Kundenrezension

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Unverschämtheit, 5. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tote Seelen reden nicht: Der dritte Fall für Steinbach und Wagner (Kindle Edition)
Mit Spannung und voller guter Dinge ging ich an diesen dritten Fall des so sympathischen und Ungleichen Ermittlerpaars heran. Beide Vorgänger hatten mich spitze unterhalten.

Und nun das:

-Klischees über ein, in dieser Art und Weise, schlichtweg NICHT-existentes Sektenmilleu in Deutschland, wie sie sich ein wohlbekanntes Blatt nicht besser hätte ausdenken können. Von den Satanisten in schwarz über traumatisierte Sektenaussteiger wird wirklich alles zu Beginn des Buches in dieser Hinsicht bedient. Schade, dass sich die Autorin anscheinend nicht EINMAL die Zeit nhemen konnte/wollte, sich auch nur für 10 Minuten darüber zu informieren, was Satanismus überhaupt ist und dass das Wort "Sekte" durch unsere liebe Kirche absolut negativ konnotiert ist.
Ich wollte Das Buch an und für sich völlig verärgert weglegen. Denn bis auf Menschen, die sich keinerlei Gedanken über die Materie machen, KANN diese Geschichte keinem Spaß machen.
Ich habe aber bis zum Ende durchgehalten.

Die Sektensache ist also schon schlimm genug. Dazu kommt, dass der/die Täter/in von Anfang an so dermaßen offensichtlich ist. Genauso wie durchschnittene Bremsschläuche. Beides fällt der aber ansonsten so aufmerksamen Ermittlerin überhaupt nicht auf. Komisch...

Und die Auflösung des Ganzen fand ich schließlich einfach nur noch lächerlich. Genau wie die gewählten Worte des/der Ertappten Täters/in. "Auch die dämlichen Satanisten haben euch nicht umgebracht. Aber egal, dann mache ich das jetzt eben selbst."

Sorry, aber ich kann dieses Buch lediglich als unverschämte Stümperei bezeichnen. Wer sich hier allen Erstes gut unterhalten fühlt, hat entweder noch nie zuvor ein gutes Buch gelesen (was mich wundern würde, da die ersten 2 Fälle ja ganz nett waren) oder wurde bestochen, hier eine gute Bewertung zu hinterlassen. Anders kann ich mir das nicht erklären.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.05.2014 17:17:42 GMT+02:00
A. Huegel meint:
Ich habe mich durchaus gut unterhalten gefühlt und eben das macht für mich auch ein gutes Buch aus. Ich kann damit leben, dass ein Buch sich auch an Klischees bedient und ich erwarte bei einem Krimi/Thriller eben auch keine Reality-Dokumenation, sondern spannende Unterhaltung. Ich kann Ihre Rezension daher nicht wirklich nachvollziehen, aber das liegt in der Natur der Sache. Was dem Einen gefällt muss dem Anderen noch lange nicht gefallen. Achja, nur so nebenbei ich wurde von Frau Hill nicht bestochen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.05.2014 17:41:15 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.05.2014 17:42:04 GMT+02:00
Aconitum meint:
Es werden hier aber Klischees bedient, die durchaus zu verkehrten Eindrücken in der Gesellschaft führen. Und so etwas zu unterstützen, finde ich von der Autorin nicht in Ordnung. Das schädigt Menschen nämlich, ich spreche da aus Erfahrung, da ich laut dem Buch eine ganz furchtbar böse Satanistin sein müsste.
Und dass der Protagonistin so offensichtliche Dinge wie z.B. die Bremsschläuche nicht auffallen, während sie aber sonst ein breites Spektrum an den Gesichtszügen ihrer Gesprächspartner ablesen kann, ist ebenfalls merkwürdig. Würde Paul nicht permanent ohnmächtig oder niedergeschlagen sein, könnte er ihr vielleicht helfen...
Im gegensatz zu den ersten teilen ist dieser hier einfach eine Enttäuschung für mich. Sie haben Recht, man kann über Geschmack nicht streiten, aber falsche Tatsachen zu fördern, ist wiegesagt nicht okay.
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