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Dirty Talk ist gewiss nicht die andere Seite vom Blümchensex,
29. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst des schmutzigen Gesprächs: Dirty Talk (Audio CD)
Hier scheiden sich dennoch die Geister. Die einen sagen „geil!“, die anderen „Igitt, so was macht mich nicht an, wie albern“.
Dabei fängt es doch alleine bei der Definition an. Dirty Talk bedeutet nicht nur „Beiß mich kratz mich, gib mir Tierenamen.“ Das schmutzige Gespräch fängt schon viel früher an und soll doch zuerst einmal, wie ich gleich in den ersten Kapiteln lerne ein positives Gefühl beim Gegenüber auslösen. Da war ich doch überrascht. Rechnete ich doch mit Worten, wie „Mach mich an du g…… Schl….., bl… mir einen.“ Auch die kommen in Hörbeispielen vor, doch zuerst einmal wird das Spiel mit den Worten geübt. Was lösen bestimmte Worte in uns aus? Welche Worte finden wir angenehm, welche unangenehm. Wie umschreiben wir Gefühle, Körperteile oder Empfindungen.
Später kommt die Steigerung bis zur verbalen Pornographie und interessante Varianten, doch nicht jeder muß das für sich übernehmen oder umsetzen. Es sind Vorschläge und alleine die Theorie empfand ich als Bereicherung.
Und so war ich positiv überrascht von der 75 minütigen CD.
Was ich schade finde, ist das auch die Beispiele nur von einer weiblichen Stimme gesprochen werden. Der Männerpart hätte sich um einiges überzeugender Angehört, wenn er auch von einer männlichen Stimme gesprochen worden wäre.
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