Amazon.de: Kundenrezensionen: Verdammnis (2): Roman

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130 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Spannende Thrillerkost mit nur vereinzelten Schönheitsfehlern
Mit "Verdammnis" führt Larsson konsequent fort, was er mit "Verblendung" begonnen hat. Diesmal steht Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander im Mittelpunkt des Interesses. Lisbeth ist eine wunderbar ambivalente Figur mit einer geheimnisvollen Vergangenheit. Sie ist scharfsinnig und gewitzt, moralisch, aber nicht gesetzestreu, und schlägt aus dem Umstand, dass sie aufgrund...
Veröffentlicht am 26. März 2007 von M. Schulte

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versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Trotz Schwächen empfehlenswert
An dem Buch kann einem einiges gehörig auf die Nerven gehen: 1) Lisbeth Salander weiß alles, kann alles, fürchtet nichts uns niemanden und schlägt auch noch den dicksten Kerl K.O. Außerdem rettet sie in einer für das Buch völlig irrelevanten Episode nebenbei noch einem Burschen aus der Karibik und einer an den Haaren herbeigezerrten, für die Handlung völlig unwichtigen,...
Vor 2 Monaten von Carola Graf veröffentlicht

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130 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Spannende Thrillerkost mit nur vereinzelten Schönheitsfehlern, 26. März 2007
Rezension übernommen von: Verdammnis: Roman (Gebundene Ausgabe)
Mit "Verdammnis" führt Larsson konsequent fort, was er mit "Verblendung" begonnen hat. Diesmal steht Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander im Mittelpunkt des Interesses. Lisbeth ist eine wunderbar ambivalente Figur mit einer geheimnisvollen Vergangenheit. Sie ist scharfsinnig und gewitzt, moralisch, aber nicht gesetzestreu, und schlägt aus dem Umstand, dass sie aufgrund ihrer körperlichen Erscheinung immer wieder unterschätzt wird, Kapital. Im Grunde reicht schon allein die Betrachtung von Lisbeth dazu, einen Roman zu füllen.

Der Blick in Lisbeths Vergangenheit ist dabei gleichermaßen spannend wie düster. Stück für Stück kommt eine unheimliche Wahrheit ans Tageslicht, deren ganzes Ausmaß durchaus erschreckend ist. Der um Realismus besorgte Leser wird hier aber auch so manchen Kritikpunkt finden. Manches mag ein wenig zu konstruiert klingen und auch die Figur der Lisbeth Salander, die manchmal wie eine moderne Ausgabe einer technikbegabten und aggressiven Pippi Langstrumpf wirkt, erscheint teils ein wenig zu überzeichnet. Dennoch geht von der Figur eine nicht zu leugnende Faszination aus, die den Leser zu fesseln vermag.

Am Ende schießt Larsson zwar ein wenig über das Ziel hinaus, lässt Salander zu sehr wie einen mutierten Superhelden erscheinen, der übermenschliches zu leisten vermag und reizt damit ihre Möglichkeiten bis an die Grenze aus, dennoch ist "Verdammnis" absolut spannende Kost mit "Page-Turner"-Potenzial.

Der gemächliche Start täuscht ein wenig darüber hinweg, aber wenn der Krimi-Plot erst einmal richtig losgeht, zieht Larsson kontinuierlich die Spannungsschraube an. So entwickelt "Verdammnis" sich zu einem Roman, den man kaum aus der Hand legen mag und bei dem man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hat, Larsson hätte auch nur eine Seite zu viel geschrieben. Das Ende der Geschichte kommt dann leider etwas abrupt und der Leser wird ohne Vorwarnung und ohne, dass eigentlich die Handlung richtig abgeschlossen wird, aus der Geschichte gerissen und muss sich wohl bis zum driten Band der "Millennium-Trilogie" gedulen, um zu erfahren wie es weitergeht.

