Kundenrezension

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nervendes Gebrumme - laue Songs - kein Glanzstück, 11. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Lord of Steel [Hammer Edition] (Audio CD)
Man wollte mit The Lord of Steel offensichtlich wieder weg vom Irrweg mit den überfrachteten Konzeptalben mit Orchester, Streichern und überdimensionalen Zwischenspielen. Manowar waren in der Vergangenheit dafür bekannt Produkte abliefern zu wollen mit einem gewissen künstlerischen Anspruch, daher wurden auch immer wieder orchestrale Sounds oder ähnliche Mittel eingesetzt um die jeweilige Thematik zu vertiefen und anschaulicher zu gestalten, was von vielen Echt-Rockern häufig auch als überflüssiger Kitsch angesehen wurde - egal, es hatte aber irgendwie immer einen gewissen edlen hochwertigen Touch. Auf The Lord of Steel setzt man eher auf straighte langsame typische Manowar-Heavy-Metal-Songs, auf denen leider die Höhepunkte so gut wie ganz fehlen, die meisten Songs kommen recht einfältig und langweilig daher, selbst der Titelsong und Opener "The Lord of Steel" vermag es nicht einen in seinen Bann zu ziehen - der 2 Titel Manowarriors ist dann genauso wenig mitreissend, was der fast peinliche, höchst einfallslose Titel fast schon suggeriert hat, die beiden epischeren "Born in a Grave" und "Righteous Glory" quälen sich gar beängstigend schwach und austauschbar durch die Gehörgänge. Das epischere "El Gringo" mit seinen dauernden nervenden öden Glocken gehört sicherlich zu den besseren Songs, neben dem hitverdächtigen(niveaulosen) Ohrwurm-Gassenhauer "Touch the Sky", der aber auch von einer beliebigen anderen Band hätte stammen können. Was diesmal fehlt ist dieses künstlerisch anspruchsvoll gewollte Material(was bei Manchen Hörern vielleicht auch positiv zu sehen ist), neben einigen genialen raffinierten Mitgröhl-Hymnen, meist geht es recht gemähchlich auf dem Album zu, aber alles viel zu vorhersehbar ohne Spannungsbögen.

Das Album ist extrem Basslastig ausgefallen, leider brummt es als Beigeräusch beim Bass, als wenn ein kapputter Vertstärker ständig laut brummt. Dieses ständige laute Gebrumme, der sich auf den gesamten Sound überträgt und diesen überstrahlt, nervt einfach nur und schmälert den Hörgenuss leider sehr deutlich. Ich weiss nicht, ob Manowar hier etwas neues ausprobieren wollte oder ob da bei der Produktion einfach was schief gelaufen ist - wie auch immer, ist dieser nervige Sound einer modernen Musikproduktion unwürdig, ich verstehe nicht dass man dafür auch noch verschiedene Studios benutzt hat.

The Lord of Steel ist kein Meilenstein geworden, es ist eher eine recht farblose, belanglose Scheibe geworden, die Ihren (zu?)hohen Erwartungen zu keiner Zeit gerecht wird. Der Sound nervt einfach, und das Album braucht eigentlich niemand zu Hause, ausser Alles-Sammler der Band. Bei einer gezielten Auswahl von stilprägenden guten Manowar-Alben spielt The Lord of Steel sicherlich keine Rolle. Es ist ein seltsames Phänomen bei vielen Bands, dass ein grösserer vorhandener Zeitraum zum Schreiben und Produzieren eines neuen Albums die Qualität nicht zwangsweise verbessert, sondern eher verschlechtert - so auch hier. 3 Sterne fürs Song-Material, 1 Punkt Abzug für dieses komische Gebrumme.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 27.10.2014 18:15:06 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.10.2014 18:19:00 GMT+01:00
Bleibt noch zu sagen, dass schwer depressive Krieger sich diesen Sound lieber nicht aussetzen (nicht das da jemand springt), sondern lieber gleich zu (egal welchen) Sabaton Alben greifen sollten, weil das hochklassige, gut produzierte Mucke ist und nicht dieser dürftige Nachruf hier einer (ehemaligen?)großen Band. - Also ich mein' ja nur ;) - bekomme keine Kohle für.
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