16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
spannende Mischung aus Historie und Phantasie
Kai Meyer legt mit diesem Roman eine gelungene Mischung aus Historie und Phantasie vor. Einen Roman dieser Art habe ich bis dato noch nicht gelesen. Den Vorwurf einiger Kritkier, dass dieses Buch nur ein billiger Abklatsch von "Der Herr der Ringe" ist, verfängt nicht. Zum einen ist "Der Herr der Ringe" ein reiner Phantasieroman, der in einer eigenen Welt spielt, zum...
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Das Buch der Ungereimtheiten
Aelvin, 16-jähriger Novize, hat nur Flausen im Kopf. Das äußert sich u.a. durch das Herumstreunen in den Wäldern um das Kloster in der Eifel, um heimlich die gleichaltrige Libuse zu beobachten, in die er sich verliebt hat, und die mit ihrem Vater Corax, einem früheren Ritter Konrad von Hochstadens (Erzbischof von Köln), in einem einsamen Turm lebt.
Der berühmte...
Kai Meyer legt mit diesem Roman eine gelungene Mischung aus Historie und Phantasie vor. Einen Roman dieser Art habe ich bis dato noch nicht gelesen. Den Vorwurf einiger Kritkier, dass dieses Buch nur ein billiger Abklatsch von "Der Herr der Ringe" ist, verfängt nicht. Zum einen ist "Der Herr der Ringe" ein reiner Phantasieroman, der in einer eigenen Welt spielt, zum anderen hat der Handlungsablauf mit Ausnahme der Tatsache, dass Meyer den Begriff "Gefährten" benutzt auch nichts mit dem "Herrn der Ringe" gemein.
Die Gefährten dieses Buches begeben sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Garten Eden. Auf dieser abenteuerlichen Reise lauern - sonst wäre es auch eine langweilige Geschichte - eine Menge Gefahren und Aufgaben, die es zu lösen gilt. Alles ist sehr gut in den historischen Kontext des 13. Jahrhunderts eingebunden. Bei dieser Gelegenheit kann man auch Einiges über die Geschichte Vorderasiens lernen, stehen ansonsten in den historischen Romanen Gables, Follets, Schweikerts, Jennins' und co. doch eher die Geschichte Nord-, West- und Mitteleuropas bzw. Amerikas im Vordergrund.
Im Hinblick auf die Route erinnert das Werk etwas an den Medicus. Aber auch nur etwas. Meyer hat einen spannenenden eigenständigen Roman geschaffen, der absolut fesselnd und lesenswert ist.
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machen sich auf die spannende, gefahrvolle Suche nach dem Paradies.
Das Hardcover schlummerte seit kurz nach Erscheinen der Erstausgabe in meinem Stapel ungelesener Bücher vor sich hin und ich dachte mir, dass ich es nach Erscheinen der TB-Ausgabe wohl doch langsam einmal lesen könnte. Anfänglich etwas skeptisch, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass "Das Buch von Eden" eben nicht (nur) ein historischer Roman sei, sondern auch viel Fantasy und Mystik beinhalte (beides so gar nicht mein Ding), war ich schon ziemlich schnell in der Geschichte um Aelvin, Albertus Magnus, Libuse, Favola, Corax v. Wildenburg und deren gemeinsame Suche nach dem Paradies gefangen:
M.E. ist es Kai Meyer wunderbar & handwerklich geschickt gelungen, nicht nur Fantasy, Mystik, Magie, History , sondern auch zwei parallele Handlungsstränge miteinander zu verbinden und in eine spannende Geschichte um eine gefahrvolle Reise mit sympathischen Protagonisten zu verpacken.
Trotz historischer Ungenauigkeiten - Meyer gibt z.B. in einem Interview Fehler zu, die mir vor lauter Spannung gar nicht aufgefallen sind (wie z.B., dass die Reisenden an Karlsruhe vorbeikommen. Karlsruhe war zu dem Zeitpunkt aber noch gar nicht gegründet worden)- fand ich "Das Buch von Eden" abwechslungsreich und stimmig!