Für Quereinsteiger ist die "Millennium-Trilogie" übrigens gänzlich ungeeignet. Die Handlung baut aufeinander auf und in "Verdammnis" werden viele Details ausgeplaudert, die man vor der Lektüre von "Verblendung" definitiv nicht wissen sollte.

FAZIT: Bleibt unterm Strich trotz kleinerer Mängel und einem etwas überzogenen Finale immer noch ein sehr guter Eindruck zurück. Ein Thriller, der von Anfang bis Ende die Spannung auf einem so hohen Niveau hält, dass man das Buch kaum zur Seite legen mag. Und so siegt am Ende eben doch die freudige Erwartung des dritten Teils der Trilogie über das Stirnrunzeln über die vereinzelten Kritikpunkte an "Verdammnis".
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Fest für jeden Thrillerfan und eine kritische Reflexion zugleich - Stieg Larssons: Millenium-Trilogie, 22. November 2009
Die Millenium-Redaktion arbeitet an einem brisanten Fall. Der junge und engagierte Journalist Dag Svensson hat jahrelang im international-tätigen Mädchenhandel recherchiert und will nun in Zusammenarbeit mit der Millenium-Redaktion unter der Leitung von Mikael Blomkvist und Erika Berger, diesen brisanten Fall öffentlich machen. Dieses Vorhaben bleibt nicht lange unbemerkt und urplötzlich ist Dag Svensson tot, ermordet. Die Polizei hat allerdings schnell einen Verdächtigen: Lisbeth Salander. Die junge, wie schwierige Hackerin mit der Mikael Blomkvist einst im Vanger-Fall zusammen gearbeitet. Als wenig später Nils Bjurman, Salanders gesetzlicher Betreuer, ebenfalls ermordet aufgefunden wird, haben sich Polizei und die Medien bereits auf Salander eingeschossen. Diese ist allerdings wie vom Erdboden verschwunden oder doch nicht...? Da Mikael der Einzige ist der an Salanders Unschuld glaubt, beginnt er dort nach Beweisen ihrer Unschuld zu recherchieren, wo sein Kollege Dag wohl in ein Wespennest gestochen hat...

"Verdammnis" ist der zweite Roman aus der Millenium-Trilogie von Stieg Larsson. Die Geschichte knüpft gut 1,5 Jahre nach dem Ende des letzten Romans an. Die Geschichte entwickelt sich anfänglich durchaus solide. Auf den ersten gut 200 Seiten wird nahezu ausschließlich auf die Figur Lisbeth Salander eingegangen. So das diese, im ersten Roman noch sehr "unbekannte" Figur, Seite für Seite mehr an Konturen gewinnt und damit defintiv die Hauptrolle im zweiten Roman innehat. Es bleibt dabei nicht aus, dass "Verdammnis" stellenweise etwas langatmiger daherkommt, wie der Vorgänger, denn zwischen den Morden und dem spannungsgeladenen Finale gibt es immer wieder viele Seiten mit Geplänkel. Aber dies, und das ist das geniale von Larssons Schreibstil, kann sich schlagartig ändern. Da passiert gut 20 Seiten lang rein gar nichts und dann schlägt Larsson urplötzlich aus dem Nichts zu und zieht die Spannungsschraube gewaltig an. Alleine für diese gelungenen Kniffe verdient sich der Autor schon 5 Sterne. Aber auch für die gnadenlose Offenlegung der Gesellschaft (hier verkörpert durch die schwedische und damit sicherlich beliebig austauschbar), ihren Einstellungen und Gesetzmäßigkeiten machen diesen Roman zu einem wirklich lesenswerten und gesellschaft-kritischen Buch, dass mit der Figur Lisbeth Salander einen perfekten Reibungspunkt zu bieten hat.

