Amazon.de: Kundenrezensionen: Alles. Gleichzeitig. Und zwar sofort. Unsere Suche nach dem pausenlosen Glück.

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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Zur Zeit viel Neues
Dieses Buch spricht einem aus der - meist ruhelosen - Seele. Früher musste einfach alles nur schneller gehen bis wir gemerkt haben, eigentlich stehen wir doch die meiste Zeit im Stau. Scheinbar sind wir am Ende der Beschleunigung angelangt und versuchen jetzt, in der gleichen Zeit immer noch mehr zu erledigen. Im Beruf haben wir uns längst daran gewöhnt, aber mittlerweile...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2004 von A.Thedorff

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versus
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Trocken-philosophische Gedanken zum Zeitgeist
Dieses Buch wird immer wieder in die Kategorie „Zeitmanagement" eingeordnet, in Wahrheit beschreibt es aber den aktuellen Zeitgeist und den Umgang der breiten Masse mit ihrer Zeit. Es ist ein schwer verdaulicher Brocken, den man tunlichst auf kleine Lese-Dosen von ein bis zwei Seiten aufteilen sollte. Die Einteilung in 13 Kapitel ist ohnehin willkürlich, denn der...
Veröffentlicht am 2. Juni 2005 von andreaszirnig@yahoo.com

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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Trocken-philosophische Gedanken zum Zeitgeist, 2. Juni 2005
Dieses Buch wird immer wieder in die Kategorie „Zeitmanagement" eingeordnet, in Wahrheit beschreibt es aber den aktuellen Zeitgeist und den Umgang der breiten Masse mit ihrer Zeit. Es ist ein schwer verdaulicher Brocken, den man tunlichst auf kleine Lese-Dosen von ein bis zwei Seiten aufteilen sollte. Die Einteilung in 13 Kapitel ist ohnehin willkürlich, denn der Text präsentiert sich als Endloswurst, bei der einige nette Histörchen (z.B. der Diebstahl einer Sonnenuhr durch die Römer, die wegen des entfernten Aufstellungsortes falsch anzeigte) und scharfe Alltagsbeobachtungen (z.B. die während der Fernsehnachrichten eingeblendeten Spruchbänder) in einer planlosen Aneinanderreihung von philosophischen Betrachtungen und Zitaten aus anderen "Zeit"-Büchern und literarischen Werken untergehen. Der hauptwortlastige, fremdwortüberfrachtete Schreibstil trägt noch zusätzlich zur schweren Lesbarkeit bei.

Inhaltlich differenziert der Autor nicht zwischen verschiedenen Lebensstilen und Bevölkerungsgruppen. Für ihn scheint es nur eine einheitliche, gleichgeschaltete moderne Gesellschaft zu geben, die krampfhaft danach trachtet, alles sofort und gleichzeitig verfügbar zu haben, um sich nichts einteilen zu müssen - also das genaue Gegenteil von Zeitmanagement. Die Schilderung von Gegenstrategien und größeren sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhängen bleibt außen vor. Fazit: Um einige Denkanstöße zu bekommen, muss sich der Leser hier durch viele Seiten philosophischer Abhandlung durchkämpfen, um schließlich festzustellen, dass die Gesamtbilanz der Lektüre ziemlich mager ist.

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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Endloses Gejammer, 19. September 2004
Ich habe mich auf die Lektüre gefreut, weil ich die eine oder andere nützliche Einsicht zum Genuss der Zeit erwartete.

Was ich fand, war ein literarisch und philosophisch verbrämtes Gejammer darüber, dass sich heute alles beschleunigt, dass man der Sklave der Beschleunigung, des Multitasking, und natürlich das Opfer von häufigen Computerabstürzen sei.

Flüssig geschrieben, klaro, aber überflüssig. Die Zeit, welche die Lektüre kostet, nutzen Sie besser, indem Sie ein feines italienisches Gericht kochen.

Mein Handy hat einen Aus-Knopf. (Eine der wenigen nützlichen Aussagen gegen Ende des Buches - aber das wusste ich schon lange.).
Dass immer schön eines nach dem anderen kommt, ist mir auch klar. Auch ein Computer macht das so, denn Multitasking kann der nur von aussen gesehen, drinnen ist er schön sequentiell.

