Kundenrezension

54 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Buch ist nicht lesbar!, 11. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Langzeitbelichtung und Nachtfotografie (mitp Edition Profifoto) (Broschiert)
Der Autor des Buches, Ronny Ritschel, scheint von der Materie Langzeitbelichtung und Nachtfotografie, welche das Buch vermitteln soll, etwas zu verstehen. Beweis dafür sind alleine schon die zum großen Teil grandiosen Fotos, welche Ronny Ritschel an verschiedenen Orten der Welt fotografiert hat. An Fachwissen mangelt es dem Autor definitiv nicht und ich würde jederzeit bei Ronny Ritschel einen Workshop zum Thema buchen. Hierfür auch den einen Stern.

Aber Fachwissen alleine, macht noch lange keinen guten Autor. Aus diesem Grund wundert es mich immer wieder, dass sich jemand, dem die deutsche Sprache nicht in die Wiege gelegt worden zu sein scheint, berufen fühlt, ein Buch zu publizieren. Für einen Autor gehört nun einmal mehr dazu, den Leser für ein Thema zu begeistern als das Aneinanderreihen von Wörtern. Das Spiel mit der Sprache will gelernt und gekonnt sein. Auch der Internet Blog des Autors (auf den im Buch Bezug genommen wird) ist für mich orthografisch ein Graus! Ronny Ritschel könnte sich ja wenigstens die Mühe machen, den Text vor der Publikation in Buch und Blog in z.B. Microsoft Word einer Rechtschreibprüfung zu unterziehen. Dann hätten sich die Fehler bereits um 75% reduziert gehabt.

Die alleinige Schuld an diesem Desaster trifft allerdings nicht den Autor. Der mitp Verlag scheint das Lektorat in keiner Weise ernst zu nehmen. Schämen sollten sich Frau Monika Kruse-Köhn (Lektorat) sowie Frau Frauke Wilkens (Sprachkorrektorat) die namentlich im Buch als verantwortliche genannt werden. Sie haben ihre Arbeit schlichtweg nicht erledigt!

Zu den orthografischen Mängeln kommen noch diverse Fehler im Text, wie z.B. falsche Abbildungsverweise, etc. hinzu.

Ferner stören mich an dem Buch die Redundanz einiger Fotos (so etwas habe ich in einem Fotobuch zuvor noch nicht gesehen gehabt) und die Wiederholungen im Text. Sicherlich gibt es thematische Überschneidungen in den Themen Langzeitbelichtung und Nachtfotografie. Doch wenn man schon beide Bereiche innerhalb eines Buches vereint, dann brauch z.B. auf die Auswahl des richtigen Stativs nicht nochmals eingegangen zu werden. Ein Verweis auf den ersten Teil, hätte gereicht. So scheint es, als wäre die Arbeit an zwei separaten Büchern mit jeweils einem der Themen begonnen- und diese dann schließlich doch zu einem Buch zusammengefasst worden.

Es tut mir sehr leid. Ich kann das Buch nicht lesen und hätte es, wenn ich es nicht zu Weihnachten geschenkt bekommen hätte, wegen der genannten qualitativen Mängel, zurückgegeben.
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Kommentare

Von 7 Kunden verfolgt

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1-10 von 16 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.01.2013 11:11:01 GMT+01:00
MITP-Verlag meint:
Lieber Herr Feustel,

vielen Dank für Ihre Anmerkung. Die Fehler haben wir bereits für den Nachdruck korrigiert. Melden Sie sich doch bitte per Email bei uns: info@mitp.de.

Viele Grüße,
das Team vom mitp-Verlag

Veröffentlicht am 11.01.2013 13:48:03 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.01.2013 13:48:51 GMT+01:00
Sehr geehrter Herr Feustel,

welch ein literaturkritischer Erguß. Nur so am Rande: Wenn sie die Regeln der Interpunktion der deutschen Sprache beherrschen würden, könnte man Ihre Kritik ernst nehmen. Ich verweise hier beispielhaft auf den Ersten Satz des zweiten Absatzes Ihres Pamphlets. Satzzeichen können Leben retten: "Komm, wir essen, Opa!" ist etwas ganz anderes als: "Komm, wir essen Opa!". Versuchen Sie, besser zu fotografieren als zu rezensieren und legen Sie sich wieder hin.

mit freundlich Grüßen...