Fazit: Ein toller Schmöker für lange Abende!
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Mein erster Kai Meyer wird gewiß nicht mein letzter bleiben. Ich kann dem Vorredner nur zustimmen, der die schriftstellerische Kunst vor den Inhalt des Buches platzierte. Dieser Herr Meyer schreibt wirklich wunderbar. Nicht dieses altertümelnde Sprachgestolper, das man in viel zu vielen historischen Romanen vorfindet. Er schreibt einfach so gut, so überzeugend, so gleichzeitig lebendig und doch unaufgeregt, so harmonisch, ohne dabei glatt zu werden. Es macht Freude, seinem erzählerischen Pfad zu folgen.
Die Geschichte selbst ist nicht umwerfend, nicht unbedingt neu oder übermäßig fesselnd. Doch wie sie erzählt wird, macht den Reiz. Interessant, wie der Autor Übersinnliches ganz selbstverständlich einflicht, als wäre es das normalste von der Welt. Er erweitert damit den Horizont des Geschehens, ohne in reine Fantasy abzugleiten. Vieles wird nur angedeutet und der Fantasie des Lesers überlassen.
Ein kraftvoller Roman, souverän geschrieben. Kritik wegen fehlender historical correctness erscheint völlig fehl am Platze. Wer weiß schon, wie es wirklich war?
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"Das Buch von Eden" liegt jetzt, während ich diese Bewertung schreibe, auf dem Schreibtisch direkt vor mir. In den letzten Wochen habe ich das Buch jedesmal mit großer Erwartung auf die nächsten Windungen dieser wunderbaren Geschichte in die Hand genommen. Und ich bin noch immer wie in Trance von der spannenden, mystischen Geschichte rund um die Suche nach dem Paradies.
Das Großartigste sind, wie bei allen Kai-Meyer-Büchern, die Hauptfiguren. Der junge Novize Aelvin, grün hinter den Ohren zu Beginn der Reise, oder der belesene und einflussreiche Gelehrte Albertus. Der alternde Krieger Corax von Wildenburg und seine junge, wilde Tochter Libuse. Die mit übersinnlichen Kräften ausgestattete Novizin Favola oder die monglische Prinzessin Sinaida. Sie alle werden von Kai Meyer so lebendig und filigran gezeichnet, dass man sie als Leser bald zu kennen scheint wie einen guten Bekannten.
Sie alle sind, mit höchst unterschiedlichen Motivationen und Erwartungen, auf der Suche nach ihrem eigenen Garten Eden. Die eine aus Bestimmung, der andere aus Neugier. Mal um Rache zu nehmen, mal um die eigenen Zweifel am Glauben zu bekämpfen. Gemeinsam begeben sie sich auf einen abenteuerlichen Weg, dessen Ziel sie zu Beginn nicht kennen. Ihre Hoffnung ruht auf der Lumina: einem Gewächs, das aus dem Garten Eden stammen soll und von der Novizin Favola behütet wird.
Der Weg führt sie durch halb Europa und den Nahen Osten näher an den Garten Eden. Verfolgt werden sie dabei von düsteren Gestalten wie den Wolfsritter Gabriel von Goldau, der im Auftrag des Erzbischoffs nichts unversucht lässt, um selbst in den Besitz der Lumina zu gelangen.
Diese Geschichte ist nicht nur ein spannender Roman, der uns von der Eifel bis nach Bagdad, und schließlich in die arabische Wüste Rub al-Khali führt. (Allein wegen der großartigen Wüstenbeschreibungen könnte ich den Autor Kai Meyer immer wieder umarmen.) Die beiden parallelen Handlungsebenen werden vom Autor sehr leicht und spielerisch zusammengeführt. Für den Leser sind die gesamten 826 Seiten spannend und atmosphärisch engmaschig, wie bei kaum einem anderen Roman.
