Amazon.de: Kundenrezensionen: Unsichtbare Spuren

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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Menschliche Abgründe
Die Einlassung des GAJOKO, das Buch hätte ca. 100 Seiten weniger haben müssen, wird dem Buch nicht gerecht. Möglicherweise wurde das Buch als reines Lesebuch verstanden, wobei der Inhalt und die Quintessenz des Ganzen auf der Strecke blieb. Andreas Franz schrieb schon immer Bücher, die unendlich spannend, teils auch erotisch (gilt aber nicht für obigen Titel) sind, die...
Veröffentlicht am 26. März 2006 von Andreas Thiem

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versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Die Kripo Kiel auf der Jagd nach einem Phantom!
1999: Eine Anhalterin wird ermordet aufgefunden. Alle Indizien, die Kommissar Sören Henning und seine Kollegin Lisa Santos ermitteln, deuten eindeutig daraufhin, dass Georg Nissen der Mörder ist. Schnell ist das Verfahren abgeschlossen und der vermeintliche Mörder verurteilt. Schon kurz danach begeht Georg Nissen im Gefängnis Selbstmord und hinterlässt einen...
Vor 5 Monaten von Belle R. veröffentlicht

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Die Kripo Kiel auf der Jagd nach einem Phantom!, 1. September 2009
Diese Rezension stammt von: Unsichtbare Spuren (Broschiert)
1999: Eine Anhalterin wird ermordet aufgefunden. Alle Indizien, die Kommissar Sören Henning und seine Kollegin Lisa Santos ermitteln, deuten eindeutig daraufhin, dass Georg Nissen der Mörder ist. Schnell ist das Verfahren abgeschlossen und der vermeintliche Mörder verurteilt. Schon kurz danach begeht Georg Nissen im Gefängnis Selbstmord und hinterlässt einen Abschiedsbrief, in dem er seine Unschuld beteuert. Sören Henning ist hierüber so betroffen, dass er sich immer mehr in sich selbst zurückzieht und seine Ehe daran in die Brüche geht. 2004: Wieder ist eine Anhalterin ermordet worden und alle Indizien deuten darauf hin, dass es sich um denselben Mörder wie 1999 handelt. Lisa Santos schafft es auf Umwegen, Sören Henning aus seiner Lethargie zu reißen und ihn soweit zu bringen, dass er den Fall übernimmt. Die Soko Phantom wird ins Leben gerufen. Schnell stellen sie fest, dass noch viel mehr Morde auf das Konto des Phantoms zu gehen scheinen. Ein spannendes "Katz-und-Maus-Spiel" beginnt.

Andreas Franz hat seinen Krimi auf zwei Erzählsträngen aufgebaut. Zum einen berichtet er über die Ermittlungen von Lisa und Sören, in einem Zweiten wird die Geschichte des Mörders erzählt, welcher von den Ermittlern schnell als das Phantom bezeichnet wird. Die beiden Geschichten sind sehr geschickt miteinander verwoben und enden meist so, dass der Leser neugierig weiterliest.

Die Charaktere von Lisa und Sören sind sehr detailgenau und lebendig beschrieben. Die Melancholie, Wut und Zerrissenheit von Sören Henning am Anfang des Buches ist fast greifbar und glaubwürdig beschrieben, wie auch seine spätere Besessenheit, den Fall unbedingt zu lösen. Lisa Santos wird als sehr sympathische, dickköpfige und selbstbewusste Frau dargestellt, mit der man sich sofort verbunden fühlt. Auch interessant ist, dass A. Franz dem Leser einen Einblick in das Privatleben der beiden Ermittler gibt, was in keiner Weise langatmig wird und geschickt in die Geschichte mit eingearbeitet ist. Der Charakter des Serienmörders ist sehr vielschichtig angelegt und absolut überzeugend beschrieben und auch alle anderen Personen des Buches sind gut charakterisiert, sodass der Wiedererkennungswert hoch ist.

