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Kundenrezension

225 von 274 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Jugendroman mit seltsamen Botschaften, 13. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Märchenerzähler (Gebundene Ausgabe)
Es ist jetzt schon drei Wochen her, seit ich diesen "Thriller" zu Ende gelesen habe. Warum ich erst jetzt eine Rezension schreibe? Weil ich der Meinung bin, dass dieses Buch, zu den zahlreichen positiven Rezensionen, auch durchaus Kritik vertragen kann und nötig hat.
Schreiben und erzählen kann Antonia Michaelis, daran besteht auch für mich überhaupt kein Zweifel.
Ich habe von ihr bereits "Die Nacht der gefangenen Träume" gelesen und das Buch hat mir, hauptsächlich wegen des Schreibstils, wirklich gut gefallen.
Der Märchenerzähler war aber definitiv nichts für mich.
Wer das Buch noch nicht kennt und es gerne noch lesen möchte, sollte jetzt besser nicht weiterlesen, denn ich kann meine Kritik leider nicht spoilerfrei äußern. Weiterlesen also nur auf eigene Gefahr!
*
*
*
Ich bin, von Beginn an, weder mit dem drogendealenden Abel, noch mit der bis zur völligen Selbstaufgabe hinter ihm her laufenden Anna warm geworden. Einzig und allein Abels kleine Schwester Micha hat mein Herz berührt.
Dem Märchen von der kleinen Klippenkönigin konnte ich nur sehr wenig abgewinnen. Jedes Mal, wenn sich wieder der nächste Märchenteil ankündigte, habe ich gehofft, endlich die "Schönheit" darin zu finden, die sich anderen Lesern offensichtlich gezeigt hat. Ich habe sie leider nicht gefunden. Ich denke, mir fehlte einfach das Gespür für die besondere Poesie dieses Märchens.

Ein paar Bemerkungen zu der "zu Herzen gehenden Liebesgeschichte". Ich frage mich immer noch, wo die zu finden war?
Im ständigen Abel-Hinterherlaufen von Anna?
In der meist ablehnenden Haltung von Abel gegenüber Anna?
In dem Schuppen, in dem Abel seine geliebte Anna vergewaltigt hat?
Oder hätte mich vielleicht Annas Besuch an ..... .... noch von dieser Liebesgeschichte überzeugen sollen?
Tut mir wirklich leid, aber für mich sieht Liebe ganz anders aus.
Was mich aber am meisten gestört hat, waren die seltsamen Botschaften, die dieser Jugendroman vermittelt. Mag sein, dass ich das viel zu eng sehe. Rüber kam es für mich so:

Drogen dealen ist hilfreich, um sich was nebenbei zu verdienen.
Eine schwere Kindheit mit Missbrauch und einer alkoholkranken Mutter entschuldigt so gut wie alles - auch mehrfachen Mord.
Vergewaltigung ist doch eigentlich gar nicht so schlimm.
Erzähl ein schönes Märchen und keiner kann sich deinem Charme entziehen.

Ich kann weder für Drogendealer, noch für Vergewaltiger und schon gar nicht für Mörder irgendwelche Sympathien entwickeln. Für naive und einfältige Charaktere, wie den von Anna, allerdings auch nicht.

Für mich war dieser Roman - leider - ein überhaupt nicht befriedigendes Leseerlebnis und alles andere als "ein temporeicher Thriller und eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte".

Ich will hier niemandem auf die Füße treten, aber das ist meine ehrliche Meinung zu diesem Buch und die möchte ich nicht länger verschweigen.

Kleiner Tipp am Rande: Wer ein Jugendbuch mit einer wirklich zu Herzen gehenden Liebesgeschichte sucht, dem würde ich Du oder das ganze Leben von Simone Elkeles empfehlen.
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1-10 von 22 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.05.2011 01:24:25 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.05.2011 01:25:06 GMT+02:00
Elana meint:
Danke. Ich dachte schon, ich sei die Einzige, die beim besten Willen keine zarte Liebesgeschichte finden kann zwischen Anna, die in ihrer dümmlich-naiven Opferrolle glücklichst aufgeht und Abel, der Anna von Anfang bis Ende nur belügt und ausnutzt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.05.2011 18:04:06 GMT+02:00
Chaostante meint:
Ich finde die Kritik überaus angebracht. Dennoch habe ich Anna nicht in dieser Opferrolle gesehen, genauso wie ich Abel nicht als vorsätzlichen Lügner sehe. Abel hat Anna doch immer gewarnt, bis zum Schluss noch.

