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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Gelungener Einstieg in die Krimiwelt
Ein Blick in den reichhaltigen Journalistenfundus des mich immer überzeugenden Ulrich Wickert und schwupps, ist ein guter Plot gefunden, den der Autor gekonnt aufpeppt zu einem wirklich guten Krimi.
Bei Wickert als Fan der Seine-Metropole ist es nicht verwunderlich, dass er Protagonist und Untersuchungsrichter Jacques Ricou hinter die Kulissen Frankreichs blicken...
Vor 15 Monaten von Harry McMartin veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne |
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54 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein Mord auf Martinique
Ulrich Wickert's Debüt in diesem Genre entspricht in etwa meiner Erwartung: Historische Zusammenhänge, gut recherchiert, werden detailliert in die Handlung des Romanes eingebunden - und so etwas kann sehr interessant sein. Mit der Umsetzung bin ich allerdings nicht restlos glücklich. Der Beginn gestaltet sich sehr zähflüssig, zu viele Namen, Daten, Fakten tauchen in...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2003 von Reinhard Busse
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Gelungener Einstieg in die Krimiwelt, 13. November 2008
Ein Blick in den reichhaltigen Journalistenfundus des mich immer überzeugenden Ulrich Wickert und schwupps, ist ein guter Plot gefunden, den der Autor gekonnt aufpeppt zu einem wirklich guten Krimi.
Bei Wickert als Fan der Seine-Metropole ist es nicht verwunderlich, dass er Protagonist und Untersuchungsrichter Jacques Ricou hinter die Kulissen Frankreichs blicken und manch schamhaft verschwiegenes Geschehen gnadenlos aufdecken lässt. Und, es scheint, dass der Autor auch eine gewisse Vorliebe für die französischen Gebiete, weit weg vom Mutterland, hier die französische Antilleninsel Martinique, hat. Offenbar nicht nur für das landschaftliche Flair, sondern auch für die dortige Damenwelt, insbesondere in Person der geheimnisvollen Kreolin Amadée.
Ansonsten geht es um mit Schmiergeldern gefüllte Parteienkassen, wohl ausgehandelte, regelmäßige Gnadenerlässe für allerlei Straftaten, mit denen sich insbesondere auch Politiker selbst beschenken und die Verstrickungen Frankreichs im Indochinakrieg, wo die sich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckerten. Ricous Neugierde und Aufklärungszwang ist sprichwörtlich, und nichts hält ihn von seiner Arbeit ab.
Mit aufbereiteten Fakten geht Wickert großzügig um, und der schnell gebannte Leser erfährt Dinge hinsichtlich politischer Machenschaften, die ihm den Atem stocken lassen. Manch einer wird darüber nachdenken, wie das wohl in Deutschland gehandhabt wird.
Der anfänglich vielleicht etwas zäh daherkommende Plot gewinnt bald an Fahrt und wird mit einem furiosen Finale abgeschlossen. Es gibt nicht viele Journalisten, die gute Krimis schreiben können. Ulrich Wickert gehört zweifelsohne dazu. Bravo. Leseempfehlung von mir. HMcM
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54 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein Mord auf Martinique, 19. Oktober 2003
Ulrich Wickert's Debüt in diesem Genre entspricht in etwa meiner Erwartung: Historische Zusammenhänge, gut recherchiert, werden detailliert in die Handlung des Romanes eingebunden - und so etwas kann sehr interessant sein. Mit der Umsetzung bin ich allerdings nicht restlos glücklich. Der Beginn gestaltet sich sehr zähflüssig, zu viele Namen, Daten, Fakten tauchen in kurzer Zeit auf und wirken dadurch verwirrend. Ein ruhiger Aufbau hätte dem Roman gut getan. Der Leser erhält nicht genügend Zeit zu den Protagonisten eine Beziehung aufzubauen. Und der Stil: manchmal etwas 'gestelzt', manchmal etwas oberflächlich. Trivial? - Nein, trivial ist dieses Buch mit Sicherheit nicht. Im Gegenteil: Intellektuell erscheint es, und dieses ist erwünscht !? - Aber ist es deshalb gut ? Fazit: Ein lesenswerter Erstling, aber kein Muß ! Es grüßt - Reinhard Busse
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Lesenswerter Krimi mit Tiefgang, 24. Februar 2004
