|
|
|
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
|
|
|
|
|
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Abwechslungsreiche Rezitation mit nur kleinen Schwächen, 23. April 2003
Zu loben ist zunächst die Wandlungsfähigkeit des Rezitators: Jedes einzelne Mitglied des zahlreichen Personals in diesem Buch hat seine eigene Stimme und Sprechweise, an der er individuell zu erkennen ist: allen voran natürlich Oskar Külz, aber ebenso der näselnde Herr Achtel, der quäkende Herr Storm, der schnarrende Professor Horn und viele mehr. Herr Wameling hat sich offensichtlich Gedanken über seine Charaktere gemacht und versucht, jedem eine eigene akustische Persönlichkeit zu verleihen, was ihm stimmlich sehr gut gelingt. Mängel finden sich hingegen leider im emotionalen Ausdruck. Dies zeigt sich am häufigsten in der direkten Rede des Herrn Külz. Herr Wameling läßt Külz während der gesamten Erzählung relativ undifferenziert poltern. Dies ist dann recht unangebracht, wenn es im Text z.B. heißt: "...flüsterte Külz..." oder dergleichen. Wer flüstert oder murmelt, schreit nicht. Doch auch Irene Trübners Stimme bleibt in Wamelings Interpretation fast unverändert, ob sie nun flüstert, weint, sich freut oder ängstlich ist. Schade ist, daß auch Herr Wameling die Chance nicht nutzt, die ihm die Herkunft von Oskar Külz bietet. Wer glaubt schon, daß ein Berliner Fleischermeister sich in solch fürnehm prononciertem Schauspielerdeutsch artikuliert? Man sehnt sich mit jedem Satz, den er spricht, nach einer gehörigen Portion Berliner Schnauze. Das hätte der Figur noch ein gutes Stück mehr Plastizität und Authentizität verliehen. Aber leider... Noch eine winzige Schwäche, die allerdings nicht allzu sehr ins Gewicht fällt: Herr Wameling stolpert ein wenig über die typischen "hausapotheken"-philosophischen, etwas sentimentalen Stellen, die bei Kästner unweigerlich ab und zu auftauchen. Die Passage über die wandelnde Bedeutung des Waldes im Laufe des Lebens eines Menschen liest er mit hörbarer Verlegenheit. Er kann (und das möchte man ihm nicht zum Vorwurf machen, weil es tatsächlich sehr schwierig ist) mit der Kästner'schen Mischung aus bewußt-offensichtlicher Seichtheit und plötzlicher Melancholie nicht umgehen. Hier, läßt sich vermuten, hätte Hans-Jürgen Schatz sich besser aus der Affäre gezogen. Insgesamt ist die Rezitation zu loben: Herrn Wamelings Erzählstimme ist sehr angenehm, er spricht deutlich, aber nicht überprononciert, und er verschleppt das Tempo dieser turbulenten Geschichte keineswegs. Ein netter Einfall der Produktionsfirma war es, zwischen den Kapiteln kleine Musikeinlagen einzublenden, Jazzstücke passend aus der Zeit der dreißiger Jahre. Man bedauert fast, daß man keines der Stücke bis zum Ende hören darf... aber vielleicht beabsichtigte die Deutsche Grammophon, daß man sich dazu eine weitere CD kaufen sollte? Eine nicht illegitime, wenn auch geschickte Taktik... :-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein fantastisches Buch, 28. Februar 2005
Dieses Buch ist einfach fantastisch.Kästner erzählt dem Leser eine spannende Geschichte um einen Kunstraub. Alles ist voller Witz und bissiger Ironie. Kästner läßt nichts aus und nimmt alle Klischees aufs Korn. Allein die Figur des Oskar Külz, Fleischermeister aus Berlin, ist einfach herrlich. Es ist als würde man einen Film aus den 30er Jahren mit Rühmann und Co vor Augen sehen. Ein geniales Buch, das man unbedingt lesen sollte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eine herrliche Satire über uns Kleinbürger., 10. