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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Kind des Himmels, Kind der Erde & Kind des Blutes
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Zweifellos gehört die Rhapsody-Saga ( besonders die 1. Trilogie ) zu den aussergewöhnlichen Fantasy-Epen.
Die Saga enthält eine schön komplexe und extrem gut durchdachte Welt, die Ihresgleichen sucht ( und was diese beiden Punkte betrifft, FAST mit Tolkiens Mittelerde mithalten kann - ungelogen! )
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Ausserdem birgt sie viele interessante...
Veröffentlicht am 7. Februar 2007 von Seraphina
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne |
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Fantastische Ideen... und leider eine misslungene Hauptfigur
Keine Frage, der Roman "Tochter des Windes" ist unterhaltsam! Ob seine Autorin allerdings in "der Traditions Tolkiens" schreibt, wage ich zu bezweifeln. Zwar wartet Elizabeth Haydon (im doppelten Sinn!) mit einigen fantastischen Einfällen auf, und es gelingt ihr auch eine farbenprächtige Welt angefüllt mit interessanten und einzigartigen Charakteren zu entwerfen,...
Am 30. Juni 2005 veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Kind des Himmels, Kind der Erde & Kind des Blutes, 7. Februar 2007
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Zweifellos gehört die Rhapsody-Saga ( besonders die 1. Trilogie ) zu den aussergewöhnlichen Fantasy-Epen.
Die Saga enthält eine schön komplexe und extrem gut durchdachte Welt, die Ihresgleichen sucht ( und was diese beiden Punkte betrifft, FAST mit Tolkiens Mittelerde mithalten kann - ungelogen! )
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Ausserdem birgt sie viele interessante Völker-Rassen: Neben den Menschen ( das häufigste Volk ) gibt es auch z.B. die Lirin ( ein Naturvolk, deren Haut-und Haarfarben sich an ihre Lebensräume Wald/Prärie angepasst haben ), die Liringlas ( die magiebegabten "Himmelssänger" aus den Lirin hervorgegangen ), die Firbolg ( ein riesenhaftes, "hässliches" und "barbarisches" Volk, das in dunklen Berghöhlen haust ), die Dhrakier ( das gruselig aussehende, mysteriöse "Blut-Volk" ), ebenso wie seltsam geartete Drachen ( die Menschengestalt annehmen können ) ... und noch VIELE ANDERE - wobei sich die Völker ordentlich durchmischen und somit auch sehr viele Halbblüter vorkommen.
Zu denen zählen auch unsere drei "Helden": Rhapsody ( eine Halb-Lirin und Ex-Prostituierte ), Achmed ( ein Dhrakier-Bolg-Mischling und Ex-Meuchelmörder ) und Grunthor ( ein Bolg-Bengard-Mischling und Ex-Militärheini )!
Man bekommt ebenfalls Einblicke in die Geschichte der Ur-Völker, deren Folgen sich bis in die "Gegenwart" auswirken.
Sogar die Entstehung der gesamten hiesigen Welt wird erzählt!
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Was die Handlung des ersten Bandes im Einzelnen betrifft - die wurde bereits oben beschrieben und deshalb gehe ich auch nicht direkt darauf ein! ( Nur soviel: Unsere Drei erleben wirklich sehr viel und dies wird auch detailliert beschrieben! )
Die Story greift im Allgemeinen sehr gerne und oft auf Ur-Mythen zurück z.B. den Weltenbaum ( hier eine weiße Eiche von gigantischen Ausmaßen, deren Wurzeln bis hin zum Erdkern reichen ), den Lindwurm ( hier "Wyrm" nenannt, ein schlangenähnlicher Drache, dessen Leib die gesamte Welt umfassen - und zerstören - kann ) oder ganz ähnlich wie die Legende von Atlantis ( hier eine Insel namens Serendair, die durch vulkanisches Feuer zerstört wird und schliesslich versinkt ) ... und viele weitere!
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Auch Abstraktes ist hier vorhanden - in Gestalt einer Zeitreise, einer Neuentstehung durch die Feuertaufe oder einer völlig NEUARTIGEN MAGIE-FORM ( welche - ganz grob gesagt - auf Schwingungen beruht, z.B. Ton..., Erd... und sogar Herzrhythmus-Schwingungen )!
