Kundenrezension

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soundtrack im Test!, 30. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: The Amazing Spider-Man (Audio CD)
Nicht nur im Kino schlägt "The Amazing Spider-Man" neue Töne an, sondern auch beim Soundtrack. Mir persönlich hat der Film und der Soundtrack sehr gut gefallen. Ist aber James Horner der Herausforderung gewachsen? Die CD hat 20 Titel und eine Spielzeit von ca. 77 Minuten. Der Score beginnt mit " Main Title - Young Peter" und man erkennt schon gleich am Anfang, dass Horner den Soundtrack von Avatar gemacht hat. Der Gesang und die Trompeten stehen im Vordergrund. Nach ca. einer Minute geht es mit voller Orchesterbesetzung zum ersten musikalischen Höhepunkt bevor Horner wieder etwas ruhigere Töne mit Gesang und Violinen in Angriff nimmt. "Becoming Spider-Man" auch hier hört man Avatar (Track 4). Diese leichte musikalische Untermalung, die auch etwas märchenhaftes ausstrahlt, wird schnell mit Trompeten und Streichern zu einem schnelleren und reiferen Track. Das Märchenhafte wird weggelassen und es kommt etwas mehr Dramatik und Action ins Spiel mit Klavier, etc. Das Stück "Playing Basketball" ist mit Trompeten, Finger geschnipse, Klavier und Streichern bestückt und hat etwas Witziges an sich. "Das nächste Stück beginnt etwas dunkler und düsterer - "Hunting for Information". Es kommen Flöten, Chor und Klavier zum Einsatz, auch wenn der Track kein großes Tempo vorliegt, so wird man - zumindest ich - schon etwas nervös. Einer der schönsten Stücke ist für mich "The Briefcase" das ein paar Töne aus "Becoming Spider-Man" mit aufnimmt und diese hauptsächlich mit Klavier und zum Schluss hin mit Trompeten gespielt wird. Mit "The Spider Room - Rumble in the Subway" wird es wieder etwas "wilder" und flotter. Auch hier ist wieder die Melodie aus "Becoming Spider-Man" zu hören sowie ein paar Töne aus "Playing Basketball" - Finger geschnipse. Der Track beginnt vielversprechend wirkt aber leider nach der Hälfte eintönig, da man die Melodien schon langsam kennt. Mit "Secrets" gibt es noch am Anfang einen ruhigen Track, der sich immer mehr zu einem stärkeren, kräftigeren Titel aufbaut mit viel Trompeten und düsterer Grundstimmung. Ab der Mitte wird es wieder etwas ruhiger mit Klavier und Gesang. "The Equation" beginnt ungefähr wie "Becoming Spider-Man" in einer etwas langsameren Version. Die Grundmelodie und der Gesang bleibt erhalten aber die Instrumente werden etwas düsterer mit Trompeten und mit Klavier kommt wieder etwas ruhe ins Spiel.

