Amazon.de: Kundenrezensionen: Der eingebildete Kranke: Komödie in drei Aufzügen

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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein kurzer Einblick in die Vergangenheit der Pharmazeutik
Molieres der eingebildete Kranke ist ein Musterbeispiel dafür dass es schon vor über einem Jahrhundert ein blühendes Geschäft mit Heilmittelchen gegeben hat.

In gewisser Weise nimmt Moliere eine Vorreiterrolle in der humoristischen Kritik an der Pharmazeutik ein, welche in der heutigen Zeit doch schon zur Genüge von jeder größeren "Comedy-Show" auf die Schippe genommen...

Veröffentlicht am 22. Juni 2005 von Mario Pf.

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versus
8 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen der eingebildete Karnke !!!
Lebendige , interessante Charaktere , intelligente aber dennoch unterhaltsame und tiefgründige Konversationen , Eine spannende , wendungsreiche Geschichte , Ein tiefer Sinn , eine vor wunderbaren Ausdrücken blühende Sprache , Anregungen zum Nachdenken ,Traumhafte Szenen , ausdruckstarke Gespräche ....

... all das hat diese Buch nicht .

Dennoch machen die altmodische...

Am 16. Juli 2001 veröffentlicht

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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein kurzer Einblick in die Vergangenheit der Pharmazeutik, 22. Juni 2005
Von Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Der eingebildete Kranke (Taschenbuch)
Molieres der eingebildete Kranke ist ein Musterbeispiel dafür dass es schon vor über einem Jahrhundert ein blühendes Geschäft mit Heilmittelchen gegeben hat.

In gewisser Weise nimmt Moliere eine Vorreiterrolle in der humoristischen Kritik an der Pharmazeutik ein, welche in der heutigen Zeit doch schon zur Genüge von jeder größeren "Comedy-Show" auf die Schippe genommen wurde.

Auf der Suche nach den Spuren der modernen Comedy oder polemischer Kritik alà Michael Moore müsste man früher oder später über Moliere stolpern.

Zum Buch selbst:
Es beginnt mit einer Einführung durch Argan, dem eingebildeten Kranken wie ihn der Buchtitel bereits profiliert. Dieser Mann, der keineswegs so krank ist, wie man ihm glauben machen will, erzählt uns von den Medikamenten die ihm sein Arzt und Apotheker einzunehmen geraten haben. Seine persönliche Pflegerin aber ist nicht so überzeugt von den Verordnungen an die sich ihr Herr so überzeugt hält, weshalb sie ihn sehr heftig widerspricht und reizt. Auch die Tochter sieht ihren Vater so nicht gern, schon gar nicht wenn er sie mit dem Neffen seines Arztes verheiraten will, um einen Arzt in der Familie zu haben. Das junge Fräulein schmiedet da hingegen eigene Pläne, denn sie hat sich schon in ihren Auserwählten verliebt. Lediglich die Stiefmutter die ihren Mann so sehr verhätschelt unterstützt den Kranken in allen Belangen, wenn auch mit deutlichen eigenen Absichten.

Ich kann dieses relativ dünne Büchlein jedem empfehlen der sich für humorvolle klassische Literatur oder Theater interessiert.