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Dadurch, daß in diesem Roman die sexuelle Thematik sehr oft angesprochen wird ( angefangen bei Rhapsodys rückblickenden Erinnerungen an ihre frühe Jugend - der Zeit als sie gezwungen war als Dirne zu arbeiten - wo Mißbrauch und Demütigungen, ebenso wie Perversionen, seitens ihrer Freier zum Alltag gehörten ), wendet sich diese Fantasy-Saga eindeutig an ältere Leser.
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Doch auch die Liebe bekommt hier eine viel grössere Rolle als in den meisten anderen Fantasy-Epen ( welche mehr Wert auf grosse Schlachten legen ) zugesprochen.
Ein bisschen Zuviel des Guten ist hier die tatsächlich oft beschriebene Schönheit von Rhapsody - diese Textpassagen sind allerdings NICHT wirklich überflüssig, da sie schließlich die Gedanken der handlungstechnisch wichtigen Männer ( die auf Rhapsody stehen ) beschreiben ... und mal ehrlich ... viele Männer ergehen sich in ( erotische ) Fantasien, sobald sie eine schöne Frau erblicken ( und das OHNE ihren Charakter kennen zu müssen *zwinker* )
Diese Passagen gehören somit zur Handlung!
Aus diesem Grunde ist das Epos am ehesten weiblichen Fantasy-Lesern zu empfehlen, die auch Liebesromane mögen oder denjenigen Lesern epischer Fantasy, die sich an sowas nicht stören ( Vorsicht: "Herr der Ringe"-Veteranen KÖNNTEN diesen Story-Aspekt evtl. zu kitschig finden! )
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Das einzig Negative an diesem Buch, was ich beklagen möchte, ist die Länge vieler Textpassagen, die sich z.T. zäh wie Gummi hinziehen und alles Mögliche bis ins Detail beschreiben müssen.
Inzwischen bin ich jedoch - durch den Genuß vieler solcher aufführlichen Fantasy-Epen - an ausschweifende Beschreibungen gewöhnt und vermisse sie manchmal regelrecht bei kürzeren Werken!
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Fazit: Ich vergebe hiermit dieser aussergewöhnlichen Fantasy-Saga ( der 1. Trilogie insgesamt ) die volle Punktzahl!
( Auch wenn der erste Band noch etwas schwächelt ... die Story steigert sich von Band zu Band! Alte Geheimnisse werden gelöst und neue entstehen und diese komplexe, phantastische Welt wird immer weiter ausgebaut! )
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PS: Ich weiß nicht, was die dt. Verlage gegen die Original-Titel haben, aber die Titel der 1. Trilogie sind nicht wirklich passend ( Tochter des Windes, Tochter der Erde, Tochter des Feuers )
Zum Inhalt hinführende Titel wären - wenn man sie schon nicht im Original belassen möchte - am ehesten: Kind des Himmels, Kind der Erde und Kind des Blutes. Diese Bezeichnungen stehen schon in der Einleitung in allen drei Büchern! Und das Wort "Tochter" passt auch nicht ganz, da zwei der drei Hauptcharaktere männlichen Geschlechts sind!