"Das Buch von Eden" ist Unterhaltung pur, spannend und anregend. Es nimmt den Leser gefangen und macht Lust, noch viel mehr über die Hauptpersonen zu erfahren. Ich wollte gar nicht mehr aus der Geschichte auftauchen, so wohl fühlte ich mich beim Lesen. Meiner Meinung nach ist es eines der besten Kai-Mayer-Bücher überhaupt - und damit ohne wenn und aber sehr empfehlenswert.
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Nach Themen wie der Alchimie, den Gebrüdern Grimm und dem Mythos der afrikanischen Kulter, wendet Kai Meyer sich in seinem neuesten Werk einer ganz neuen Materie zu: dem Paradies, der Garten von Eden, den nach Adam und Eva niemand mehr betreten haben soll - bis zum Jahre 1257, in welchem der Zisterziensernovize Aelvin vom Magister Albertus Magnus aus seinem friedlichen Mönchsdasein gerissen wird, hinein in eine Reise voller Abenteuer, die er gemeinsam mit einem alten Ritter, dessen kriegerische Tochter und einer Novizin erleben wird. Mitten ins Herz des Orients führt sie ihre Wanderung, dort, wo sich der Garten Gottes befunden haben soll. Doch nicht grundlos treten sie diese nicht gerade ungefährliche Reise an; in ihrem Gepäck befindet sich die "Lumina" - die letzte Pflanze aus dem Paradies. Verfolgt werden sie von Gabriel, dem Handlanger des Erzbischofs von Köln, und seinem blutrünstigem Rudel von Wolfskriegern, die es ebenfalls auf die Lumina abgesehen haben.
Auch im fernen Persien spitzt sich die Lage zu. Dort zieht ein gigantisches Heer von Mongolen gegen eine Hand voll Nizaris zieht und nur die Hochzeit zwischen Mongolenprinzessin und Nizariherrscher kann dieses Massaker noch verhindern, wäre da nicht der hinterlistige Shadan, der im Hintergund heimlich seine Fäden zieht...
Alles in allem ist "Das Buch von Eden" ein herrausragendes Werk für alle Geschmacksrichtungen. Unvorhersehbar schlittern die Figuren von einem Abenteuer ins nächste, müssen sich ihnen nicht gewachsenen Gefahren stellen, die sie nur gemeinsam und in Verbindung all ihrer Kräfte bestehen können. Eine Reise in die Welt der Vergangenheit, unzensiert und ausführlich geschildert. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
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Aelvin, 16-jähriger Novize, hat nur Flausen im Kopf. Das äußert sich u.a. durch das Herumstreunen in den Wäldern um das Kloster in der Eifel, um heimlich die gleichaltrige Libuse zu beobachten, in die er sich verliebt hat, und die mit ihrem Vater Corax, einem früheren Ritter Konrad von Hochstadens (Erzbischof von Köln), in einem einsamen Turm lebt.
Der berühmte Mönch Albert von Lauingen, genannt Albertus Magnus, trifft eines Tages zusammen mit der jungen französischen Novizin Favola im Kloster ein. In Favolas Besitz befindet sich eine geheimnisvolle Pflanze, die aus dem Garten Eden stammen und die letzte ihrer Art sein soll. Albertus Magnus und Favola wollen sie an ihren ursprünglichen Platz zurückbringen, der irgendwo im Osten liegen soll. Der genaue Ort ist noch nicht bekannt.
Die beiden werden durch die Männer des Erzbischofs gejagt, der die Pflanze in seinen Besitz bringen möchte. Der Anführer heißt Gabriel und war einst ein Schüler des Ritters Corax.
Die Jagd geht durch Deutschland, die Donau hinunter und in den Nahen Osten bis nach Bagdad, wo endlich das Ziel für die Pflanze ermittelt wird.
