newseasonhw2015 Hier klicken mrp_family lagercrantz Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More praktisch Kühlen und Gefrieren Fire HD 6 Shop Kindle Autorip SummerSale
Kundenrezension

460 von 512 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das soll ein Jugendbuch sein?, 12. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele (Gebundene Ausgabe)
Wenn dieses Buch den erwachsenen Lesern vorenthalten werden soll, so entgeht diesen eines der Buchhighlights der letzten Jahre. Diese Geschichte hat mich während und nach dem lesen nicht mehr losgelassen, die Charaktere haben mich berührt und die Handlung teilweise schockiert. Die Autorin spricht hier gleich mehrere Interessen der Leser an und greift aktuelle gesellschaftliche Probleme auf. Die Story ist gleichzeitig Thriller, Science Fiction, Drama und Liebesgeschichte. Die Erzählung greift den aktuellen Reality-TV-Wahn und die verdeutlicht die Gewalt den Medien. Abstumpfung, Emotionslosigkeit und fehlendes Mitgefühl der heutigen Jugendlichen spiegeln sich bei den Tributen unter den Zwängen des Überlebenskampfes wider. Zugleich zeigt die Autorin sozialkritisch eine futuristische Gesellschaft auf, die so nicht undenkbar und teilweise leider bereits vorhanden ist. Menschliche Abgründe, bedingungslose Liebe und kranker Voyeurismus sind die Grundthemen dieses Romans. eingebettet in eine dramatische und gnadenlos spannende Story. Hier findet jeder Leser, egal welchen Alters, die Elemente, die ihm wichtig und unterhaltsam erscheinen.

Ich habe selten ein so vielschichtiges, genreübergreifendes und atmosphärisch dichtes Buch gelesen, beziehungsweise verschlungen. Die Fortsetzung im Sommer 2010 wird ein Muss und das Warten auf die Fortsetzung zur echten Qual.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare

Von 5 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.08.2010 09:27:46 GMT+02:00
Max Tremp meint:
Mein Sohn ist 14 und hat das Buch als erstes "verschlungen". Er war sichtlich sehr emotional beteiligt und seine Wertvorstellungen wurden stark angesprochen. Das führte zu intensiven Gesprächen miteinander. Nun habe ich das Buch gleich im Anschluss gelesen und ich finde, man sollte die Jugendlichen mit dem Ding nicht alleine lassen, sondern das Gespräch suchen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.10.2010 14:19:30 GMT+02:00
Xxoxo meint:
Mein Sohn ist 13 und er hat es auch verschlungen. Auch wir haben viel darüber gesprochen. Ich hab es angefangen zu lesen, ihm was vorgelesen, es aber erstmal selbst gelesen. So konnte ich immer direkt Fragen beantworten. Es ist schon hart für so junge Jugendliche. Die Gewalt war nicht so sein Problem, sondern das gute Menschen sterben mussten. Er fand alles sehr unfair. Aber das sollte das Buch, glaube ich auch bewirken. Das man alles hinterfragt und nicht einfach hinnimmt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.06.2011 14:41:14 GMT+02:00
Gute Antwort: lesen lassen, aber nicht alleine lassen!

Veröffentlicht am 08.09.2011 00:53:01 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.09.2011 01:15:38 GMT+02:00
Ich stimme zu, dass dieses Buch, oder speziell die ganze Reihe niemanden vorenthalten werden sollte und es sind auch viele Wahrheiten in ihrer Zusammenfassung vorhanden, dennoch muss ich einiges an dieser Rezi beanstanden:

Bei den Genrebezeichnungen Thriller und Science Fiction kann ich ja noch mitgehen, aber den Begriffe "Drama" und "Liebesgeschichte" sind für dieses Werk nicht zutreffend. Selbstverständlich wird "Dramatisches" beschrieben, es ist dennoch nicht sofort ein Drama und ich suche die Liebesgeschichte auf allen Seiten wirklich vergebens. Zwar spielen romantische Gefühle hin und wieder eine Rolle, doch bedenken sie bitte, was eine Liebesgeschichte ausmacht. Da ich es nicht riskieren will zu spoilern, sehe ich von weiteren Erläuterungen diesbezüglich ab.