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Herrlich kitschiger Spitzenklasse-Fantasy, 20. Dezember 2005
Ja! Ja! Und nochmals Ja! Das ist ein Fantasyprodukt der Spitzenklasse. Die Rhapsody Saga ist alles: Genial, neuartig, fesselnd, kitschig, komplex und durchdacht - einfach fantastisch. Ich liebe sie. Und zum Glück ist sie nicht wie Herr der Ringe. Wohlgemerkt, ich bin ein großer Verehrer von Tolkien, aber dennoch nervt es mich zusehends, dass sein Werk zum Maß aller Dinge im Fantasy Genre gemacht wird. Das führt nämlich nur dazu, dass ich beim Bücherkauf unentwegt auf ermüdende Nachahmungen von Herrn der Ringe treffe, die im schlimmsten Fall Mittelerde nur kopiert haben und das auch noch auf einem miesen sprachlichen Niveau. Nicht so Rhapsody! Elizabeth Haydon hat in einem angenehmen Schreibstil eine glaubwürdige und vor allem neue Welt mit unverbrauchten Elementen entworfen, die klug aufgebaut und wohl durchdacht ist und in der endlich mal keine Orks oder Elben und Zwerge ihr Unwesen treiben! Sie hat wunderbare Helden ins Leben gerufen. Hässlich und grob und verwerflich sind sie und gleichzeitig begabt und gewitzigt und absolut liebenswürdig. Die „Drei“ wuchsen mir beim Lesen immer mehr ans Herz, so wie sie im Verlauf der Geschichte auch lernen, sich gegenseitig zu vertrauen und zu mögen. Eigentlich kann ich gar nicht sagen, was ich mehr an diesem Buch schätze. Die außergewöhnliche Welt, die beim Lesen farbenfroh und plastisch vor meinen Augen entstand, oder die überaus fesselnde, facettenreiche und ausgeklügelte Handlung der Geschichte. Oder sind es Haydons wundervolle Helden? Die unbeschreiblich schöne und nahezu vollkommene Rhapsody, der grausame Firbolg mit Mutterinstinkt und der herzlose Meuchelmörder mit dem wahrhaft guten Kern. Ja, zugegeben, die drei sind manchmal kitschig - besonders Rhapsody, der alle Männer schon beim ersten Anblick verfallen - aber das stört mich kein bisschen, ganz im Gegenteil! Ich habe mich geradezu geaalt in dem ganzen wundervollen Schmalz und habe es sehr genossen. Denn mal ehrlich, wenn ich etwas Authentisches über das wahre Leben und über echte Menschen hätte lesen wollen, dann hätte ich mir doch wohl kaum ein Fantasybuch gekauft, oder?
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Von allem etwas, 22. Mai 2006
TOCHTER DES WINDES bietet eine unglaublich komplexe Welt, ein sehr originelles Magiesystem, eine interessante Handlung und auch das Gefühl kommt nicht zu kurz. Die Hauptcharaktere sind "echte Typen", deren primäre Eigenschaften einander perfekt ergänzen, sodass nie Langeweile aufkommt (Rhapsodys Schönheit und Gutherzigkeit, Grunthors pragmatische Einfalt und rauer Humor, Achmeds abgeklärter Zynismus und liebenswerte Abscheulichkeit).
Einzig Geduld muss man haben und ein bisschen Schmalz vertragen, denn die lange Einleitung kann am Anfang etwas verwirren, die Erzählweise ist ziemlich ausführlich, und der Kitschfaktor nicht unbeträchtlich. (Wer Meridion, Sam und Emily sind, wird in den nächsten Bänden zufrieden stellend erklärt.)
Auch die Übersetzung ist gelungen. Sie liest sich flüssig und gibt Haydons Stil und die Persönlichkeit der Charaktere wieder (Grunthor spricht Dialekt). Eigennamen wurden zumeist übernommen oder behutsam eingedeutscht. Vielleicht kommt manchmal der Humor nicht so rüber, aber das ist Ansichtssache.
Rhapsody versucht ihre wenig erfreuliche Vergangenheit hinter sich zu lassen und den Status einer Benennerin zu erreichen (Benenner sind Musiker, die Schwingungen manipulieren und so ihre Umwelt "magisch" beeinflussen können). Als einer ihrer ehemaligen Freier sie wieder in seine Gewalt bekommen möchte, stößt sie auf zwei Fremde, die ihr die Flucht ermöglichen.
Zu spät entdeckt Rhapsody, dass sie vom Regen in die Traufe geraten ist. Achmed und Grunthor haben einem mächtigen Feuerdämon den Schlüssel zum Stoff des Universums gestohlen und wollen mit Rhapsodys Hilfe seiner Rache entkommen. Zusammen gelingt es ihnen Zugang zur Welteneiche Saiga zu erlangen, deren Wurzeln die Welt durchringen. Nach einer langen (wirklich langen) und gefahrenvollen Reise durch das Erdinnere kommen sie wieder an die Oberfläche, nur um zu entdecken, dass 14 Jahrhunderte vergangen, ihre alte Heimat im Meer versunken und ihr Erzfeind noch am Leben ist und der Verwirklichung seines ultimativen Zieles näher steht als je zuvor: der Vernichtung der Welt!