Auf den letzten 300 Seiten, des rund 750 Seiten starken Werkes beginnen sich die Ereignisse förmlich zu überschlagen, so dass man spätestens hier gänzlich dem Buch verfallen ist. Die Spannung wird bis ins Unermessliche getrieben, so dass wohl jeder Thriller-Fan hier vollstens auf seine Kosten kommen wird. Das packende Ende dieses zweiten Teils ist anschließend der nahtlose Übergang zum dritten Roman (Vergebung: Roman). Einsteigern sei an dieser Stelle empfohlen, um vor allem die Figur Salander in ihrer ganzen Komplexität zu verstehen, unbedingt mit dem ersten Roman (Verblendung: Roman) dieser Trilogie zu beginnen, es lohnt sich - 5 Sterne.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine großartige und spannende Fortsetzung!, 30. Januar 2010
Rezension übernommen von: Verdammnis: Roman (Gebundene Ausgabe)
Im 2. Teil der Millennium Trilogie konzentriert sich der Autor dieses Mal ganz auf die Figur der Lisbeth Salander und deren schwierigem sozialen Anpassungsprozeß. Lisbeths gesetzlicher Betreuer Nils Bjurman, dem sie in Verblendung anfangs noch auf Gedeih und Verderb ausgeliefert war, will sich Lisbeths Kontrolle entziehen und sie loswerden.
Er spinnt ein intrigantes Netz um sie und bringt damit eine Entwicklung ins Rollen, deren Ausmaß er nicht mal annähernd ahnt.
Mikael Blomkvists journalistische Niederlage in der Wenneström-Affäre hatte sich in einen Sieg verwandelt. Er ist wieder gefragt. Während Lisbeth durch Abwesenheit glänzt, arbeitet Mikael schon wieder an einer neuen brisanten Story über Mädchenhandel. Doch er ist auch etwas irritiert wegen Lisbeths plötzlichem Verschwinden. Mikael kann sich beim besten Willen nicht erklären, warum sie sich von ihm distanziert hat.
Als Nils Bjurman und einer von Mikaels Reportern und seine Freundin erschossen aufgefunden werden, wird Lisbeth von der Polizei der Tat verdächtigt und landesweit gesucht. Mikael ist der Einzige, der an ihre Unschuld glaubt.

Lisbeth und Mikael sind zwei völlig unterschiedliche Charaktere, die mir aber sehr sympathisch sind. Mir hat es das seltsame Mädchen wieder sehr angetan. Lisbeth ist wieder genau so mutig und clever, wie sie schon im ersten Teil war. Sie lebt nach ihren eigenen Regeln. Meiner Meinung nach ist sie ein sehr moralischer Mensch. Nur ihre Moral stimmt manchmal nicht mit dem Gesetz überein.
Sie war in ihrem jungen Leben schon einer Vielzahl von juristischem Missbrauch ausgesetzt, aber niemand hörte ihr zu oder half ihr. Sie wehrt sich gegen jeden auf ihre eigene Art und Weise.
Auf jeden Fall habe ich mich für sie gefreut, als sie langsam erkennt, dass Freundschaft auf Respekt und Vertrauen beruht. Mikael ist einer der wenigen Menschen, den sie gelernt hat zu respektieren und dem sie vertraut. Leider tut er unbewusst etwas, was Lisbeth ihm nicht verzeihen kann.

