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Kundenrezension

225 von 243 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Viele Tipps in Deutschland nicht umsetzbar und mit meinen Werten nicht vereinbar, 23. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben (Broschiert)
Gerade habe ich das Buch "Die 4-Stunden-Woche" zuende gelesen und bin zwiegespalten. Einerseits finde ich einige seiner Ansätze für mich brauchbar und werde einiges davon mitnehmen - diese Ansätze sind aber nicht neu, es gab und gibt sie in einem Haufen Bücher. Nichts desto trotz bleiben sie natürlich wahr:
Wieviel brauchst Du wirklich, um glücklich zu sein?
Mehr Geld heißt noch nicht mehr Glück.
Wahre Freiheit heißt auch, sich aus seinen selbstgestrickten oder sogar nur erdachten Abhängigkeiten zu befreien. Welche Deiner Abhängigkeiten sind selbstgemacht und von welchen kannst Du Dich ohne größere Einbußen befreien?

Aaaber - die Lösung, die Ferriss vorschlägt entspricht in keinster Weise meinen Werten oder Zielen.

Zunächst einmal soll man sein Arbeitsleben wirklich kondensieren - was brauche ich, um meine Arbeit wirklich gut zu machen: Konzentration. Also: kein Fernsehen, keine Zeitungen, so wenig emails, Meetings und Telefonate wie möglich. So weit so gut. Würde mir keinen Spaß machen, aber seine Arbeitsweise auf den Prüfstand zu stellen, finde ich soweit erstmal in Ordnung.

Als zweiten Schritt soll man sein Leben durchforsten und alles an persönliche Assistenten und Dienstleister abgeben, was diese schneller und günstiger als man selbst lösen können. In Ferriss' Fall bedeutet das Outsourcen zu Assistenten in Callcentern nach Indien - da nun leider weder deutsche Ämter noch Websites noch Zeitungsartikel noch irgendwas in Englisch funktionieren, ist diese Idee für deutsche Leser schlicht unbrauchbr. Nimmt man nun aber (wie im Buch geraten) deutsche Assistenten reduziert sich die Anzahl der outsourcebaren Tätigkeiten extrem, da man dann schlicht auch deutsche Löhne zahlen muss. Obwohl ich so schlecht nicht verdiene, würde sich eine Büroassistenz oder ein privater Assistent, der mir Tische reserviert und Tickets bucht in keinester Weise lohnen.

Seinen Hauptpunkt finde ich hingegen weder nachahmenswert noch sozial in irgendeiner Art verantwortungsvoll - deswegen gibt es von mir auch nur einen einzigen Punkt: Suche Dir ein Produkt, dass man möglichst billig in Asien produzieren lassen kann und vertreibe es hochautomatisiert möglichst pe Yahoo-Online-Shop in deinem eigenen Land. Da ich von der Verlagerung möglichst vieler Wertschöpfungsschritte nach Asien und damit einer selbstkreierten Abhängigkeit ganzer Volkswirtschaften Europas und Amerikas sehr wenig halte, werde ich das mit Sicherheit nicht unterstützen. Natürlich appeliert Ferriss' an das Verantwortungsbewußtsein der Menschen für ihr eigenes Leben - nimm Dein Schicksal in die Hand, ruft er uns zu. Soweit ginge ich mit, schlicht unreflektiert und unzufrieden die Zeit bis zur Rente in der Arbeit absitzen, kann keine Lösung sein.
Ferriss' Modell aber leider auch nicht - scheffele Geld, indem Du Produkte mit extrem hoher Marge vertickst und lebe dabei gleichzeitig möglichst in Ländern, die Du schon immer kennenlernen wolltest und in denen Dein Lebensstandard deutlich günstiger zu haben ist.

