Kundenrezension

89 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der neueste und bisher beste Kindle - das ist er wirklich!, 9. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das große 8,9-Zoll-Display (22,6 cm) bietet die höchste Auflösung aller Kindle Fire-Geräte, mit satten Farben und scharfen Kontrasten sowie maßgeschneiderter Dolby-Audio-Technologie und Stereo-Lautsprechern, die für klaren, vollen Sound sorgen (Elektronik)
Praktisch alles ist schon über den Kindle geschrieben worden, so dass es fast unmöglich ist, noch etwas Neues darüber zu berichten. Daher wollte ich mir eigentlich eine weitere Rezension dazu sparen.

Doch je länger man in den bestehenden Rezensionen liest, desto stärker kommen zwei Hauptthemen zum Vorschein - gewissermassen wie zwei rote Fäden, die sich durch die Produktrezensionen ziehen. Und die möchte ich meinerseits doch gern kommentieren, weil ich sie eher nicht für entscheidungsrelevante Kaufkriterien halte.

Da ist zum einen die ewige Frage, ob die elektronischen Lesegeräte jemals das gedruckte Buch ersetzen werden, meist mit der Betonung darauf, dass der jeweilige Rezensent bei allen sonstigen Vorzügen eines elektronischen Lesegerätes ein gutes gedrucktes Buch dem Kindle vorzieht. Und zum zweiten habe ich den Eindruck, dass in den Kindle Fire-Rezensionen die alles entscheidende Frage darin besteht, ob der Kindle nun besser, schlechter oder gleichwertig der Konkurrenz von Apple iPad, Samsung Galaxy Tab oder Asus Nexus ist.

Ich gebe zu, auch ich habe mich vor dem Kauf mit diesen Fragen auseinandergesetzt. Ich bin schon lange Kindle-Leser und in meinem Haushalt tummeln sich inzwischen Kindle Keyboard, Kindle und Kindle Touch. Auch einen Kindle Paperwhite nannte ich kurzzeitig mein Eigen, habe ihn jedoch zurückgeschickt, weil er qualitativ mit seinen Vorgängern nicht mithalten kann. Wahrscheinlich wird man mir jetzt Produktverunglimpfung vorwerfen, dennoch bleibe ich bei meiner Aussage und jeder, der die Möglichkeit hatte, zwei oder mehr verschiedene Kindle-Geräte im direkten Vergleich vor sich liegen zu haben, wird mir beipflichten. Der Paperwhite unterliegt offenbar Qualitätsschwankungen in der Fertigung, so dass manche Käufer Glück haben, andere hingegen sich mit wolkigen Displays, hängenbleibender Software und anderen Qualitätsmängeln herumärgern müssen. Mein Exemplar des Paperwhite hatte ein vertikal um ca. 1mm abweichend (schief) eingebautes Display, was bei gerahmten Inhalten wie Bildern oder Menüfenstern furchtbar aussah. So etwas kannte ich von den älteren Geräten nicht. Aber das ist nicht Gegenstand dieser Rezension und soll deshalb nur am Rand erwähnt sein.

Mein aktuellster Kindle ist seit zwei Wochen der Fire HD 8.9 und ich bin inzwischen ebenso begeistert von diesem Gerät wie damals bei meinem allerersten Kindle, womit ich schon beim "Roten Faden Eins" bin.

Mein Ausbildungsberuf war Schriftsetzer, das Buchdruckgewerbe war meine Leidenschaft, also kann man sich vorstellen, wie sehr ich gedruckte Bücher schätze. Doch seltsam... ich stelle immer öfter fest, dass ich das Bücher lesen vermeide und stattdessen Stück für Stück meine Bücher auf dem Kindle nachkaufe (sofern erhältlich), nur um sie dort lesen zu können. Der Grund dafür ist so simpel wie einleuchtend: Ich werde nicht jünger und meine Augen nicht besser - und gedruckte Bücher haben so furchtbar selten eine Schriftgrössenanpassung!

