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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Verwandschaft im Schmerz, 23. August 2002
In "Kein Ort. Nirgend" schildert Christa Wolf in gewohnt virtuoser Weise eine fiktive Begegnung zwischen zwei großen Verzweifelten der Literaturgeschichte, Heinrich von Kleist und Karoline von Günderode. Dass dieser Roman allein seiner stilistischen Schönheit wegen die Lektüre wert ist, sei vorangestellt, doch darüber hinaus gelingt es der Autorin auf beispiellose Weise, eine Stimmung einzufangen, ein Gefühl der Verzweiflung und der Traurigkeit, das zuerst jede der beiden Personen auf individuelle und isolierende Weise zu charakterisieren scheint und dann im Verlauf des Textes immer mehr eine tiefe Nähe, ja, eine Seelenverwandschaft heraufbeschwört, die mehr als nur anrührt, die so verbindend, so bedeutend für die Protagonisten ist, dass sie sich niemals in Erfüllung und Glück auflösen kann, sondern nur durch den Schmerz der Unmöglichkeit in ihrer ganzen Schönheit erhalten wird. "Kein Ort. Nirgends" ist keine leichte Lektüre, es ist nicht erheiternd und noch nicht einmal im Ansatz bietet es dem Leser die Möglichkeit, zu hoffen, dass das Schicksal jenen beiden Einsamen jemals Glück zubilligen könnte. Doch es ist von einer zauberisch anmutenden Schönheit, von einer Poesie wie man sie bei Prosatexten nur selten findet und es entführt den Leser in eine magische Welt, in der die Erkenntnis eines gemeinsam empfundenen Schmerzes mehr bedeutet und weit schöner ist als jede Aussicht auf Erfüllung.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Anpassung und Selbstverwirklichung, 8. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Ein Buch, in das man sich hineinlesen muss, weil nicht von Anfang an klar ist, was Gedanken sind, und was wirklich gesagt wird. Dialoge, die sich im Kopf zu Monologen ausweiten. Ein Gespräch zwischen Menschen, die es nicht gewohnt sind, sich auf diese Art zu offenbaren. Wenn man etwas über die Zeit weiss, kann man das Buch in einem größeren Kontext fassen. Aber auch wenn man das nicht tut, bleibt die persönliche Art der Bekenntnisse nahegehend, ganz zeitlos. Weil die Frage zeitlos ist: Der Widerspruch zwischen Anpassung und Selbstverwirklichung. Bei zwei Charakteren, die so auf das Absolute zielen wie Günderode und Kleist, entsteht daraus eine Art von Leiden, das untröstlich ist. Sie wissen, dass sie den Preis zahlen werden für ihre Unbedingtheit, und sie wissen auch, dass sie es nicht ändern können. Dass sie mit offenen Augen dem Untergang entgegensteuern, macht ihre Tragik aus, dass es für sie keinen Ort gibt, wo ihre Träume, ihre Utopien Platz fänden, dass es vielleicht nur irgendwann eine Zeit geben wird, in der zu Bedeutung gelangt, was sie gedacht haben. Zu spät für sie, die zwischen die Zeiten gefallen, die verloren gegangen sind. Eine Art von Trauer, die eine Saite in mir berührt hat, die immer noch nachklingt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eine fiktive Begegnung der literarischen Art, 26. November 1999
Von Ein Kunde
"Kein Ort, nirgends" von Christa Wolf wurde mir eigentlich als Schullektüre sozusagen "aufgezwungen". Man liest ja im Prinzip schon aus Protest die Bücher aus dem Unterricht nicht wirklich gerne. Bei ersten lesen hatten sich auch alle meine Befürchtungen bestätigt. Es geht um eine fiktive Begegnung zwischen Karoline von Günderrode und Heinrich Kleist, die sich beide zeitlebens von ihrer Umwelt unverstanden fühlten und mit Selbstmordgedanken spielten, die sie dann schlußendlich auch umsetzten. Neben diesem offensichtlich schwer deprimierenden Thema ist das Buch auch noch in einem etwas seltsamen Stil geschrieben. Sätze hängen so in der Luft, kurze abgehackte Gedankenfetzen, die anscheinend aus Gedanken herausgerissen worden sind stehen im Raum. Aber beim weiterlesen