Amazon.de: Kundenrezensionen: Die drei Kritiken, 4 Bde.

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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die wichtigsten Werke des wichtigsten Philosophen, 24. Mai 2008
Es ist natürlich nicht sinnvoll, ernsthaft auf den Inhalt der drei Kritiken Kants nebst seiner "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" einzugehen. Jedoch sei jedem wirklich Interessierten versichert, dass er hier philosophischen Stoff für ein ganzes Menschenleben für 25¤ bekommt.
An der Form ist nichts auszusetzen: Wilhelm Weischedel, ein anerkannter Kant-Experte hat diese Ausgabe gestaltet. Trotz der sauberen Textkritik wurde hier auch auf unbedarfte Leser geachtet, Anmerkungen stehen direkt unten an der betreffenden Seite. Außerdem wurde die erste UND die von Kant überarbeitete zweite Ausgabe der "Kritik der reinen Vernunft" übernommen, was besonders für die Lektüre der "Deduktion der reinen Verstandesbegriffe" nützlich ist.
Zuletzt sei noch zu bedenken: Es ist nahezu unmöglich, die "Kritik der reinen Vernunft" bei der ersten Lektüre zu verstehen. Man sollte sich also zuerst von einem Fachmann über den groben Inhalt informieren. Ich empfehle hier H.J. Störig`s "Kleine Weltgeschichte der Philosophie" oder die "Stern"-Veröffentlichung "Deutschland deine Denker". Danach sollte man sich die "Grundlegung" durchlesen, da sie relativ leicht verständlich ist und man sich an Kants Stil gewöhnen kann.
Alles in allem: eine geglückte Veöffentlichung und eine unbedingte Kaufempfehlug!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Kritiken der Vernunft und das Urteil als Kraft der Verbindung, 11. Februar 2009
Kants (1724-1804) Kritiken aus dem späten 18. Jahrhundert sind so etwas wie eine kopernikanische Wende des Denkens. Nicht die Anschauung allein, nicht die Vernunft zu den Dingen steht mehr im Vordergrund, sondern das Denken über das Denken zum Ende aller Dinge und den "Dingen an sich" revolutioniert und bestimmt die Geistesgrößen in Philosophie, Theologie und Literatur. Selbst Kants Kosmologie aus dem Jahre 1755 überwiegt in seiner Erkenntnis aus heutiger Sicht den bisher führenden Laplace bzgl der kosmologischen Hypothesen zur Entwicklung des Universums und der Entstehung der Planetensysteme. Die Kant'sche Welt der Philosophie scheint wie das Ordnungssystem der Welt zu funktionieren, anziehend oder abstoßend wird sie empfunden und in beider Kräfte hält sie sich bestens. Darum: Lassen Sie sich inspirieren vom kleinen Königsberger Professor.

Diese hier vorliegenden Kritiken sind das Hauptwerk des präzise denkenden Philosophens. Der dritten "Kritik der Urteilskraft" gingen voraus die "Kritik der reinen Vernunft" und die "Kritik der praktischen Vernunft". Kant in Kürze vollständig zu präsentieren, ist ein schwieriges bis unmögliches Unterfangen. Doch ihn zu lesen, kann man als "universales Individuum" a priori niemals aufgeben, weil man sich einer besonderen Leseerfahrung beraubt. Und doch steckt in den ersten beiden Kritiken das bereits drin, was sich in der letzten offenbart. Ehe man sich auf die praktische Vernunft einläßt, wird in der reinen Vernunft das Noumenon als "Ding an sich" betrachtet und man erreicht ein Denken im synthetischen Sinne durch synthetische Urteile. Paart man das ideelle Ding, das Noumenon mit subjektiver Betrachtung und subjektivem Urteil, so gelangt man zum Phänomenon in praktischer Vernunft und mit ihr lässt sich a posteriori erkennen, dass das Wesen des Geschmacks ohne Interesse am Objekt des Urteils auskommt.