Sollten auch nur 50% der Leser seine Ratschläge komplett befolgen, haben wir bald eine noch größere Schwemme an unnützen Online-Shops mit asiatischen Produkten, deren Idee, Unternehmensgründung und Verwaltung durch indische Assistenten abgewickelt wird. Die Menschen, an die die Marge letztlich fließt, sitzen währenddessen in (möglichst Entwicklungs-) Ländern und lassen die Beine baumeln. Eine Vision der Welt wie diese jagt mir einen Schauer über den Rücken.
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 29.05.2010 08:52:00 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.05.2010 08:52:58 GMT+02:00
S. Junge meint:
Kann Ihre Kritik einerseits verstehen, andererseits Frage ich mich ob nicht eigentlich eine komplett falsche Grundannahme der Kritik zu Grunde liegt? Warum sind von Menschen erschaffene Grenzen ein Grund gegen die Auslagerung von Wertschöpfungsketten? Warum ist es schlecht, wenn dadurch ärmere Länder und Menschen durch das Outsourcing von Prozessen profitieren? Warum ist es schlecht in diesen armen Ländern danach zu konsumieren?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.10.2010 09:37:26 GMT+02:00
J. Wahl meint:
Hoffentlich lesen nicht allzuviele Menschen dieses Buch und setzen diese Theorien in die Praxis um.
Dann würde nämlich niemand mehr arbeiten, alle Tätigkeiten würden bis zum Stillstand immer
weiter nach unten outgesourced und arbeiten würden nur noch die, die dieses Buch nicht
lesen können (Analphabeten). Totaler Stillstand wäre die Folge.
Die Theorie hat was von moderner Sklaverei.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.12.2010 14:57:36 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.12.2010 14:59:12 GMT+01:00
Aletheia meint:
weil die produktion in den ländern nur deshalb so billig ist,weil sie ausbeuterisch ist? keine lohnnebenkosten,also keine rente, keine versicherung, kein arbeitsschutz, 10 stunden arbeit/tag für löhne in cengröße?
die produkte wären ja nicht so billig, wenn man nicht an einer stelle sparen würde.
am material sparen=nicht klug,der kunde wechselt das produkt. also kann man nur am arbeiter sparen. und an der umwelt. keine teueren éndproduktklärungen und partikelfilter. keine giftstofverordnung und keine teueren handschuhe. wenn man das nicht täte, wären diese produkte sogar noch teuerer, weil die unnötigen transportwege kosten

ja, was ist daran schlecht andere leute auszunutzen, um gewinn zu machen?
selbst wenn es diesen leuten "besser geht" weil sie mehr geld haben(aber kürzer leben, schnell erkranken oder arbeitsunfälle haben und unmenschlich behandelt werden) ist das nicht gut, da man ihre situation ja noch mehr verbessern könnte.
dann würde das nicht billig. damit wäre der vorteil weg.

Veröffentlicht am 13.05.2011 11:05:30 GMT+02:00
cinemagie meint:
Ich finde die Kritik ja gar nicht so falsch, aber weshalb nur einen Stern? Ein Stern würde bedeuten, dass das Buch Zeitverschwendung und nichtssagend ist und das ist die 4-Stunden-Woche nicht. Im Gegenteil, es ist doch positiv, wenn man sagen kann: mit dem einen stimme ich überein und mit dem anderen nicht. Ich stimme auch nicht mit allem überein, was Tim Ferriss schreibt. Die indischen Assistenten und nur 1x am Tag emails checken sind überhaupt nicht mein Ding. Nichts destotrotz habe ich über das Buch viele neue Denkanstöße bekommen. Ein Buch muss ja nicht gleich eine Bibel mit absoluten Wahrheiten sein, um gut zu sein. Im Gegenteil, ein Buch, das zu eigenem Denken anregt, das finde ich positiv. Und "Die 4-Stunden-Woche" regt zu eigenem Denken an. Darüber hinaus ist es in einem erfrischenden Stil geschrieben.

Veröffentlicht am 02.07.2011 14:27:32 GMT+02:00
Ian McGriffin meint:
Werte und Ziele muss jeder für sich selbst bestimmen und für manchen sind die Hinweise nicht umzusetzen, weil die Zeit halt nicht gekommen ist. Aber dann diese Idee der schlimmen Menschen die andere ausnutzen wird mir zuviel. Das wirkt, bei allem Respekt für die eigene Meinung, uninformiert und banal. Es gibt nicht nur schwarz und weiß, sondern sehr viele Facetten

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.05.2012 21:54:17 GMT+02:00
Bloodsigns meint:
Ihre Theorie ist zwar ganz nett, hat aber einige Lücken:

1. vieles lässt sich gar nicht outsourcen. So lässt zwar Tim Ferriss seine Produkte in China produzieren, verkaufen muss er sie aber trotzdem selbst.