Das nächste Stück ist "The Ganali Device". Ein Schönes und Leichtes - klingt nach Harry Potter -Stück, dass mit Streichern, Klavier und Glocken punkten kann und sich von den letzten acht Tracks am meisten abhebt. "Ben's Death" beginnt noch düster und laut mit kräftigen Streichern sowie Trompeten und Trommeln. Das ändert sich nach ca. der Hälfte und es wird ruhiger mit Klavier und Violinen. Zum Schluss wird es nochmals etwas düster, lauter und actionreicher. "Metamorphosis" ist düster aber beleibt das nicht den ganzen Track über. Zwischen drin gibt es ruhige Momente mit Glöckchen, die sich wie Glitzer anhören, um nur im Anschluss von Trompeten und Streichern gejagt zu werden. Ein weiterer Mix aus "Becoming Spider-Man" und "The Briefcase" ist "Rooftop Kiss". Ein weiteres wunderbares Stück, das hauptsächlich mit Klavier gespielt ist und Unterstützung von Streichern erhält. Gefällt mir sehr gut. "The Bridge" beginnt schon mit Trompeten und wirkt bedrohlich. Das Stück ist düster und laut gehalten mit E-Gitarre, Klavier, Xylophon, Trommeln und Gesang. Einer der stärksten Tracks auf der CD. Der kurze Einschub von "Becoming Spider-Man" und dazu die Gesangseinlage - da gibt es Gänsehaut. Der nächste Track "Peter's Suspicions" beginnt da, wo der Letzte geendet hat. Bis zur Mitte schön ruhig und danach wird es mysteriös und etwas unruhiger. "Making a Silk Trap" ist ein schöner Track mit Gesang wie bei Avatar und im Vordergrund stehen die Trommeln."Lizard at School!!" wer die Action gesucht hat, wird diese bei diesem Track mit vielen Trompeten finden. Schöner Track, sehr ansprechend und behält seinen roten Faden aus "Becoming Spider-Man" mit kleinen Noten bei. "Saving New York" ist der längste Track von der ganzen CD und verbindet Emotionales mit actionreicher Musik. Großartig gespielt und es gibt einiges an Abwechslung. Es ist fast wie eine kleine Zusammenfassung des Soundtracks. Der nächste Track ist wieder etwas schneller und düsterer gespielt - "Oscorp Tower". Trompeten stehen mit Streichern im Vordergrund. "I can't see you anymore" ist ein weiteres Highlight auf der CD. So viel Gefühl wie in diesem Track konnte ich zum Beispiel bei "Ben's Death" nicht finden. Ein großartiger Track gespielt mit Violine und Klavier. "Promises - Spider-Man End Titles" der Abschluss bietet nochmals eine neue Fassung von "Becoming Spider-Man" - kraftvoll und voller Energie sprühend. Ein perfektes Ende und ja, James Horner hat Spider-Man neues Leben eingehaucht. Auch wenn es etwas weniger Avatar hätte sein können aber der Soundtrack hört sich super an.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.07.2012 23:44:31 GMT+02:00
Einige von Horners vorherigen Werken haben in diesem Soundtrack Spuren hinterlassen. Mir persönlich sind auch Passagen aufgefallen, die sehr an "A Beautiful Mind" erinnern. Das garantiert sicher einen hohen Wiedererkennungswert. Das mag man jetzt gut oder schlecht finden (einen John Williams erkennt man auch ohne thematische Rückgriffe auf andere Werke) - Fakt ist aber: die Musik an sich passt sehr gut. Heroisch, emotional, dramatisch. Da kann man Horner auch die "Selbstkopie" verzeihen (immerhin sticht das bei anderen Filmen noch mehr ins Auge bzw. Ohr: man vergleiche nur "Bicentennial Man" mit "A Beautiful Mind"). Immerhin ist es Filmmusik ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.07.2012 09:38:05 GMT+02:00
N. Drees meint:
Eine netter Anstoß! :) Denn sowieso sollte man den Komponisten diese "Selbstkopie" verzeihen, wenn man es eher als eine Art Handschrift erklärt.
Ich stimme mit Ihnen dahin gehend überein, dass "A Beautiful Mind" an die neue Spiderman Musik erinnert. Meiner Meinung nach viel eher noch als Avatar! Und das heroische kennt man aus Horners "Braveheart". "Titanic" lässt sich ebenfalls nicht leugnen.
All das zeigt es doch recht deutlich: Hört man nun Howard Shore, James Newton Howard oder John Powell oder oder oder.... Bei allen erkennt man nach einigen Soundtrack eine solche Handschrift heraus! Sei es bei Williams die Verwendung von Bläsersätzen oder bei Zimmer die Schlaginstrumente.
Aber meiner Meinung nach, ist das gar nichts verwerfliches. Viel eher freue ich mich darüber! :)

Nebenbei passte die neue Spiderman- Musik weitesgehend perfekt zum Film! Was will man mehr? ;)
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