Auch wenn die hier erzählte Geschichte an sich doch wenig glaubwürdig wirkt, ist sie schlüssig umgesetzt. Bei diesem Krimi weiß der Leser bereits nach wenigen Seiten, wer der Mörder ist, auch seine Beweggründe sind ihm schnell klar. Jedoch ist es spannend zu lesen, wie die Ermittlungen voranschreiten und sich Lisa und Sören immer mehr dem Umfeld des Mörders nähern. Die Spannung baut sich sehr schnell auf und das Ende ist rasant, sehr interessant und spannend beschrieben, sodass während des Lesens keine Längen entstehen. Durch seinen flüssigen, leichten Schreibstil macht es Andreas Franz dem Leser auch nicht schwer, dass Buch mehr oder weniger in einem Rutsch durchzulesen.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Spannend aber sehr klischéehaft , 26. Mai 2007
Der vorliegende Krimi von Andreas Franz ist unzweifelhaft sehr spannend. Ich habe ihn in einem Zug durchgelesen. Sören Henning und seine Kollegin Lisa Santos jagen in Norddeutschland - der Kriminalroman spielt in der Gegend von Flensburg - einen Serienmörder. Sören hat in diesem Fall jedoch einen zu Unrecht Verdächtigten in Haft gebracht. Dieser Verdächtige, gegen den zunächst zahlreiche Indizien sprechen, kann seine Unschuld nicht beweisen und begeht im Gefängnis Selbstmord. Gleichzeitig führen Eheprobleme zu Depressionen und Vereinsamung des Kommissars, der sich in sein Büro zurückzieht, um mit diesen Ereignissen fertig zu werden. Gleichzeitig entwickelt er eine Theorie über die Psyche und Persönlichkeit des wahren Täters, der - weiterhin - mordet. Lange Zeit scheint das Katz- und Mausspiel aussichtslos zu sein. Der Täter, aus dessen Perspektive ein Teil des Romans geschrieben ist, scheint der Polizei immer eine Spur voraus zu sein. Wird er einen Fehler begehen und der Polizei "ins Netz gehen?"

Franz gelingt hier ein spannendes Psychogramm eines Serienkillers und Massenmörders, der unter die Haut geht und Gänsehaut erzeugt. Auch anderen Charaktere - Kommissar Henning und sein Team - sind glaubwürdig gezeichnet. Allerdings arbeitet der Autor mit erheblichen Klischées und Vorurteilen, die massiv stören. So wird mehrfach suggeriert, es könne sich bei den zahlreichen Begegnungen zwischen Täter und Opfern nicht um Zufälle handeln, der Tod der Opfer sei im Grunde "vorherbestimmt". Viele der Opfer - dieses Bild wird leider erzeugt - waren Versager oder gingen ihrer Umwelt "auf die Nerven", so etwa das adoptierte Kind, welches Adoptiveltern, Schüler und Lehrer terrorisierte und Drogen nahm, bis es dem Täter in die Hände fiel. Auch ein arbeitsloser junger Mann, ein völliger Versager und daher in Konflikt mit seinen Eltern lebend, fällt dem Verbrecher, den er zufällig um Feuer für eine Zigarette bittet, zum Opfer. Ein achtjähriger Junge fällt dem Triebtäter nur deshalb in die Hände, weil er, als er für den Vater Zigaretten holen soll, kaputt ist und er daher an einen anderen Automaten muss und so seine tödliche Begegnung mit dem Täter hat.

Franz suggeriert, dass dies alles keine Zufälle sein könnten, ja, ich habe es so verstanden, als hätten die Opfer es "verdient", zu sterben. Und dies - dieser aus meiner Sicht beinahe unerträgliche moralische Zeigefinger - ist m.E. sehr störend. Hätte man dies nicht weglassen können? Ansonsten steht der Krimi in Tradition mit zahlreichen Romanen um Serienkiller, die es in (überreichem) Maße gibt, etwa von James Patterson.

Fazit: So ist ein insgesamt spannenderThriller entstanden, der unter die Haut geht, aber aus meiner Sicht zu sehr mit Vorurteilen und Klischées arbeitet, die vom Autor mit einer deartigen Hartnäckigkeit, ja Penetranz, dargeboten werden, dass dies - aus meiner Sicht - den Wert des Buches erheblich einschränkt. Schade. Daher insgesamt nur 3 Sterne.