Das Buch ist als reiner Thriller stärker als sein Vorgänger, weil es weniger Nebenhandlung gibt. Dafür mehr Spannung und noch mehr geschickt gezeichnete Figuren: Einen Haufen übler Burschen, korrupte Polizisten, ein Phantom, das als Zala bekannt ist und einen böswilligen blonden Riesen, der keinen Schmerz verspürt.
Man wird von einem spannenden Ereignis in das nächste katapultiert und nichts ist so, wie es scheint. Der Leser wird jedes mal aufs Neue mitgerissen. Das rasante Tempo der Handlung und der ständige Wechsel von Szenen und Orten, an denen diese Geschichte spielt, lassen einen nicht mehr los.
Klare Empfehlung!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Trotz Schwächen empfehlenswert, 23. Dezember 2009
An dem Buch kann einem einiges gehörig auf die Nerven gehen: 1) Lisbeth Salander weiß alles, kann alles, fürchtet nichts uns niemanden und schlägt auch noch den dicksten Kerl K.O. Außerdem rettet sie in einer für das Buch völlig irrelevanten Episode nebenbei noch einem Burschen aus der Karibik und einer an den Haaren herbeigezerrten, für die Handlung völlig unwichtigen, aber geplagten Ehefrau das Leben! 2) Die Schweden scheinen sich ausschließlich von Stullen zu ernähren, denn fortwährend isst jemand irgendwo ein belegtes Brot, selbst im Restaurant scheint man nichts anderes zu kriegen. 3) Es treffen Protagonisten aufeinander, die auf alle Welt eine wundersame sexuelle Anziehungskraft zu haben scheinen, denn ständig verspürt irgendwer den Wunsch, mit dem einen oder der anderen ins Bett zu steigen. 4) Die Erlösung vom allzeit präsenten und jedes, wirklich jedes Mal gleich genannten "blonden Riesen" kommt viel zu spät, nämlich erst auf Seite 678, wo er endlich, endlich einen Namen bekommt! 5) Stets und ständig wird dem Leser vorgeplappert, von welchem Hersteller welches technische Gerät aus welcher Modellreihe gerade benutzt wird, und IKEA braucht sich über mangelnde Werbung auch nicht zu beklagen.
Nichtsdestotrotz versteht das Buch zu fesseln, und ich werde sicher auch den 3. Teil der Trilogie lesen! Der Plot is vielschichtig und spannend, die Figuren haben Tiefe und Charakter und sind so gut herausgearbeitet, dass man unbedingt wissen möchte, was weiter aus ihnen wird. Fazit: trotz der Nervfaktoren sehr empfehlenswert!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach der Spannung, 20. November 2009
Rezension übernommen von: Verdammnis (Audio CD)
Nach dem durchaus vielversprechenden ersten Teil bin ich doch sehr enttäuscht von Verdammnis. Es kommt keinerlei Spannung auf, Überraschungen fehlen leider. Stattdessen wird mindestens 27mal beschrieben, wie sich jemand einen Kaffee macht (kein Witz). Alles läuft auf einen schlecht geschriebenen "Showdown" hinaus (0-8-15!) Selbst Dietmar Bär kann da nichts retten.
Mich verwundert der Hype um Stieg Larsson doch etwas, mal schauen ob ich den dritten Teil noch schaffe.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Langsam, aber sicher..., 31. August 2009
... nähert sich die Millenium-Trilogie in Teil zwei ihrem Höhepunkt.
Zugegeben, bei Teil eins ("Verblendung") musste ich auf den ersten hundertfünfzig Seiten manchmal ein Gähnen unterdrücken, dauerte es doch noch, bis die Charaktere Blomquist/Salander sich zu entwickeln begannen und war mir die Familie Vanger zahlenmäßig dann auch ein bisschen zu umfangreich geschildert, aber in "Verdammnis" nimmt die Geschichte noch einmal so richtig Fahrt auf, sodass man sich der Sogwirkung nicht mehr entziehen kann.
Natürlich kann man das Eine oder Andere bemängeln (Lisbeth Salanders Fähigkeiten sind schon sehr außergewöhnlich, und gewisse "Zufälle" könnte man als grenzgängerisch werten), aber bei welcher Geschichte kann man das nicht?
Ich bin jedenfalls der Meinung, dass man anstatt Haare in der Suppe zu suchen lieber das ganze Paket betrachten und bewerten sollte, und unter dem Strich ist Stieg Larrson mit seiner "Milleniums-Trilogie" ein Meisterwerk gelungen, das zu Recht seinen Spitzenplatz in der Literaturwelt einnimmt.
Schade nur, dass Larrson diesen Welterfolg nicht mehr erleben durfte, und natürlich doppelt schade für uns Leser, dass wir von diesem begnadeten Autor keinen Nachschub mehr bekommen.
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75 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Heyne Verlag - gib Gas!!!!!, 2. August 2007
Rezension übernommen von: Verdammnis: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich meinem Vorsatz untreu geworden bin, nur Taschenbücher zu kaufen, weil Hardcover so schwer ist, musste ich den zweiten Teil von Stieg Larssons Trilogie unbedingt jetzt schon haben. Ich hätte es nicht ausgehalten, die Fortsetzung von "Verblendung" erst im Herbst 2008 (laut Heyne Verlag) als TB in den Händen zu halten. Und wieder ist es passiert: Über 700 Seiten in drei Tagen. Wir erfahren viel über den Hintergrund von Lisbeth Salander, endlich auch, warum die Mutter von ihr überhaupt im Pflegeheim war. Mikael Blomkvist versucht, Lisbeth von den Anschuldigungen zu entlasten, die im Zuge einer Reihe von Morden gegen sie erhoben werden. Ganz Schweden hetzt sie als Mörderin, eine Rufmordkampagne sondergleichen, und dennoch versucht sie mit Hilfe ihrer beträchtlichen Fähigkeiten, den wahren Umständen auf die Spur zu kommen. Wie schon in "Verblendung" ist das alles so spannend erzählt, dass man einfach nicht aufhören kann. Das Ende - nun ja, auf jeden Fall ein Cliffhanger und ein ganz klein wenig sehr unwahrscheinlich. Aber das tut diesen rundherum wunderbaren Stunden mit Salander/Blomkvist keinen Abbruch - bloss: wie soll ich es bis Band 3 (Frühjahr 2008) aushalten?