Nun ist es raus. So einfach können die Beweggründe für die Vorliebe für elektronische Lesegeräte sein.

Die Entscheidung für den Kauf des Kindle Fire HD 8.9 fiel aufgrund meiner Enttäuschung über den Kindle Paperwhite. Ich wollte ein Gerät mit Hintergrundbeleuchtung, um vor allem im Bett besser lesen zu können. Nachdem ich den Paperwhite zurückgeschickt hatte, stand die Wahl zwischen den unterschiedlichen Kindle Fire Geräten oder einem herkömmlichen Tablet mit freiem Android Betriebssystem, welches mit entsprechender Kindle Lese-App ja den gleichen Zweck erfüllt. "Roter Faden Zwei" - natürlich habe ich mir die Geräte im Elektronikmarkt angeschaut und verglichen. Welches hat das schönste Display, welches reagiert am Besten auf die Fingerbedienung... soll es ein 7 Zoll-Gerät sein, das man gut mit sich herumtragen kann oder doch eher ein 10 Zoll-Gerät, welches man, wenn man ehrlich ist, aufgrund seiner Größe doch eher zu Hause liegen lässt... Und letztlich gab es eine Sache, die mich an den herkömmlichen "freien" Android-Geräten gestört hat - im Grunde sind sie nichts anderes als ein vergrößerter Klon meines Samsung Galaxy S II Android-Smartphones, größeres Bild, aber weniger Technik und weniger Einsatzmöglichkeiten als ein Telefon. Also warum für so etwas zusätzlich Geld ausgeben?

Hier punktet für mich ganz klar der Kindle Fire, eben aufgrund seiner (von vielen Rezensenten kritisierten) Eigenschaft als vorkonfigurierte Amazon-Medienmaschine. Er hat was. Er kann was. Er hat eine klare Zweckbestimmung, auf die er im höchsten Mass optimiert ist. Was er machen soll, macht er sehr gut. Und er versucht auch gar nichts anderes zu sein.

Die Zwischengröße von 8,9 Zoll, die ihn von den 7 Zoll- und 10 Zoll-Geräten abhebt, war mir sehr willkommen - wie bereits geschildert vorrangig deswegen, weil ich meinen Augen gern eine größere Lesefläche anbieten und dennoch das Gerät auch unterwegs gern bei mir haben möchte. Er ist zwar kein Leichtgewicht, aber für seine Größe bemerkenswert dünn und die originale Lederhülle schützt ihn perfekt, ohne seine Abmessungen nennenswert zu vergrössern.

Es wäre übertrieben zu behaupten, dass ich seine volle Funktionalität nutze. In erster Linie ist es für mich ein großer, heller und farbiger eBook-Reader, der angenehmste, den ich bisher mein Eigen nennen durfte. Die Bedienung ist einfach nur intuitiv und höchst komfortabel. Er macht mir uneingeschränkt Freude.

Gelegentlich stöbere ich nach nützlichen Apps und finde (meistens), was ich suche. Zu dem Spieleangebot auf Tablets habe ich als bekennender PC-Zocker allerdings ein eher kritisches Verhältnis. Schön, dass es sie gibt, aber wenn es ums Spielen geht, bevorzuge ich doch einen 24-Zöller Monitor und einen geräumigen Tower, dessen Grafikkarte notfalls das Zimmer beheizt. Ich habe auch ein paar ausgewählte Musiktitel drauf, jedoch zugegebenerweise nur, um sie eitel anderen vorführen zu können. Ich nutze ihn jedoch intensiv als Bildbetrachter. Die 32GB-Version eignet sich hervorragend, eine große Auswahl meiner Digitalfotos der letzten 6 Jahre zu speichern. Es gibt auch Einschränkungen, die aber Android-typisch sind. Zum Beispiel bringt er die alphabetische Sortierung innerhalb eines Ordners durcheinander, wenn die Anzahl der Fotos im Ordner dreistellig wird. Das tun andere Android-Geräte aber auch. Vielleicht gibt es dafür ja sogar eine Lösung - ich habe noch nicht danach gesucht, weil ich alternativ einfach nicht mehr als 99 Fotos in einen Ordner ablege.