habe ich entdeckt, dass dieses Buch sehr viele interessante Aspekte über das Leben ans ich behandelt und die Art und Weise, wie Menschen damit umgehen, wenn sich ihre Gedankenwelt anderen Menschen verschließt. Man sollte dieses Buch allerdings nicht lesen, wenn sich leicht deprimiert fühlt, denn dann sind dies Gedanken der beiden Protagonisten bestimmt kaum zu ertragen. Mich hat "Kein Ort, nirgends" jedenfalls sehr persönlich angesprochen und ich würde es sehr als Lektüre empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Im Hause Brentanos: Gesellschaftliches Leben und ihr Tod., 29. Juli 1999
Von Ein Kunde
Kein Ort. Nirgends gibt den Raum vor. Ein Zusammentreffen das nie zustande kam: wie das der Karoline von Günderrode und Heinrich von Kleist: Nirgends und doch überall vollzieht es sich. Christa Wolf zeichnet in diesem Buch die Fäden nach, die das Verständnis zweier Menschen beziehungsweise das Selbstverständnis eines Jeden im Kontext der Anderen binden. Auf unfaßbare leichte Weise schwebt der Leser zwischen den Hauptpersonen im Kreise des Gastgebers Mertens und der geladenen bekannten Namen. Ein einfühlsames, skurriles aber nur allzu gut bekanntes Treffen von Blicken, von Gedanken, von Worten, von Haut und des Todes: die realen Schicksale der Inszenierten vollenden dieses Bild der Gesellschaftserfahrung. Interesse und Gleichgültigkeit reiben sich in diesem Geschehen und entfalten eine tiefgreifende wie entlarvende Szenerie. Was der Leser in den Kleist eingegebenen Gedanken lesen kann: Verhältnis - besser Nichtverhältnis - eines Subjektes zu seiner Umgebung, seiner verzerrten Spiegelung. Dieses Sujet bildet den Kern des finalen Dialoges der Günderrode und Kleist. So, daß das scheinbar unerhebliche Treffen in einer Liebe des Unverständnisses zweier Verstehender gipfelt. Nicht nur in der Außenwelt dieser Beiden, die in sich selbst verästelt scheinen, macht der Ursprung seiner Saat zu schaffen: "Die Welt tut, was ihr am leichtesten fällt: Sie schweigt." Dieses Verhängnis zu Erfahren und in seiner Zerfransung zu Verfolgen macht in diesem Buch den Leser zum Bluthund der eigenen Existenz. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Mein Dichterort. Wo?, 22. Juni 2008
Christa Wolfs fiktive Begegnung zwischen Heinrich von Kleist und Karoline von Günderrode stellen im Werk der Autorin eine einmalige Auseinandersetzung über das Selbstverständnis des Dichters in seiner Zeit dar. Auch wenn die feministische Bewegung seit ihren Anfängen im 19. Jahrhundert beginnend bei Bettina von Arnim Karoline von Günderrode "nur" als die erste, der Romantik verwurzelte Protagonistin der Frauenselbstbehauptung und -befreiung in einer patriarchal zementierten Gesellschaft ansah, so scheint mir vermittelt durch dieses Buch die Günderrode noch viel mehr zu sein: Sie verkörpert auch in diesem Buch die Sehnsucht des Menschen nach einem in emotionaler Nähe zur eigenen Identität (die Vergangenheit in der Gegenwart) gegründeten Leben in Verknüpfung mit den das Eigensein entwickelnden und ansteigenden Zielen (Zukunft); also gegen das Nichts und das Leere moderner Individualität, gegen eine vom Selbst entfremdeten Lebenswirklichkeit. Hierin stehen sich Kleist und Günderrode sehr nahe, auch wenn die Verzweiflung am Dasein, am eigenen Dichtersein, die beide treibt, sehr unterschiedlich sein mögen.
Christa Wolfs Auseinandersetzung mit Kleist und Günderrode in diesem Buch, damit mit Leben und Tod, Identität und Zukunft ist in ihrer poetisch-philosophischen Tiefe und Ausrichtung noch heute unüberholt. Es ist ein wichtiges Werk der feministischen Literatur - aber nicht nur dieser. Im ganzen ein großes Buch einer Autorin, die mit dem Fall der Mauer und der Auflösung der DDR selbst unter starken Beschuss und in große Kritik geriet, ihrem Selbstverständnis in nachgetragener Liebe neu nachforschen musste.
Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend; 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Im Hause Brentanos: gesellschaftliches Leben und ihr Tod., 29. Juli 1999
Von Ein Kunde
Kein Ort. Nirgends gibt den Raum vor. Ein Zusammentreffen das nie zustande kam: wie das der Karoline von Günderrode und Heinrich von Kleist: Nirgends und doch überall vollzieht es sich. Christa Wolf zeichnet in diesem Buch die Fäden nach, die das Verständnis zweier Menschen beziehungsweise das Selbstverständnis eines Jeden im Kontext der Anderen binden. Auf unfaßbare leichte Weise schwebt der Leser zwischen den Hauptpersonen im Kreise des Gastgebers Mertens und der geladenen bekannten Namen. Ein einfühlsames, skurriles aber nur allzu gut bekanntes Treffen von Blicken, von Gedanken, von Worten, von Haut und des Todes: die realen Schicksale der Inszenierten vollenden dieses Bild der Gesellschaftserfahrung. Interesse und Gleichgültigkeit reiben sich in diesem Geschehen und entfalten eine tiefgreifende wie entlarvende Szenerie. Was der Leser in den Kleist eingegebenen Gedanken lesen kann: Verhältnis - besser Nichtverhältnis - eines Subjektes zu seiner Umgebung, seiner verzerrten Spiegelung. Dieses Sujet bildet den Kern des finalen Dialoges der Günderrode und Kleist. So, daß das scheinbar unerhebliche Treffen in einer Liebe des Unverständnisses zweier Verstehender gipfelt. Nicht nur in der Außenwelt dieser Beiden, die in sich selbst verästelt scheinen, macht der Ursprung seiner Saat zu schaffen: "Die Welt tut, was ihr am leichtesten fällt: Sie schweigt." Dieses Verhängnis zu Erfahren und in seiner Zerfransung zu Verfolgen macht in diesem Buch den Leser zum Bluthund der eigenen Existenz. Sehr, sehr empfehlenswert! Kein Ort. Nirgends gibt den Raum vor. Ein Zusammentreffen das nie zustande kam: wie das der Karoline von Günderrode und Heinrich von Kleist: Nirgends und doch überall vollzieht es sich. Christa Wolf zeichnet in diesem Buch die Fäden nach, die das Verständnis zweier Menschen beziehungsweise das Selbstverständnis eines Jeden im Kontext der Anderen binden. Auf unfaßbare leichte Weise schwebt der Leser zwischen den Hauptpersonen im Kreise des Gastgebers Mertens und der geladenen bekannten Namen. Ein einfühlsames, skurriles aber nur allzu gut bekanntes Treffen von Blicken, von Gedanken, von Worten, von Haut und des Todes: die realen Schicksale der Inszenierten vollenden dieses Bild der Gesellschaftserfahrung. Interesse und Gleichgültigkeit reiben sich in diesem Geschehen und entfalten eine tiefgreifende wie entlarvende Szenerie. Was der Leser in den Kleist eingegebenen Gedanken lesen kann: Verhältnis - besser Nichtverhältnis - eines Subjektes zu seiner Umgebung, seiner verzerrten Spiegelung. Dieses Sujet bildet den Kern des finalen Dialoges der Günderrode und Kleist. So, daß das scheinbar unerhebliche Treffen in einer Liebe des Unverständnisses zweier Verstehender gipfelt. Nicht nur in der Außenwelt dieser Beiden, die in sich selbst verästelt scheinen, macht der Ursprung seiner Saat zu schaffen: "Die Welt tut, was ihr am leichtesten fällt: Sie schweigt." Dieses Verhängnis zu Erfahren und in seiner Zerfransung zu Verfolgen macht in diesem Buch den Leser zum Bluthund der eigenen Existenz. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Sprachgewandte Geschichte lesenswert verpackt., 8. November 2006
Das Werk "Kein Ort.Nirgends" kam auch bei mir in der Schule nicht zu kurz. Zuerst denkt man wahrscheinlich "Oh Gott!": Ein fiktives Treffen zwischen Karoline von Günderode (Suizid mit 26 Jahren) und Heinrich von Kleist (Suizid mit 34 Jahren), bei dem sich alles um Wahrheit, Natürlichkeit, Gesellschaft, Liebe und Gefühle dreht.
So schauerlich und kitschig sich das anhören mag, Christa Wolf schafft es, eine beeindruckende Atmosphäre zu kreieren. Gänsehaut ist vorprogrammiert. Christa Wolf bringt beide Charaktere nah an den Leser heran, welcher das Gefühl hat, direkt in die Herzen beider schauen zu können.