Normalerweise lese ich nicht gerne Krimis, aber Ulrich Wickerts Auftritt in der "Harald Schmidt Show" hatte mich neugierig gemacht. Dort schilderte er die Geschichte so unterhaltsam, dass ich mir das Buch gleich nach der Sendung bestellt habe. - Und ich war wirklich positiv überrascht!Der Anfang liest sich leider ein wenig zäh, aber hat man sich erstmal durch die ersten Seiten gekämpft, nimmt die Story immer mehr an Fahrt auf. Nach hundert Seiten konnte ich das Buch kaum noch weglegen, und habe es letztendlich binnen zwei Tagen zu Ende gelesen. (Das ist bei mir war besonderes!) Interessant fand ich, dass Herr Wickert reale Probleme der französischen Politik aufgegriffen hat. So dreht sich die Hauptgeschichte um einen weit reichenden Finanzskandal hochrangiger Politiker und deren schwarze Kassen. Dazu kommt das verdrehte Privatleben des Hauptcharakters Jaques Ricou. Geschieden von seiner ersten Frau lebt er in einer "lockeren" Beziehung mit einer Journalistin, wobei er sich unsicher ist, was er von dieser Beziehung halten soll. Bei seinen Recherchen auf Martinique lernt er dann die junge Witwe eines gerade verstorbenen Verdächtigen kennen, und verliebt sich unsterblich in sie. Fazit: Ein toller Krimi mit Tiefgang! Sehr empfehlenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Sehr französisch ..., 8. März 2007
Der moralisch aufrechte und doch menschliche Untersuchungsrichter Jacques Ricou, eine sauber entwickelte Handlung, gut recherchierte Hinter- und Abgründe der französischen Geschichte des 20. Jahrhunderts, dazu die kriminellen Vorgänge in der politischen Kaste der Grande Nation so sehen die Bausteine einer gelungen fabrizierten Geschichte aus. Und das wird dann auch noch in einem flotten, ansprechenden Schreibstil vorgetragen alle Achtung, Herr Wickert! Schreiben Sie so etwas doch auch mal über deutsche Verhältnisse!
Leider aber doch ein voller Stern Abzug: Zu plötzlich war die Mördersuche zu Ende und das Ergebnis überhaupt nicht spektakulär. Das ist doch etwas zu wenig für ein Buch, das auch ein Krimi sein will.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein gelungenes Buch zwischen Fiktion und Wahrheit, 22. Juni 2005
Dass "Mr. Tagesthemen" Ulrich Wickert viel über Frankreich und dessen Geschichte weiß, steht außer Frage, und er beweist es auch in seinem neuen Buch wieder auf äußerst unterhaltsame Weise. Sehr spannend und detailliert spinnt er einen Thriller um die wenig rühmliche Kolonialgeschichte Frankreichs in Algerien und Vietnam, aber auch um die Skandale um den ELF-Konzern und die dubiose Parteispendenaffäre vor ein paar Jahren. Ein gelungenes Buch zwischen Fiktion und Wahrheit, dass uns ein Stück von der nicht immer sauberen Politik (nicht nur) in Frankreich erzählt und dennoch ein echter Krimi ist.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Nur etwas für Frankreich bzw. Wickert-Fans, 6. September 2005
Ulrich Wickert beschreibt die Arbeit eines Richters, der Licht in das Dickicht der Parteienfinanzierung bringen will. Das finde ich schon in Deutschland eher öde, doch bezogen auf Frankreich kam bei mir mehr als einmal die Versuchung auf, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Ulrich Wickert lässt an an allen Ecken und Enden durchblicken, dass er ein absoluter Top-Kenner der französischen Politik ist. Er liefert Namen und Interna aus dem täglichen französischen Leben, die das Wissen (und das Interesse) eines Durchschnittsbürgers einfach übersteigen. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden. Doch hier soll schließlich eine Geschichte mit Krimi-Touch erzählt werden und kein politisches Sachbuch. Deshalb finde ich den Klappentext mehr als vermessen, wenn dort ein Vergleich mit Mankell gezogen wird. Probleme hatte ich auch mit dem etwas hölzernen Schreibstil. Manchmal glaubte ich Herrn Wickert vor mir zu sehen, wie er die Tagesthemen moderierte.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Für einen eher geruhsamen Krimiabend, 8. September 2006
Ulrich Wickert ist ein Freund der französischen Kultur und kennt die französische Politik, kein Zweifel. Doch es scheint manchmal, als ob der Krimi dazu benutzt wurde, dieses Wissen unter Beweis zu stellen. Das Buch ist mir ein wenig zu frankophil. Ich interessiere mich hautpsächlich für Krimis und nur in einem normalen Ausmaß für Frankreich. "L'etat, c'est moi" ist mittlerweile ein geflügeltes Wort, aber einige französische Zitate und Ausdrücke wären auch übersetzt beeindruckend gewesen, (z.B. "La défaite est-elle définitive", "... la France n'est pas seule... " ("Ist die Niederlage endgültig" "... Frankreich ist nicht allein ...")) Dieses (unübersetzte) Zitat von Charles de Gaulle ist möglicherweise nicht jedem auf französisch gegenwärtig.