Die Internetfunktion halte ich - speziell in dieser Bildschirmgröße - für besonders gelungen und nutze sie intensiv. Egal ob Stöbern, Google-Suche oder Amazon-Einkauf - es ist prima, dass das alles nun auch von der Couch aus oder im Wintergarten funktioniert. Für den Urlaub werde ich mir mein Handy als WLAN Hotspot konfigurieren, um mit dem Kindle mobil surfen zu können. Eine runde Sache.

Die Video-Funktion habe ich noch nicht getestet. Ob ich von dem Amazon-Filmangebot irgendwann Gebrauch machen werde, weiss ich noch nicht. Dennoch ist es für mich ein Vorteil des Kindle, dass bereits so viel vorinstallierte Software drauf ist, die ihn von Anfang an vielseitig macht und den Spassfaktor erhöht, auch wenn man nicht alles davon nutzt. Dass es sich dabei um ein in seiner Funktionalität eingeschränktes Android handelt, hat mich bisher in keinster Weise gestört.

Verfolgt man die Rezensionen, findet man jedoch immer wieder Hinweise darauf, dass es mit ein paar Tricks möglich ist, die meisten Einschränkungen des Systems zu umgehen oder aufzuheben. Nutzen werde ich es nicht. Mir gefällt das Prinzip, dass geprüfte Software eine hohe Systemstabilität gewährleistet. Aber ich finde es gut, dass die Möglichkeit besteht.

Gibt es Nachteile? Das kann ich so gar nicht sagen. Nachteile gegenüber freien Android-Geräten? Kommt sicher auf die Betrachtungsweise und auf die Anforderungen an, die man an sein Tablet stellt. Sicher gibt es Einschränkungen, die konzeptbedingt sind und natürlich abhängig davon sind, mit welchem Gerät man den Kindle Fire HD vergleicht. Gegenüber e-Ink-Lesegeräten wäre die Einschränkung natürlich die vergleichsweise geringe Einsatzdauer. Aber he - wer würde denn Äpfel mit Birnen vergleichen? Natürlich kann man nicht erwarten, dass ein Tablet mit einer Akkuladung zwei Wochen durchhält. Bei entsprechender Nutzung ist tägliches Laden eben notwendig.

Kritikpunkte? Ich konnte bisher keine relevanten finden, obwohl ich keine rosarote Kindle-Brille trage und wie oben beschrieben auch schon ein Gerät wegen Qualitätsmängeln reklamiert habe. Die Verarbeitung scheint mir tadellos. Das Display wunderbar gleichmässig ausgeleuchtet. Die Schärfe des dargestellten Bildes erstklassig. Nachdem ich meinen eigenen Kindle Fire HD 8.9 besass, habe ich mich nicht gescheut, ihn im Elektronikmarkt auszupacken, auf einem Nexus, einem Galaxy Pad und einem iPad mini dieselbe App zu starten (in dem Falle das Spiel Temple Run 2) und die Darstellung aller vier Geräte zu vergleichen. Da der Kindle Fire HD 8,9 von diesen Geräten die höchste Auflösung und auch die stärkste CPU besitzt, fällt es ihm nicht schwer, die Konkurrenz (zumindest auf diesem Sektor) zu toppen.