Parallel zu dieser Hauptgeschichte verläuft das Schicksals Sinaidas, der Schwägerin des Mongolenführers Hulagu und Prinzessin eines assimilierten Volkes. Sinaida heiratet aus politischen Gründen den Führer der Nizaris, die bald von den Mongolen vernichtet werden. Sie verliebt sich ihn. Doch der Führer wird von seinem Berater Shadhan verraten und von den Mongolen ermordet. Sinaida schwört Rache. In Bagdad trifft sie mit den fünf Pilgern aus der Eifel zusammen. Für kurze Zeit wird ihr Schicksal eins.
Die Geschichte ist recht spannend geschrieben und liest sich flüssig. Allerdings hat mir die Sprache Meyers nicht gefallen, die viel zu blumig und klischeehaft daher kommt. Da habe ich von ihm schon besser formulierte Sachen gelesen.
Gestört haben mich zudem die vielen Ungereimtheiten, die sich sicher in einem achthundert Seiten langen Buch einschleichen können. In vielen Fällen hätten sie aber schon beim Schreiben auffallen können.
So beschreibt Meyer z.B. beständig die Reise durch Deutschland, vorbei am zugefrorenen Rhein sowie das Eis auf der Donau. Das soll vor Weihnachten 1257 passiert sein. Ich bin sicher, daß es auch 1257 unmöglich war, daß der Rhein und die Donau zu einem so frühren Zeitpunkt zufrieren konnten. Dazu bedarf es wochenlangen starken Frostes.
Wien liegt nach Meyers Aussage die Donau abwärts hinter den Karpaten. Ups!
Das "Zeitmanagement" scheint mir auch nicht ganz logisch. Wochenlang brauchen die fünf Pilger auf der Donau von Regensburg bis Belgrad, sind dann aber in kürzester Zeit (nämlich am 01.02.1258) in Bagdad.
Und dort treffen sie Sinaida, mit der sie sich unbekümmert unterhalten können. Aber in welcher Sprache? Aelvin und Libuse können nur Deutsch, was Sinaida aber nicht beherrscht.
Das sind nur ein paar Punkte, die mir aufgefallen sind. Es gab noch mehr. Alles in allem zwar nur Details, aber die sollten - wann immer möglich - auch stimmen.
Schließlich: Das Buch wird als historischer Roman deklariert, was er sicher ein Stück weit ist. Für meinen Geschmack waren aber viel zu viele Fantasy-Elemente enthalten. Klar, das ist Meyers Metier. Aber vielleicht hätte das auf dem Cover oder im Klappentext etwas deutlicher gemacht werden können.
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Dies ist weder ein purer historischer Roman, noch ist es eine platter Fantasy-Story. Vielmehr ist es ein mittelalterliches Abenteuer, basierend auf wahren Begebenheiten, mit einem leichten Mystik-Touch.
Doch gerade das macht das Buch so interessant: Alles wirkt glaubhaft, dennoch ist es gerade durch die mystischen Einflüsse besonders interessant.
Was mich aber letztendlich am Meisten ans Buch gefesselt hat, sind die ungewöhnlichen, wunderbar gestalteten Charaktere. Dazu möchte ich aber nicht zu viel sagen, und ich rate den Interessierten auch nicht, alle Kundenrezensionen zu den Charakteren durchzulesen, denn es ist sicherlich besser, Charaktere im Buch auf sich wirken zu lassen und nicht die Meinungen anderer Leser im Buch wiederzuerkennen!
Am Ende des Buches war ich, wie schon ein anderer Leser hier, sehr betrübt über das Ende der Reise um Aelvin, Favola, Libuse, Corax und Albertus (und jemand, den ich nicht nennen möchte). Ein intelligentes, spannendes, einfühlsames, jedoch nicht ganz gewaltloses Buch.
Absoluter Kauftipp! Ich werde mir übrigens demnächst weitere Bücher von Kai Meyer zulegen!
