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49 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Auf der Seite der Patienten
Hier spricht ein Arzt, ein Facharzt, mit großem Wissen, aber doch kein unfehlbarer „Halbgott in Weiss", sondern einer, der auf der Seite der Patienten steht. Und einer, der sich über sehr wichtige Fragen unserer Gesellschaft Gedanken macht. Zum Beispiel hat es mich schon lange gewundert, wieso die Regeln, die sonst in der Wirtschaft gelten, plötzlich im...
Veröffentlicht am 7. November 2003 von Gennadi Edelstein
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68 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Das Buch: eine vertane Chance
Er mag ein charismatischer Arzt, vielleicht ein guter Wissenschaftler und sicher ein erfolgreicher Unternehmer sein. Die "Vision einer umfassenden Gesundheitswissenschaft" zu entwickeln (der Inhalt dieses Buches) ist dann aber wohl ein, zwei Nummern zu groß. Wenn G. sich auf sein Spezialgebiet beschränken würde (bildgebende Verfahren, minimal invasive Techniken)und von da...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2003 von Prof Eike Uhlich
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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49 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Auf der Seite der Patienten, 7. November 2003
Hier spricht ein Arzt, ein Facharzt, mit großem Wissen, aber doch kein unfehlbarer „Halbgott in Weiss", sondern einer, der auf der Seite der Patienten steht. Und einer, der sich über sehr wichtige Fragen unserer Gesellschaft Gedanken macht. Zum Beispiel hat es mich schon lange gewundert, wieso die Regeln, die sonst in der Wirtschaft gelten, plötzlich im Gesundheitswesen versagen. Und zwar: dass der Einsatz moderner Technologien, die selbst teuer sind, die Stückkosten stark senkt. Analog zu Stückkosten wären es in der Medizin die Patientenbehandlungskosten, die durch den Einsatz moderner Medizintechnik und moderner Verfahren gesenkt werden könnten. Nun sehe ich einen Arzt, der aus seiner fachlichen Perspektive und, was noch wichtiger ist, aus seinem humanistischen Engagement zu einem ähnlichen Schluss kommt: dass diese modernen medizinischen Technologien nicht nur Patienten oft besser helfen und schonender sind, sondern auch Patientenbehandlungskosten senken können. Das ist einer der Gründe, weshalb ich das Buch von Professor D. Grönemeyer so spannend und interessant finde.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Patienten brauchen Zuwendung, 4. Februar 2007
Es geht Dietrich Grönemeyer darum, den Patienten liebevoll zu behandeln - trotz Kostensenkung und High-Tech Medizin. Das Buch hat nicht den Anspruch ein Lehrbuch zum Gesundheitswesen zu sein; es ist ein emotionaler, aber sachlich begründeter Diskussionsbeitrag. Dietrich Grönemeyer will mit diesem Buch die Leser motivieren, sich mit dem Gesundheitssystem zu beschäftigen.
Dietrich Grönemeyers Ansatz ist etwas ungewöhnlich: Er beschreibt den Menschen als eine Art Ökosystem. Jeder Eingriff in ein komplexes Ökosystem kann drastische Folgen haben. Deshalb, so Grönemeyer, müssen die medizinischen Verfahren möglichst sanft und schonend sein.
Zwei Geschichten.
Zwei persönliche Erlebnisse schildert Dietrich Grönemeyer zu Beginn des Buches. Diese Begebenheiten stellen seine Grundgedanken in Bildern dar, die nachdenklich machen. In dem einen Beispiel beschreibt er die Situation die sich ihm zeigte, als er zu einem Unfall kam: Sanitäter und Ärzte diskutierten heftig darüber, in welche Klinik der Verletzte gebracht werden soll, während dieser - alleingelassen - mitten auf der Straße lag. Im anderen Beispiel ist Grönemeyer berührt von der Szene in Leo Tolstojs "Krieg und Frieden". Ein Arzt operiert den Fürsten Andrej unter schwierigen Umständen. Dieser erleidet dabei furchtbare Schmerzen. Nach der Operation küsst der Arzt den Patienten voller Empathie und Zuwendung. Hier das technisch Machbare, das vor lauter Machen den Menschen vergisst, dort die Zuwendung zum Patienten, die diesem hilft über seine schweren Stunden hinwegzukommen. Die beiden Beispiele fassen im Kern Dietrich Grönemeyers Plädoyer zusammen: Gegen die Degradierung von Ärzten zu Funktionserfüllern, für eine liebevolle Medizin.
