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19 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Das ab-solute Wissen:" die Weltseele reiten (ge)sehen"
Hegel: kann als der eigentliche Begründer dessen angesehen werden, was im Zeitalter des deutschen Idealismus (also etwa der Hochzeit des "Dreigestirns": Fichte, Schelling, Hegel) als "spekulative Philosophie" bezeichnet wurde, gelten. Und das heißt: daß das von Kant ausgegebene Diktum, das Seiende im Ganzen (Welt, Freiheit, Mensch, Gott) sei nicht wissbar, wird...
Veröffentlicht am 30. August 2004 von Michael Baumann
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65 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Schlechte Ausgabe ohne Seitenkonkordanz
Die Voltmedia-Ausgabe von Hegels "Phänomenologie des Geistes" ist für Studierende oder solche, die sich mit dem Text wissenschaftlich auseinandersetzen wollen/müssen, ausdrücklich NICHT zu empfehlen. Entscheidenster Mangel: dem Buch fehlt eine Seitenkonkordanz, die es mit anderen, in der Sekundärliteratur zitierten, Hegel-Ausgaben vergleichbar machen würde. Das zufällige...
Veröffentlicht am 25. November 2006 von Philosophie-Student
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65 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Schlechte Ausgabe ohne Seitenkonkordanz, 25. November 2006
Die Voltmedia-Ausgabe von Hegels "Phänomenologie des Geistes" ist für Studierende oder solche, die sich mit dem Text wissenschaftlich auseinandersetzen wollen/müssen, ausdrücklich NICHT zu empfehlen. Entscheidenster Mangel: dem Buch fehlt eine Seitenkonkordanz, die es mit anderen, in der Sekundärliteratur zitierten, Hegel-Ausgaben vergleichbar machen würde. Das zufällige Durchblättern des Buches auf der Suche nach der entsprechenden Textstelle ist eine Zumutung. So wird die Voltmedia-Ausgabe für wissenschaftliches Arbeiten faktisch unbrauchbar. Für Studierende oder andere wissenschaftlich Arbeitende gilt hier: Hände weg.
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19 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Das ab-solute Wissen:" die Weltseele reiten (ge)sehen", 30. August 2004
Hegel: kann als der eigentliche Begründer dessen angesehen werden, was im Zeitalter des deutschen Idealismus (also etwa der Hochzeit des "Dreigestirns": Fichte, Schelling, Hegel) als "spekulative Philosophie" bezeichnet wurde, gelten. Und das heißt: daß das von Kant ausgegebene Diktum, das Seiende im Ganzen (Welt, Freiheit, Mensch, Gott) sei nicht wissbar, wird bestritten. Und nicht nur das: die "Phänomenologie", so meinte Hegel - man müsse nur lesen... - beweise, daß jene "intellektuelle Anschauung" durchaus möglich sei. So ist also jenes Buch - eines der schwierigsten überhaupt - eine Untersuchung über die Erfahrungen des Bewusstseins mit sich - Wissen genannt-. Und um auch das sehr beliebte - weil Furore machende - Wort "Dialektik" ins Spiel zu bringen: jene bewirkt, daß in jenem dialektischen Fortgang des Bewusstseins, das ständig seine Erfahrungen mit sich "aufhebt", irgendwann die Welt, dieses in "Negativitäten" zersplitterte Eine wieder in seiner Ganzheit erkannt wird. Zitat: "Das Wahre ist das Ganze." Und das nennt sich : das Wissen vom Wissen, oder: Das Wissen, das sich selbst weiß, oder, schlicht: das absolute Wissen, Weltgeist. Unnötig zu sagen, daß die Phänomenologie schon wegen des äußerst geschichtsträchtigen IV. Kapitels - Stichwort Herr-Knecht-Dialektik- seine Stellung als Hauptwerk der Philosophie nicht zu unrecht innehat. Zu-letzt sei noch eine Bemerkung zur "feministischen" Auslegung gestattet, daß es solche -zu schwierigen- Texte nicht brauche, außer um kommerziell ausgebeutet werden zu können: damit wird man der gesamten Strömung der Philosophie des 20. Jahrhunderts - von Kant bis Marx - nicht gerecht; zwei von vielen möglichen Beispielen: der gesamte sog. Marxismus mit seinem "dialektischen Materialismus"; Sartre mit seinem "Das Sein und das Nichts" : alles das würde es ohne die Phänomenologie des Geistes nicht geben (gegeben haben), und kann, das ist der Horror schlechthin, strenggenommen, ohne jene nicht verstanden werden. Zugegeben: ohne trifftige und tiefgehende Vorbildung ist es in der Phänomenologie des Geistes "zappenduster", keine Hoffnung: das kann aber doch wohl nicht darüber wegtäuschen, daß es sich um eine der wichtigsten Schriften in der Philosophie handelt und eine der größten Leistungen, die der menschliche Geist vorzuweisen hat. Und damit sollte man nicht verschwenderisch sein; so etwas gibt es (schon gerade heute) nicht mehr so oft. Und übrigens: Wer sagte, daß Philosophie einfach sein muß ?