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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Kühn konstruiert, aber intelligent gestrickt, 31. Januar 2010
Zugegeben: Manches nervt an diesem Buch. Die unglaubliche Detailverliebtheit des Erzählers zum Beispiel. Zu Beginn dachte ich noch, es sei wichtig, welche Ikea-Möbel Lisbeth Salander sich aussucht, wie groß ihre neuen Brüste sind und was sie auf dem Brot isst. Letztlich sind diese und ähnliche Beschreibungen nur Füllmaterial.
Dennoch: Es ist ein spannendes Buch.
Ich bin froh, dass es mal eine Heldin gibt, die zwar wie eine Superfrau kombiniert, aber nicht so aussieht.
Die Handlung ist klug gestrickt, die Wendungen sind verblüffend, das Ende indes recht kühn konstruiert.
Aber was solls: Die Geschichten über Indiana Jones, Batman oder James Bond sind auch kühn und trotzdem unterhaltend.
Wenn man die langatmigen Aus- und Einführungen in diesem Buch wohlwollend geschafft hat, ist es eine recht spannende Entspannungslektüre.
Man hätte den Plot auch auf 400 Seiten erzählen können, aber die Ausführlichkeit ist nun mal Larsson's Stil.
Fazit: Gut lesbar, gut unterhaltend, also empfehlenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Millennium Trilogie geht weiter..., 29. Januar 2010
Verdammnis" ist Stieg Larsson's zweiter Band aus der Millenium Trilogie. In seinem ersten Teil "Verblendung" erfahren wir so einiges über den Hauptprotagonisten Mikael Blomkvist der scherzhaft auch oftmals Kalle Blomkvist genannt wird. In "Verdammnis" hingegen wird der Leser auf eine spannede Art und Weise in die Vergangenheit von Lisbeth Salander entführt.

Die zurückgezogen lebende Hackerin Lisbeth versucht nach der ganzen Vanger-Clan Geschichte sich von Mikael zu distanzieren, immerhin hat sie ihn schon viel zu nahe an sich herangelassen. So folgt man ihr in den ersten Kapiteln in auf ihrer Weltreise und bekommt übermittelt mit was für Gedanken sie sich herumschlägt.