Kurz und gut, die RHAPSODY-SAGA (TOCHTER DES WINDES, T. DER ERDE, T. DES FEUERS, T. DER ZEIT, T. DES STURMS & THE ASSASSIN KING = engl. Arbeitstitel) ist etwas für Romantiker, die epische Fantasy lieben und sich gerne Zeit für eine großartige Geschichte nehmen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Weckt interesse auf mehr, 23. Februar 2003
Dies ist wieder ein Ergebnis eines Spontankaufs. Ich stand da in der Buchhandlung und schaute mich nach einem neuen Fantasybuch um. Und da hab ich kurzerhand ins Regal gegriffen und mit dieses "Büchlein" (ca. 780 Seiten) geschnappt. Raus kam eine wirklich schöne Geschichte über eine Frau (scheint in letzter Zeit mode zu sein) und einem Meuchelmörder und einem groben aber sympathischen Riesen. Sie treffen zufällig aufeinander, als Rhapsody in Gefahr ist und flüchten dann gemeinsam über die Welteneiche auf die andere Seite der Welt. Aber ungef. 1400 Jahre später. Hier versuchen sie sich nun zurechtzufinden und fangen zum Ende des Buches an, ein zerstrittenes Volk zu vereinen. Letztendlich muss Rhapsody jedoch ihre neue Heimat verlassen, da von anderer Seite nun gefahren drohen... Ich finde, alles im allen ist es eine sehr schön erzählte Geschichte, wobei ich sagen muss, dass die Heldin wieder einer Frau gleicht, die man wohl auf Erden nie begegnen wird. Ähnlich wie Harald Evers beschreibt die Autorin Rhapsody als eine wahre Schönheit, obwohl sie es selbst gar nicht mitbekommt. Hab zwar im Grunde nichts gegen sowas *g* Aber sie neigt manchmal zu Übertreibungen, die nicht sein müssen. Sie verbraucht z. B. 3 Seiten, nur um zu beschreiben, wie hingerissen ein Mann von der überirdischen Schönheit ist). Wenn man damit aber leben kann, so liest man eine Geschichte, die Außergewöhnlich dich und fesselnd geschrieben ist, so dass ich zumindest mir manchmal wünschte, ich währe einfach nur dabei.... Da es sich hier um den Anfang einer Reihe handelt, bleiben zum Ende hin viele fragen offen obwohl die Haupthandlung (aber nicht die Rahmenhandlung) bis her komplett abgeschlossen ist. Ich denke, in den weiteren Büchern wird man ein wenig mehr über die Beweggründe von Meridion erfahren, der anscheint seine Finder in der Zeit hat :) Ich bin gespannt auf den nächsten Roman
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26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eine fantastische Welt..., 6. April 2005
Die Sängerin und Benennerin Rhapsody, die gleichzeitig auch als Prostituierte arbeitet, ist auf der Flucht vor einem sadistischen und grausamen „Kunden". Unterwegs begegnet sie den beiden seltsamen Gestalten Grunthor und dem „Bruder". Durch ihre Gabe als Benennerin gibt sie dem „Bruder" einen neuen Namen - Achmed. Aufgrund dieser neuen Namensgebung zerbrechen die Ketten, die Achmed an einen Feuerdämon gebunden haben, und ihn zu seinem Sklaven machten. Zu dritt machen sich die neuen Gefährten zusammen auf eine abenteuerliche Reise in eine neue Welt...Ich weiß, für ein 800 Seiten Buch ist es eine ziemlich knappe Inhaltsangabe. Aber die Handlungsstränge sind viel zu komplex, um sie alle berücksichtigen zu können. Auf jeden Fall ist eines gewiss: „Tochter des Windes" ist ein ganz besonderes