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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Philosophie als Whodunnit
Wie alle späteren Hillerman-Krimis steht auch in "The First Eagle" die Kultur der Navajo und der verschiedenen Pueblos nicht mehr so im Vordergrund (begonnen hat dieses Phänomen mit "The Fallen Man" -- bzw. mit Leaphorns Pensionierung. Zufall? -- "Von wegen!", würde Leaphorn sagen). Dass dieser Krimi in einem "weißeren" Milieu angesiedelt ist als seine...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2005 von weiser111
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Coasting
From most authors, this would be an impressive book. From Hillerman, it is not. He's coasting with this one -- worth reading, but don't buy it. I checked mine out of the library. Yes, it has Jim Chee and Joe Leaphorn, and it's set on the reservation. But the precipitating conflict is between two non-Native American researchers on the reservation. Leaphorn gets...
Veröffentlicht am 20. April 1999 von Frank Langben
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Philosophie als Whodunnit, 18. Dezember 2005
Wie alle späteren Hillerman-Krimis steht auch in "The First Eagle" die Kultur der Navajo und der verschiedenen Pueblos nicht mehr so im Vordergrund (begonnen hat dieses Phänomen mit "The Fallen Man" -- bzw. mit Leaphorns Pensionierung. Zufall? -- "Von wegen!", würde Leaphorn sagen). Dass dieser Krimi in einem "weißeren" Milieu angesiedelt ist als seine Vorgänger, ändert aber nichts an seiner Klasse. Hillerman nimmt sich hier die grundlegende Frage menschlicher Ethik zum Thema: den schmalen Grat zwischen Gut und Böse. Philosophie in Whodunnit-Form, wenn man so will. Aber bei aller Philosophie hat "The First Eagle" natürlich auch einen Plot: Jim Chee findet seinen Kollegen Ben Kinsman erschlagen vor; neben dem Sterbenden kniet ein junger Hopi, Robert Jano. Der Fall scheint klar. Etwa zur selben Zeit wird Joe Leaphorn als Privatdetektiv engagiert; er soll der seit Tagen spurlos verschwundenen Mikrobiologin Catherine Pollard nachspüren. Ihre letzte Spur führt haargenau in jenen besonders einsamen Flecken des Reservats, in dem auch Kinsman ermordet wurde -- und zwar am selben Tag. Wie man weiß, glaubt Leaphorn an nichts, und an Zufälle schon gar nicht. Dies alles spielt sich ab, während auf dem Terrain des Navajo-Reservats ein neuer, penicillinreistenter Pestbazillus gefunden wird; die verschollene Mrs. Pollard war in diesem Zusammenhang unterwegs, aber was sie genau vorhatte, wissen auch ihre Kollegen nicht. Während Leaphorn nun seine legendäre Landkarte studiert, sich umhört und eigenartige Geschichten über neue Skinwalkers (Hexer) zu hören bekommt, setzt Chee seine ehemalige Freundin Janet zu, die Robert Jano verteidigt und an dessen Unschuld glaubt -- immerhin droht ihm die Todesstrafe. Es gibt sogar einen Entlastungszeugen, der sich aber seiner "Befragung" energisch widersetzt ("resisting arrest and biting a cop") und deswegen in einen Käfig gesperrt wird -- kein Wunder: Es handelt sich um einen Adler... Wie Leaphorn (und mit ihm der Leser) vermutet, hängen die beiden Fälle zusammen, und Chee und Leaphorn knüpfen die losen Enden des Falles nach und nach zusammen. Was aber die Klasse dieses Krimis ausmacht, das ist nicht nur der intelligente Plot, in dem die beiden Cops sich diesmal mit Kompliziertheiten aller Art herumschlagen müssen: ausufernde wissenschaftliche Erläuterungen von Mikrobiologen; das nicht minder komplizierte Verhältnis zwischen Chee und Janet Pete, das durch ihre beiden beruflichen Positionen in diesem Fall nicht einfacher wird; die Intrigen des FBI ("Federal Bureau of Ineptitude"); und Leaphorns und Louise Bourebonettes Beziehung ist auch nicht ohne... Was diesen Krimi jedoch unverwechselbar macht, das sind gekonnte, stimmungsvolle Naturschilderungen, wie man sie anderswo selten findet. Auch wenn das Buch grad noch so spannend sein sollte: Man sollte sich Zeit nehmen für diese Passagen, sie sind es wert. Und dann gibt es auch hier wieder, wie meist bei Hillerman, wunderbar skurrile Figuren; diesmal lernen die Leser u.a. die Sekretärin der Navajo Tribal Police in Tuba City näher kennen. Hillermans Claire Dineyahze