Gelegentlich kritisieren Rezensenten das Fehlen eines Netzteils und die Länge des mitgelieferten USB-Ladekabels. Das kann ich nicht bestätigen. Der Preis des Kindle Fire HD entspricht laut unabhängigen Testern wirklich annähernd den Herstellungskosten und ist gemessen an seiner Hardware unschlagbar günstig, weil der Gewinn nicht aus dem Geräteverkauf, sondern aus zukünftigen Einkäufen digitaler Medien erwartet wird. Insofern finde ich es ok, dass zu dem wirklich fairen Preis kein separates Netzteil beiliegt. Auch andere Hersteller (z.B. Nintendo) legen bei verschiedenen Geräten keine Netzteile mehr bei, weil durch die Standardisierung der USB-Netzteile ja durchaus auch im Haushalt schon vorhandene Netzteile verwendet werden können und man somit kein zusätzliches unnötiges Netzteil mitbezahlt. Wer ein separates Netzteil für seinen Kindle haben möchte, wird beim Kaufvorgang des Kindle darauf hingewiesen, dass er dies zum halben Preis (!) mitbestellen kann. Auch das finde ich mehr als fair. Zum Ladekabel kann ich sagen, dass es im Gegensatz zu den normalen 60cm langen USB-Ladekabeln, die man zu jedem Handy oder Navi oder sonstigen Gerät dazubekommt, mit 150cm sogar bemerkenswert lang und obendrein dick und griffig ummantelt ist.

Bleibt die Frage, ob mit "Sonderangeboten" oder ohne die bessere Wahl ist. Ich habe mich für die werbefreie Variante entschieden und die 15 Euro Aufpreis dafür in Kauf genommen. Wenn ich heute noch einmal die Wahl hätte, würde ich mich anders entscheiden. Die Werbung beschränkt sich nur auf den Bildschirmschoner, den man in aller Regel nur ganz kurz sieht, wenn man die Hülle aufklappt und das Gerät "erwacht". Ich bin beim Kauf davon ausgegangen, dass ich durch den Verzicht auf Werbung in der Lage bin, meine eigenen Inhalte als Bildschirmschoner anzeigen zu lassen. Das war leider ein Irrtum, denn diese Möglichkeit besteht auch in der werbefreien Version nicht. Anstelle der Werbung, die ein wenig Abwechslung und Lebendigkeit auf den Bildschirmschoner gebracht hätte, sind dort nun eintönige und langweilige vordefinierte Hintergrundbilder zu sehen. Hätte ich das vorher gewusst, wäre mir die Werbung doch lieber gewesen. Vielleicht besteht die Möglichkeit sogar, sie eigenständig wieder zu aktivieren, nachdem man die Verzichtsoption einmal bezahlt hat?

Nichtsdestoweniger liebe ich meinen Kindle Fire HD 8.9 und bin überzeugt, dass es eine gute Entscheidung war, vor allem, weil ich mir vorher die Zeit genommen habe, die Konkurrenz in Augenschein zu nehmen und mir darüber im Klaren war, keine Erwartungen in das Gerät zu setzen, die es nicht erfüllen kann.

Und ich hoffe, dass meine Rezension dem einen oder anderen Unschlüssigen als Entscheidungshilfe dient.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.05.2013 07:18:17 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.05.2013 07:20:39 GMT+02:00
Eine wirklich sehr gute Rezension zum Kindle Fire HD. Danke dafür. Die Sache mit den 99 Bilder pro Ordner wusste ich auch noch nicht. Wieder was dazu gelernt. Wie ist das denn, wenn z.b. 104 Bilder in einem Ordner drin sind? wird dann die Nummerierung durcheinander gebracht, oder wie muss man sich das vorstellen?
Viel Spaß weiterhin mit dem Fire HD 8.9
Beste Grüße
Jerome