Wer etwas über die Hintergründe dieser Beschleunigung und die Massnahmen dagegen erfahren will, kauft sich besser The Paradox of Choice: Why More Is Less  von Barry Schwartz. (Die deutsche Ausgabe erscheint als "Anleitung zur Unzufriedenheit")

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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Geißler stellt lediglich fest und beschreibt., 29. Dezember 2005
Von Stefan Schröder "Libraraptor" (Ostentrop, Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
In einem kleinen Schlenker geht der Autor dieses Buches auf die Folgen dieser immer schneller werdenden Beschleunigung ein- da hätte ich mir mehr gewünscht. Wer hier (wie das Buchcover eigentlich suggeriert) eine spritzige, ironische Beobachtung der Menschen erwartet, die von Handy zu Handy hetzen, keinen Besprechungstermin verpassen wollen und währenddessen noch den Abend mit der Liebsten planen sowie die Sommerferien nächstes Jahr, wird gnadenlos enttäuscht. Denn Geißlers Stil ist trocken, analytisch und leider zu selten wirklich treffend ironisch und zynisch. Dieses Buch besteht aus endlosen Beschreibungen und immer neuen Umschreibungen der von Geißler "Simultanten" genannten "Multitasker", streift kurz die historisch gewachsene Tradition von Zeitmessung und bleibt überhaupt viel zu oft an der Oberfläche.
Das ist für meine Erwartungen zu wenig gewesen- dieses Buch ist eine knochentrockene, nüchterne, unspektakuläre Beschreibung (und noch nicht mal eine gute Analyse) dessen, was wir ohnehin alle bereits spüren: es muss, obwohl das gar nicht mehr möglich ist, noch schneller, noch höher, noch weiter gelebt werden, und dabei höhlt man sein Inneres aus. Für diese Feststellung brauche ich keinen Geißler zu lesen, der mir dieses Gefühl und meine Beobachtungen noch einmal altklug beschreibt, aber ich habe es nunmal getan.
War das nun Zeitverschwendung?
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Zur Zeit viel Neues, 7. Oktober 2004
Von A.Thedorff (Murnau am Staffelsee) - Alle meine Rezensionen ansehen
Dieses Buch spricht einem aus der - meist ruhelosen - Seele. Früher musste einfach alles nur schneller gehen bis wir gemerkt haben, eigentlich stehen wir doch die meiste Zeit im Stau. Scheinbar sind wir am Ende der Beschleunigung angelangt und versuchen jetzt, in der gleichen Zeit immer noch mehr zu erledigen. Im Beruf haben wir uns längst daran gewöhnt, aber mittlerweile leiden wir sogar in unserer Freizeit unter Termindruck.
Karlheinz Geißler beschreibt die Prozesse der Verdichtung unseres Alltags in seinem Buch sehr genau, aber immer auch kurzweilig und amüsant. Z.B. wie wir seit der Erfindung der Uhr versucht haben, Ordnung in die Zeit zu bringen und wie uns in einer postmodernen und unsicheren Welt diese lieb gewonnenen Ordnungen langsam wieder abhanden kommen.
Dabei sind es nicht nur die historischen Beispiele, die Anlehnungen an Kunst und Literatur, die dieses Buch besonders lesenswert machen. Es ist auch der präzise Blick des Autors auf unseren Alltag, auf die kleinen und großen Ereignisse in Wirtschaft und Politik sowie Anregungen für unser zukünftiges Leben, für unser Arbeiten und Lernen.
Es empfiehlt sich daher, dieses Buch dann nicht zu lesen, wenn man gleichzeitig noch etwas anderes zu erledigen hat. Wenn man aber Zeit hat, empfiehlt es sich umso mehr. Und machen Sie dies nicht am Blick auf Ihre Uhr fest. Denn so viel ist sicher: Noch keine Uhr der Welt hat je die Zeit erklärt und es „gibt ... Erkenntnisse und Erfahrungen, die nur die Abwesenheit der Uhr und ihrer Zeitansage bieten können" (S. 77).
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Viel gelernt und viel gelacht., 26. September 2004
Sie leben mitten unter uns. Sie hetzen und eilen, rasten nie und sind immer viel zu beschäftigt. Es werden täglich mehr. Simultanten und Simultantinnen. Das sind Menschen, die beim Sitzen schon wieder ans Aufstehen denken beim Zähneputzen Memos aufnehmen und beim Abendessen Nachrichten sehen, die mit den neuesten Aktienkursen unterlegt sind. Wir nennen das Multitasking. Leidet darunter die Qualität der Arbeit? Und wo ist bloß die Zeit geblieben, die wir damit sparen? "Alles. Gleichzeitig. Und zwar sofort" liefert die Antworten.

