Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug calendarGirl Cloud Drive Photos Philips Multiroom Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY
Kundenrezension

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen White Soul Boy, 26. Februar 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Faith (Audio CD)
Erinnern wir uns wann diese Scheibe erschien: 1987 - also zu jener Zeit die man mittlerweile auch getrost als ,dunkles Mittelalter' der Popgeschichte bzeichnen könnte - jene Phase also in der der Musikgott Pause machte. Mainstream war zu 95% zubetoniert von Einheitsproduktionen mit scheußlichen synthetischen sounds, und auch die Komponisten griffen zunehmend auf sehr sehr simple Melodien zurück; das traf leider in ganz starkem Maße auch auf die Soul Musik jener Äre zu - Sie klang - was für eine Ironie - seelenlos.
Das ausgerechnet ein Weißbrot, das vorher knapp 5 Jahre lang mit einer BoyBand die charts aufmischte, als Lichtblick und Retter dieser Musikrichtung daherkam ist mehr als merkwürdig. Gut es gab auch noch Prince, aber das war's dann auch schon.

Natürlich war das auch eine poppige Soul Variante, und der Pseudo Rock'n'Roll der Titelnummer paßte eigentlich so gar nicht zum Rest des Albums, aber er war verdammt gut (produziert). Dem Funk fröhnte der gute George ja gleich heftig und lasziv in bester Prince Manier mit ,I Want Your Sex' - seiner ersten Post Wham! Veröffentlichung - und ausgiebig, weil dreiteilig - noch dazu. Ob das wohl auch so ein großer Hit geworden wäre, wenn er sich damals schon geoutet hätte? Egal, der song ist Klasse und simuliert mit seinen 3 Teilen einen Geschlechtsakt - zwischen wem jetzt auch immer - tatsächlich perfekt. ,Father Figure' ist ein großartig komponierter Midtempo Song mit Dramatik, ,One More Try' eine ganz große - vielleicht die große Soul Ballade der 80er. ,Hard Day' und ,Monkey' sind für diese Zeit außergewöhnlich geschmackssicher arrangierte Soul-Funk Kracher die schon sehr auf den Tanzboden schielen und soundmäßig vieles vom erst kommenden dancefloor boom vorwegnehmen. ,Hand To Mouth' betört mit seinem zurückhaltenden Gesang und dem ebenfalls verhaltenen aber schnellen Rhythmus, und ,Look At Your Hands' aktualisiert noch mal ganz schnell und nebenbei Rhythm And Blues (bei dem song muß ich immer an ,I Heard It Through The Grapevine' denken). ,Kissing A Fool' zeigt dann zum ersten mal den crooner George Michael und Frankie boy hatte wahrscheinlich seine Freude an dem Buben, aber auch das ist sehr schwarz angehaucht - mehr Nat King Cole als Sinatra.

Ein Album jedenfalls, das zum Besten gehört was die 80er hervorgebracht haben, und eines das das Kunstück schaffte, von der Vergangenheit zu zehren und damit gelichzeitig in die Zukunft zu weisen - vor allem was die Produktion anbelangte. Wahrscheinlich auch songwritermäßig das beste, weil konsistenteste George Michael Album.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
  [Abbrechen]

Kommentare

Kommentare per E-Mail verfolgen

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.03.2009 18:03:20 GMT+01:00
Andreas S. meint:
Feine Zusammenfassung und sehr wahr.

Eine bestärkende Ergänzung habe ich nur: Das Weißbrot 'war' doch bereits die BoyBand! Andrew Ridgeley (der übrigens nur bei 'Careless Whisper' in den Credits als Mitautor genannt ist, der einzigen Single eines Wham! Albums, die paradoxerweise wie eine Solosingle von Michael gehandhabt wurde und wird) war doch wohl nur dabei, weil er Michael bei Laune hielt. Ein Sidekick sozusagen, nicht zu verwechseln mit einem Fehltritt... ähh - genug!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.03.2009 09:56:06 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.03.2009 09:57:29 GMT+01:00
V-Lee meint:
ja, eh, weiß ich, aber: erstens warder gar kein so schlechter gitarrist (schon mal 'son of albert' gehört?) und zweitens wurden die halt imagemäßig als boyband verkauft - vor allem für die live auftritte war das ja wichtig - soll heissen er war als person für das proukt wham! wichtig, nicht aber als musiker - und das ist bei boybands ja oft so. übrigens: die wham! sachen mag ich immer noch sehr, weil vor allem die maket it big irgendwie so eine 50er jahre (nicht im sound, aber im stil) anmutung hat, sowas herrlich unschulidges und naives...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.03.2009 18:00:23 GMT+01:00
Andreas S. meint:
son of albert war mir mal untergekommen, hatte ich mir, glaube ich, als interessant und Wiedervorlage gemerkt - kam aber wohl was dazwischen...
Wham! finde ich auch klasse, beide Alben waren verschieden, aber jedes hatte was einzigartiges und wohl auch zeitloses. Jetzt mal ehrlich, nicht um mich zu loben sondern aus Huldigung, wer kann schon noch den Wham Rap auswendig...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.08.2009 12:19:25 GMT+02:00
Uwe Klein meint:
Ich! Hey everybody take a look at me, I've got street credibility, I may not have a job but I have a good time with the boys I meet down on the line...
Herrlich sozialkritisch inmitten der Thatcher-Ära. Mit Nickelbrille und Gitarre wäre es fast ein Protestsong :-) WHAM! haben zu ihrer Zeit besser als jede andere Combo den Zeitgeist und die Spassgeneration der frühen 80er verkörpert. Finde ich. Habe heute im Auto nochmal "The Final" gehört und stelle fest: die Songs werden nicht langweilig, auch nicht nach 25 Jahren (!). Ich glaube, den Mist von heute hört sich in 25 Jahren kein Mensch an.
‹ Zurück 1 Weiter ›