Hier spricht ein engagierter (und erfolgreicher) Arzt von seinen persönlichen Erlebnissen Er erzählt Geschichten von Schmerzen, vom Sterben. Er streift - vielleicht etwas zu oberflächlich und zu wenig kritisch - eine Reihe von schulmedizinischen und alternativen Heilmethoden. Lösungen bietet er nicht an, Vorschläge macht er schon.
Für wen:
Ärzten sei das Buch ans Herz gelegt, die noch Zeit haben über ihre Arbeitsweise zu reflektieren; und natürlich Medizinstudenten und solchen, die im Gesundheitswesen beschäftigt sind. Aber auch Patienten, die Ärzten in gleicher Augenhöhe begegnen wollen, sei es empfohlen: "Der Patient selbst ist der wahre Arzt, wir Ärzte sind nur seine Gehilfen" (Paracelsus)
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59 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Wenn Krähen hacken und Menschbleiben zur Nebensache wird !, 7. November 2003
Von Ein Kunde
Ich habe mich sehr über die Rezension von Prof. Uhlich aufgeregt. Hier passiert das, was symptomatisch für die deutsche Medizin ist. Ich bin weder Mediziner noch habe ich annähernd das Wissen und die Perspektive des Herrn Prof. Uhlich das Buch von Prof. Grönemeyer fachlich zu beurteilen. Aber darum geht es auch nicht. Ich bin nur Patientin und suche Rat, manchmal auch Trost und Hoffnung um meine Krankheit zu bewältigen. Ich weiss nicht, welche Zielgruppe das Buch von Prof. Grönemeyer ansprechen wollte. "Mensch bleiben" hat mir Hoffnung gegeben , daß ein deutscher Mediziner versucht - ohne daß er dafür bezahlt würde - das Bewußtsein für eine neue "sanfte Medizin" zu schaffen. Herr Prof. Grönemeyer nutzt seine Popularität um das grosse Manko des deutschen Krankheits-Systems zu verändern. Weg von Technokratie und Entfremdung. Prof. Uhlich reagiert darauf - wie ein deutscher Mediziner reagiert, mit Neid und Missgunst. Er beschwert sich über Allgemeinplätze , gibt jedoch keine eigenen Angebote aus der Misere. Mir gibt das Buch von Prof. Grönemeyer Hoffnung, daß in den Köpfen der deutschen Mediziner ein neues Bewußtsein entsteht. Denn nicht nur sie sind Verlierer des Systems - sondern auch ihre Patienten. Weder der deutsche Mediziner ist stolz auf seine Leistungen - noch existiert eine Vertrauensbasis zwischen unseren Ärzten und uns. Wir haben Angst als Patienten über den Tisch gezogen zu werden, weil die Krankenkassen uns sagen, passt auf Eure Rechnungen auf. Die Ärzte haben Angst, daß sie auf Kosten hängen bleiben und wirtschaftlich benachteiligt werden. "Mensch bleiben" ist die Parole sich wieder auf den "gesunden Menschenverstand" zu verlassen und das Verhältnis Arzt und Patient wieder auf eine vertrauensvolle Ebene zu bringen. Hier ist Prof. Grönemeyer Hoffnungsräger und Initiator für ein neues Verständnis der Medizin. Warum soll Herr Prof. Grönemeyer sich auf sein Spezialgebiet beschränken, wenn er etwas für die Gesamtmedizin in Deutschland weiterbringen kann. Wenn Prof. Uhlich hier ein Buch erwartet hat, daß alle medizinische Probleme löst, hat er meiner Meinung nach eine falsche Erwartunghaltung. Das Buch ist nicht ärgerlich sondern es bietet Patienten Hoffnung auf Lösungen und eine menschliche Medizin - auch wenn diese heute noch nicht entwickelt sind. Uns Patienten hilft es überhaupt nicht, wenn sich neid-sozialisierte Ärzte destruktiv kritisieren anstatt - wie Herr Prof. Grönemeyer in seinem Buch - über den Tellerand zu gucken und die Wahrnehmung der Ärzte und Politiker für eine neue patientorientierte sanfte Medizin zu verändern. Das ist eine Aufgabe, die Herr Prof. Grönemeyer mit seinem Buch - zumindest bei mir Herr Prof. Uhlich - erreicht hat. Ich möchte mich bei Herr Prof. Grönemeyer persönlich dafür bedanken und hoffe er macht so weiter und begeistert auch andere Kollegen. Ich empfehle Ihnen das Buch sehr. Annette Stadtler
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Menschlichkeit in der Medizin, 15. August 2005
Da ich selber aus dem Pflegebereich komme, kann ich alle Aussagen von Dr. Grönnemayer nur bestätigen. Die Zukunft in der Behandlung kranker Menschen und die Bezahlbarkeit der Anwendungen sind klar dargelegt. Sowenig wie möglich, aber soviel wie nötig. Selbstdarstellung von Dietrich Grönnemayer kann ich nicht erkennen.