Das Buch habe ich nicht als Liebesbuch gelesen, ich finde es ist ein sehr gesellschaftkritisches Buch. Und ich kann mir durchaus vorstellen, das Anna den Wunsch hatte aus ihrer rosa Wohnanlage heraus dem grauen Plattenbauten etwas von ihrer Welt abzugeben. Sie wollte Abel retten und aus diesem Wunsch herraus hat sie vieles getwan was nicht nachvollziehbar ist.

Ich finde es eher komisch das sich nie jemand über diese Frauenromane aufregt in denen die Rolle der Frau so an den Haaren herbei gezogen ist.

Wie gesagt ich kann dich verstehen und habe bei den Zeilen mit Abel und Anne schwer schlucken müssen. Aber die Welt unsere Welt ist nun mal nicht Blau und rein...

LG

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.05.2011 19:44:45 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.05.2011 20:28:42 GMT+02:00
streuner meint:
@Elana
Danke für deinen Kommentar! Ich habe auch gedacht, dass ich die Einzige wäre ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.05.2011 20:25:48 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.05.2011 22:44:22 GMT+02:00
streuner meint:
@Karin Fiedler
Auch dir danke für deinen Kommentar.
Ich kann auch dich verstehen - unsere Welt ist, leider, nicht blau und rein.
Der Roman wird ja mit dem Satz "Ein temporeicher Thriller und eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte" beworben. Das hat mich neugierig gemacht und deswegen habe ich ihn auch gekauft. Nur leider habe ich weder das eine, noch das andere gefunden. Von daher war meine Enttäuschung schon fast vorprogrammiert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.05.2011 18:18:47 GMT+02:00
Chaostante meint:
@Streuner :-)
Klar, wenn man auf Grund falscher Voraussetzungen in ein Buch gelockt wird, geht der Schuß meist nach hinten los. Deshalb versuche ich immer eine Leseprobe zu bekommen, damit ich mir einen Eindruck machen kann.
Ich muss auch gestehen, dass ich vor dieses Buch richtig Angst hatte, Angst das es wieder nur hoch gelobt ist und nichts dahinter steckt.

Ich finde es einfach gut, auch andere Meinungen zum Buch zu hören. Halt dich nicht zurück damit, du erleichterst anderen damit die Entscheidung.

lg

Veröffentlicht am 17.05.2011 20:14:23 GMT+02:00
streuner meint:
Du hast völlig Recht. Darum geht es: mit unserer Meinung anderen bei ihrer Kaufentscheidung zu helfen. Ich könnte meine Kritik ja auch für mich behalten und habe es auch lange getan - hauptsächlich, weil ich der Meinung war, dass nur ich den Roman so kritisch sehe und überempfindlich reagiere.
LG

Veröffentlicht am 21.05.2011 08:48:18 GMT+02:00
Jeannette meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 21.05.2011 11:53:43 GMT+02:00
streuner meint:
@J. Petri: Ich habe in meiner Rezension ausführlich darauf hingewiesen, dass ich meine Kritik nicht spoilerfrei äußern kann - wer dann trotzdem weiterliest, tut das, wie erwähnt, auf eigene Gefahr. Wie du an den Hilfreich-Klicks feststellen kannst, bin nicht nur ich der Ansicht, dass das Buch durchaus Kritik vertragen kann und auch wenn viele begeistert von dem Buch sind - es gibt auch andere Meinungen und das sollte man akzeptieren!
Wie kommst du auf die Idee, dass mir bloß die Charaktere nicht gefallen haben? Mir hat der ganze Roman nicht gefallen. Weder die "zu Herzen gehenden Liebesgeschichte" noch das Märchen von der kleinen Klippenkönig hat mich angesprochen - habe ich mich da irgendwie unklar ausgedrückt?
Freut mich, dass du "die Zuneigung von Abel und Anna zwischen den Zeilen" gefunden hast - war bei mir leider nicht der Fall.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.05.2011 11:20:16 GMT+02:00
Fee meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 12.06.2011 16:55:57 GMT+02:00
Caro1893 meint:
DANKE! Danke, für diese Rezi. Ich dachte wirklich auch, dass ich die Einzigste mit dieser Meinung bin. Alle anderen um mich rum waren soo begeistert davon. Deine Rezi spricht mir voll aus dem Herzen. Auch ich konnte an keiner Stelle eine zarte Liebesgeschichte wahrnehmen (da gibt es genügend andere tolle Bücher, in denen es wirklich zarte Liebesgeschichten gibt). Bei der Vergewaltigung hat es mir fast den Magen umgedreht :/ Zwei Tage später rennt Anna ihm dann wieder hinterher? HALLO? Gehts noch? Und das soll ab 14 sein? Das vermittelt wirklich eine zweifelhafte Botschaft! Vielen Dank, dass du dich getraut hast, mit deiner Rezi aus der Reihe zu tanzen!
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