Ich habe das Buch sehr genossen und es hat mir viel zu Denken gegeben. Geißler versteht es überaus gut, präzise und amüsant, gesellschaftliche Zeitphänomene kritisch unter die Lupe zu nehmen und Möglichkeiten eines sinnvollen Zeitumgangs darzulegen. Ohne zwanghaft belehrend zu wirken und mit durchaus optimistischer Grundstimmung sollte dieses Buch jeder lesen, der in diesen schnellen Zeiten lebt und sich darüber auch amüsieren möchte. Für mich trifft Kafkas schöner Satz aus einem Brief an Oskar Pollak perfekt auf dieses Buch zu: "Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, warum lesen wir dann das Buch?"

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Ungenießbar, 14. Januar 2008
Geißler schildert die Veränderungen der Gesellschaft durch die Einführung des Zeitmess-Systems Uhr. Seine Darstellung ist selten sachlich. Fakten, Behauptungen und Bewertungen mischen sich unentwirrbar.
In den seitenlangen Beschreibungen hatte ich öfters Probleme Ziel und Struktur zu erkennen. Auch wiederholten sich Inhalte und Aussagen von Kapitel zu Kapitel. Im Klappentext steht, er schriebe auf unterhaltsame Weise. Ich fand den polemischen, ständig klagenden Ton, der sich durch das ganze Buch zieht, anstrengend-nervend und fand wenig Erhellendes.
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Plädoyer für mehr Zeitbewusstsein und Zeitsouveränität, 9. April 2005
Die Simultanten, die Karlheinz Geißler in seinem ersten von insgesamt 13 Kapiteln beschreibt, sind für den Autor die lebenden Beweise des aktuellen Zeitgeistes Ihr Lebensprinzip laute: Es muss in diesem Leben mehr als nur das jeweils eine geben. Hieraus leiten sich dann die im Buchtitel genannten Postulate ab, welche die Ziele all derjenigen Zeitgenossen in komprimierter Form enthalten, die sich auf der permanenten Suche nach dem Glück befinden: Alles! Gleichzeitig! Und zwar sofort!

Der Alltag der Simultanten wird vom Verfasser wie folgt beschrieben: „Immer wenn etwas geschieht - und es geschieht immer etwas - geschieht auch noch etwas anderes. Und immer wenn Simultanten etwas tun, bereiten sie gleichzeitig auch noch das vor, was sie als Nächstes und Übernächstes zu machen gedenken. ... Die Gegenwart besteht für sie zuallererst aus der Simultanität des Zeitlichen und dessen möglichst hohen Verdichtung." (S. 20) Die im Untertitel angesprochene Suche nach dem pausenlosen Glück finde ihr wahres Ziel, anders als die auf der Hetzjagd nach dem jeweils neuesten Trend sich befindlichen Tempomacher meinen, nicht in der Beschleunigung, sondern in der Pause. In ihr habe das Glück seine Heimat gefunden.

Karlheinz Geißler, Professor für Wirtschaftspädagogik in München, setzt sich in weiten Teilen seines Buches aus einer kulturkritischen Grundhaltung heraus mit den Folgen der umfassenden Temposteigerung und des Multitasking (Kap. 10) auseinander. Jedoch räumt er auch ein, dass unser heutiger (Güter-)Wohlstand nur infolge der wirtschaftlichen Beschleunigungsprozesse und der zunehmenden Exaktheit der Zeit möglich geworden sei. Gegenwärtig gehe allerdings der Einfluss der Uhr und Zeit zurück, da das taktförmige Zeitmuster sowie die daran orientierten Formen des alltäglichen Handelns und Denkens ihre ehemalige Problemlösungskapazität weitgehend erschöpft hätten. Heutige Produktivitäts- und Wachstumssteigerungen erforderten vor allem die Unterstützung von kreativen und innovativen Prozessen - auch in der Schule -, und dabei sei die Orientierung an der Uhrzeitlogik eher hinderlich. Und das Pünktlichkeitsdiktat der Vergangenheit werde heute abgelöst „durch die Pflicht, allzeit am Punkt zu sein." (S. 141)

Aufgabe der Bildungspolitik sei es nicht, so der Autor, gegen Multitasking, Vergleichzeitigung und Nonstop-Aktivitäten Sperrzäune zu errichten, sondern „wie immer man zu den Entwicklungen auch steht: Es gilt für die Welt des Multitasking kompetent zu machen." (S. 159) Hierzu sei der Erwerb zweier Basiskompetenzen erforderlich. Erstens die Fähigkeit, sich ohne längerfristige feste Orts- und Zeitbindung zurechtzufinden und produktiv arbeiten zu können, und zweitens die Fähigkeit zur kreativen Ignoranz. Hierunter versteht der Verfasser das gezielte und bewusste Vergessen und Ignorieren, z.B. durch selektives Lesen, durch Weghören und Wegsehen. Für die Individuen werde eine Art „Rückzugskompetenz" immer bedeutsamer, um nicht im Strudel der Gleichzeitigkeit und der Entscheidungsvielfalt unterzugehen.

