Kundenrezension

1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschung!, 30. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nazi-Chic und Nazi-Trash: Faschistische Ästhetik in der populären Kultur (Broschiert)
Das vorliegende Buch ist sehr sehr klein. Was ja an sich nich schlecht sein muss, aber in diesem Fall ist es das auch leider.
Außer im Bereich Film, bleibt das Buch schlecht recherchiert und teilweise sogar fehlerhaft. Man erkennt das Metier des Autoren (Film).
Und selbst da vermisst man absolut eine Vorstellung von Leni Riefenstahl und ihrem filmischen Wirken und wie dieses nachdrücklich die heutige Filmkunst beeinflusst hat. Bildsprache, Ästhetik und der gleichen werden dabei ebenso nicht ausreichend angesprochen, wie Kunst im Dritten Reich und ihr Nachwirken bis heute ( Bsp. Arno Breker).
Wenn es aber an die Kapitel über die Gothickultur, geht hörts mit dem Wissen auch ganz auf und Halbwissen wird zu Tage gefördert und breitgetreten. Lückenhaft und nur in Teilen recherchiert, dieses gesammelte Wissen, aber dann derart breitgetreten über mehrere Kapitel, hinterlassen einen mehr als faden und einseitigen Eindruck. Ein genauerer Blick auf einige Punkte fehlt an diesen Stellen.
Insgesamt ist es zwar ein nettes Büchlein, aber mehr als trockenes kaum erklärtes Wissen fade aneinandergereit und stets wiederholt ist es nicht. Die Zitate und Quellenbelege sollen zwar den Eindruck einer Wissenschaftlichen Arbeit geben, aber an vielen Stellen wünscht man sich, dass der Autor auf einiges genauer erklärender eingegangen wär, oder doch zumindest etwas mehr erläutert hätte.

Ich habe mehr von diesem Buch erwartet und war ehrlich enttäuscht. Seine fast 10 Euro ist es in keinerlei Weise wert!
für 3 bis 4 Euro hätte ich kein Problem damit, aber so erwartet man doch mehr, vor allem wenn man bedenkt, dass man für 10 Euro snst auch deutlich größere Bücher bekommt. A5 ist für ein Buch vielleicht bei Klolektüre noch vertretbar, aber so? Nicht wirklich.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.10.2013 00:12:33 GMT+02:00
A. Dvorak meint:
Wer so große Töne spuckt, sollte auch mal begründen, was denn hier so alles 'Halbwissen über die Gothickultur' sein soll. Absolut lächerliche, destruktive Kritik, nicht weiter ernst zu nehmen... - Und Format und Umfang eines Buches ist ja wohl klar beschrieben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.10.2013 11:29:06 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.10.2013 11:32:30 GMT+02:00
Nun Herr Dvořák ( wenn man sich scheinbar nach einem Komponisten benennt, wie auch der erste Kommentator nach einer größeren Person benannt ist und es eher nach einer für Geld geschriebenen Kritik aussieht). da sie meinen Beitrag scheinbar nicht mögen...

Sie bezeichnen meine Kritik als destruktiv. Beschränken sich dabei lediglich aber auf meinen Beitrag zur Gothickultur. Leni Riefenstahl und Breker lassen sie dabei vollkommen unbetrachtet. Was schonmal sehr witzig ist.

Im Buch wird nicht wirklich auf die EBM Szene eingegangen und man liest kein einziges Wort vom Militarystyle wie er in einigen Subgenres der Schwarzen Szene vorkommt, geschweige denn wird erklärt wie dieser zustandekam, da bereits mit den späten 70ern Militäruniformen aus unterschiedlichsten Zeiten bis ins 18. Jahrhundert zurück getragen wurden. Es begann mit dem tragen von Uniformen und besonders auch durch eine breite EBM Kultur wurde dies durch martialische Zurschaustellung immer stärker verbreitet. Eisenhammer, Sichel, Maschienen und Zahnräder, etc. wurden zu Symbolen, rein textlich wurde besonders der Zweite Weltkrieg zur Inspiration des Abscheulichen und Grausamen im Menschen, welches aufgezeigt wurde und nach außen gekehrt wurde. Zum unpolitischen Punk war dies eine Gegenströmung, welche sich ausbildete und spätestens seit den 90ern immer größere Verbreitung fand, jedoch im Buch nur am Rande, wenn überhaupt, gezeigt wird. Des weiteren werden die Ursprünge des Gothics gleichzeitig mit dem Victoriangoth in einen Pott geworfen. Es gibt keine Unterscheidung zwischen beiden Gruppen und auch die Symboliken werden gleich gehandelt. An diesen Stellen ist das Buch etwas oberflächlich gehalten.

Wenn sie also behaupten möchten, meine Kritik sei lächerlich und destruktiv, so beachten sie zum Einen die gesamte Kritik und zum Andern seien sie fair!

Und was das Format des Buches angeht, so könnte durch kleine Schrift und und weniger unwichtige Bilder mehr erreicht werden. Das Eiserne Kreuz und der SS-Totenkopf sind nicht die einzigen Insignien, die aus der Naziära und speziell seiner Ästhetik weitergelebt haben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.10.2013 14:01:31 GMT+02:00
A. Dvorak meint:
Okay, zunächst mal ist es ja wohl absolut unangemessen, ein Buch gleich mit der schlechtesten Bewertung zu dissen, weil man seine eigene Perspektive nicht darin wiederfindet.
Nach der Definition von 'Nazi Chic', die Stiglegger gibt, fallen gerade die Körperbilder von Riefenstahl, Breker und Thorak nicht in diese Kategorie, daher wird das nicht weiter berücksichtigt.
Die Definition beschränkt sich faktisch auf Uniformen und Symbole der Naziära, die in der Popkultur später wieder auftauchen. Es geht auch nicht um Military-Elemente - das wird wörtlich thematisiert und relativiert.
Dann geht es in dem Buch nur am Rande um die Gothickultur, und vergleicht man die Kurzdarstellung hier mit den bekannten kulturwissenschaftlichen Quellen, fallen keine Fehler auf. ("Des weiteren werden die Ursprünge des Gothics gleichzeitig mit dem Victoriangoth in einen Pott geworfen. Es gibt keine Unterscheidung zwischen beiden Gruppen und auch die Symboliken werden gleich gehandelt." Was soll Victoriangoth sein? Wieso ist das hier relevant? Wo kommt der Begriff hier überhaupt vor? Und wo ist er definiert? Was ist mit den 200 anderen Gothic-Subgenres von Batcave bis Cyber-Goth - hätten die alle berücksichtigt werden müssen?!)
Statt Gothic wird hier Post-Industrial, Neofolk und Military Pop behandelt, da sie für das Thema wesentlich relevanter sind. Selten eine kompetentere Darstellung dazu gefunden. Und mit Nachtmahr und Laibach wird EBM ja teilweise abgedeckt, wobei dort die Präsenz von Nazi Chic weder allzu verbeitet ist (abgesehen von Eisbrecher und Feindflug vielleicht), aber auch hier erscheint der reflektiertere Umgang bei Laibach und Death in June erheblich produktiver...
Ich sehe in Ihrer Kritik nicht den geringsten Anlass, ausgerechnet die schlechteste Bewertung zu geben.
Da meine Großeltern aus Tschechien kommen, heiße ich Dvorak, sorry Mann. Wie verdammt viele übrigens...
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