Kundenrezension

73 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht unter Lubuntu eine gute Figur, 9. November 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lenovo IdeaPad S206 29,5 cm (11,6 Zoll) Notebook (AMD E1-1200, 1,4GHz, 2GB RAM, 320GB HDD, Radeon HD 7310, DOS) (Personal Computers)
Meistens verwende ich den Stand-PC, aber gelegentlich muss ich raus zum Kunden und brauche dann einen tragbaren PC, der doch ein bisschen mehr können muss als die allerkleinsten Netbooks.
Daher war ich auf der Suche nach einem leichten Gerät, das die übliche Bildschirmauflösung von 1366x768 hat und nicht viel kostet. Die Akkulaufzeit spielt für mich keine große Rolle, und die spiegelnden Displays wird man in dieser Preisklasse ohnehin kaum vermeiden können. Da ich das Gerät unter Linux betreibe, geht mir das nicht vorhandene Windows nicht ab und ich bin freue mich über den günstigen Preis, der mit Window-Lizenz wohl nicht möglich gewesen wäre.

Die Installation von Lubuntu 12.10 mittels USB-Stick verlief schnell und problemlos. Den fehlenden LAN-Adapter habe ich durch einen billigen USB-LAN-Adapter ersetzt. Allerdings ist zu bedenken, dass das Gerät nur zwei USB-Ports hat und man daher ohne USB-Hub nicht gleichzeitig externe Tastatur, Maus und LAN anschließen kann. Daher gleich einen USB-Hub einplanen. Auch eine externe Maus ist empfehlenswert, das Touchpad reagiert etwas nervös. Die Tastatur ist hingegen absolut brauchbar. Von Haus aus sind die Funktionstasten F1-F12 nur über die Fn-Taste erreichbar, weil diese Tasten mit den üblichen Multimedia-Tasten (lauter, leiser, heller, dunkler...) doppelbelegt sind, aber das kann man im BIOS umstellen; dann sind (wie man es vielleicht von anderen Notebooks gewohnt ist) die Multimediafunktionen nur über die Fn-Taste erreichbar, und die Funktionstasten funktionieren wie gewohnt.

Um den Sound zum Laufen zu bringen, ist ein kleines bisschen Frickelei nötig: in /usr/share/alsa/also.conf alle Vorkommen von "card 0" durch "card 1" ersetzen, denn Lubuntu findet zwei Karten, von denen die erste die Sound-Ausgabe über HDMI ist und die zweite die eingebaute Soundkarte, die an den Lautsprechern hängt. Von diesem Problemchen abgesehen gibt es keine Treiber-Schwierigkeiten; die proprietären Treiber für die AMD-Grafikkarte und den Broadcom-WLAN-Adapter bietet Lubuntu von sich aus zur Installation an.

Optisch macht das Gerät einiges her, das sieht fast schon wie ein Ultra-Book aus. Über den glänzenden Kunststoff haben eh schon die anderen Rezensenten geschrieben; der macht mich auch nicht ganz glücklich.

Die Geschwindigkeit hat mich positiv überrascht; für normale Büroaufgaben jedenfalls ausreichend, aber auch z.B. das 3D-Spiel Openarena läuft absolut flüssig.

Insgesamt ist das IdeaPad für den Preis auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man wie ich einen Betrieb unter Linux plant oder ohnehin schon eine Windows-Lizenz besitzt.
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Kommentare


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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.11.2012 11:03:52 GMT+01:00
Oz meint:
Zitat: ".....die spiegelnden Displays wird man in dieser Preisklasse ohnehin kaum vermeiden können."

Die spiegelnden Displays haben NCHTS mit der Preisklasse zu tun. Der SAUDUMME Kunde ist daran schuld, weil es denen seit einiger Zeit besser gefällt, wenn ihre Urlaubsbildchen aussehen, wie auf Glossy ausgedruckt, also "schön" spiegelig".

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.11.2012 12:48:27 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.12.2012 13:05:58 GMT+01:00
Basstian meint:
Spiegelnde Displays stellen normalerweise die Farben brillianter dar.

Wo ich bedenken hätte wegen Linux ist die AMD Grafik. Die Treiber taugen einfach nicht so viel. Spätestens wenn man Videos schauen möchte hat man meist Probleme (Tearing, Mikroruckler)

Edit: Ich habe es mit für 199¤ bestellt und probiert. Es macht von außen einen ganz guten Eindruck, finde ich. Von Innen wirkt es billig. Das schlechte Display (miserabler Einblickswinkel, stark sichtbares dithering) und der penetrant nervige Lüfter (geht garnicht!) haben mich sehr enttäuscht. Unter Lubuntu ging auf ANHIEB auch nicht viel, im Ubuntuusers Forum gibt es viele Threads mit dem 206 wo es Probleme gibt. Ich werde es wohl zurückschicken.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.06.2014 15:20:22 GMT+02:00
Marcus Hula meint:
Ich weiß, eure Artikel sind alt, aber dennoch mein Beitrag für Interessierte dieses Netbooks: Ich habe erst jetzt am Wochenende Linux Mint 17 (MATE-Version) installiert. Es lief alles direkt nach der Installation: Sound, WLAN, USB, Kartenleser, Grafik. Die Installation dauerte etwa 20 Minuten. Danach war rein gar nichts mehr einzurichten und ich konnte bereits final damit arbeiten. So wünscht man es sich :)
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