2. Auch Tim Ferriss arbeitet trotzdem noch immer. Wie? er vermarktet seine Produkte (seine Bücher) seine Theorien, seinen Blog, verdient durch eine Community an Affiliate Marketing (Teil des Online-Marketings), verkauft (noch immer) ein paar Supplements (die auf seinem Blog beworben werden).
Die Videos und Blog-Posts schreibt er zumeist selbst.

3. Mr. Ferriss tritt auch persönlich im Fernsehen auf, in Talk Shows, etc. Das ist auch "Arbeit" - denn es ist nichts anderes als das Marketing seiner Produkte. Wie soll man dabei bitte auslagern?

4. "Zeitraubende Arbeiten" die kein Geld bringen, werden ausgelagert. Das sind zum Beispiel das buchen von Tickets, das kontaktieren von mehreren Firmen (an die er vielleicht verkaufen will), kontaktieren von Person XY, Briefe schreiben, etc.

Also, ich glaube kaum, dass es, selbst wenn alle dieses Buch lesen, es dazu kommen wird, was Sie propagieren, denn:

1. viele finden diese Theorien träumerisch und unrealistisch (wie Sie), deshalb wird es wahrscheinlich niemals dazu kommen. Das Buch bietet aber auch noch viele andere Ansätze, die nicht mit auslagern zu tun haben - wie zum Beispiel, wie man selbst zum Spezialisten für etwas wird.

2. Es lässt sich garnicht alles auslagern. Ich hoffe, das sehen nun auch andere Personen, die dieses Buch noch nicht gelesen haben.

Das Buch verkauft schlicht und einfach einen Traum, den er sich verwirklicht hat. Das Buch bietet gute Ansätze, und jeder muss für sich selbst einfach das Wichtigste heraus suchen.

Beispiel: Ich habe auf elance.com das Datamining outgesoursed, d.h. Ich wollte Firmen in Europa finden, die Medizinprodukte vertreiben. Ein Inder hat mir die Arbeit abgenommen: Er konnte es schneller, besser und effektiver gemacht als ich es je hätte machen können (vor allem innerhalb von 48 Stunden).

Glauben Sie, ich setze mich ans Internet, suche Firmen (mit Kontaktdaten von "Head of Sales", Name, Telefonnummer, Adresse) anstatt mich um den Verkauf zu kümmern (oder um die Kunden)?
Eine Arbeit, die gemacht werden musste, ich aber zu faul war und mir auch nicht diese Zeit nehmen wollte, da ich besseres zu tun hatte.

Mit besten Grüßen
D

Veröffentlicht am 05.02.2014 01:18:40 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.02.2014 01:29:18 GMT+01:00
Haehnel meint:
Ihre Rezension hat mich interessiert, weil sie eine der wenigen mit negativer Sternzahl war.
Sie schreiben: "Da ich von der Verlagerung möglichst vieler Wertschöpfungsschritte nach Asien und damit einer selbstkreierten Abhängigkeit ganzer Volkswirtschaften Europas und Amerikas sehr wenig halte, werde ich das mit Sicherheit nicht unterstützen."

Da gehe ich mit Ihnen konform. Es geht im Leben nicht nur darum möglichst bequem, andere für sich arbeitend, bis ans Lebensende zu kommen, sondern individuelles Glück für sich zu schaffen. Das kann aber nicht funktionieren, wenn man ein starres System unterschiedlichsten Charakteren überstülpt.
Außerdem steht die Zukunft wieder im Zeichen steigender Zusammenarbeit, denn die Menschheit nimmt nach und nach zur Kenntnis, dass sie an alle möglichen Grenzen gestoßen ist, dass endloses Wachstum Illusion und Idiotie ist, mit dem sich der Homo Sapiens allenfalls selbst ad absurdum führt, weil er diesen Planeten vor die Wand fährt. Bei aller Bequemlichkeit, wir tragen eine gemeinsame Verantwortung für das Schicksal dieses Planeten, denn wir tragen die Verantwortung für uns selbst. Der Tenor des Buches ist offenbar auf rein egozentrische Ziele abgestimmt und bedient sich alter klassicher Handels- und Marketingstrategien, wirklich Neues, Kreatives höre ich da nicht heraus. Das ist aber nur möglich, wenn ich mich von solchen Rat-Schlägen nicht beeindrucken lasse. Wer es nötig hat so ein Buch zu lesen, der wird auch selbst ehr nicht so sehr dazu in der Lage sein kreatives Neues zu schöpfen.