Und so gelangt man zur philosophischen Ästhetik der Urteilskraft, die in ihrem Wesen subjektiv ist, und ebenso zu einer Theorie der organischen Natur. Erscheinen beide in ihrer Zweckmäßigkeit weit voneinander entfernt, so obliegt es der Urteilskraft, diese zu verbinden, in dem Reflexion über Schönes verbunden wird mit dem Forschen nach dem Schönen in der Natur. Denkt man diese Zweckmäßgikeit zu einem Endzweck des Menschen, betrachtet alles unter dem Prinzip der Teleologie, so überhöht man Natur und Kunst durch die Moral als Endzweck des Menschen. Vernunft der ersten Kritik, Freiheit der zweiten Kritik wird so verbunden in der hohen Subjektivität bzw. in dem subjektiven Vermögen der Urteilskraft, sowohl der ästhetischen wie der teleologischen. Endgültig forciert die Urteilkraft die Hinwendung zum Endzweck, dem Zweck, der "keines anderen als Bedingung bedarf". Das Dasein des Menschen hält Kant für den höchsten Zweck selbst in sich, "den Menschen als der Schöpfung Endzweck".

Unter dem Gesetz der Zweckmäßigkeit erfolgt die Integration von Natur, Freiheit und Vernunft, im Prinzip ist es eben genau diese Teleologie, die Alles in Eines (das Ganze) fasst.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Auf diese Werke des alten Königsberger wird man sich noch in hundert Jahren beziehen, 8. Februar 2009
Von Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)   

Es gibt kaum einen zeitgenössischen Philosophen oder Theologen, der sich in seinem Werk nicht beziehen und auseinandersetzen würde mit den Kritiken des alten Königsberger Philosophen Immanuel Kant.

Der Suhrkamp Verlag legt nun in seiner Reihe Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft (stw) eine Gesamtausgabe der berühmten drei Kritiken vor in der von Wilhelm Weischedel herausgegebenen Ausgabe, die für alle Studierenden und andere an Philosophie interessierten Menschen eine sehr preisgünstige Anschaffung ist.

Die Kritik der reinen Vernunft, die Kritik der praktischen Vernunft und die Kritik der Urteilskraft sind Klassiker der europäischen Philosophie, auf die man sich noch in hundert Jahren beziehen wird.


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17 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Absolute Spitzenklasse, 25. Juni 2005
Von Ein Kunde
Diese vier Bände gehören, wie mein Vorredner schon schrieb, in jeden Bücherschrank. Dort sollen sie aber nicht lange Verweilen : gelesen sollten sie werden. Auch wenn sie etwas kompliziert Geschrieben sind, was bei Kant sowieso klar ist, sind sie sehr zu empfehlen.
Preis/Leistung : Sehr gut, wenn man das bei einem Buch überhaupt schreiben kann.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Tja,, 3. Juni 2009
Ich bin Schüler eines Gymnasiums und ich habe mir diese Bücher bestellt, um mein Wissen auf größere Gebiete auszudehnen.
Zu den Umständen:
Ich habe dieses Produkt am Sonntag bestellt, heute, am Mittwoch ist es angekommen. Die Bücher sind wie sie auf den Bildern aussehen. Vier Taschenbücher, errechneter Stückpreis von 6.25¤, das ist für so viel Inhalt wohl beinahe geschenkt. Das Papier fühlt sich gut an, scheint aber leichter zu reißen, als anderes. Das Buch liest sich angenehm, obwohl an einigen Stellen ein gewöhnungsbedürftiger Kursivdruck verwendet wurde.

Ich habe bis jetzt einige Seiten gelesen und ich behaupte von mir, ohne eingebildet zu sein, dass ich sehr schnell und sehr gut verstehe. Dieses Buch verlangt dem Leser jedoch einiges ab, der Herausgeber hinterlässt Fußnoten mit Hintergrundinformationen, welche manchmal das berühmte "Aha!" - Gefühl hervorrufen. Der Rand ist leider nicht breit genug für Notizen, aber man kann sich auch einen Collegeblock daneben legen.
Als subjektive Einschätzung der benötigten Lesezeit würde ich sechs bis acht Monate nehmen, wenn man nebenbei noch zur Schule geht, wird es wahrscheinlich mehr.
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10 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kantersieg der deutschen Philosphie, 2. März 2005
"Immanuel Kant beschreibt den Weg der heuristischen Fundamentalontologie als Synthese der Existenzialität des Denkens und des Wesens vom Sein" (zitiert nach G. Polt)- Diesen Grundwahrheiten ist nichts weiter hinzuzufügen.

Dieses schön gebundene Werk ist ein "MUSS" für jeden Bücherschrank!

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Die drei Kritiken, 4 Bde.
Die drei Kritiken, 4 Bde. von Immanuel Kant (Taschenbuch - 28. November 2008)
EUR 25,00
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