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17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Phänomenologie des Geistes!, 30. September 2004
Ganz klar festzulegen ist, dass eine Rezension in diesem Rahmen kaum möglich sein kann. Hegel ist zweifellos einer der bedeutendsten Denker und demnach waren/sind auch seine Werke für die Entwicklung der Gesellschaft (zumindest in Europa) ausschlaggebend. Philosophen und Philosophieinteressierte können die Phänomenologie des Geistes nicht ignorieren, genauso wenig wie andere Werke von Platon über Kant bis Adorno. Tatsache ist, die Phänomenologie des Geistes ist schwer zu lesen und ohne Begleitliteratur oder ausreichendes Hintergrundwissen kaum zu verstehen; angemerkt sei, dass Hegel seine Philosophie als System versteht, wie beinahe jeder andere Philosoph und eben die Phänomenologie des Geistes als Lesestoff allein nur bedingt Licht ins "Verstehen" bringt. Wer hinter die Kulissen der menschlichen Entwicklung blicken möchte, wird dieses Buch nicht ausschlagen können, - und wer von Literatur begeistert ist, verschlingt diese sprachlichen Stacheldrahtgeflechte ohne murren, mit Freude. Ich würde das Buch jederzeit empfehlen; Weltunterhaltung, fast umsonst!
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24 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eines der schwierigsten und wirkmächtigsten Philosophiewerke, 29. April 2005
Hegels "Phänomenologie des Geistes" ist kompliziert. Es ist vielleicht sogar das komplizierteste, unverständlichste Buch der ganzen Philosophiegeschichte. Hegel unternimmt auf etwa 600 Seiten den Versuch, die Erscheinungsweisen des menschlichen Geistes zu untersuchen: von Wahrnehmung über Verstand, Bewusstsein, Selbstbewusstsein, Vernunft, Geist und Religion bis zum "absoluten Wissen", der Philosophie. Hegel vollendete die Schrift in Jena gerade zu jener Zeit, als Napoleon sich anschickte, den Preußen in der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt eine vernichtende Niederlage beizubringen. Kein Wunder, dass Hegel in Napoleon den "Weltgeist zu Pferde" vorbeireiten zu sehen meinte. Hegels Werk ist nicht nur - neben Fichtes und Schellings - eine weitere Ausformung des deutschen Idealismus, sondern außerdem eines der bekanntesten und meistkommentierten Werke der Philosophie überhaupt. Vor allem dank des Prinzips der Dialektik: Aus einer Folge von Negationen entwickelt sich der Geist, aber auch die Wirklichkeit zu immer höheren Formen. Dies lässt sich in den kleinsten Erscheinungen der Natur ebenso beobachten wie in der Geschichte der Menschheit. Hegels Ruhm mehrte sich mit seinen Kritikern und Interpreten. Zu den bekanntesten gehört Karl Marx, der einige Elemente von Hegels Systems "vom Kopf auf die Füße" stellen wollte.