kann man durchaus als Navajo-Version von Sjöwall/Wahlöös Lennart Kollberg betrachten. Wenn Kultur und Überlieferungen der Navajos und Hopis keinen allzu großen Raum einnehmen, so spielt die Gegenwart eine umso größere Rolle: Religiöse und kulturelle Eigenheiten und Kodices werden von einflussreichen Weißen kaum berücksichtigt, und ein Indianer hat allemal größere "Chancen" auf die Todesstrafe als ein Weißer, der dasselbe getan hat. Gleichzeitig nimmt Hillerman aber auch das Klischee vom Naturvolk aufs Korn -- auch eine alte Indianerin, die zeit ihres Lebens vor allem Schafe gehütet hat, kann durchaus einen Skinwalker, einen bösen Geist also, von einem Mikrobiologen in Schutzkleidung unterscheiden. Wer den Krimi genau liest, stellt am Ende fest, dass hier die verschiedenen Kulturen sehr wohl eine wichtige, eine prinzipielle Rolle spielen: Wie gesagt, geht es hier um die Grenze zwischen Gut und Böse -- und um die Frage, wes Geistes Kind einer sein muss, der diese Grenze aus Hybris überschätzt. Die beiden Pole, zwischen denen sich das ganze Spektrum entfaltet, haben diesmal Namen: Den des alten Frank Sam Nakai auf der einen Seite, und auf der anderen Seite den des Täters. Wer Hillerman bisher vor allem als Verfasser von Krimis kennen und schätzen gelernt hat, deren Handlung ohne die Kultur der Navajos und anderer Stämme des amerikanischen Südwestens nicht denkbar wäre, lernt hier eine andere, philosophische, nicht minder lesenswerte Facette seines Werks kennen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Weniger Mythen, mehr Science, 25. Juli 1999
Von Ein Kunde
Hillerman läßt Leaphorn und Chee in diesem Buch das Verschwinden einer Forscherin, einen Polizistenmord, Pestfälle und einige Forscher miteinander verbinden. Joe Leaphorn ist in Rente und langweilt sich. Er nimmt einen Auftrag an, eine verschwundene Biologin zu finden. Jim Chee sieht sich mit einem Mord an einem Kollegen konfroniert, den vermutlichen Täter stellt er noch bei der Leiche. Doch Details passen nicht zusammen. Jim Chee ist die Hauptfigur dieser Geschichte, während Joe Leaphorn lediglich als "Graue Eminenz" im Hingergrund ermittelt. Mittelpunkt dieses Buches ist diesmal leider nicht die indianische Mythologie, sondern die Beziehungen von Jim Chee zu einer jungen Anwältin, die seinen Hauptverdächtigen verteidigt, sowie Leaphorns Annährung an eine Professorin für Mythen. Daneben spielen verschiedene Biologen eine Rolle. Die Geschichte ist spannend, macht beim Lesen allerdings den Eindruck, ein Wissenschaftskrimi zu sein, der eher zu John Grisham passen würde als zu den gewohnt mythologischen Szenarien eines Tony Hillerman. Trotzdem ein guten Krimi, und Jim Chee schickt sich an, den Rentner Joe Leaphorn zu beerben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
First Eagle, 23. Juli 2000
I can't agree with those who sound disappointed in this book by Hillerman. I think it may have been a little more difficult to compeletly understand because following the technical description about the difference between the bubonic plague, the hantavirus, and the three varieties of viruses that generate these plagues took perhaps more effort than in some of his previous books. It was an excellent mystery, but perhaps some were also disappointed in the fact that it took less understanding of the navajo ways and myth than his other books, and relied instead on more understanding of the biological and medical nature of the two plagues and the ways of white society. All in all, as mysteries go, I'd rate this a top notch one. I don't think it would be fair to penalize his writing because it isn't exactly like his other excellent books.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Coasting, 20. April 1999