Leseerlebnis. Während dem Lesen taucht man in die Welt von Rhapsody, Grunthor und Achmed ab, und man möchte einfach nicht mehr zurückkommen. Die Freundschaft der drei unterschiedlichen Figuren verfolgt man voller Spannung. Ganz langsam (aber unaufhaltsam) entwickelt sich eine ganz besondere Bindung zwischen den dreien. Es handelt sich bei „Tochter des Windes" zwar um eine Fantasy Geschichte, doch die Entwicklung der Freundschaft „der Drei" spielt fast sogar noch eine größere Rolle, als die herrliche Fantasy Welt, die die Autorin geschaffen hat. Seite für Seite schließt man die drei Hauptfiguren immer mehr ins Herz. Der Schreibstil von Haydon ist zu Beginn zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber bald fällt dem Leser das gar nicht mehr auf. Geschickt und vor allem raffiniert unauffällig hat die Autorin einen weiten Handlungsbogen geknüpft, der einem erst im letzten Drittel auffällt. Denn plötzlich ergeben einige Dinge Sinn, die man schon längst wieder vergessen hatte. „Tochter des Windes" ist wirklich ein fantastisches Leseerlebnis, das ich nicht mehr missen möchte. Besser hätte die große Rhapsody-Saga wirklich nicht beginnen können!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein sehr schön geschriebenes Buch, 15. Januar 2003
Ich habe mir das Buch auf Verdacht bestellt und meine Erwartungen haben sich mehr als erfüllt. Es ist eines der Bücher, die man gar nicht aufhören möchte zu lesen. Insofern ist der Tolkien-Vergleich auf dem Umschlag gar nicht so verkehrt. Die Geschichte wird langsam aufgebaut und wird von Kapitel zu Kapitel interessanter. Die Darstellung der Rhapsody mag für den einen oder anderen vielleicht ein bisschen zu perfekt sein, ich finde aber in dieser Geschichte muss das so sein. Sonst hätte sie nicht diese Anziehende Wirkung. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen. Schade ist, dass der 2. und 3. Teil noch nicht ins Deutsche übersetzt wurde. Aber so gibt zumindest die Vorfreude auf den nächsten Teil.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Fantastische Ideen... und leider eine misslungene Hauptfigur, 30. Juni 2005
Von Ein Kunde
Keine Frage, der Roman "Tochter des Windes" ist unterhaltsam! Ob seine Autorin allerdings in "der Traditions Tolkiens" schreibt, wage ich zu bezweifeln. Zwar wartet Elizabeth Haydon (im doppelten Sinn!) mit einigen fantastischen Einfällen auf, und es gelingt ihr auch eine farbenprächtige Welt angefüllt mit interessanten und einzigartigen Charakteren zu entwerfen, doch... kurz und gut, alles wäre prima, wenn da nicht ihre Hauptfigur Rhapsody wäre, eine holde Schönheit, die trotz ihrer Vergangenheit als Prostituierte durch grenzenlose Naivität bestechen und JEDEN den sie trifft zutiefst beeindrucken soll, dabei aber kein einziges Klischee auslässt! Rhapsody scheint perfekt zu sein - und ihre einzige Schwäche, ihre Naivität, mag der Leser ihr bei der geschilderten Vorgeschichte nun einmal nicht abnehmen... SCHADE! Aber ein wenig entschädigen hier die übrigen (Haupt-)figuren, allen voran der Firbolg Grunthor und der ehemalige Meuchelmörder Achmed, die sie begleiten, so dass der Roman trotz allem eine gelungene Ferien- / Urlaubslektüre bleibt.