Am meisten stört mich die Aussage, dass sich "Abstumpfung, Emotionslosigkeit und fehlendes Mitgefühl der heutigen Jugendlichen" in den Tributen beim Überlebenskampf widerspielgeln sollen. Zwar zeigt die Heldin hin und wieder dieses Verhalten, doch im ganzen betrachtet trifft keine Äußerung auf sie zu. Sie versteht sich nur darin, dieses im Ernstfall zu verbergen. Wenn sie auch die anderen Teile kennen und vor allem die Persönlichkeitsentwicklung von Katniss Everdeen verfolgt haben, dann müssten sie eigtl. wissen, dass von Emotionslosigkeit hier nicht die Rede sein kann. Hierrauf möchte ich auch nicht weiter aus spoilertechnischen Gründen eingehen ;) (bin aber gerne bereit mich mit denen die es wollen und die Reihe bereits kennen auszutauschen, hierfür lässt sich bestimmt etwas vereinbaren).

Aber abschließend möchte ich anmerken: Ihr Schreibstil gefällt mir ungemein gut! Das meine Meinung zum Buch leider eine andere ist, ändert ja nichts daran ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.01.2012 02:54:42 GMT+01:00
Vikunja meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.03.2012 09:52:00 GMT+01:00
Freakincage meint:
Naja, es geht in diesen Punkten ja nicht unbedingt um Katniss, da ja von den Tributen im Allgemeinen die Rede ist (in dieser Rezension). Und auf mehrere Tribute passen diese Adjektive meiner Meinung nach sehr gut!

Veröffentlicht am 16.03.2012 11:25:44 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.03.2012 15:19:06 GMT+01:00
jb meint:
Also vielschichtig und atmosphärisch dicht, da musste ich noch einmal überprüfen, ob ich das gleiche Buch gelesen habe...

Geschrieben ist es simpel und einfach, leicht verständlich auch für einfache Gemüter (Ich bin sauer. Ich gehe ins Bett und Weine. Ich gehe essen. Muss plötzlich lachen. Oh, der Stylist sieht mich freundlich an, ich mag ihn. Ich habe wieder Angst.)

Alle Charaktere sind entweder gut oder böse, keine Schattierungen dazwischen, die Protargonistin ist irrational, zickig und unglaubwürdig, vertraut sofort kleinen Mädchen und Stylisten, misstraut anderen, die viel für sie tun. Die Welt, die Dystopie und wie es dazu kam ist eher vage angedeutet als wirklich detailreich beschreiben. Detailreich werden hingegen das Styling und die Kleider der Hauptperson beschrieben. Es ist weder eine komplexe Welt wie z.b. bei Tolkien vorhanden, noch fesselnde interessante Aspekte wie bei Rowling oder interessante, weder richtig gut noch richtig böse Charaktere wie im Lied von Eis und Feuer.

Ein Kinderbuch ist es aber höchstens für amerikanische Verhältnisse, wo Gemetzel und Blut ok sind, hauptsache keine nackte Haupt.