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Une aide magnifique!, 7. August 2007
Wie alle Bände der "Königs Erläuterungen" ist auch der zu "Der eingebildete Kranke" eine großartige Hilfe für den Unterricht. Er bietet aufschlussreiche Informationen zum Autor und wissenswerte Hintergründe zum Werk. Die Inhaltsangabe ist durchdacht strukturiert und enthält wichtige Zitate zu jedem Auftritt. Die Personencharakterisierung arbeitet die wesentlichen Züge der Figuren systematisch heraus. Der Aufbau ist nachvollziehbar und enthält eine übersichtliche Tabelle, in der für jeden Akt Stimmung, Motive, Ort usw. aufgelistet sind. Im Kapitel zu Stil und Sprache wird gut verdeutlicht, wie Molière Komik einsetzt. Auch verwendete Fremdwörter und Fachbegriffe werden kurz erklärt. Besonders hilfreich finde ich in diesem Band, dass zu jedem Kapitel Formulierungshilfen auf Französisch angeführt werden. So kann man ohne Schwierigkeiten im Unterricht mitarbeiten. Auch die Aufgaben mit Lösungshinweise sind auf Französisch gestellt und so kann man sich gut auf Klausuren und mündliche Prüfungen vorbereiten. Wenn man sich weiter informieren will, findet man im Anhang eine Liste mit Literatur, Verfilmungen und Internetadressen zum Autor und z. B. auch zu Hypochondrie.
Mon bilan: une aide magnifique!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen großes Finale, 3. November 2007
Diese Rezension stammt von: Der eingebildete Kranke (Taschenbuch)
Eine spritzige, kurzweilige Komödie aus dem absolutistischen Frankreich des Louis XIV ("L'etat c'est moi") ist dieses Spätwerk des großen französischen Komödianten geworden.
Und das weniger wegen des schon hundert mal durchgekauten Plots (Böse Stiefmutter will Ihren Mann beerben, edelmütige Tochter soll mit einem Arzt verheiratet werden, damit der eingebildet kranke Vater eine bestmögliche Betreuung erhält - wobei die Tochter natürlich einen anderen liebt. Gewitzte Dienstmagd und der Bruder des "Kranken" bringen mit Intelligenz und Mutterwitz alles ins Reine).
Der Plot ist wie gesagt so abgedroschen wie man sich's nur vorstellen kann, aber die an Shakespeare geschulte Dramaturgie Molières sorgen für schnelle Schnitte und Szenenwechsel und vor allem für Witz im dramatischen Finale. So beherrscht der Dichter nicht nur die Fähigkeit der Selbstentblößung im vermeintlichen Lob, sondern entwirft einen derart grotesken allumfassenden Schlussakt, in dem die latinisierende und griecherische Ärzteschaft des 17. Jahrhunderts, die "viel über die lateinische und griechische Benennung der Krankheiten, aber nichts über deren Kurieren" weiß, in einem parodistisch pseudolateinischen Finale derart auf die Schippe genommen wird, dass das auch im heutigen Theater noch ein absoluter Genuss sein muss.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein kurzer Einblick in die Vergangenheit der Pharmazeutik, 22. Juni 2005
Von Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Der eingebildete Kranke (Taschenbuch)
Molieres der eingebildete Kranke ist ein Musterbeispiel dafür dass es schon vor über einem Jahrhundert ein blühendes Geschäft mit Heilmittelchen gegeben hat.
In gewisser Weise nimmt Moliere eine Vorreiterrolle in der humoristischen Kritik an der Pharmazeutik ein, welche in der heutigen Zeit doch schon zur Genüge von jeder größeren "Comedy-Show" auf die Schippe genommen wurde.

Auf der Suche nach den Spuren der modernen Comedy oder polemischer Kritik alà Michael Moore müsste man früher oder später über Moliere stolpern.

Zum Buch selbst:
Es beginnt mit einer Einführung durch Argan, dem eingebildeten Kranken wie ihn der Buchtitel bereits profiliert. Dieser Mann, der keineswegs so krank ist, wie man ihm glauben machen will, erzählt uns von den Medikamenten die ihm sein Arzt und Apotheker einzunehmen geraten haben. Seine persönliche Pflegerin aber ist nicht so überzeugt von den Verordnungen an die sich ihr Herr so überzeugt hält, weshalb sie ihn sehr heftig widerspricht und reizt. Auch die Tochter sieht ihren Vater so nicht gern, schon gar nicht wenn er sie mit dem Neffen seines Arztes verheiraten will, um einen Arzt in der Familie zu haben. Das junge Fräulein schmiedet da hingegen eigene Pläne, denn sie hat sich schon in ihren Auserwählten verliebt. Lediglich die Stiefmutter die ihren Mann so sehr verhätschelt unterstützt den Kranken in allen Belangen, wenn auch mit deutlichen eigenen Absichten.

Ich kann dieses relativ dünne Büchlein jedem empfehlen der sich für humorvolle klassische Literatur oder Theater interessiert.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hervorragende Lektürehilfe zum "Eingebildeten Kranken"!, 17. November 2009
Ich habe diese Lektürehilfe von Frauke Frausing Vosshage für mein Französisch-Examen verwendet und kann sie nur wärmstens empfehlen, da sie sämtliche Bereiche abdeckt, die man benötigt, um einen Eindruck von Molières Leben und Werk zu erhalten und seine Komödie "Der eingebildete Kranke" zu erschließen.

Der erste Teil gibt einen sehr guten Überblick über das Leben und Werk Molières: zunächst wird die Biografie Molières dargestellt, im Anschluss daran der zeitgeschichtliche Hintergrund der damaligen Epoche erläutert, und schließlich folgen Angaben zu den wichtigsten Werken Molières.

Der zweite Teil umfasst die Textanalyse und -interpretation des "Eingebildeten Kranken".
Nach einer Einführung in die Entstehung und Quellen des Werkes erfolgt eine sehr detaillierte Inhaltsangabe und Darstellung des Aufbaus des Stücks. Ebenso ausführlich werden die Personen und ihre Konstellationen charakterisiert, sowie Stil und Sprache angesprochen (z.B. Formen der Komik) und verschiedene Interpretationsansätze (Ärztesatire etc.) aufgezeigt. Außerdem werden fremdsprachliche, z.B. lateinische Ausdrücke erklärt, die im "Eingebildeten Kranken" verwendet werden.

