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Kundenrezension

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Landmark Album des Synthie-Pops, 11. September 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: DARE (Vinyl)
Auch wenn die Kritiker und prominenten Bewundere (David Bowie) sich schon früh wg. des revolutionären Sounds der Band überschlugen, der Erfolg für Human League's Original Besetzung war sehr bescheiden. Und nachdem andere (bspw. Gary Numan) die Früchte des Bodens ernteten, den die 4 Original Mitglieder aufbereitet hatten, war es wohl - um Erfolg zu haben - notwendig in eine andere Richtung zu gehen. Oakey (und Wright) blieben übrig, denn Marsh und Ware wollten mit ihrer ,British Electric Foundation` (und danach mit Heaven 17) weiter beim kompromissloseren elektronischen Sound bleiben (was ihnen im übrigen aber auch nur bedingt gelang, gerade wenn man sich die beien b.e.f. Scheiben anhört merkt man das sehr stark).

Oakeyund Wright gründeten Human League MK II mit Callis, Burden und den beiden nicht-Sängerinnen und Hupfdohlen Catherall und Sulley, aber da er der Band ein glamouröseres Image verleihen wollte, war das ein durchaus nachvollziehbarer und verständlicher Schritt. Das erste Album der neuen Besetzung wurde jedenfalls ein Riesenerfolg und zählt noch heute zu den Landmark-Alben des Synthie-Pop.

Zu verdanken ist das aber in erster Linie Produzent Martin Rushent, der im Stande war Oakeys Vision einer kommerziellen und popigen electronis music nicht nur zu verstehen, sondern auch kongenial umzusetzen. Oakey gibt mittlerweile auch zu, dass ,Dare!` wohl ohne Rushent ein Fiasko geworden wäre. Dennoch - Ohrwürmer konnte die Band schon schreiben, nur Rushent brachte Sie halt auch in eine ansprechende Form.
Trotzdem gibt's aber auf ,Dare!` auch einige tracks die noch wie ein Echo der frühen Jahre klingen. ,I Am The Law` oder ,Do Or Die` müssten eigentlich auch den beiden Abtrünigen gefallen haben, aber klar - die Pop-Hits überwiegen hier. Und mit gleich 5 Singelauskoppelungen aus einem Album mit 9 songs (und einem kurzen Instrumental) ist klar, dass das Album für die Charts gemacht war. ,Don't You Want Me`, ,Love Action` und ,Open Your Heart` sind aber auch heute noch Klassiker und wesentlich besser als das meiste was einem seit dem Electro Pop Revival der späten 00er Jahre bis heute serviert wird.

Bis 1986 - immerhin 5 Jahre hielt die Erfolgsserie der Gruppe an, aber auch danach machten Sie tw. noch recht gute Alben (,Secrets` von 2001 sollte man hier vor allem erwähnen).

Wichtig waren Sie auf jeden Fall und neben ,Upstair's At Eric's`, ,Seven And The Ragged Tiger` und ,Non-Stop Erotic Cabaret` gehört ,Dare!` auf jeden Fall zu den wichtigsten und auch besten Alben des Synthiepops.
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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.09.2012 14:41:36 GMT+02:00
Ach...es gab gute Alben im Synthie-Pop??? Hmhm....
(Kleiner Scherz...)

Trotzdem finde ich, das ist eins dieser Genre, das sehr schlecht gealtert ist. Mir gefiel (und gefällt noch) "Penthouse And Pavement" (zumindest die konsequent elektronische Seite) von Heaven 17, aber das ist heutzutage schwer vermittelbar.
Ich mag übrigens das "The Art Of Falling Apart" von Soft Cell viel lieber als das, zugegeben, unbekümmerte Debut.
"Die "Dare!" hab ich auch letztens mal wieder versucht durchzuhören; gelang mir aber nicht. Das gibt mir einfach nichts mehr.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.09.2012 15:09:20 GMT+02:00
V-Lee meint:
Dare! ist halt Pop und hat mit der tw. experimentellen electronic music nichts mehr zu tun. aber warum findest du, dass es schlecht gealtert ist? grade die sounds die hier verwendet wurden sind doch seit dem zoot woman debutalbum wieder schwer angesagt...
und zu soft cell - die 'the art of' hat die besseren songs, da geb' ich dir recht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.09.2012 15:24:31 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.09.2012 15:34:39 GMT+02:00
Ich weiß auch nicht; ich war vielleicht zu dicht dran damals und verbinde so etwas halt auch mit meiner VERGANGENheit. Und mit dem zeitlichen und auch auch sonstigen Abstand klingen solche Sachen, ob alt oder ähm neo-retro, für meine strapazierten Ohren eben veraltet. Ist also vielleicht auch eine persönliche Art der Wahrnehmung. Junge Menschen von heute finden diesen Sound vielleicht heiß...sei ihnen ja auch gegönnt.

Ich fand auch die Musik auf "TAOFA" viel organischer, räumlicher und ähm zeitloser. Auch wenn der melodramatische Overkill in jedem Song lauerte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.09.2012 15:49:54 GMT+02:00
V-Lee meint:
aber das war ja gerade die kunst von soft cell - dieser ständige seiltanz zwischen coolness und melodramatik.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.09.2012 15:54:16 GMT+02:00
Echt, findest du? Coolness hab ich bei denen nie gehört. Dafür ist Marc Almond zu öh extrovertiert

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.09.2012 16:42:09 GMT+02:00
V-Lee meint:
doch - die sounds fand ich absolut cool - almond's stimme war das genaue gegenteil.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.09.2012 16:43:47 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.09.2012 16:47:05 GMT+02:00
Ahja, verstehe jetzt, was du meinst. Gut, dass wir darüber gesprochen haben... :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.09.2012 17:28:01 GMT+02:00
V-Lee meint:
jo mei - durch's red'n kumman d'leit z'saum...
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V-Lee
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