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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Spannend, aber schlecht geschrieben, 29. Januar 2007
Offenbar bin ich mit meiner Meinung hier ziemlich allein,aber ich fand dieses Buch zwar spannend, aber auch ziemlich ärgerlich. Ärgerlich, weil die psychologischen Hintergründe allzu platt und naiv daherkommen, die Hauptfiguren irgendwie unecht wirken und auch die Dialoge ausgesprochen hölzern sind. Jedenfalls bin ich froh, daß ich den Krimi nur in der Bücherei ausgeliehen und nicht gekauft habe.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Menschliche Abgründe, 26. März 2006
Die Einlassung des GAJOKO, das Buch hätte ca. 100 Seiten weniger haben müssen, wird dem Buch nicht gerecht. Möglicherweise wurde das Buch als reines Lesebuch verstanden, wobei der Inhalt und die Quintessenz des Ganzen auf der Strecke blieb. Andreas Franz schrieb schon immer Bücher, die unendlich spannend, teils auch erotisch (gilt aber nicht für obigen Titel) sind, die man keineswegs wieder aus der Hand legen möchte.

Unbeschadet davon allerdings hat der Autor mit jedem einzelnen Buch über menschliche Abgründe erzählt, allerdings wohl nie mehr und nie schlimmer als in "Unsichtbare Spuren". Wer dann also dargibt, dass die Handlungsweise des Täter zu oft wiederholt würde, scheint mir das Buch (leider) nicht verstanden zu haben.

Nur die stetige Wiederholung zeigt die sich steigernde Gefahr, die vom Mörder ausgeht, auf, sein Denken und Handeln -- auch seine Verwirrung, als er sich plötzlich verliebt. Zudem ist dem Thema "Zufall" eine starke, nicht nur indizielle Bedeutung zugekommen. Wohl kaum konnte Franz mithin 100 Seiten und / oder drei, vier Taten weglassen.

Franz selbst legt auf seiner Homepage dar, dass der Roman auf der Geschichte eines Serienkillers beruht, der immer scheinbar zufällig auf seine Opfer gestoßen ist. Es gab, und das überrascht m. E. nicht weiter, da es sich aus dem Buch schlicht aufdrängt, eine Person, die ihm zur Vorlage diente. Die Taten selber spielen eine eher untergeordnete Rolle, es ist das Wie und Warum sich Täter und Opfer begegnet sind.

Das Böse, das Verbrechen, war schon immer da, es ist so alt wie die Menschheit. Doch: Mord ist schrecklich - und Mord ist faszinierend. Einschaltquoten von Krimis und Verkaufszahlen von Romanen beweisen es. Aber gerade die schlimmsten Verbrechen stoßen uns nicht nur ab, sondern sie ziehen uns an. Ein einfacher Diebstahl? Man nimmt ihn kaum zur Kenntnis. Aber hat ein grausamer Serienkiller wieder zugeschlagen, da horchen wir alle auf: Serienmörder.

Franz' Figur tötet aus Perversion, Hass, Wahnsinn. Seine Verbrechen sind unvorstellbar grausam.

Um herauszufinden, was einen Menschen zum Mörder macht, befragte das FBI Ende der siebziger Jahre 36 Serientäter. Ergebnis: Fast die Hälfte der Befragten gab an, als Kind sexuell missbraucht worden zu sein. Ihr Sexualleben wäre seitdem gestört. Eine befriedigende Beziehung zu Frauen wäre ihnen nie möglich gewesen. Die meisten Serienmörder gaben sich bereits in der Kindheit sadistischen Phantasien hin und lebten sie zumindest teilweise aus, misshandelten andere Kinder, quälten Tiere. Der Serienmörder ist zum Zeitpunkt seines ersten Verbrechens ein junger Mann von ungefähr 27 Jahren. 71% der Serienmörder begehen ihr erstes Verbrechen vor dem 30 Lebensjahr. Im Gegensatz zur Gesamtheit aller Mörder ist er Weißer (zu 83 %) und greift, sofern er heterosexuell ist, vorwiegend Frauen an. Er ist in der Regel sehr intelligent. Nach den neusten Studien des FBI bewegt sich sein Intelligenzquotient um die 110, der der Serienvergewaltiger liegt mit 120 noch höher. Der Durchschnitt der nichtkriminellen Bevölkerung liegt bei etwa 100. Das Verbrechen wird von dem Mörder als eine Art Ritual gesehen. Diese Menschen haben Angst vor ihrer Sexualität und können nur zum Höhepunkt gelangen, wenn ihre Opfer vollkommen machtlos, ohnmächtig oder tot sind. Die meisten Serienmörder sind laut Psychiatern weder schizophren, verspinnen sich nicht in Wahnwelten, verlieren nie den Kontakt zur Wirklichkeit, noch geraten sie außer Kontrolle. Sie sind äußerst sadistisch und behandeln ihre Opfer mit äußerster Brutalität. Allen Serienmördern ist gemein: Mit ihrem ersten Mord begeben sie sich auf eine verhängnisvolle Talfahrt, die nicht mehr aufzuhalten ist. Denn die Tat hinkt immer hinter den Phantasien her, die die Täter umtreiben. So viel sie auch quälen und morden - sie kommen nie zu dem erträumten und erhofften Genuss. Und darum töten sie wieder und wieder...