Zur gleichen Zeit herrscht in der Millenium Redaktion mal wieder Trubel da ein neues Magazin über Mädchenhandel und auch ein Buch, für das sich die Redatktion Dag Svenson herangezogen hat, erscheinen soll. Stieg Larsson beschreibt wieder einmal gekonnt die Gedankengänge von Mikael die sich nicht nur rund um die Recherche zum Thema Mädchenhandel drehen sondern er denkt auch oft daran was mit Lisbeth los ist. Des öfteren steht Mikael vor ihere Wohnung und versucht sie telefonisch zu erreichen, doch mit keinem Erfolg, unmittelbar nach der Wennerström Geschichte (bei der Lisbeth eine große Rolle spielte) hatte sie sich abgenabelt und Mikael kann sich nicht vorstellen warum.

Als bald darauf Dag Svenson und seine Partnerin Mia Bergmann ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden werden ist Lisbeth Salander die Hauptverdächtige. Kurz darauf wird Lisbeth's rechtlicher Betreuer Bjurmann tod aufgefunden...auch hier scheint die Hauptverdächtige Lisbeth zu sein. Es zweifelt jedoch nicht nur Mikael an ihrer Unschuld, sondern auch ihr ehemaliger Arbeitgeber Dragan Armanski. Mikael beschließt in eigener Regie zu ermitteln da nicht nur eine Freundin von ihm verdächtigt wird sondern bei diesem Vorfall sein guter Freund Dag ums Leben gekommen ist.

Mit viel Gefühl und Schmerz beschreibt Stieg Larsson Mikales innere Zerissenheit. Die Klemme in der er steckt wird einem nur zu schmerzlich bewusst. Man kann gut nachvollziehen wie ihm in einer solchen Situation zu Mute ist. Man stellt sich immer wieder die Frage ob Mikael auf die Spur der wahren Mörders kommt und fiebert regelrecht mit ihm mit.

Genau wie in Stieg Larsson's "Verblendung" beginnt die Story eher wie eine Krimigeschichte, mit etwas wenigers Spannung. Man wird zuerst mit den ganzen Begebenheiten vertraut gemacht und stolpert dann schnurstracks ins Abenteuer hinein das einem das Blut stocken lässt. Die Spannungskurve wird zum Ende des Romans immer höher, so dass man es kaum mehr erwarten kann zu erfahren was mit Lisbeth und Mikael passieren wird.

Mein Fazit:
°°°°°°°°°°°°

"Verdammnis" ist die gut gelungene und spannungsgeladene Vortsetzung von Verblednung. Wie auch schon im ersten Roman dreht sich alles um den Journaliten Mikael Blomkvist und die Hackerin Lisbeth Salander. Wieder einmal rutscht Mikael in eine aussichtslose Sache hinein...nur diesmal kann ihm Lisbeth nicht so zur Seite stehen wie vorher, da sie selbst die Verdächtige ist....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Super Buch, 27. Januar 2010
ich habe leider mit verdammnis die triologie begonnen...
jetzt lese ich das erste buch, weiß aber davon schon einiges.

zu "verdammnis":
ich fand das buch echt klasse. manchmal schweift der autor zwar sehr aus aber dass macht die story realistischer. als würde man wirklich von einer wahren geschichte erzählen
Die Story ist spannend erzählt. Auch wenn man den ersten Teil nicht kennt kann man super in die Geschichte einsteigen. Lisbeth Salander ist zudem ein sehr vielseitiger Charakter. Manchmal nicht ganz gesetzestreu aber immer moralisch und sympatisch.

Kleinere Mängel sind die manchmal doch zu ausschweifigen Beschreibungen und die IKEA-Werbung (Ob der Autor dafür geld bekommen hat?)
Zudem war das Ende etwas übertrieben (man hätte Lisbeth auch "tod" im Wald liegen lassen können), aber auch wenn die Fatasie mit dem Autor durchging war das Ende dennoch spannend und gut.

Kann es kaum erwarten den dritten Teil zu lesen.

Fazit: DIe Triologie ist Geschmackssache. Manche werden von dem ausschweifenden Stiel gelangweilt sein. Anderen wie mir gefällt es.
Der Roman ist nicht für jeden, aber meiner Meinung nach Super!
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