Sprachlich das reinste Vergnügen!
Ich habe dieses Buch in einer Nacht verschlungen!
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Mit Vorbehalt, 2. Mai 2009
Mit Vorbehalt
Winkel am Rhein, 1804, eine fiktive Begegnung zwischen Kleist und der Günderode, ferner anwesend: der Jurist Savigny, der von der Günderode hoffnungslos geliebt wird, und die Brentanos: Gunda (mit Savigny verheiratet), Bettine und Clemens, außerdem einige Randfiguren. Der Fokus richtet sich sehr bald auf Kleist und die Günderode, beide leben in getrennten Welten und jeder kehrt nach der Begegnung in seine Welt zurück. Beider Weltsicht ist tragisch, beider Grundfrage an das Leben ist für sie unlösbar: Sie haben sich "verrannt in einen Anspruch, den auf Erden keiner je erfüllen kann: Tätig zu werden und dabei wir selber zu bleiben?" (133). Kleists Zustand wird als noch unheilbarer, noch verzweifelter als der von der Günderode dargestellt, sie erscheint souveräner, ruhiger, gefestigter, aber sie trägt stets einen tödlich scharfen Dolch bei sich, und der Leser, der die Biografie beider kennt, weiß: Beide werden durch Freitod sterben.
So weit ist es hier aber nicht. Hier findet sehr bald ein intensives Gespräch zwischen den beiden Geistesverwandten statt, wobei die Erzählerin sich souverän zwischen den Personen und allen Erzählformen hin- und herbewegt: Ich-/Er-Perspektive, personales und auktoriales Erzaehlen, gesprochene und gedachte Rede... Da die Begegnung fiktiv ist, können die beiden Protagonisten sich auch hemmungslos aussprechen, und zwar wie in einem abgehobenen Raum; "Nehmen wir es als Spiel, auch wenn es Ernst ist. Du weißt es, ich weiß es auch. Komm nicht zu nah. Bleib nicht zu fern. Verbirg dich. Enthülle dich.." (127). Aus der Begegnung kann nichts folgen, das Gespräch ist dialogische Philosophie, manchmal orakelhaft. Sicher hat die Wolf genau recherchiert, als sie dieses Buch schrieb, und sicher waren die angesprochenen Themen alle in der Romantik vorgegeben, aber ebenso ist auch spürbar, dass sie die Probleme ihrer Situation in der alten DDR in ihre Figuren hineinprojizierte - etwa wenn Kleist über den Staat bemerkt: "Ein Staat kennt keinen andern Vorteil, als den er nach Prozenten berechnen kann Die Wahrheit will er nur so weit kennen, als er sie gebrauchen kann." (84). Und die Günderode ist "dahin gekommen, dass die Frauen, auch über Entfernungen hinweg, einander stützen müssten, da die Männer nicht mehr dazu imstande seien." (111), sie spiegelt hier Christa Wolfs Wendung zum Feminismus wider.
Also ein literarisch anspruchsvolles Gedankenspiel, eine geistesverwandte Identifikation der Autorin mit den beiden Romantikern, einer Autorin, die sich zunächst im DDR-Staat engagierte, dann aber düpiert und mundtot gemacht wurde, Aber im Gegensatz zu den Romantikern kann man bei Christa Wolf dennoch nicht von gesellschaftlicher Ohnmacht sprechen, ihre Stimme wurde und wird gehört. Dieses Buch wird für sie die Funktion gehabt haben, den Schmerz und die Desillusionierung über die reale Entwicklung zu bewältigen und im Übrigen ihre eigene Rolle in der Gesellschaft zu finden. Ich zumindest verstehe es mehr als persönlichen Ausdruck einer existentiellen Notlage in einer bestimmten historischen Konstellation denn als generellen Ausdruck der Beziehung zwischen Künstler und Gesellschaft in der Moderne - was auch einen Vorbehalt gegen das Buch beinhaltet. Ein anderer Vorbehalt hat damit zu tun, dass dem Leser der fiktive Charakter des Gesprächs ständig bewusst bleibt, er weiß, dass eine Begegnung zwischen beiden Protagonisten in ihrem wirklichen Leben keine Rolle spielte. Damit wird man allein auf das theoretische Gedankenspiel verwiesen, die Literatur gewinnt keine eigenständige und sinnliche Wirklichkeitsmächtigkeit, die meines Erachtens doch ihren Hauptreiz ausmacht.
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