Der wahre Grund, warum Serienmörder sich immer wieder dem grausigen Nervenkitzel eines schauerlichen Mordes hingeben, scheint in ihrer Unfähigkeit zu liegen, Gefühle zu haben. Erst eine so entsetzliche Tat wie ein eigenhändig verübter Lustmord gibt ihnen das Empfinden, dass sie leben. Dafür müssen ihre Opfer sterben. Serienmörder können auf keine Art und Weise geheilt werden, weder durch Psychiater noch sonst irgendwie. Die Rückfälligkeit dieser Personen ist nach deren Entlassung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gewiss.

Diese traurige Realität bringt der Autor überwältigend gut an.

Das Buch ist mehr als nur eine kurzweilige, den Abend füllende Lektür, wie es hier leider schon ausgesagt wurde.

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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Serienkiller-Thrill vom Feinsten, 27. Juli 2007
Mit "Unsichtbare Spuren" hat Franz einen Thriller hingelegt, wie man ihn nur selten liest. Hochspannung pur von der ersten bis zur letzten Seite, psychologischer Tiefgang, wenn er die Lebensgeschichte und -umstände des Täters beleuchtet.
Als eingefleischter Julia Durant Fan war ich natürlich etwas skeptisch, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Die einzelnen Personen wurden sehr plastisch beschrieben, die Situationen ebenfalls und die Geschichte liest sich, als hätte sie sich tatsächlich ereignet. Das Ermittlerduo Henning und Santos kommt kompetent und bis auf kleine Ausnahmen sympathisch rüber.

Das Ende, das in einem ziemlich harten Showdown mündet, ist einfach klasse.

Kritikpunkte habe ich keine, außer dass das Buch ruhig noch hundert Seiten länger hätte sein dürfen. Ansonsten war ich total begeistert und hoffe, es gibt noch mehr mit den "Kielern" zu lesen. Franz ist einfach ein begnadeter Autor, der es immer wieder schafft, Meisterwerke aus dem Hut zu ziehen. Deshalb von meiner Seite: Chapeau!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Für Krimifans durch und durch empfehlenswert, 8. Juni 2006
Von Jugend-themenguide.de (Hannover Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Warum töten Menschen andere Menschen? Eifersucht, Habgier und Rache sind nur einige der Motive...

In Andreas Franz neustem Krimi wird der Täter von einer anderen Kraft angetrieben: Serienkiller Butcher hasst einfach alles - und zwar seit er denken kann. Bei der Wahl seiner Opfer ist er nicht zimperlich: Er tötet jeden, der ihm im falschen Augenblick über den Weg läuft und verstreut die Leichen in ganz Deutschland.

Gerade weil es so wenig Gemeinsamkeiten zwischen den Morden gibt, konnte die Polizei lange Zeit keine Verbindung zwischen den Taten herstellen. Doch als zwei Morde am gleichen Ort geschehen, wird Hauptkommissar Sören Henning stutzig. Er stellt eigene Nachforschungen an und kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Sollte es tatsächlich einen Killer geben, der innerhalb der letzen Jahre wahllos über vierzig Menschen getötet hat? Und warum ist er nun auf einmal so unvorsichtig?

