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50 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eines der wichtigsten Bücher überhaupt
Wer sich ernsthaft mit Philosophie beschäftigen will, kommt an Immanuel Kant nicht vorbei. Wenn uns heute Philosophie und Naturwissenschaft als vereinbare Disziplinen erscheinen können, dann ist dies auch ein Verdienst des Königsberger Philosophen. Die "Kritik der reinen Vernunft" (1781) ist das Hauptwerk des Begründers einer durch analytisches Denken geprägten...
Veröffentlicht am 15. Januar 2003 von Nicolas van Bruenen
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne |
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Dann lieber Meiner
Zum Inhalt will ich nichts sagen, denn der Kritik der reinen Vernunft kann man wohl kaum in einer Amazon-Rezension gerecht werden. Die Rezension bezieht sich auf die Ausgabe von Reclam.
Diese Ausgabe von Reclam bietet die typischen Reclam-Mängel. Zu kleine Schrift und das Buch ist schnell kaputt. Außerdem ist es so dick, dass man es kaum lesen kann. Für 20...
Veröffentlicht am 31. August 2007 von J. Gehrs
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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50 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eines der wichtigsten Bücher überhaupt, 15. Januar 2003
Wer sich ernsthaft mit Philosophie beschäftigen will, kommt an Immanuel Kant nicht vorbei. Wenn uns heute Philosophie und Naturwissenschaft als vereinbare Disziplinen erscheinen können, dann ist dies auch ein Verdienst des Königsberger Philosophen. Die "Kritik der reinen Vernunft" (1781) ist das Hauptwerk des Begründers einer durch analytisches Denken geprägten Erkenntnistheorie. Ganz verschiedene Strömungen der deutschen Philosphie etwa die Linien Fichte -> Schelling/Hegel oder Schopenhauer -> Nietzsche wären ohne Kant nicht denkbar. Die oben genannten Philosophen haben sich zum Großteil bereits früh mit Kant beschäftigt und dies als DAS singuläre Ereignis ihrer Biographie betrachtet. Schopenhauer zum Beispiel verlangt apodiktisch, dass man zuerst Kant studieren soll, bevor man sich mit seinem Werk beschäftigt.Ich habe die Kritik der reinen Vernunft während der Schulzeit gelesen und danach die Welt mit anderen Augen gesehen. Zur Lektüre (956 Seiten!) sollte man sich zwei bis drei Monate Zeit nehmen. Schopenhauer empfiehlt übrigens desweiteren, möglichst KEINE Sekundärliteratur zu konsultieren, sondern Kant UNMITTELBAR zu begegnen. Das handliche Reclam-Buch wird Sie dann zwei bis drei Monate begleiten; sein atemberaubender Inhalt - das Staunen über die Selbsttäuschung dessen, was Sie bisher als Ihre Wirklichkeit betrachten - wird Sie womöglich Jahrzehnte nicht mehr loslassen. Dieses Buch beinhaltet die "Gefahr", dass seine Leser Philosophen werden!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Notwendig a priori, 20. April 2007
Bei dieser Ausgabe handelt es sich um die an der Universität empfohlene. Das Besondere daran ist, dass hier beide Kritiken, denn es gibt zwei Ausgaben der KrV, in einer, zu direktem Vergleich, enthalten sind. Wenn Sie schon immer einmal wissen wollten, ob die Welt einen Anfang hat oder dem Raum nach begrenzt ist, dann lohnt es sich, hier einen Blick zu riskieren. Sie werden erstaunt sein. An Kant kommt kein Philosoph vorbei und das aus gutem Grund. Wer sich erst in die KrV eingearbeitet hat und mit ihrer Terminologie perdu ist, der hat eine gute Voraussetzung geschaffen, die folgenden Werke, die die wichtigeren sind, leicht zu verstehen. Auf die Kritik der reinen Vernunft folgt die Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, die jedem, der sich mit Zwischenmenschlichem auseinanderzusetzen gewillt ist, als Ratgeber zur Seite stehen kann. Dem man darüber hinaus nicht glauben muss, sondern der in der Lage ist, zu überzeugen. Suchen Sie sich Hilfe in der Volkshochschule oder der Sekundärliteratur, damit sie, wenn sie einmal nach Kant gegriffen haben, dranbleiben. Es ist keine Übertreibung, wenn hier von einer jahrelangen Beschäftigung die Rede ist. Dieses Buch wird ihr idealer Führer sein.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Dann lieber Meiner, 31. August 2007
Zum Inhalt will ich nichts sagen, denn der Kritik der reinen Vernunft kann man wohl kaum in einer Amazon-Rezension gerecht werden. Die Rezension bezieht sich auf die Ausgabe von Reclam.