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36 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Der Kopf oder das Buch?, 26. Januar 2006
Von Ein Kunde
Wenn ein Buch gegen einen Kopf schlägt und es klingt hohl, dann liegt das wohl eher am Kopf als am Buch. Kaum einem Philosophen ist eine derart verzerrte und entstellte Rezeption zuteil geworden wie Hegel. Als bestes Beispiel kann wohl das Buch von Karl Popper: "Die offene Gesellschaft" gelten, in welchem man auf engstem Raume die größtmöglichen Fehlinterpretationen bezüglich Hegel nachlesen kann. Man soll doch, bitte schön, Hegel selbst einmal lesen und nicht, nur weil dies schwierig und arbeitssam ist, sich in einem selbstgefälligen Egoismus gefallen und Behauptungen nachplappern, die mal jemand in die Welt gesetzt hat. Hegels Philosophie, allem voran die "Phänomenologie des Geistes" gehört zu dem Anspruchvollsten, was die Philosophie zu bieten hat und bereichert Jeden, der sich daran vorurteilsfrei abarbeitet. Die philosophische Durchdringung und Auflösekraft Hegels ist bis heute unerreicht.
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eine hilfreiche Ergänzung, 28. August 2003
Dieses Buch ist ein, wie man es vom Akademie Verlag erwarten kann, solides. Es ist nicht der Meilenstein der Hegelforschung, aber es bietet äußerst anregende Interpretationsansätze und vor allem eine handfeste Einführung in die Phänomenologie. Man kann darauf vertrauen, dass das was man in diesem Buch liest nicht falsch ist, was sich bei diesen Autoren, von selbst versteht. Für den Hegelkenner ist genauso spannendes dabei, wie für den/die fortgeschrittene/n Anfänger/In, für /dendie es wohl auch in erster Linie geschrieben ist. Es ersetzt aber auf keinen Fall die eigene Lektüre des Hegel Textes, sondern ist vielmehr eine hilfreiche ERgänzung dazu. Es werden nahezu alle gröberen Probleme des Hegeltextes aufgeklärt und das erleichtert ein (erstes) Verständnis der Phänomenologie. Dieses Buch empfehle ich allen die sich näher mit der Phänomenologie auseinandersetzen wollen, aber nicht auf die überwuchernde Spezialliteratur (die oft unverschämt teuer ist) zurückgreifen wollen, auch wenn dies für eine ernstahfte Auseinandersetzung mit dem Hegelschen System notwendig sein wird.
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14 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Hegels Luftschloß, 17. Juli 2008
Hegels gesammte Philosophie geht von rein gedanklichen, abstrakten und leeren Begriffen aus, ohne sich in irgendeinem Punkt mit der anschaulichen, empirisch gegebenen Welt zu berühren. Sein System steht gleichsam in der Luft und gibt dem Leser das Gefühl, das Philosophie eine esoterische, hermetische Spezialwissenschaft sei, zu deren Aufnahme und Verständnis nur einige von der Natur auserwählte Adepten befähigt seien.
Dem Leser werden ständig Sätze zugemutet, in welche er auch bei wiederholter Lektüre Sinn hineinzubringen sich vergeblich abmühen wird.
Ein Beispiel: " Die Natur ist die Idee in ihrem Anderssein"-
Er hätte ebenso gut schreiben können: " Die grünkarierte Katze ging um Mitternacht auf dem Dache spazieren"- Dies würde genauso viel oder mehr Sinn gemacht haben. Der arme Leser denkt dann es liege an seinem geistigen Unvermögen den verschlungenen und wirren Gedankengängen des Verfassers nicht folgen zu können, denn an diesem kann es ja nicht liegen, er trägt ja einen weltberühmten Namen und gilt als Klassiker der Philosophie. Lieber Leser, lass dich nicht irre machen, wenn ein Buch und ein Kopf zusammen stoßen und es klingt hohl, dann liegt das sehr oft, aber nun einmal nicht immer am Kopf. Davon abgesehen daß der philosophische Gehalt der Hegelschen Schriften einer lauwarmen Wassersuppe gleicht, so ist der Stil in welchem dieselben verfasst sind eine Zumutung, wenn nicht gar eine Unverschämtheit. Hier haben wir tatsächlich schlechtes Deutsch in Reinkultur. Ich kann jedem, der sich ernsthaft für die Philosophie interessiert nur anraten, sich mit den Philosophen zu befassen, welche wirklich etwas mitzutheilen hatten, und die auch dazu in der Lage waren dies auf verständliche und stilistisch ansprechende Weise zu Papier zu bringen. ( Platon, Epikur, Epiktet, Seneca, Marc Aurel, Michel de Montaigne, David Hume, Immanuel Kant, Arthur Schopenhauer, Friedrich Nietzsche, Edmund Husserl, Ralph Waldo Emerson, Karl Jaspers, Karl Popper )um nur einige wenige zu nennen. Danke fürs Lesen und Adieu.