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Hat sich schon mal jemand gefragt, warum tue ich das Ganze Tag aus Tag ein??? Also, ich stelle mir sehr oft die Frage: wieso gehe ich eigentlich jeden Tag arbeiten?, warum mache ich jeden Tag das Gleiche?. Bis jetzt habe ich noch keine vernünftige Lösung gefunden, aber immerhin hat mir dieses kleine Meisterwerk der Satire einen Hinwies gegeben wie man den Alltagsmuff ein bischen hinauskehren kann. Entweder man liest dieses Buch oder man fährt direkt, wie der Protagonist (Metzgermeister Külz), nach Kopenhagen. Was dieser Metzger dort erlebt, und später auch zu Hause in Berlin, dass ist mit Abstand das witzigste, was ich bis jetzt gelesen habe.Aber wie gesagt, dass Buch ist nicht nur witzig, sondern regt einen auch zum Nachdenken an. Der Kontext dieses Buches (obwohl in den 20er spielend) ist logischer Weise auch in unsere Gegenwart projektzierbar. Unser mechanisch-automatisch ablaufender Alltag ist möglicherweise ebenso banal und trivial wie der des Metzgermeister Külz.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Die Abenteuer eines empfindsamen Fleischermeisters..., 16. Januar 2003
Realsatire mit Happy-End:Fleischermeister Oskar Külz aus Berlin will seinem monotonen Alltagsleben zwischen Schweinshaxen, Kalbslenden und Rollschinken einmal entkommen und tut das auch, indem er eine abenteuerliche Reise nach Kopenhagen unternimmt. Fernab seiner Familie - die keine Ahnung hat, wo ihr Familienoberhaupt hinverschwunden ist und die sich schon große Sorgen um ihn macht - verstrickt er sich in eine turbulente Kunstraubaffäre, die ihn nicht nur ein paar Kilo seines Gewichtes kostet. Mit viel Witz und Ironie erzählt, nebenbei noch eine kleine Liebesgeschichte, ist dieses Buch wirklich sehr unterhaltsam und äußerst empfehlenswert!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Fleischermeister Külz, Rudi Struve & Irene Trübner, 22. Mai 2004
Das klingt doch sehr familiär und gar nicht nach Raub, Diebstahl oder gar Mord! Und ganz so ernst wird es auch nicht in Kästners "Kriminalroman", in welchem sich eine herrliche Taxiverfolgungsjagd à la "Emil und die Detektive" findet. Hauptsächlich geht es aber um eine wertvolle Miniatur Holbeins d. J., welche Irene Trübner sicher von Kopenhagen nach Berlin bringen soll. Dabei soll ihr der gutmütige Fleischermeister Külz helfen. Eine Räuberbande unter der Leitung von Professor Horn hat es auf ebendiese Miniatur abgesehen. Um jeden Preis, wie es scheint. Bei Horn muss man unweigerlich an Theo Lingens denken, obwohl dieser in der Verfilmung von 1954 (Regie: Carl Heinz Schroth) gar nicht mitwirkte. Kästner spielt wieder einmal auf der Klaviatur der Verwechslungen, Irrtümer und überraschenden Wendungen, die um so lustigere Kapriolen schlagen, je näher sich die Geschichte dem Ende zuneigt. Eine ideale Abendlektüre für erwachsene Kinder und kindische Erwachsene.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Einfach Erich Kästner, 10. Dezember 2002
Ein typischer Erich Kästner: Spannend erzählt, alles läuft locker dahin, ein klein bißchen Liebesgeschichte, ein klein bißchen Kriminalgeschichte - und am Ende gibt es das erwartete Happy End für alle guten Charaktere. Schön zu lesen, bietet das Buch eine nette Abwechslung und immer etwas zu schmunzeln.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein witziger Fleischerkrimi zum kichern und schmunzeln., 8. November 2001
Von Ein Kunde
Wer fragt sich nicht beim täglichen Wursteinkauf, wie der Fleischer diese fleischige Arbeit sein ganzes Leben lang durchsteht? Dass auch Herr Fleischermeister Oskar Külz einmal seinen Kalbslenden und Schweinsfüßen entkommen will und wie er urplötzlich in turbulente Kunstraubaffären verwickelt wird, erzählt Kästner mit genial- zum laut loslachen und weiterempfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Muß man lesen!, 6. August 2007
Ein Erich Kästner Roman, der sehr Tucholsky ähnelt. Voller Selbstironie und Lebensweisheiten. Nur zu empfehlen. Wer ihn liest, vergisst ihn nie mehr.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
| |
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
|
|
| |
|
|
|