Andreas Franz beschreibt auf knapp 460 Seiten, wie die Polizei die Ermittlungen aufnimmt und dabei das Grauen seinen Lauf nimmt. Er erzählt abwechselnd aus Sicht des Täters und aus Sicht der Polizei, so dass man einen umfassenden Überblick erhält. Im Gegenteil zu vielen anderen Krimis rückt die Beschreibung der Taten dabei in den Hintergrund. Es geht viel mehr um die psychologischen Hintergründe und um die Zwickmühle, in der sich der Täter befindet und aus der er nicht mehr heraus kommt.

Wie schon in seinen anderen Büchern versteht der Autor Spannung aufzubauen und auch zu halten. Dennoch wirken einige Stellen des Romans leicht klischeehaft und vorhersehbar. Trotzdem ist "Unsichtbare Spuren" ein sehr fesselndes und zum Teil auch etwas unheimliches Buch, das sich mit den tiefsten, menschlichen Abgründen beschäftigt. Für Krimifans sicherlich durch und durch empfehlenswert!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der beste Franz!, 24. März 2006
Eigentlich sollte man mit Superlativen vorsichtig sein, aber dieser Roman gehört mit zum Besten, was ich im Genre Kriminalliteratur je gelesen habe. Auch wenn der Klappentext etwas reißerisch daherkommt, so wird von der ersten Seite an ein Handlungsstrang aufgebaut, an dem es nichts zu bekritteln gibt. Alle Personen sind psychologisch bis ins kleinste Detail aufs Feinste ausgearbeitet, alles ist stimmig, selbst die Polizeiarbeit wird im Wesentlichen korrekt wiedergegeben, auch wenn es hier und da natürlich - und sicher auch der Geschichte wegen - ein wenig vom normalen Polizeialltag abweicht (ich weiß, wovon ich spreche). Aber das hat mich nicht im Geringsten gestört, denn was Herr Franz hier zu Papier gebracht hat, davor kann ich nur meinen Hut ziehen.

Die Kommissare Sören Henning und Lisa Santos werden so hervorragend geschildert, daß ich zeitweise das Gefühl hatte, Kollegen vor mir zu sehen. Erschütternd (aber leider auch nur allzu oft Realität) an diesem Buch ist, wie die Kaltblütigkeit des Mörders beschrieben wird, aber auch die Kälte, die ihn umgibt (Mutter, Ehefrau). Zum Ende hin dachte ich, daß die Geschichte vielleicht etwas sentimental wird und abschmiert, aber dann kam der große Knall, durch den alle Befürchtungen weggewischt wurden.

Unsichtbare Spuren gehört ganz sicher zum Besten, was die fiktionale Kriminalliteratur zu bieten hat, weil Franz sich ganz offensichtlich an einem oder vielleicht sogar mehreren wahren Fällen orientiert hat.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist das Aufwerfen der Frage nach dem Zufall, ob es ihn gibt oder nicht, denn alle Morde geschehen scheinbar zufällig, d.h. Täter und Opfer werden auf unerklärliche Weise zusammengeführt. Allein diese Kapitel lassen sicher dem einen oder andern den Atem stocken, doch wie Franz mit dem Thema umgeht, zeugt von einem tiefen Wissen, vielleicht sogar Insiderwissen.

Fazit: Unsichtbare Spuren kann ich all jenen empfehlen, die Wert auf spannende und anspruchsvolle Unterhaltung mit einem Nachhalleffekt legen. Denn dieses Buch als pure Unterhaltungsliteratur einzustufen, würde diesem nicht gerecht.
Alles in allem ein großartiges Werk, ein spannender Thriller mit psychologischem Tiefgang.

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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Wieder ein typischer Franz - mit neuem Ermittlerteam!, 28. September 2007
Von eddivedder "Sonja" (Aachen, Dreiländereck) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Unsichtbare Spuren (Broschiert)
Der letzte Franz, den ich gelesen habe, war "Tödliches Lachen", den ich ziemlich schlecht fand. "Unsichtbare Spuren" ist wieder ein besserer Franz: guter Plot, spannend und fesselnd geschrieben. Die Dinge, die ich an diesem Buch kritisiere, habe ich auch an den anderen Büchern von Franz kritisiert: Sehr einfache Schreibweise ohne Raffinesse (wahrscheinlich lassen sich die Bücher von Andreas Franz deshalb so schnell weglesen), Dialoge, die profaner nicht sein können, genaues Beschreiben der Tätigkeiten in banalen Situationen, wie z. B. "Sie aß eine Banane bevor sie unter die Dusche ging...." oder "Sie bereiteten sich ein Essen, das aus Steaks, Salat und Brot bestand...", die Personen in den Büchern sind entweder wunderschön, haben einen tollen Körper (insbesondere die Frauen) oder sind hässlich, fett und lassen sich gehen. Bei Franz gibt es kein Zwischending. Jedes Klischee wird gefüttert und bedient. Ich habe einige Bücher von Franz gelesen und er verfällt immer wieder in die vorherbeschriebenen Muster, wodurch das Lesevergnügen und vor allen Dingen die gut recherchierten Storys von Franz wirklich geschmälert und die Seitenzahlen m. E. unnötig erhöht werden. Das finde ich sehr schade, zumal Andreas Franz in meinen Augen mehr Potenzial hätte.