Veröffentlicht am 11.01.2013 14:34:54 GMT+01:00
Joris meint:
Herr Feustel,
ich habe auch Ihren Text gerade eben durch die Word Rechtschreibeprüfung laufen lassen. Das ist ja unglaublich das Amazon Ihren Beitrag hier abdruckt. So viele Fehler wie Sie dort machen.

Veröffentlicht am 11.01.2013 18:07:51 GMT+01:00
pnolle meint:
"Haben Sie nicht gesehen gehabt", Herr Feustel? Zunächst rate ich Ihnen zu einem Deutschkurs.
Anschließend informieren Sie sich bitte über die Aufgaben des Lektorats. Dabei geht es um Akquise geeigneter Autoren, interne Dinge wie die Konformität mit anderen Publikation der Reihe und schließlich um Inhaltliches, wie die Betreuung des Gesamtkonzepts. Hätten Sie jemals ein langen, komplexen Text verfasst, wüssten Sie, dass ein solcher jede Menge Iterationsstufen und Umstellungen durchläuft. Das Ganze thematisch und logisch zusammenzuhalten, ist allein schon eine Mammutaufgabe. Die reine Rechtschreibkorrektur wird heutzutage fremdvergeben, wie in jeder Firma alle möglichen Arten von Dienstleitungen in Anspruch nimmt. Sie übertreiben maßlos und ignorieren die Tatsache, dass sich der mitp Verlag selbst schon zu Verbesserungen im Nachdruck geäußert hat - es besteht also kein Grund für die Schlammschlacht, die Sie hier veranstalten.

Sie scheinen zu den notorischen Nörglern zu gehören - schaut man sich Ihre weiteren Rezensionen, ist eigentlich schon alles klar. Schämen sollten Sie sich, dieses inhaltlich und fotografisch tolle Buch und die Arbeit der Lektoren so in den Dreck zu ziehen. Aber das haben Sie sich bestimmt nicht richtig überlegt. Gehabt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.01.2013 21:23:44 GMT+01:00
Sehr geehrter Herr Dr. Sprengel,

ich erwarte nicht, dass meine Meinung zu dem Bucht von Ihnen geteilt wird. Doch ich erwarte, dass eine Rezension in Bezug auf Interpunktion und Orthografie in einem kleinen Eingabefenster bei Amazon geschrieben, nicht mit dem Verfassen und Publizieren eines Buches verglichen wird, bei dem auch noch ein Verlag dafür sorgt (sorgen sollte) dass der Inhalt ohne Fehler ist. Kurzum, das eine hat mit dem anderen schlichtweg nichts zu tun. Inhaltlich bin ich jedoch gerne bereit, mit Ihnen zu diskutieren.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Feustel

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.01.2013 21:25:50 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.01.2013 21:26:58 GMT+01:00
Herr oder Frau Joris, ach ja? Dann haben Sie eine bessere Rechtschreibprüfung als mein aktuelles Word 2010, welchem ich eben den Text zur Überprüfung übergeben habe. Fehler wurden keine angezeigt. Zudem verweise ich auf meine Antwort an Herrn Dr. Sprengel.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.01.2013 21:51:30 GMT+01:00
Sehr geehrte Frau pnolle oder sehr geehrter Herr pnolle,

die Aufgaben eines Lektorats sind mir wohlbekannt. Der Einfachheit halber verweise ich auf Wikipedia um Sie zu erhellen:

"Das Aufgabenfeld in einem Lektorat umfasst vorwiegend die rechtschreibliche, stilistische, grammatische und inhaltliche Verbesserung der Texte – aber auch die Prüfung der eingehenden Manuskripte oder Typoskripte, die Zusammenstellung eines Verlagsprogramms und die Begleitung von Skripten bis zur Veröffentlichung. Werden Texte nur rechtschreiblich und grammatisch überprüft, spricht man eher von einem Korrektor. Die stilistische Bearbeitung wird als stilistisches Lektorat bezeichnet, das zwar zumeist ein Korrektorat einschließt, jedoch stets darüber hinausgeht."

