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Kundenrezension

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein All-Time-Favorite - definitiv eines der besten und vielseitigsten Spiele aller Zeiten - gehört in jede Spielesammlung!, 1. Dezember 2013
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Rio Grande Games 22501401 - Dominion, Strategiespiel (Spielzeug)
Länge:: 10:00 Minuten

Ich weiß gar nicht wie ich diese Rezension anfangen soll. Wer das Video dazu sieht merkt vielleicht wie groß meine Begeisterung für dieses Spiel ist. Es ist 2008 herausgekommen und damals mochte ich es schon sehr gerne und habe auch hier auf Amazon eine Rezension verfasst. Jetzt hat das Spiel über fünf Jahre auf dem Buckel. Es gibt insgesamt acht weitere Erweiterungen, bzw. sieben Erweiterungen und eins Basisspiel, den Deutschen Spielepreis, den Titel Spiel des Jahres, sowie unzählige weitere Ehrungen. Zusammen mit Freunden habe ich das Spiel schon mehrere hundert Mal live gespielt, online mehrere tausend Partien und es hat sich für mich noch kein Gramm abgenutzt.
Meine Freunde, Bekannten, Verwandten, alle mögen dieses Spiel, alle spielen es gerne. Doch es hat auch Kritiker, manchen ist es zu abstrakt, für andere ist es nur ein Mechanismus und kein Spiel, andere nervt das ständige Mischen, anderen fehlt die Interaktivität- alles berechtigte Kritikpunkte, aber dennoch gibt es so viele Pluspunkte die dieses Spiel hat, dass sie seine Mankos, zumindest für mich deutlich überwiegen.

Falls es noch Jemanden gibt, der Dominion nicht kennt habe ich im Video das Spielkonzept noch einmal zusammen gefasst. Wer den Spielablauf verstehen möchte, sollte das Video einmal schauen. Im Prinzip ist Domino ein Deckbauspiel. Wer schon einmal Magic The Gathering gespielt hat, weiß was Deckbau ist. Bei Magic setzt man sich zu Hause hin, überlegt sich welche Karten ideal zusammen passen und wie man seinen Gegner in Grund und Boden spielen kann und baut sich dann sein Deck zusammen. Dann trifft man sich mit einem Freund, der ebenfalls ein Deck gebaut hat und dann spielen diese Decks gegeneinander, man schaut sozusagen, wer das bessere Deck gebaut hat bzw. wer es besser spielen kann. Sprich über 50% des Spiels selbst besteht daraus allein zu Hause zu sitzen und sich Gedanken über die Karten zu machen die man in sein Deck einbaut. Dabei hängt das stärke Deck oftmals davon ab, wer mehr Geld für die besseren Karten ausgegeben hat.

Domion macht aus diesem Deckbau ein eigenständiges Spielprinzip bzw. macht es zu einem neuartigen Mechanismus, der seinerzeit ein komplett neues Spielegenre geschaffen hat: Das Deckbauspiel. Heute gibt es viele, viele Spiele, die diese Mechanik variieren (Thunderstone, Trains, Ascenscion, etc. pp.) Bei Dominion liegen zu Spielbeginn 10 von 25 möglichen Königreichskarten aus. In jedem Kartenstapel findet sich 10 mal die gleiche Karte und im Spielverlauf kaufen sich die Spieler nach und nach die Karten in ihr Deck, von denen sie denken, dass sich gute Kombinationen ergeben, wenn man sich zusammen zieht und passen dann den richtigen Punkt ab wo sie aufhören sich neue Geld bzw. Aktionskarten zu kaufen sondern darauf umsteigen Punktekarten zu kaufen. Das kann man zwar schon früh tun, aber Punktekarten bringen einem erst am Spielende etwas, vorher blockieren sie einen nur und schwächen die eigene Hand. Daher ist eine große Kunst bei Dominion zu erkennen wann der Zeitpunkt gekommen ist Punktekarten zu kaufen.

