Rezension bezieht sich auf: Mein Leben (Gebundene Ausgabe)
Bereits vor vielen Jahren haben mich die Schilderungen über die Besteigung der Eigerwand und die "Sieben Jahre in Tibet" von H. Harrer fasziniert. Nun - mit 90 Jahren - schildert er sein mehr als interessantes Leben im gerafften Rückblick. Wer andere Bücher von Harrer kennt, dem mag vieles bekannt vorkommen und der wird vielleicht auch einiges an Ausführlichkeit in diesem Werk missen. ...aber die Vielzahl von Harrers Abenteuern lässt sich eben auch im seitenstärksten Buch nicht angemessen unterbringen. Wer also detalliert in die Erlebnisse des HH eintauchen möchte, dem seien daher eher die älteren Werke ans Herz gelegt.
Sicherlich stellt der Tibetaufenthalt nach den Jahren als Kriegsgefangener einen Höhepunkt in Harrers Leben und auch seinen Erzählungen dar, aber ebenso die Reisen zu den letzten unerforschten Gebieten unserer Erde (z.B. in Südamerika und Afrika) sind trotz (oder eben wegen) der kompakten Schilderungen so fesselnd, daß man das Buch kaum aus der Hand legen mag.
Der Schreibstil ist - wie immer bei Harrer - angenehm schnörkellos gehalten. Das Buch lässt sich daher sehr flüssig "konsumieren" und ist mit Bestimmtheit nicht nur für Harrer-Neulinge eine sehr empfehlenswerte Lektüre.
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Mein Leben 3550075243
Heinrich Harrer
Ullstein
Mein Leben
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Der Name Harrer steht für faszinierende Abenteuer
Bereits vor vielen Jahren haben mich die Schilderungen über die Besteigung der Eigerwand und die "Sieben Jahre in Tibet" von H. Harrer fasziniert. Nun - mit 90 Jahren - schildert er sein mehr als interessantes Leben im gerafften Rückblick. Wer andere Bücher von Harrer kennt, dem mag vieles bekannt vorkommen und der wird vielleicht auch einiges an Ausführlichkeit in diesem Werk missen. ...aber die Vielzahl von Harrers Abenteuern lässt sich eben auch im seitenstärksten Buch nicht angemessen unterbringen. Wer also detalliert in die Erlebnisse des HH eintauchen möchte, dem seien daher eher die älteren Werke ans Herz gelegt.
Sicherlich stellt der Tibetaufenthalt nach den Jahren als Kriegsgefangener einen Höhepunkt in Harrers Leben und auch seinen Erzählungen dar, aber ebenso die Reisen zu den letzten unerforschten Gebieten unserer Erde (z.B. in Südamerika und Afrika) sind trotz (oder eben wegen) der kompakten Schilderungen so fesselnd, daß man das Buch kaum aus der Hand legen mag.
Der Schreibstil ist - wie immer bei Harrer - angenehm schnörkellos gehalten. Das Buch lässt sich daher sehr flüssig "konsumieren" und ist mit Bestimmtheit nicht nur für Harrer-Neulinge eine sehr empfehlenswerte Lektüre.
ChrisKop
9. September 2002
Insgesamt: 5
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