Teil 3 umfasst in Französisch formulierte Fragestellungen zu Themen und Aufgaben der einzelnen Kapitel, Teil 4 Angaben zur Rezeptionsgeschichte und Teil 5 Angaben zu Materialien.

Meiner Meinung nach ist diese Lektürehilfe rundum gelungen, da sie einerseits einen sehr guten Überblick über das Werk verschafft, andererseits aber auch viel Detailwissen bietet.
Auch die visuelle Aufmachung des Heftes ist sehr ansprechend, so dass man sich leicht zurechtfindet und das Lesen Spaß macht.
Einziger Kritikpunkt könnte sein, dass nur einige ganz kurze Textpassagen in Französisch verfasst sind, man Molière aber in der Regel im Französisch-Unterricht behandelt und daher vor allem Formulierungshilfen in Französisch braucht. Nur der Teil 3, der Vorschläge für Fragen zu den einzelnen Kapiteln hält, ist komplett in Französisch gehalten, aber dieser Teil ist für das Lernen zu dieser Komödie eher weniger geeignet.

Das aber nur am Rande, ansonsten ist dieses Buch eine 5 Sterne-Lektürehilfe!


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unter die Ärzte gefallen, 11. Oktober 2008
Diese Rezension stammt von: Der eingebildete Kranke (Taschenbuch)
Dieses Stück sollte man turnusgemäß auf dem deutschen Ärztekongress zur Aufführung bringen. Nicht dass sich dadurch die Beiträge senken ließen, aber was aus einem Mensch wird, der seinem Arzt mehr vertraut als seiner Familie, zeichnet Molière bissig nach. Das Stück verkommt leider allzu oft deutschen Bühnen im Klamauk. Dabei handelt es sich um eine scharfe Analyse menschlicher Abgründe und eines gesellschaftlichen Missstandes. Nur wußte Molière auch, dass man Kritik besser in ein Lachen verpackt. Wer macht sich nicht gerne über Hyperchonder lustig. Vor allem wenn sie wie bei Molière nicht sehen wollen, was um sie herum geschieht, bereit sind, gar die eigne Tochter zu opfern, um die Arztgebühren zu senken. Molière Stück hat die Jahrhunderte überlebt, vor allem, weil sich nicht viel zwischen Patient und Arzt geändert hat. Die medizinische Versorgung strebt ein Höchstmaß an, neue Behandlungsmethoden erlauben den Menschen ein längeres Leben. Das Leben hinter der Statistik, abseits der Atteste, zwischen auf Heilung bedachter Patienten und den Göttern in Weiß ist, wie bei Molière zu sehen, demselben Spott ausgesetzt.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Klassische Literatur, 12. November 2003
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Der eingebildete Kranke (Taschenbuch)
zum erstenmal habe ich mich an eine klassische literatur herangewagt und war überrascht, wie einfach moliere zu lesen war. keine "altdeutschte sprache", wo man um die ecke denken muß, wie bei goethe und co. einige stellen regen sogar zum schmunzeln an. ich kann dieses buch nur wärmsten denen empfehlen, die mal in die klassische literatur hereinschmuppern wollen.
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Lustige Komödie, 23. Januar 2007
Diese Rezension stammt von: Der eingebildete Kranke (Taschenbuch)
Meine Tochter hat dieses Stück in der Schule als Theator vorgespielt und es war eine wirklich amüsante Komödie.
Sie zeigt das Leben eines eingebildeten Kranken namens Argan, der einfach nciht einsehehn will, dass er gar nicht krank ist. Sein Bruder und das Hausmädchen Toinette versuchen ihm die ganze Zeit die "Kranbkheit" auszureden, doch, seine achso liebvolle Frau Beline, die ihn nur ausnutzt und nur an sien Geld will, plegt und hegt ihn, wien ein kleines Kind, sodass er immer ihr Recht gibt. DOch Beralde (sein Bruder) und Toinette haben auch Belines hinterhalt durchschaut und versuchen Argan auch davon zu überzeugen ....

Gut gespielt ist sie wirklich sehr amüsant und es lohnt sihc bestimmt auch, dieses Buch zu lesen =)
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8 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen der eingebildete Karnke !!!, 16. Juli 2001
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Der eingebildete Kranke (Taschenbuch)
Lebendige , interessante Charaktere , intelligente aber dennoch unterhaltsame und tiefgründige Konversationen , Eine spannende , wendungsreiche Geschichte , Ein tiefer Sinn , eine vor wunderbaren Ausdrücken blühende Sprache , Anregungen zum Nachdenken ,Traumhafte Szenen , ausdruckstarke Gespräche ....

... all das hat diese Buch nicht .

Dennoch machen die altmodische Sprache , die absehbare völlig unspannende Gecshichte und gerade die , naja , sonderbaren Witze das Buch lesenswert , wenn auch nicht kaufenswert . Als Deutschlektüre ganz in Ordnung . 3 Sterne gibts wegen dem guten Preis .

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