From most authors, this would be an impressive book. From Hillerman, it is not. He's coasting with this one -- worth reading, but don't buy it. I checked mine out of the library. Yes, it has Jim Chee and Joe Leaphorn, and it's set on the reservation. But the precipitating conflict is between two non-Native American researchers on the reservation. Leaphorn gets hired by one of the researcher's parents to solve her disappearance. Glimpses of Navajo culture and thinking, and Hopi culture, are here. But they are only glimpses, of what was fully laid out in exquisite and compassionate detail in Hillerman's previous books. As other reviewers note, this appears to be a "rush" book. I finished it in less than 24 hours after I picked it up. The hardback edition is 278 pages long, _but_ there are 31 lines per page, instead of the typical 40+ lines per page most hardbacks have. If you've heard great things about Hillerman, they're true -- but NOT in this book. Please start with one of his others.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
First Time Reader, 31. Juli 2000
I enjoyed this Tony Hillerman novel. I really enjoyed the information about Native Americans. I think I would like to read other Hillerman novels and his non-fiction works.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Another Great Hillerman Book, 18. Juli 2000
After reading this (or any other Hillerman book), you will want to read them all. Everything I have read of Hillerman's (including non-fiction) has been well worth reading.If you like this, you would probably also enjoy Judith A. Jance's "Hour of the Hunter" and her Joanna Brady books. Also, check out the Glynis Tryon novels by Miriam Grace Monfredo.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Where was the editor?, 27. April 2000
As a longtime Hillerman fan, there some things I expect in his books (vivid descriptions of a land the author clearly loves, gentle and often humorous evocations of Navajo culture, compelling characters) and some things I know better than to expect (an unpredictable plot, a graceful conclusion). With "First Eagle," however, Hillerman managed to limbo under even my modest plot expectations, and he didn't have much to show me about Navajo culture in this yarn either. I won't hold it against him. I'll loyally read the next book, but I'm not so forgiving with the editor. All through "First Eagle" characters are surprised to discover something they were told two chapters back, and their short-term memories are clearly failing them when they recount events or conversations. It was a shoddy editing job if it can be called editing at all.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Not one of Hillerman's best, but nevertheless hair-raising!, 25. Dezember 1999
Von Ein Kunde
I found this one not so easy to read, but maybe that is because the Hantavirus problem is not familiar to an European. Anyway, since we discovered Tony Hiller man's novels in a General Store on the way to Zion and Bryce Canyon in 1995 my wife and I are looking forward to each new one. We think that through reading Hiller man's novels we got a better insight into the problems of the American Indians. And it is fun to follow Chee and Leaphorn through the towns and country we have visited already several times.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Not one of his best, but still pretty good, 14. September 1999
Von Ein Kunde
I've been disappointed in Hillerman's recent Leaphorn/Chee novels: I felt that "Sacred Clowns" had a truly lame plot, and "Fallen Man" was better plotted but often read more like a rough draft than a finished novel. This mystery focuses on a compelling issue, the characters and settings are vivid, and both Chee's emotional roller-coaster and Leaphorn's developing relationship with his lady friend are well done. Unfortunately, if you're familiar with Hillerman's previous novels you'll figure out who done it, and why, about 1/3 of the way through -- but that doesn't necessarily ruin the book, as in these novels most of the pleasure is in watching the characters themselves figure it out! This isn't one of his best, but it's still head and shoulders above the past few novels in the series.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Good Hillerman but not Great Hillerman., 22. August 1999
This is a good read in the Hillerman genre. But not as riveting as many of his previous books. Not complaining -- bad Hillerman is better than most books, and this aint bad at all -- but he's done better. Still, a very enjoyable read. A different Leaphorn and a different Chee. Good -- not great -- Hillerman book.
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