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32 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Weniger Rhapsody, mehr Geschichte!, 19. Mai 2005
Als ich das Buch las, kristallisierten sich sehr schnell zwei Fragen heraus: 1. Hat der Kritiker, der "Tochter des Windes" mit Tolkien verglich, das Buch überhaupt gelesen? 2. Wenn ja: Wie kann er dieses Buch dann mit Tolkien vergleichen?! Fangen wir mal ganz von vorn an. Wer ist die ominöse Tochter des Windes (nebenbei, wer ist für diesen kitschigen, deutschen Titel verantwortlich?!)? Eine junge Frau namens Rhapsody, halb Mensch, halb Lirin, mit einer äußerst tragischen Vergangenheit. Sie begegnet mit vierzehn Jahren ihrer großen Liebe, schläft nach einer halben Stunde mit ihm und als er aufgrund einer Zeitreise noch am selben Tag wieder verschwindet, ist sie entschlossen, ihm für den Rest ihres Lebens nachzutrauern, wobei ihr das Leben auf dem Strich sehr entgegenkommt. Schließlich beginnt sie eine Ausbildung zur magischen Sängerin, wird von zwei Unbekannten vor einem zudringlichen Freier beschützt, reist mit ihnen durch die Zeit und findet sich in einer Welt wieder, wo ihre Heimatinsel nicht mehr existiert. Gemeinsam mit ihren Freunden Achmed und Grunthor sucht sie nach ihrem Platz in der neuen, fremden Welt. Auf den ersten Blick zweifellos eine schöne Geschichte, doch hat sie eine große Schwäche: Rhapsody. Die Heldin ist nicht nur eine makellose Schönheit, der nicht ein einziger Mann widerstehen kann, sie ist außerdem Halbblut, eine hochbegabte Sängerin und Heilerin. Die "Auserwählte" eben. Aufgrund ihrer Abstammung hat Rhapsody scheinbar alle Vorteile beider Völker für sich gepachtet, was zur Folge hat, dass es praktisch keine Herausforderung für sie gibt. Die Magie hat sie von den Lirin, die Ausbildung von den Menschen. Was will man mehr? Vielleicht ein paar Schwächen, wie jeder Mensch sie hat, egal welches Blut in seinen Adern fließt? Dadurch, dass Rhapsody alles gelingt, egal was sie beginnt, wird die Geschichte uninteressant. Wo liegt der Reiz an einer Heldin, von der man weiß, dass sie aufgrund ihrer magischen, genetischen oder zwischenmenschlichen Fähigkeiten ohnehin jede Krise meistern wird? Durch ihre Vergangenheit als Prostituierte ist Rhapsody zudem äußerst verständnisvoll, sensibel und empfindlich. Ist nachvollziehbar, aber streckenweise unglaubwürdig, wenn sie zunächst locker mit Achmed und Grunthor darüber spricht und, sobald die beiden es wissen, zutiefst beleidigt reagiert, wenn sie aufgezogen wird. Auch nimmt man ihr die Empfindlichkeit nicht ab, wenn sie einerseits stets für "keine Gewalt" plädiert und andererseits einen Mann mit der Hand an den Tisch nagelt. Desweiteren kann sie nicht lügen. Nett, immer die Wahrheit zu hören. Warum allerdings erwächst ihr daraus kein Nachteil? Die Wahrheit kann mitunter empfindlicher treffen als alles andere. Eine weitere vertane Chance, die Heldin menschlicher zu gestalten. Störend ist außerdem, dass Rhapsody nahezu jeden bezaubert, den sie trifft und es nicht einmal bemerkt. Es lässt sie sehr naiv wirken und bedient damit einmal mehr das Klischee von der atemberaubend schönen, süß-unschuldigen, naturverbundenen Halbblutfrau. Auch wird der Leser immer wieder mit dem Holzhammer daran erinnert, wie perfekt und makellos Rhapsody aussieht. Muss ihre Haar- und Augenfarbe unbedingt auf fast jeder Seite erwähnt werden? Als ob die Geschichte nur vom guten Aussehen der Heldin getragen werden könnte und das ist nun wirklich nicht der Fall. Die Verliebtheit der Autorin in Rhapsody wirkt sich auf die anderen Charaktere niederschmetternd aus. Entweder verlieben sie sich auf der Stelle in sie und können nur noch an ihr goldenes Haar denken oder sie werden zu Stichwortgebern reduziert, was insbesondere Achmed und Grunthor nicht verdient haben. Besonders haarsträubende Situationen ergeben