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Kundenrezension

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Effizientes Board mit kleinen Designfehlern - gut für Officeanwendungen, 5. Juli 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: ASRock Q1900-ITX Mainboard Sockel (HDMI, DVI, VGA, SND, GLN, U3, SATA III) (Personal Computers)
Ich habe derzeit zwei Boards aus dieser Serie als sparsame Rechner für Büro, Internet und Email laufen, die mit jeweils 4 GB RAM und einer SSD ausgestattet sind. In dieser Ausstattung (mit 300 Watt Netzteilen von BeQuiet) sind die Rechner praktisch nicht zu hören (leises Lüfterrauschen der Netzteile) und ausreichend schnell für die genannten Anwendungen; Anwendungen und Windows 7 starten schnell (Bootzeit Windows 7 unter 10 Sekunden), die Netzwerkleistung (Kopieren großer Dateien auf Windows-Freigaben) ist seit dem letzten Firmware-Update mit 60 - 90 MB/s normal, davor war die Netzwerkgeschwindigkeit inakzeptabel niedrig. Die CPU hat in der Windows-Systembewertung 6,4 Der Verbrauch liegt im Idle Modus bei 14 Watt und unter normaler Last bei max. 17 Watt - sehr gute Werte. Mit einer PICO PSU, also komplett lüfterlos, liegt der Verbrauch im Standby nur noch bei 10,9 Watt, das ist nur wenig mehr als der Standby-Verbrauch von (recht hohen-) 3 Watt.

Nur bei rechenintensiven Anwendungen (Komprimieren, Entpacken, Video-Decodierung) kommt die CPU an ihre Grenzen und ist deutlich langsamer als ähnlich schnelle Prozessoren von AMD oder Intel. Zum Vergleich: Ich habe hier einen Rechner mit AMD Phenom II X2 550 mit 3.1 Ghz mit ebenfalls 6.4 Punkten in der Win7 Systembewertung, der aber für das Entpacken von Dateien gefühlt nur die halbe Zeit braucht. Dafür schluckt ein solcher Rechner aber im Betrieb locker 60 - 70 Watt; bei den hohen Stromkosten und längeren Betriebszeiten lohnt sich ein Umstieg schon. Ich würde sagen, dass die CPU für 90 % aller normalen Office-Anwendungen vollständig ausreichend ist.

Sehr nervig sind jedoch Fehler in Bios (derzeit 1.20) und Chipsatz: Bei Taskwechseln (von einem aktiven Fenster zur nächsten Anwendung) verschluckt sich der Rechner manchmal und friert für wenige Sekunden ein. Sehr lästig im Bürobetrieb. Richtig ätzend ist das fehlerhafte Design sämtlicher ACPI-Funktionen: An einem Rechner funktionierte Wake über USB-Tastatur zuerst überhaupt nicht. Ich musste die USB-Legacy Funktion im Bios ausdrücklich auf enabled stellen. Beide Rechner wachten ständig unkontrolliert und -kontrollierbar auf, sobald WOL oder die Resume/Wakeup Events in irgend einer Form aktiviert werden. Auch das selektive Abschalten einzelner ACPI-Funktionen (WOL, Timer-Events, USB usw.) half nicht. Erst als ich alle ACPI-Funktionen bis auf USB-Tastatur deaktivierte, war endlich Ruhe. Jetzt starten die Rechner nur noch durch Druck auf die Power-Taste oder Tastatur - lästig in größeren Netzwerken. Ich hoffe auf ein Bios-Update, welches auch die Taskwechsel verbessert. Ein konkurrenzlos günstiges und energieschonendes Design wird hier durch unangenehme Kinderkrankheiten entwertet. Das weitgehend baugliche Board ASRock Q1900B-ITX Mainboard Sockel (micro-ATX, 2x DDR3 Speicher, 3x USB 2.0) mit zusätzlichen Front-USB läuft stabiler und ist vorzuziehen. Von einer Serveranwendung würde ich derzeit wegen der durchwachsenen Netzwerkleistung und den rätselhaften Problemen bei Taskwechseln eher absehen. Dabei wäre das Board ideal für ein kleines NAS oder Server.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.10.2014 18:47:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.12.2014 10:23:03 GMT+01:00
Claus S. meint:
Den Warteeffekt unter Windows 7 Pro 64 hatte ich ebenfalls, vor allem mit Firefox. Er ließ sich mildern durch Deinstallation des Asrock SATA3-Treibers. Danach spielt Win7 wieder den Microsoft System-AHCI-Treiber ein, der das gleiche leistet, aber ohne Hänger. Hotplug wird dann allerdings nicht mehr unterstützt.

P.S. (3.12.2014): Der J1900 ist lediglich eine antiquierte Atom-CPU - d.h. eine Art aufgebohrter Intel-Atom mit angeblicher 2-Kanal-Speicherunterstützung (die bei mir nicht funktioniert, Durchsatz ist trotz zwei identischen RAM-Modulen wie bei Single-channel). Der J1900 verbraucht zwar nur 10 Watt, fällt aber leistungsmäßig (IPC) stark hinter moderne CPU-Architekturen wie Intel-Haswell zurück. Die mangelnde Single-Core-Performance können auch die vier Kerne des J1900 nicht ausgleichen. Ich habe das Asrock Q1900-Board nach zweiwöchigem Tests, die letztlich enttäuschend ausfielen ("Hänger" unter Windows 7 blieben) zurückgegeben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.12.2014 01:00:45 GMT+01:00
Artikel auf "www.heise.de":

Atom, Celeron oder Atom-Celeron? 24.06.2014 - 16:59

Zitiere daraus:
"...
In den Bay-Trail-Celerons, die Intel etwa als Celeron N2820 (Bay Trail-M, Mobil, Dual-Core) und Celeron J1900 (Bay Trail-D, Desktop, Quad-Core) verkauft, steckt nun aber eben Atom-Technik, während im 35-Euro-Prozessor Celeron G1840 oder dem Ultrabook-Billigheimer Celeron 2957U Haswell-Kerne arbeiten. Letztere liefern bei gleicher Taktfrequenz viel höhere Single-Thread-Performance als ein Silvermont-Kern. Und gerade bei der Arbeit mit älterer Software, mit LibreOffice oder mit JavaScript im Webbrowser spielt Single-Thread-Performance eine große Rolle.
...".

Ganzer Artikeltext unter:
http://www.heise.de/ct/artikel/Atom-Celeron-oder-Atom-Celeron-2237561.html
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