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Kai Meyer hat mit seinem neuesten Roman ein echtes Sahnestückchen mit Durchmach-Garantie abgeliefert. Ich habe fast alle Bücher von ihm gelesen und halte dieses Buch für sein bis jetzt bestes. Waren die letzten Bücher von ihm Geschichten mit phantastischem Inhalt und richteten sich vorwiegend an die jüngere Leserschaft (was ältere nicht davon abgehalten hat, diese Bücher ebenfalls zu verschlingen), halte ich dieses Buch aufgrund der Dichte eher für leseerfahrene Teenies und aufwärts geeignet. Das Buch hat einen Spannungsbogen - oder mehrere - die das Lesen zu einem absoluten Vergnügen machen. Das Buch möchte man einfach nicht aus der Hand nehmen, bis man es zu Ende gelesen hat.
Die Geschichte ist sehr dicht, ereignisreich und mit sehr vielen Einzelschicksalen durchzogen, die sich auf dem Weg in den "Garten Eden" ereignen. Die Charaktere sind sehr ausgefeilt, tiefgängig und derart real, daß man einfach mit Ihnen mitleben muß. Mit einer tollen Plot-Idee und Teil-Ereignissen, die man so bisher noch nicht gelesen hat, bin ich sehr froh, mal wieder ein Buch gelesen zu haben, daß nicht Bekanntes nur "umformuliert", sondern sehr viele neue, interessante und spannende Ideen bringt. Dies gilt für alle Einzelabenteuer im Buch bis hin zu einem Ende, daß man sich so nicht erträumt hätte.
Alles in allem eins von sehr wenigen Büchern, die ich gerne auch ein zweites mal lesen werde.
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Da ich ein aboluter Fan von Kai Meyer bin, war dieses Buch natürlich Pflichtlektüre. Die Idee des Garten Eden fand ich gut, die Umsetzung ist in diesem Fall aber nicht besonders gut gelungen. Besonders das Ende fand ich enttäuschend. Viele Fragen und Ansätze die im Buch auftauchen, werden nicht zu Ende geführt bzw. bleiben unbeantwortet. Vielleicht möchte Kai Meyer ja das auch der Fantasie des Lesers überlassen? Ansonsten ist das Buch wie immer spannend und flüssig zu lesen. Besonders die Zusammenführung der zwei Erzählstränge des Mönches Alvin und seiner Gefährten und der mongolischen Prinzessin Sinaida finde ich gelungen.
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Wer sich Kai Meyers "Das Buch von Eden" zulegt, hat sich sicherlich vom Klappentext locken lassen, bei dem bereits klar wird, dass es hier um die Suche nach dem verlorenen Garten Eden geht. Wer das Buch gelesen hat wird sagen, dass sich jede Minute gelohnt hat, die er/sie mit diesem Buch verbracht hat. Kai Meyer nimmt uns mit auf eine phantastische Reise quer durch Europa bis hin in den Orient und verwebt spielerisch Kulturen und Geschichten zu einem atmosphärisch dichten Teppich, der den Leser nicht mehr loslässt. Wird Favola, die Hüterin der letzten Pflanze aus dem Garten Eden das Ziel ihrer Reise erreichen? Welche Rolle spielen ein "nichtsnutzig" erscheindender Mönch, ein alternder Ritter und Gabriel, der geheimnisvolle Widersacher der Reisenden? Sorgsam recherchiert und dicht erzählt leben bekannte Figuren des Mittelalters auf und bilden den Rahmen für eine Handlung, die den Leser an der "Echtheit" der Geschehnisse kaum zweifeln lassen. Eine Spezialität von Kai Meyer, der es immer wieder versteht, die Grenze zwischen Wahrheit und Fiktion so behutsam zu überschreiten, dass der Leser es kaum wahrnimmt. Meine Empfehlung: Absolut lesenswert!
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