sich, sobald Kinder auf der Bildfläche auftauchen. Dass Rhapsody Kinder vor Missbrauch und Schlägen schützt, ist völlig in Ordnung, aber man nenne mir einen guten Grund, warum Kinder eine Fremde lieben sollten, sobald sie sie sehen. Vielleicht wegen der smaragdgrünen Augen? (Seltsam, vorhin waren sie noch laubgrün. Hat sie mehrere?) Da Rhapsody aufgrund ihrer Zeitreise ihre ganze Familie verloren hat, sucht sie ständig Ersatz dafür, mit dem Ergebnis, dass kein Kind vor einer Adoption durch sie sicher ist. Einzig die junge Jo, adoptierte kleine Schwester und rotzfreche Gassengöre, gibt der unerbittlich sanften, erbarmungslos verständnisvollen und gnadenlos kinderlieben Heldin hin und wieder Kontra. Über all dieser Dauerwerbung für Rhapsody wird die Geschichte in den Hintergrund gedrückt, was sehr schade ist. Die Welt Elizabeth Haydons ist überaus faszinierend und man möchte sie gern zusammen mit den Helden erkunden. Aber wie soll man das, wenn die ganze Zeit über ein gewaltiger Scheinwerfer auf die makellose Rhapsody mit dem perfekten Haar gerichtet ist, der alles andere verblassen lässt? Warum ich trotz meiner ziemlich harschen Kritik zwei Sterne vergebe? Die Geschichte ist gut, die Welt interessiert mich und besonders Jo, Achmed und Grunthor sind ein herrliches Gespann. Außer sie bedauern es, dass Rhapsody nicht da ist... Ob ich die nachfolgenden Teile lesen werde, hängt ganz davon ab, ob die Geschichte endlich den Mut aufbringt, aus dem Schatten von Rhapsodys goldenen Haaren zu treten.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Auf den zweiten Blick: Barbie und Ken, 19. Januar 2004
Diese Kritik bezieht sich auf die Bücher "Tochter des Windes" und "Tochter der Erde":Diese neue Fantasy - Trilogie ist genial. Das haben schon viele Rezensenten vor mir gesagt und ich möchte die Litanei nicht wiederholen. Ich schließe mich ihr einfach an. Es gibt aber eine Winzigkeit, die ich noch loswerden möchte. Es betrifft den zweiten Blick, das, was man beim ersten Lesen im Strudel der rasanten Ereignisse zu leicht übersieht: Die Autorin arbeitet eigentlich mit ziemlich ausgefeilten Charakteren, die größtenteils sogar relativ komplex sind und die es dem Leser einfach machen mitzufiebern. Nur bei ihrer Heldin scheint es der Autorin einfach nicht zu gelingen, ihr die Realitätsnähe zu verleihen, die sie bräuchte, um erstgenommen werden zu können. Sie ist einfach zu perfekt. Fast wie ein retuschiertes Pin-Up. Blond, schlank, groß, lange Beine, übernatürlich schön, magisch begabt, mitfühlend, unschuldig, naiv mit einer tragischen Vergangenheit, die einen zu Tränen rührt... (oder besser: rühren soll). Natürlich ist sie auch noch die perfekte Kriegerin, die sich ohne zu Zögern für die höhere Sache opfern würde. Und zu allem Überfluss bekommt sie noch den perfekten Mann dazu. Barbie und Ken, mehr sage ich nicht und das ist nicht als Kompliment gemeint. Schade eigentlich, denn so zerstört die Autorin streckenweise viel von der eigentlich bezaubernden Atmosphäre dieser Bücher.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Warum gibt es nicht mehr als fünf Sterne?, 4. August 2003
Ich war bisher noch nie so enttäuscht, das ein Buch zu Ende ist. Himmel, was für ein Werk! Die Geschichte um Rhapsody, Grunthor und Achmed war spannend und einfach nur RICHTIG gut!!Wenn man Fantasy mag, dann ist Elisabeth Haydon die erste Anlaufstation! Ich habe mich lange gefragt, wann mich ein Fantsy-Roman mal wieder so bewegt. Das Warten hat sich gelohnt. Ich lege dieses Buch allen ans Herz, es ist wie die zwei Seiten einer Münze, man kann nicht schnell genug lesen und ärgert sich dann doch, das man so schnell liest! Es kommt nicht darauf an, was es ist, sondern auf das, was es trägt....:-) Lest dieses Buch und ihr werdet verstehen! Absoluter Hochgenuß! 5 Sterne +
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