M.Giangiulio
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Phänomenologie des Geistes!, 30. September 2004
Ganz klar festzulegen ist, dass eine Rezension in diesem Rahmen kaum möglich sein kann. Hegel ist zweifellos einer der bedeutendsten Denker und demnach waren/sind auch seine Werke für die Entwicklung der Gesellschaft (zumindest in Europa) ausschlaggebend. Philosophen und Philosophieinteressierte können die Phänomenologie des Geistes nicht ignorieren, genauso wenig wie andere Werke von Platon über Kant bis Adorno. Tatsache ist, die Phänomenologie des Geistes ist schwer zu lesen und ohne Begleitliteratur oder ausreichendes Hintergrundwissen kaum zu verstehen; angemerkt sei, dass Hegel seine Philosophie als System versteht, wie beinahe jeder andere Philosoph und eben die Phänomenologie des Geistes als Lesestoff allein nur bedingt Licht ins "Verstehen" bringt. Wer hinter die Kulissen der menschlichen Entwicklung blicken möchte, wird dieses Buch nicht ausschlagen können, - und wer von Literatur begeistert ist, verschlingt diese sprachlichen Stacheldrahtgeflechte ohne murren, mit Freude. Ich würde das Buch jederzeit empfehlen; Weltunterhaltung, fast umsonst!
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21 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Veraltete und übermüdet , 26. März 2007
Veraltet und übermüdet stellt das Nachschlagewerk in dem ich nichts auf anhieb finden kann mit allergrößter Mühe zeitbezüge zur Gegenwart den Hegelthesen her.
Sicherlich sind die Entwicklungsansätze Hegels zur Ausbildung der persönlichen Personalunion immer noch aktuell, doch sie passen wenig in eine Zeit in der der Mensch zur arbeitenden seelenlosen Masse wird.Mit der Theorie der gleichen Bildung für alle die in den 70zigern propagirt wurde, deren Ergebniss wir heute in vielen Studienabgängern, die alle völlig gleichgeschaltet Maschinenbau oder ähnliches studiert haben bringt schließt das Neupotential der Erfindung fast völlig aus.
Wie wollen sie wenn sie z.b Kunst studieren, danach noch anfangen eigene Bilder zu malen, mit 100% Sicherheit kopieren sie etwas bereits geschaffenes. Haben sie dagegen nie ein Bild gesehen und malen einfach darauflos, schaffen sie frei von jeden Einflüssen ware Kunst.Hier tritt auch der konformitätswiederspruch den Hegel mit seiner verordneten Geistesentwicklung betreibt auf.Je mehr wir uns bewegen, desto mehr schließen wir aus.
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4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Hegels Vorarbeit, 28. August 2003
Die Phänomenologie stellt die Einleitung zum hegelschen System der Philosophie dar. Doch handelt es sich um eine Einleitung besonderer Art. Das philosophische Bewußtsein soll nicht von außen in ein naives alltagsbewußtsein eingeführt, sondern dieses soll von innen über sich hinausgeführt werden. Die Einleitung steht somit nicht außerhalb des Systems, sondern entwickelt eine Philosophie des Geistes aus besonderem Blickwinkel. Wenn man sich einmal eingelesen hat, ein wirklich gutes Buch.
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