Ferner sei noch die Frage erlaubt, wer den ganzen produzierten Wohlstandsmüll später kaufen will, den die so cleveren anderen 50% in Internet vermarkten? Ist es nicht ziemlich naiv zu glauben, dass andere das dann nicht nachmachen würden? Und wo bleibt dann der Gewinn mit dem es möglich sein wir ein "anderes" Leben zu führen, wenn es ja doch wieder fast alle kopieren? Diese Herangehensweise ist nichts als ein alter Abklatsch dessen, was wir eh schon alle seit 100 Jahren kennen, aber nichts wirklich Neues. Es ist das Alte in neue Kleider gehüllt, eine kleine Modifikation, aber ist sie wirklich in sich schlüssig und überhaupt sinnvoll, wenn man einen ganzheitlichen Aspekt eines Lebens in Würde mit seinen Mitmenschen hat? Kann man dann glücklich am Strand sitzen, wenn man sich vor Augen hält, vielleicht ein indischer Familienvater für seine Kinder den Lebensunterhalt verdienen muss und dabei vielleicht den Schrott produziert, mit dem ich meine Lebensweise realisieren will. Ist das eine gesunde Grundlage? Für mich gehört zu einem guten Leben auch das Gefühl, dass es für möglichst viele andere fair zugeht. Das impliziert, dass ich nicht andere ausnutzen kann, denn das bringt in mein Leben eine Schieflage, ein Ungleichgewicht, weil es mit einer Unehrlichkeit verbunden ist.

Wir werden in den nächsten Jahren schmerzlich lernen, dass Wettbewerb uns selbst zerstört. Ich bin seit 15 Jahren selbstständig in einer hart umkämpften Branche. Man hat mir allenfalls 3-4 Jahre gegeben, danach wäre ich von den Großen aufgefressen weil diese immer billiger sein könnten. Genau das Gegenteil ist der Fall. Ich kann von meinem guten Support sehr gut leben, weil ich eine Idee verkaufe, die aus der eigenen Not geboren wurde, nämlich mich in einer speziellen Branche, in der ich selbst eine bestimmten Service in Anspruch genommen hatte, selbständig gemacht, weil der landläufige Service einfach zu miserabel war, um sich darauf verlassen zu können, darauf konnte ich keine gesicherte Existenz aufbauen. Die besten Ideen entstehen meist aus der Not heraus. Und diese Not haben viele.
Diesen Service hätte ich ohne weiteres mit vielen Mitarbeitern ausbauen können, das würde aber wieder Abhängigkeit bedeutet, denn es ist naiv, zu glauben, man könnte Verantwortung einfach so delegieren. Letztlich hält man für alle Fehlentscheidungen seiner Mitarbeiter den Kopf hin. Eigene Initiative ist immer noch eine andere, als die eines Angestellten, der nie wirklich wie ein Unternehmer denken wird, weil er es nicht ist.

Sicherlich wird es immer einige Leute geben, die uns so ein Reinbild vorleben wollen. Ich halte die Prämisse, die der Buchtitel versprechen will für eine Illusion. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Autor auch dieses Produkt, sein Buch, so interessant macht, damit er gerade dieses Leben führen kann, dass er in seinem Buch beschreibt und für so erstrebenswert hält.

Innere Zufriedenheit entsteht aus einem Sinn, den man seinem Leben gibt. Es ist leider immer noch ein Klischee unserer Gesellschaft, zu glauben Geld und Freizeit allein würden uns Glück bescheren. Wir befinden uns nicht in einem Film sondern im wahren Leben. Dazu bedarf es mehr als einer doch recht einfachen Bedienungsanleitung.
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