Es ist mir vollkommen egal, wie ein Verlag es anstellt, ein fehlerfreies Buch zu verlegen. Ob die Korrekturen nun extern oder intern getätigt werden, ist für mich ohne Belang. Ich habe ein Produkt erworben, bei dem die Qualitätssicherung schlichtweg nicht existent zu sein scheint. Warum dies anscheinend von einer nicht unerheblichen Anzahl von Käufern toleriert wird, ist mir ein Rätsel. Man stelle sich vor, dass man als Fotograf eine neue Kamera erwirbt, die keinerlei Endkontrolle beim Hersteller erfahren hat und voller Mängel ist. Wären Sie da auch so nachsichtig?

Ich lese sehr viel und kaufe dementsprechend viele Bücher. Gerade bei Sachbüchern fällt mir in letzter Zeit auf, dass es eben keine ausreichende Korrektur des Textes mehr gibt. Diese Entwicklung halte ich für bedenklich und kann als Ursache nur den Kostendruck auf die Verlage (nicht zuletzt durch Online-Händler wie Amazon) vermuten.

Und nein, ich gehöre ganz gewiss nicht zu den notorischen Nörglern. Ich kann eine ganze Reihe von Büchern auflisten, welche ich in letzter Zeit erworben habe, die nahezu fehlerfrei waren und bei denen es eine Freude war, diese zu lesen. Leider begehen auch Sie den Irrtum der anderen Kritiker meiner Kritik und verwechseln eine einfache Rezension mit der Veröffentlichung eines Buches. Sie empfehlen mir einen Deutschkurs? Ich erlaube mir zu bemerken, dass auch Ihre Rezensionen nicht frei von Fehlern sind. Dafür allerdings weitgehend frei von großen Buchstaben.

Mit freundlichem Gruß

Andreas Feustel

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.02.2013 19:01:52 GMT+01:00
Soha meint:
Wirklich albern, dass auf eine durchaus berechtigte Kritik mit kindischem Gegenangriff reagiert wird! Ich kann Hernn Feustel nur zustimmen:Häufige Rechtschreib- oder Übersetzungsfehler sind eine Zumutung und nicht im Geringsten mit den Flüchtigkeitsfehlern zu vergleichen, die beim schnellen Verfassen einer Rezension entstehen können. Zumal es für Letzteres auch KEIN Geld gibt, für eine Übersetzung aber schon.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.02.2013 20:55:22 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.02.2013 20:56:46 GMT+01:00
Rontrus meint:
@pnolle: Höchst merkwürdiger Kommentar. Noch merkwürdiger sind Ihre Vorstellungen von Lektorat. Ich kenne das Buch nicht, aber dafür das Desaster des heutigen Korrektorats im Allgemeinen. Und wenn jemandem, der in einem kurzen Absatz selbst einige satte Fehler unterbringt, mangelhafte Orthographie so unangenehm auffällt, würden mir als Verantwortlichem die Ohren glühen, wohin auch immer ich das Korrektorat vergeben hätte.

Veröffentlicht am 27.10.2013 14:35:18 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.10.2013 14:40:30 GMT+01:00
Hackbraten meint:
Lassen Sie sich nicht ärgern, Herr Feustel.

Jeder, der auch nur einen Funken Verstand besitzt, hat verstanden, was Sie mit Ihrer Rezension sagen wollen.
Und wenn ich mir die Kommentare durchlese, sehe ich mich in meiner Meinung bestätigt, dass diejenigen, die darauf Wert legen, dass jeder bemerkt, dass sie es zu einem Titel vor ihrem Namen gebracht haben, zu den inkompetentesten Menschen zählen, die diesen schönen Planeten, südlich vom Nordpol, bevölkern.

Ich kann nur darüber lachen, wie sich irgendwelche Kleingeister über jemanden hermachen, der eine kritische Rezension schreibt. Jeder macht Fehler, aber es kommt auf die Menge an. Und wenn ein Buch dermaßen mit Fehler übersät ist, dass man es nicht lesen kann, dann sind es zu viele.

Ich finde die Rezension sehr gut und habe mir das Buch nicht bestellt. Danke, dass Sie mich vor dem Fehlkauf bewahrt haben!

P.S.: Auch ich schreibe -oft zu kritische- Rezensionen und ernte dafür nicht nur Kritik, sondern werde auch noch persönlich von anderen Kunden angegriffen.
Und genau diejenigen, die so dämlich sind und die Rezensionen anderer Kunden persönlich nehmen, sind unfassbar dumm und lassen sich jedes noch so schlechte Produkt andrehen.
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