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26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Innovative Ideen für die Zukunft der Medizin, 9. November 2003
Von Ein Kunde
Endlich macht sich jemand konkrete Gedanken zur Zukunft der Medizin und des Gesundheitswesen. Als Patient würde ich mich sehr gut aufgehoben fühlen, wenn diese Ideen von Ärzten und der Politik aufgegriefen würden!!! Ein sehr gut zu verstehendes Buch auch für Nichtmedizinern!
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42 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Überaus lesenswert!, 27. Dezember 2003
Als angehende Medizinerin habe ich mein medizinisches Vorbild gefunden: Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer. Wie auch schon die Vorgänger ist dieses Buch sehr lesenswert und überaus interessant geschrieben. Ich wünschte mir, es gäbe mehr Ärzte, die den Menschen im Mittelpunkt sehen und nicht das Geld, das man aus der Krankheit des Menschen gewinnen kann.
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68 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Das Buch: eine vertane Chance, 1. Oktober 2003
Er mag ein charismatischer Arzt, vielleicht ein guter Wissenschaftler und sicher ein erfolgreicher Unternehmer sein. Die "Vision einer umfassenden Gesundheitswissenschaft" zu entwickeln (der Inhalt dieses Buches) ist dann aber wohl ein, zwei Nummern zu groß. Wenn G. sich auf sein Spezialgebiet beschränken würde (bildgebende Verfahren, minimal invasive Techniken)und von da ausgehend exemplarisch ein fundiertes und bis zu Ende durchdachtes Modell vorgestellt hätte...vielleicht wäre weniger mehr gewesen. Man kann schlechterdings nicht alles auf rund 180 Seiten abhandeln. Dann müssen eben "das Erbgut" auf eine, die "Transplantation" auf eineinhalb und die Grundlagen der "antroposophischen Medizin" auf gut einer Seite - wie auch alle anderen Themen - höchst oberflächlich abgehandelt werden. Und es resultiert eine krude Mischung von Allgemeinplätzen ("Krankheiten verhindern ist besser als heilen", "Gesundheit ist billiger als Krankheit") und Ungereimtheiten ("95% aller Menschen haben eine Kuhmilchunverträglichkeit"). Wir lesen schieren Nonsens (was sind "inhaltliche Betreuung", "körperzentrierte Verfahren", "hochprozentige Medikamente", "Selbstverlust des menschlichen Daseins"?) und stolpern über abstruse Ideen, wie z.B. die sensorosierte Computertoilette, die automatisch und kontinuierlich Stuhl- und Urinanalysen tätigt. Ohne jede weitere Diskussion werden Behauptungen aufgestellt, die kaum zu belegen sind: "Innovation schafft hohe Qualität für Gesundheit und Medizin...." Wenn dem nur so wäre! Oder: "Mit den neuen Techniken und Medikamenten sind Nebenwirkungen und Komplikationen besser kalkulierbar und treten sehr viel seltener auf..." wie aus dem Werbeprospekt der Industrie. Oder: "der Hausarzt neuen Stils engagiert sich also grundsätzlich für die Gesamtbelange des Patienten..." der deutsche Hausarzt hat nur deshalb einen so hohen Stellenwert, Herr Kollege Grönemeyer, weil er genau das schon immer getan hat! Oder: "es ist höchste Zeit, daß wir das Meer als ganz eigenen, gigantischen Lebensraum begreifen..." Seit Urzeiten gibt es niemanden, der anderer Meinung wäre! Schließlich stolpert G. auch in die Falle des allzu optimistischen Therapeuten, der Hoffnungen