Der Zeitexperte Karlheinz Geißler legt mit seiner aktuellen Veröffentlichung eine lesenswerte und anregende sowie durchgängig verständlich geschriebene Zustandsbeschreibung wesentlicher Grundzüge unserer Gegenwartsgesellschaft vor. Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen werden viele ihnen vertraute Erfahrungen und Erlebnisse - eingeordnet in einen umfassenden Erklärungsansatz - in diesem Buch wieder finden. Inwieweit jedoch die Leserinnen und Leser in ihrer Rolle als Erzieher oder als Staatsbürger und Wirtschaftssubjekt der empfohlenen Kompetenzanpassung an die Welt des Multitasking folgen, die Geißler selbst überwiegend skeptisch beurteilt, bleibt letztlich jedem/r Einzelnen überlassen. Der Autor bietet allerdings all denjenigen, die auf der Suche nach adäquaten Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen sind, wertvolles Orientierungswissen.

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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Zeit vergeht - Bücher bleiben (meist)., 6. September 2004
Von Karl-Heinz Heidtmann "khh" (Weyhe-Melchiorshausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Als scharfsinniger „Zeit-Genosse" hat sich Karlheinz A. Geissler schon hinreichend in seinen anderen Büchern bewiesen. Mag sein, dass wer alle seine Schriften - und das sind nicht gerade wenige - kennt, in diesem neuen Buch einiges Bekanntes wieder findet. Für den Leser jedoch, der ihn jetzt neu entdeckt, wird sich dieses Buch als höchst anregend, lehrreich und kurzweilig erweisen.

KarlHeinz A. Geissler belehrt nie, sondern unterhält auf eine sehr geistreiche Weise, wobei man merkt, dass ihm die Sache zwar ernst ist, bei ihm aber immer auch der Schalk augenzwinkernd durchblinkt, wenn er „zeit-genössische" Entwicklungen beschreibt. Seine Beobachtungen sind vielfältig und beziehen nahezu alle Lebensbereiche mit ein.

Geissler will aber nicht etwa nur unterhalten. Er wird nimmer müde vor den negativen Auswirkungen der Zeitverdichtung, Beschleunigung und Simultantätigkeiten zu warnen. Insofern ist seine Zeit-Kritik immer auch Zeit-Politik.

Geissler Sorge: Zeit wird zunehmend zur quantitativen Größe. Ihre Qualität geht rapide (!) verloren. Er sieht uns in unserer Turbo-Gesellschaft dreifach bedroht: Vernichtung des Schönen, Erhöhung der Risiken und den Verlust der Gegenwart.

Dabei muss Zeit nicht nur erlitten werden, sondern kann von jedem aktiv gestaltet werden. Manchmal hat das Glück allein schon seine Heimat in der Pause - in der man auch dieses Buch lesen kann ...

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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Erzähl mir etwas über die Zeit, 12. Juli 2008
Wer bemängelt, dass der Autor es versäumt, dem Leser nutzliche Tipps und Ratschläge an die Hand zu geben, wie man seine Zeit besser (aus)nutzt, bemerkt vermutlich nicht einmal, dass er bereits in der Falle der Beschleunigung sitzt. Sinngemäß wird erwartet, dass das Buch "Instant-Ratschläge" bereitstellt, die einfach und praktisch und vor allem schnell wirksam sind. Damit man das Zeitersparnis, das man durch die Nicht-Notwendigkeit des Gebrauchs des eigenen Denkprozesses sofort in andere vermeintlich lohnende Dinge investieren kann. Das Buch sollte man jedoch nicht als Ratgeber zum Zeitmanagement lesen, sondern als Lektüre, über die es nachzudenken lohnt, die man langsam liest, über dessen Inhalt man sinniert, um im besten Fall selber auf eine Lösung zu stoßen. Thomas Eriksen hat in seinem Werk "Immer schneller, immer mehr?" bereits die These aufgestellt, dass das Denken vom Aussterben bedroht ist, da heutzutage die Fülle an Information niemandem mehr die Zeit lässt, in Ruhe einen Gedanken zu ende zu denken. In diesem Sinne sollte das Buch gelesen werden, das eine Fülle von Denkanstößen bereithält, die es weiterzudenken gilt. Es ist eine lohnenswerte Entdeckungsreise über die Zeit, damals und heute.
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Alles. Gleichzeitig. Und zwar sofort. Unsere Suche nach dem pausenlosen Glück.
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