Es mag viel Zeit in der Recherche für den Plot stecken, doch der Erzählstil lässt Hingabe vermissen. Der Stil ist zwar nicht direkt plump, aber ich traue Ulrich Wickert mehr Subtilität und Feinsinn zu.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
übertrifft Erwartungen, 2. September 2005
Sehr ausführlich geschrieben. Der Roman liefert einen tiefen Einblick in die französische Politik, was fast schon wieder wie ein Tatsachenbericht wirkt. Wirklich ergriffen haben mich aber die schonunglos dargestellten Grausamkeiten im Indochina Krieg. An dieser Stelle wird das Buch zu großer Literatur. Respekt an Herrn Wickert.
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15 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Der Richter aus Paris, 15. September 2003
Ein Untersuchungsrichter aus Paris versucht den Mord an einem französischen General aufzuklären und dubiosen Machenschaften hinsichtlich Geldwäsche zwecks unlauterer Parteienfinanzierung nachzugehen. Zur Ermittlung der Hintergründe fliegt der Justizangehörige in die ehemalige französische Kolonie Martinique. Dort erfährt er, dass die Ursachen für die Geschehnisse zurückreichen bis in die Vierte Republik, während der das französische Kolonialreich in die Französische Union umgewandelt wurde. Von eklatanten Menschenrechtsverletzungen zu Zeiten der problematischen Unabhängigkeitskämpfe in Indochina und den Aufständen in Algerien ist die Rede. Dahingehend wird anhand von Einzelschicksalen gezeigt, zu welchen Gräueltaten Menschen aus politischen Motiven fähig sind und welche Folgehandlungen durch erlittenes Leid entstehen können. So gebiert Unrecht neues Unrecht! Ulrich Wickert geht sehr kritisch um mit dem Begriff der Amnestie,wenn es darum geht abgefeimte Rechtsbrüche ungeschehen zu machen und zeigt Politik als ein in erster Linie schmutziges Geschäft. Inhaltlich ist dieses Buch nicht uninteressant, stilistisch allerdings kommt der Roman etwas hölzern daher, was möglicherweise mit der unerfreulichen Thematik des Textes zu tun hat. Der Versuch die Schwere des Stoffs durch " Savoir-vivre Einblendungen " der Pariser Hautevolee zu relativieren wirkt befremdlich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein gelungenes Buch zwischen Fiktion und Wahrheit, 13. November 2008
Dass "Mr. Tagesthemen" Ulrich Wickert viel über Frankreich und dessen Geschichte weiß, steht außer Frage, und er beweist es auch in seinem neuen Buch wieder auf äußerst unterhaltsame Weise. Sehr spannend und detailliert spinnt er einen Thriller um die wenig rühmliche Kolonialgeschichte Frankreichs in Algerien und Vietnam, aber auch um die Skandale um den ELF-Konzern und die dubiose Parteispendenaffäre vor ein paar Jahren.
Ein gelungenes Buch zwischen Fiktion und Wahrheit, dass uns ein Stück von der nicht immer sauberen Politik (nicht nur) in Frankreich erzählt und dennoch ein echter Krimi ist.
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