auf Behandlungserfolge dort macht, wo sie kaum belegbar sind. Beispiele: "neue Mittel zur Behandlung des Alzheimer"! Welche? Bisher gibt es keine einzige seriöse, eindeutig belegte und bestätigte Studie hierüber. Oder die Vermutung, daß "jährlich bei 15.000 Frauen mit einem Brustkrebs durch 'Herceptin'-Behandlung ein frühzeitiger Tod verhindert werden könnte..." An dieser Stelle fragt man sich beklommen, warum und wie schnell dieses Buch publiziert werden mußte und ob es keinen kritischen und kompetenten (Lieblingswort des Autors) Lektor gegeben hat? Daß G. stolz auf seine Position ist und diese auch gern und wiederholt unterstreicht, mag man ihm nachsehen, daß er aber von da aus Ratschläge beispielsweise an Apotheker gibt und ihnen rät, sie sollten "die Technik des Internet für sich entdecken", ist deplaziert. Bei all dem fällt dann schon nicht mehr ins Gewicht, daß einerseits zitierte Autoren (z.B. More oder Heisenberg) nicht im Literaturverzeichnis zu finden sind, andererseits im Text nicht auf die dort genannten Autoren verwiesen wird. Einige stilistische und orthographische Fehler..., ach, lassen wir das! Insgesamt jedenfalls hatte ich viel, viel mehr erwartet. Was bleibt ist ein fader Geschmack über eine vertane Chance: Das Buch ist ärgerlich und weder sein Geld noch die Mühe des Lesens wert.
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39 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Selbstüberschätzung, 1. März 2004
Von Ein Kunde
Dieses Buch weist von der Thematik sicherlich in die richtige Richtung. Grade im 36h Dienst, wenn mann sich kaum noch halten kann, wenn die 40 Stunden Woche mal wieder am Mittwoch vorbei ist, ist es schwierig nicht zu vergessen Menschen vor sich zu haben. Auch wenn Gesundheitsministerin Schmidt meinte Sie könne uns Ärzte nicht alle zu Millionären machen. Herr Grönemeyer will in die richtige Richtung, lobt aber eigentlich nur sich selber. Vom Schriftellerischen her hätte er sich sicherlich einen besseren Ghostwriter leiten können. Sich die Erfindung der Grönemeyer/SEIBEL Nadel nur selber zuzuschreiben ist Unverschämt. Schlicht gelogen. Es liest sich noch nicht mal flüssig. Im persönlichen Gespräch hat der Mann sicher Austrahlun.
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10 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Populär aber nicht fair!, 10. August 2005
Von Ein Kunde
Zweifellos ein insgesamt nichtssagendes und überflüssiges Buch - man wird den Eindruck nicht los, dass es hier massiv um Popularismus und Marketing geht: der kleine Bruder segelt im Schatten des großen Grönemeyer. Muss das sein?
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Substanzlos, 18. Dezember 2007
Dr. Grönemeyer versucht Geld zu machen, indem er Allgemeinplätze für Wahrheiten verkauft.Sein Bruder macht es so mit der Musik. Der Bruder singt" Mensch", der andere schreibt "Mensch bleiben". Dieses Buch ist inhaltlich und insbesondere stilistisch ohne jede Substanz.
Fazit: Durchschaubare Masche wohl aber erfolgreich! Man wünscht sich Verleger, die auch mal "Nein" sagen. Dagegen sind die Bücher von Dieter Bohlen eine Wohltat. Wer Dr, Grönemeyer in Talkshows sieht ist bestürzt über dessen zusammenhangsloses und stilloses Gerede. Dieser MAnn leidet an Selbstüberschätzung.
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