In "Unsichtbare Spuren" gibt es außerdem noch ein neues Ermittlerteam: Sören Henning und Lisa Santos, die ich beide sehr angenehm fand, wobei Franz auch hier nicht gelingt, den beiden Charakteren richtiges Leben einzuhauchen. Zu hölzern sind die Dialoge und Situationen. Eine Abwechslung zu Frau Durant sind sie in jedem Fall.

Alles in allem möchte ich "Unsichtbare Spuren" jedem Franz-Fan empfehlen. Ich war zu jeder Zeit angetan von dem Buch und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Ein typischer Franz eben.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der blanke Wahnsinn!, 17. April 2007
Könnte ich zehn Sterne vergeben, Franz würde sie für diesen Thriller von mir bekommen. "Unsichtbare Spuren" ist neben "Jung, blond, tot" und "Das Todeskreuz" defintiv einer der besten Thriller, die ich je gelesen habe. Diesmal hat er die Handlung nach Norddeutschland verlegt, wo ein brutaler Serienkiller sein Unwesen treibt. Die Kommissare Sören Henning und Lisa Santos aus Kiel werden auf ihn angesetzt und jagen einem Phantom hinterher, das ihnen immer einen Zug voraus ist.

Nicht nur der Plot überzeugt zu hundertprozent, sondern auch die Geschichte um die Kommissare und den Täter, der immer nur Butcher genannt wird, von dem man aber sonst nichts erfährt. Butcher fährt, wenn er wieder einmal Stress zu Hause hat, einfach durch die Gegend und gabelt sich ein Opfer auf.
Was den Roman aber so unglaublich gut macht ist, dass Franz die Morde nicht in aller Ausführlichkeit schildert, sondern es dem Leser überlässt, seine Phantasie spielen zu lassen.

Ich gebe zu, ich konnte gar nicht so schnell lesen, wie ich es gern getan hätte, denn die Geschichte ist so unglaublich rasant und spannend erzählt, dass ich ein wenig traurig war, als sie nach einem Wahnsinns-Showdown zu Ende war.

Bei einer Lesung erzählte Franz vom Hintergrund der Geschichte, der eine wahre Begebenheit zugrunde liegt. Ich gebe zu, dass ich hinterher ein wenig Angst hatte, im Dunkeln nach Hause zu fahren und froh war, als ich die Tür hinter mir zumachen durfte.

Alles in allem einer der packendsten und besten Thriller, die ich je gelesen habe.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hochspannung pur, 24. März 2006
Das war mein erster aber bestimmt nich letzter Krimi von Andreas Franz. Ein megaspannendes oder um Bohlens Worte zu benuttzen ein hammergeiles Buch. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass meine bisherigen Lieblingsautoren/innen Elisabeth George, Minnette Walters und Deborah Crombie noch übertroffen werden könnten. Sören Henning und Lisa Santos sind ein klasse Ermittlerduo, hart aber herzlich, der Mörder jemand dem ich nicht begegnen möchte. Ich frage mich, ob dass ein wahre Geschcihte ist oder erfunden. Egal, ich werde jedenfalls in Zukunft genau aufpassen, wem ich mein Vertrauen schenke. Und das mit den Zufällen hat mir richtige Schauer über den Rücken gejagt.
Supermegaspitzenklasse!
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Unsichtbare Spuren
Unsichtbare Spuren von Andreas Franz (Gebundene Ausgabe - 21. März 2006)
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