Rezension bezieht sich auf: Genussklettern Österreich Mitte: Die schönsten Plaisir- und Genussklettertouren vom Toten Gebirge über die Berchtesgadener Alpen bis zum Karwendel (Broschiert)
Für Nicht-Kenner bietet das Buch eine interessante Auswahl von teilweise unbekannten Routen. Plaisirklettern wird von den Autoren aber oft sehr einseitig verstanden als Klettern auf geneigten Platten mit Wasserrillen. Das ist auf Dauer langweilig.
Der angegebene Schwierigkeitsbereich wird nur einseitig bedient. Das Gros der Touren liegt im Bereich 6/6+ bis 7, vor allem im 5. Grad finden sich wenige interessante Touren. Leider können die Autoren nicht verbergen, dass sie natürlich auch schwerer klettern als 7. So werden Klettergebiete wie ein "Plaisirwandl" aufgeführt, bei dem drei 6+, fünf 7-/7, sieben 7+ bzw. 7/A0 und fünf Touren im Bereich 8 bis 9- aufgeführt werden. Wenn ich einen Sportkletterführer Österreich gewollt hätte, dann wäre dieser Klettergarten dort sicher richtig aufgehoben. Immer wieder werden Touren im Bereich 7- als "eine der besten leichteren Touren.." bezeichnet. Das Buch richtet sich an Kletterer im Bereich 4-7; diese werden ein Klettern an ihrer Grenze nicht als "leicht" empfinden.
Trotzdem werden wir uns diesen Sommer einige Touren daraus aussuchen - und vielleicht eine zweite Rezension schreiben. Ob die sehr knappen Abstiegsbeschreibungen wirklich reichen, sehen wir dann ja.
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Genussklettern Österreich Mitte: Die schönsten Plaisir- und Genussklettertouren vom Toten Gebirge über die Berchtesgadener Alpen bis zum Karwendel 390265600X
Axel Jentzsch-Rabl
Alpinverlag
Genussklettern Österreich Mitte: Die schönsten Plaisir- und Genussklettertouren vom Toten Gebirge über die Berchtesgadener Alpen bis zum Karwendel
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Genussklettern?
Für Nicht-Kenner bietet das Buch eine interessante Auswahl von teilweise unbekannten Routen. Plaisirklettern wird von den Autoren aber oft sehr einseitig verstanden als Klettern auf geneigten Platten mit Wasserrillen. Das ist auf Dauer langweilig.
Der angegebene Schwierigkeitsbereich wird nur einseitig bedient. Das Gros der Touren liegt im Bereich 6/6+ bis 7, vor allem im 5. Grad finden sich wenige interessante Touren. Leider können die Autoren nicht verbergen, dass sie natürlich auch schwerer klettern als 7. So werden Klettergebiete wie ein "Plaisirwandl" aufgeführt, bei dem drei 6+, fünf 7-/7, sieben 7+ bzw. 7/A0 und fünf Touren im Bereich 8 bis 9- aufgeführt werden. Wenn ich einen Sportkletterführer Österreich gewollt hätte, dann wäre dieser Klettergarten dort sicher richtig aufgehoben. Immer wieder werden Touren im Bereich 7- als "eine der besten leichteren Touren.." bezeichnet. Das Buch richtet sich an Kletterer im Bereich 4-7; diese werden ein Klettern an ihrer Grenze nicht als "leicht" empfinden.
Trotzdem werden wir uns diesen Sommer einige Touren daraus aussuchen - und vielleicht eine zweite Rezension schreiben. Ob die sehr knappen Abstiegsbeschreibungen wirklich reichen, sehen wir dann ja.
bestager
13. Juli 2011
Insgesamt: 5
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