Spielt man das Spiel nur einmal versteht man vielleicht nicht, was jetzt das besondere an diesem Spiel sein soll und warum es von allen so gehyped wird - so besonders ist es ja jetzt nicht. Das Verständnis dafür kommt wenn man es noch einmal spielt, mit einer neuen Kombination aus ausliegenden Königreichskarten aus denen man dann sein Deck bauen kann. Man hat dann zwar die gleichen Regeln vorliegen, aber im Prinzip ein komplett neues Spiel, für das es keine Mustestrategie gibt. Es gibt in der Anleitung zwar vorgegebene Decks, aber den größten Reiz entwickelt Dominion dann wenn man aus den 25 vorliegenden Kartensätzen 10 zufällig auswählt und dann jedes mal wieder neue Kombinationen entdecken kann - manche Karten sind fast immer stark und werden gekauft, andere erscheinen in bestimmten Konfigurationen total schlecht, in anderen Setups, also wenn andere Karten ausliegen mit denen sie gut zusammenpassen, können sie richtig stark sein.

Das hier vorliegenden Basisspiel ist gut um Dominion, sein Prinzip und seine Mechaniken kennenzulernen. Die Karten sind alle sehr einfach, schnell gelernt und man entwickelt bald Strategien die zum Erfolg führen. Doch leider sind die meisten Karten eben sehr statisch und man hat wenig Entscheidungen zu treffen. Irgendwann sieht man die Karten und weiß in den meisten Fällen, welche Karten man kaufen muss um wahrscheinlich zu gewinnen. Bei Spielern auf dem gleichen Niveau entscheidet dann oftmals das Nachziehglück. Bis es allerdings soweit ist hat man in der Regel schon mehrere duzend Partien gespielt und Domino wahrscheinlich häufiger gespielt als jedes andere Spiel in seiner Sammlung vlt. abgesehen von einem seit 20 Jahren gern gespielten Siedler.

Abhilfe schaffen da die Erweiterungen. Zum einen führen sie neue Spielkonzepte ein, die Dominion nicht komplizierter machen, aber variantenreicher gestalten und zum anderen sorgen sie dafür, dass in vielen Fällen unterschiedliche Strategien gibt, die zum Erfolg führen können. Ich habe mittlerweile geschätzte 4000-5000 Partien Dominion gespielt - eine zahl wo man denken könnte, dass ich immer gewinne wenn ich gegen Gegner spiele, die nur ein paar Partien auf dem Buckel haben, aber dem ist nicht so. Man probiert immer wieder neue Dinge aus, die erfolgversprechend sein können - aber nicht müssen und verliert dann eben auch mal.
Zum anderen sorgen sie dafür, dass man noch mehr Auswahl hat. 10 aus 50 Karten sorgt für deutlich mehr Varianz als 10 aus 25. Nur das Basisspiel liefert schon Millionen Kombinationsmöglichkeiten, so dass die Chance zweimal das gleiche Setup vorliegen zu haben, wenn man die Karten immer zufällig auswählt bei Null liegt. Hat man irgendwann mehrere Erweiterungen, steigt die Zahl in die Milliarden - das Spiel bietet als auf Dauer Abwechslung und ist nie gleich. Es gibt in der Tat kein Spiel das ich kenne, das so Abwechslungsreich ist wie Dominon.

Das wirklich Schöne ist dabei, dass es in ideales Spiel für zwei Personen ist. Es funktioniert auch gut zu dritt oder zu viert, aber ich habe bisher ca. 99,5% meiner Partien als 2-Perosnen-Spiel gespielt. Damit ist es ideal geeignet für Paare und auch für Leute mit wenig Zeit, etwa weil sie kleine Kinder haben. Die ersten Partien können zwar deutlich über eine Stunde dauern, kennt man aber erstmal alle Karten, was selten lange dauert, und hat man das Spielprinzip verinnerlicht (es gibt eigentlich nur drei Regeln bzw. vier Regeln: Spiele eine Aktionskarte, kaufe eine Karte, räume auf und ziehe nach wobei die übergeordnete Regel immer lautet: Tue Wort für Wort genau das was auf der Karte steht), dann dauert eine Partie in der Regel nur 30-45 Minuten zu zweit. Und dadurch, dass jede Partie wieder eine komplett neue Herausforderung bietet bleibt es in der Regel selten bei einer Partie. Ich vergleiche Dominion gerne mit eine Tüte Chips: Hat man sie erstmal aufgemacht, grefit man wieder und wieder und wieder rein, und kann nicht aufhören. So ähnlich ist es bei Dominion auch, nur dass die Tüte eben nie leer wird.