Es ist eine simple, vereinfachte Kopie von Battle Royale, geschrieben wie der erste Roman einer hormongesteuerten 16 Jährigen.
Während die Verfilmung abgeschwächt ist, sollte das Buch als fsk 16 gestuft werden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.03.2012 22:17:15 GMT+01:00
Ira W. meint:
Oh, dann scheine ich auch eine andere Ausgabe als Sie gelesen zu haben. ;-) Zum Glück sind die Geschmäcker ja verschieden!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.03.2012 21:01:26 GMT+02:00
Rarebo meint:
hab das selbe rausgelesen,tja,wird alles gnadenlos überhypt heutzutage.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.04.2012 05:13:29 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.04.2012 05:50:56 GMT+02:00
LoVe BoOks meint:
@ Katja - dem kann ich nur zustimmen. Einige Rezensionen sprechen ja sogar von einer kitschigen Liebesgeschichte - die gab es in diesem Buch definitiv nicht. Auch ich fand die Rezension in vielen Punkten treffend, habe mich aber ebenso wie Sie am Teil über das "fehlende Mitgefühl der heutigen Jugendlichen" gestört. Wenn ich mich recht erinnere gab es in dem Buch genau 2 Freiwillige, wovon nur einer im "Spiel" war um sich durch einen Sieg Ruhm und Reichtum zu verschaffen. Die anderen wollten einfach nur ein Schicksal überleben, das sie sich nicht ausgesucht hatten. Mitgefühl und Emotionen sind etwas sehr Nobles, aber man muss sie sich auch erstmal leisten können. Das heißt nicht, dass ich im Laufe des Buches nicht manchmal richtig wütend auf die Tribute und ihre Grausamkeiten war. Aber im Endeffekt waren sie alle Opfer eines grausamen Spieles, das sich die Machthaber ausgedacht hatten.

@ jb - naja, Geschmäcker sind verschieden; für mich schließt ein simpler Schreibstil das Aufkommen von Atmosphäre keineswegs aus. Die Schwarz-Weiß-Malerei habe ich nicht unbedingt als solche empfunden. Im Endeffekt hatten auch die brutalsten Heinis ihre menschlichen Momente. Wirklich interessant waren in diesem Kontext doch aber die Nebenfiguren - Stylisten, Moderatoren, Mentoren, Sponsoren, Publikum. Sie alle wollen doch nur persönlich vom Blutbad der Spiele profitieren, beziehungsweise sich am Gemetzel erfreuen. Sie sind die wahren Monster - nicht die Tribute, die sich gegenseitig abschlachten. Und obwohl man das weiß, können sowohl die Protagonisten als auch die Leser teilweise nicht obhin für einige von ihnen doch so etwas wie Dankbarkeit und vielleicht sogar echte Sympathie zu entwickeln. In gewisser Weise eine Art Stockholm-Syndrom das ich so selten in einem Jugendbuch wiedergefunden habe. Auch den Teil über die "zickige, irrationale Protagonistin" kann ich nicht ganz nachvollziehen. Katniss ist weder ein James Bond, der immer weiß, was zu tun ist, noch ein typischer Antiheld der ständig vollkommen idiotische Entscheidungen trifft. Ihre Reaktionen sind manchmal zu langsam - zb hat wohl jeder Leser sofort geschnallt wer ihren Käse angeknabbert hat - aber wenn man sich mal in ihre Extremsituation hineinversetzt kommen einem die meisten Fehler durchaus realistisch vor und auch ihre emotionalen Reaktionen fand ich persönlich sehr glaubwürdig. Was Sie zickig nennen, würde ich zudem eher als rebellisch beschreiben - definitiv eine gute Eigenschaft. Ich glaube nicht, dass ich das Buch beenden können hätte, wenn die Hauptfigur die gesamte Zeit über unheimlich freundschaftlich mit den Leuten umgegangen wäre, die sie im Endeffekt nur auf die Schlachtbank hinführen wollten. Den Kinderbuchkommentar verstehe ich auch nicht ganz, da das Buch eindeutig nie für Kinder gedacht war. Zudem war ich eig. ziemlich positiv überrascht, dass die Gore-Effekte für den eigentlichen Plothintergrund doch relativ begrenzt waren. Das Ganze hätte wesentlích schlimmer ausfallen können. Viel weniger brutal konnte es hingegen nicht sein, denn die Abscheulichkeit der Hunger Games wäre ansonsten womöglich verharmlost worden. Und dass ein sechzehnjähriges, völlig unerfahrenes Mädchen Probleme mit nackter Haut hat, finde ich durchaus nachvollziehbar und halte ich daher nicht für einen bloßen Ausdruck von amerikanischem Puritanismus. Naja, wie gesagt, Geschmäcker sind ja verschieden. Für mich bleibt "Hunger Games" jedenfalls eines der besten Jugendbücher, die ich kenne.
‹ Zurück 1 2 Weiter ›