Diese Ausgabe von Reclam bietet die typischen Reclam-Mängel. Zu kleine Schrift und das Buch ist schnell kaputt. Außerdem ist es so dick, dass man es kaum lesen kann. Für 20 cent mehr kriegt man die Meiner-Ausgabe. Angenehme Schrift und besserer Einband. Wenn man das zum Beispiel mit der "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" vergleicht, dort kostet die Meiner-Ausgabe 10 ¤, die Reclam-Ausgabe aber 4 ¤, dann fragt man sich wirklich, wieso irgend jemand dieses Buch kaufen sollte.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Kritik der reinen Vernunft!, 30. September 2004
„Was kann ich wissen?", „Was darf ich tun?", „Was kann ich hoffen?": Das sind die drei Fragen, welche Kant zu klären versucht. In diesem Werk beschäftigt er sich hauptsächlich mit der Ersten der drei Fragen. Dieses Buch stellt eine Zäsur dar, nicht nur in der Philosophie, sondern in der Wissenschaft allgemein. 2004 wurde Kants 200. Todestag gefeiert und noch immer ist die Brisanz seiner Theorie allgegenwärtig. Kant lesen beansprucht Zeit und (viel) Geduld: Die Sätze sind teilweise über mehrere Zeilen verschachtelt und fordern so manche Hirnzelle, aber nach einigen Passagen ist man es gewöhnt. „Man sagt, die Nachtgeister erschrecken, wenn sie das Schwert eines Scharfrichters erblicken - wie müssen sie erst erschrecken, wenn man ihnen Kants Kritik der reinen Vernunft entgegenhält", so beschrieb schon Heinrich Heine das Werk des Philosophen. Und Heinrich von Kleist wählte aufgrund dieser kantischen Erkenntnistheorie den Freitod, auch wenn er sie missverstand, lässt sich die Tragweite dieses Buches kaum abschätzen. Sicher ist, dass die Kritik der reinen Vernunft mit ihrem Umfang, ihrem Aufbau und ihrer Wirkung einen Grundstein legt, der fast ohne Zweifel noch heute besteht, wenn auch Kants auf den Grundprinzipien der Kritik der reinen Vernunft aufgebaute Kartenhaus zusammengestürzt zu sein scheint. Philosophie beansprucht für sich die höchste Stufe des Wissens und die Kritik der reinen Vernunft beansprucht für sich die höchste Stufe in der Philosophie.
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27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Kompaktes Werk, 19. August 2001
Diese Kompaktausgabe, die den beiden Auflagen der Kantischen Kritik der reinen Vernunft gerecht wird ist vom formalen Aufbau her geeignet für einen praktischen Umgang mit diesem Meilenstein der Erkenntnistheorie. Einer inhaltlichen Bewertung möchte ich mich Gründen einer gewissen Müßigkeit halber an dieser Stelle entziehen - wer jedoch nicht weiß, was auf ihn zukommt, sollte sich wohl zunächst nach einführender Literatur in die Philospohie Kants bzw. nach Begleitlektüren für die KdV umsehen. Zusammenfassend kann man sich mithin mit Sicherheit zu sagen trauen: Wer Kant studieren möchte, kann ohne Weiteres auf diese Ausgabe zurückgreifen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein Stück Revolution, 28. Februar 2009
Kants revolutionärer Text "Kritik der reinen Vernunft" ist etwas, an dem kein Philosophie Interessierter vorbeikommt. Kants Art zu schreiben ist nicht für Jedermann verständlich, doch der Interessierte wird seinen Weg finden, zu verstehen.
Ich habe diese Ausgabe aufgrund einer Rezension zur Reklam-Ausgabe gekauft. Der Schreiber empfahl diese Augabe gegenüber der Reklam-Ausgabe, die es für lediglich 20 Cent weniger gibt. Das Buch ist, da es beide Texte plus Einleitungen und Vorworte zu den jeweiligen Texten enthält, sehr dick, aber die Buchbindung hier ist sehr gut. Auch in der Mitte ist das Buch, dank seines flexiblen Einbandes, bequem lesbar und von daher sehr zu empfehlen. Das Preis-Leistungs Verhältnis ist überragend, man bekommt sehr viel Revolution (in Philosophischer Hinsicht) geboten für einen kleinen Preis. Also wer nicht unbedingt 20 Cent sparen muss, sollte dieser hervorragenden Version den Vorzug geben.
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2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Kopernikanische Wende!, 19. April 2007
Die beste Rezension gibt Kant sich selber:
"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung. "
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