Ich könnte noch weitere Romane über Domino schreiben. Vlt noch kurz was an dieser Special Edition so Special ist: Abgesehen davon dass jetzt ASS Dominion auf deutsch herausbringt wurden sämtliche Basiskarten, als Geld-, Punkte- und Fluchkarten grafisch überarbeitet. Außerdem liegt die begehrte Provokante "Schwarzmarkt" bei, so dass man nicht mehr gezwungen ist auf eBay Unsummen dafür auszugeben. Davon ab ist das Spiel nach wie vor voll kompatible mit allen anderen Dominionausgaben. Wer als Dominion schon hat braucht sich diese Ausgabe nicht mehr zu kaufen. Wer es noch nicht besitzt kommt um diese Version nicht herum, aber das ist abgesehen von der Schachtelfarbe auch ein Nachteil, das Spiel ist 100% das gleiche geblieben.

Fazit:
Wer es noch nicht hat, dem kann ich daher nur raten: Kaufen und dann spielen, spielen, spielen!!!!

______
Nachtrag zu den Erweiterungen:
Ich werde oft gefragt welche Erweiterung mach sich holen soll. Da gibt es im Grunde keine wirkliche Reihenfolge, man kann sich holen welche man will, jede bereichert das Spiel und Dominion gewinnt davon, mehr Auswahl zu haben und somit in jeder Partie neue Strategien und Ideen zu entwickeln. Möchte man sich langsam steigern würde ich zu folgender Reihenfolge raten: Basisspiel, Intrigie, Seaside, Alchemisten, Blütezeit, Reiche Ernte, Hinterland, Dark Ages, Die Gilden, wobei die Gilden eher deswegen an letzter Stelle steht, weil ich sie für die schwächste weil langweiligste Erweiterung halte. Wobei die Reihenfolge jetzt nicht in Stein gemeißelt ist, wer sich jetzt Dark Ages vor Hinterland holt mach keinen Fehler. Mit Blütezeit würde ich mir etwas Zeit lassen, weil sie ein paar Variationen von bekannten Karten enthält (Königshof, Ausbau), die Kolonien und das Platin bereichern das Spiel aber sehr stark. Die Alchemisten ist für mich eindeutig die am meisten unterschätzte Erweiterung und für mich sogar eine der besten Erweiterungen. Ja, die Karten haben etwas mehr Text und sind etwas komplizierter, aber fast jede Karte ist sehr stark und bei den meisten Karten kaufe ich, auch wenn nur eine Alchemisten-Karten im Deck ist, nur wegen dieser einen Karten mindestens einen Trank, einfach weil die Karte so gut ist.
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.12.2013 11:48:20 GMT+01:00
Benjamin T. meint:
Apple mag Dominion nicht und macht daraus ständig Domino -.-

Veröffentlicht am 28.02.2014 12:01:11 GMT+01:00
SquallPM meint:
"...online mehrere tausend Partien ..."

Gibt es das Spiel auch als PC version oder als App??? Ich habe dies noch nirgendwo gefunden. Ich bekomme wenn ich so etwas suche immer nur ein Programm, was die Karten zum spielen zusammen stellt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.04.2014 16:01:02 GMT+02:00
T. Ludwig meint:
Teste mal diese App. Nicht offiziell, aber mit vielen Erweiterungen!

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.mehtank.androminion&hl=de

Veröffentlicht am 01.08.2014 13:16:56 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 30.12.2014 10:10:09 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.10.2014 19:09:00 GMT+01:00
Moe meint:
Ob Ihre Ausführungen nun konkret auf Herrn Benjamin T. zutreffen oder nicht, kann ich an dieser Stelle nicht beurteilen, da ich mir nicht die Mühe gemacht habe, seine Rezensionen auf die von Ihnen kritisierten Umstände hin zu überprüfen. Unabhängig vom konkreten Fall möchte ich Ihnen aber meine Anerkennung dafür aussprechen, dass Sie sich dafür einsetzen, die Menschen für das kritische Hinterfragen von Quellen zu sensibilisieren. Das bewahrt den einen oder anderen Konsumenten evtl. vor einem (teuren) Fehlkauf.
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Details

Artikel

Rezensentin / Rezensent

Benjamin T.
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   

Ort: Göttingen, Niedersachsen

Top-Rezensenten Rang: 21