Buch. Die Beschreibungen der Stadt Rom sind spärlich, aber wenn eine kommt sehr gut. Es fehlt eine Karte von Rom im 16. Jahrhundert. Daher sind die vielen Angaben über Örtlichkeiten nicht einfach nachzuvollziehen.
Alles in Allem ist dies ein nettes Buch, mit dem sich einige angenehme Lesestunden bereiten lassen. Allerdings fehlt an manchen Stellen Spannung und Klarheit.
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen lesespass trotz ungereimtheiten, 12. August 2002
Diese Rezension stammt von: Wer Asche hütet (Gebundene Ausgabe)
Mir wurde vor einiger Zeit das Buch " Die Safranhändlerin" von der selben Autorin empfohlen und ich muss gestehen dass ich es nach wenigen Lesestunden weggelegt habe. Weder die Geschichte an sich, noch die Hauptfigur haben mich sonderlich angesprochen. Doch als "Wer Asche hütet" erschien habe ich mir nochmals ein Herz gefasst und es mal vorsichtshalber ausgeliehen. Mein Vertrauen wurde belohnt. Das Buch hat mir gut gefallen, sowohl was die Haupthandlung angeht als auch die Charaktere; Richter Benzoni war mir von Anfang an sympathisch. Auch das Setting der Geschichte, das sündhafte Rom des 16. Jahrhunderts war mal was anderes, eine Welt voll von Laster, religiösem Fanatismus, Machtspielen, himmelschreiender Armut auf der einen und verschwenderischem Luxus auf der anderen Seite.
Was aber zu bemängeln ist, sind einige Ungereimtheiten im Plot und ein eher enttäuschendes Finale. Die Spannung und Erwartung die im Laufe des Buches aufgebaut werden verpuffen einfach, die neuen Erklärungen und Lösungen des Falles sind enttäuschend und erscheinen unausgegoren.
Doch dank der guten Sprache und Immaginationskraft (gut recherchiert) der Autorin ist das Buch alles in allem ein vergnüglicher Lesespass, vor allem als Sommerlektüre zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Etwas langatmig aber nicht unbedingt langweilig..., 14. September 2009
Diese Rezension stammt von: Wer Asche hütet (1 MP3 CD) (Audio CD)
Hallo,
eigentlich mag ich historische Romane....
Wirklich, aber bei diesem Roman ist es mir schwer gefallen, mich zu konzentrieren. Vieles war vollkommen abstrakt und schwer nachvollziehar wobei die Story durchaus spannend ist. Vielleicht ist die Geschichte als Hörbuch auch einfach nicht so geeignet.... Alles in allem ist die Story durchaus streckenweise fesselnd - aber mit einigen verwirrenden und auch langatmigen Passagen. Wer sich die alten italienischen Namen merken kann und verzwickte Krimis ohne "größtes" Blutvergießen und Grauen mag wird von dem "Roman" wahrscheinlich angetan sein, für mich war es auf meinen Fahrten zur Arbeit doch sehr anstrengend den Faden zu behalten....
Allerdings bei diesem Preis auch kein Fehlkauf...
Viel Spass beim Selberhören!
Mel
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen an sich nicht schlecht, aber..., 25. Mai 2009
Diese Rezension stammt von: Wer Asche hütet (1 MP3 CD) (Audio CD)
Spannende Handlung, interessante Charaktere, guter Plot...was will man mehr?

Nunja. Ein, zwei kleine Kritikpunkte wären da schon noch:

Zum einen ist da die Beziehung zwischen den beiden Hauptpersonen. So einfühlsam und glaubwürdig die Charaktere auch dargestellt werden - mich überkam regelmäßig der aggressive Impuls, die beiden heftig zu schütteln und ihnen zuzuschreien: "REDET ENDLICH MITEINANDER!". Grundsätzlich ist diese Nicht-Kommunikation zwar plausibel, aber hier zieht sie sich fast über das ganze Buch hin. Man kanns auch übertreiben, weniger wäre mehr gewesen.

Zum anderen ist da die Sprecherin des Hörbuchs: Katinka Springborn. Technisch gesehen liest sie zwar durchaus gut, aber die Stimme ist für meine Ohren (bin ich überempfindlich?) eine Qual. Ich mag sie schon in ihrer normalen Tonlage nicht, aber so richtig anstrengend wird sie, wenn sie sich - übrigens sehr überzeugend - in irgendwelche weinerlichen oder hysterischen Gefühle hineinsteigert. Das Kratzen eines Stücks Kreide auf einer Tafel empfinde ich da noch als angenehmer. Brrr...

Fazit:
------
In Buchform würde ich dem Werk 4 Sterne geben. Das Hörbuch bekommt nur 3 aufgrund der (zugegebenermaßen subjektiv) sehr nervigen Sprecherin. Leider hat eben diese Dame noch weitere Hörbucher von Helga Glaesener vertont. Meine Abneigung geht so weit, daß ich in Zukunft um jedes von ihr gelesene Hörbuch einen großen Bogen machen werde.


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Sehr gute Story, aber..., 6. Dezember 2008
Diese Rezension stammt von: Wer Asche hütet (1 MP3 CD) (Audio CD)
die Hörbuch-Umsetzung ist teilweise sehr sehr anstrengend. Die mir völlig unbekannte Vor-Leserin Katinka Springborn gibt sich redlich Mühe, den verschiedenen Charaktären auch unterschiedlich Stimmen zu verleihen, das gleingt ihr aber leider nicht, es klingt meistens nur sehr gequält und überzogen. Ganz besonders schlimm wird es, wenn sie den armen Hund spricht, der keine Zähne mehr im Mund hat und meint, sie müsse so tun, als habe sie selbst auch keine. Ohje. Die Geschichte an sich ist zwar sehr weit hergeholt, gewinnt aber im Laufe des Buches mehr und mehr an Glaubwürdigkeit. Sehr gut recherchiert hat Helga Glaesener in und um Rom und bringt eine durchaus starke Atmosphäre rüber. Leider verliert sich der Roman zu oft in absolut uninteressanten Nebensächlichkeiten und findet erst viel zu spät wieder zurück zur eigentlichen Handlung, das ist für den Zuhörer eine Tortur. 3 gutgemeinte Sterne, für lange Autofahrten OK, für Zuhause undenkbar.
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Wer Asche hütet: Giudice Benzonis erster Fall
Wer Asche hütet: Giudice Benzonis erster Fall von Helga Glaesener (Taschenbuch - August 2003)
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