Veröffentlicht am 10.05.2013 18:29:59 GMT+02:00
A. Merika meint:
Ich lese gerne im Dunkeln.
Dabei stört es mich, dass das Licht eines Tablet direkt in
mein Gesicht strahlt. Nun hoffe ich, dass das IPS Display
des Kindle fire hd auch noch gut lesbar ist, wenn ich es
etwa seitlich halte, also von leicht schräg darauf schaue und
der Lichtstrahl des Tablets an mir vorbei geht.
Können Sie das mal bitte für mich ausprobieren?
Erreicht man damit weniger Blendung und dennoch Lesbarkeit?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.05.2013 20:54:29 GMT+02:00
Sir Toby meint:
Vielen Dank für das Lob, ich finde, dass es wirklich sehr viele gute Rezensionen über harte Zahlen, Daten, Fakten des Kindle gibt und versuche daher meist, in meinen eigenen Rezensionen vorrangig meinen subjektiven Eindruck und meine persönlichen Erfahrungen herauszustellen.
Im Falle der Ordnersortierung ist es so: Für gewöhnlich belasse ich die Dateinamen der Fotos so, wie sie die Kamera vergeben hat und ergänze den Dateinamen am Ende nur durch eine Versionsangabe, die die Bearbeitungsstufen kennzeichnet, also _1, _2 usw., so dass die alphabetische Ordnersortierung die Fotos in der richtigen Reihenfolge beibehält. Sind es jedoch mehr als 99, gerät die Reihenfolge durcheinander, die Bilderserie fängt irgendwo mittendrin an, geht dann eine Weile in der richtigen Reihenfolge weiter und plötzlich kommen erst die Bilder vom Anfang der Serie. Eine Logik oder ein Schema konnte ich dahinter noch nicht erkennen, muss aber zugeben, dass ich mich bisher auch nur halbherzig damit beschäftigt habe.
Weiterhin habe ich mir angewöhnt, jeden Ordner mit einer Datei namens 00 zu bestücken, die dadurch immer am Anfang steht, und ich somit erzwinge, dass genau dieses Bild das Titelbild des Ordners in der Ordnerübersicht ist. Das funktioniert natürlich ebenfalls nur im zweistelligen Bereich.

Herzlichen Gruss

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.05.2013 21:19:45 GMT+02:00
Sir Toby meint:
Zur schrägen Lesbarkeit des Displays:
Leider gibt es für die Beleuchtungsstufen keine Skalierung, so dass ich hier keine Zahlen oder Prozentangaben machen kann, aber ich habe die Beleuchtung so gewählt, dass der Marker bei ca. 60% des Schiebereglers steht. Diese Einstellung brauche ich nicht ständig zu verändern und kann sie sowohl im normal tageslichtbeleuchteten Raum als auch im völlig dunklen Raum (Lesen im Bett) verwenden. Allerdings nutze ich die sehr gute Möglichkeit, im Lesemodus unter Schriftanpassung die Anzeige zwischen "Weiss" und "Sepia" umzuschalten - bei Tageslicht nutze ich Weiss, bei Dunkelheit Sepia. Sepia strahlt bei gleicher Beleuchtungsstufe deutlich weniger ins Gesicht (auch sichtbar an der Wand hinter mir) und bereitet mir beim direkten Draufschauen keinerlei Probleme, wogegen ich mich bei Weiss doch stark geblendet fühle.
Auf Ihre Anfrage habe ich verschiedene Schrägansichten bei Dunkelheit ausprobiert und finde, dass die Helligkeit des Bildes mit steigender Schrägneigung natürlich weiter abnimmt, die Lesbarkeit und das gestochen klare Schriftbild jedoch bis ca. 45 Grad Neigung voll erhalten bleibt, was ich schon als ziemlich stark geneigt empfinde. Ich persönlich empfinde bei den verschiedenen Neigungen die Ansicht schräg von unten am angenehmsten, bei der das Licht über meine Stirn hinweg Richtung Wand geht. Wenn schon Neigung, dann scheint mir diese Art am besten lesbar.
Allerdings möchte ich hinzufügen, dass ich zu Hause keine alternativen Tablets für einen Direktvergleich habe.

Herzlichen Gruss

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.05.2013 22:16:15 GMT+02:00
A. Merika meint:
Hallo, da bin ich wirklich dankbar für diesen Beitrag.
Auch veranlasst er mich ein Fire HD zu bestellen.
Danke für Ihre Beschreibung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.05.2013 07:16:16 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.05.2013 07:17:17 GMT+02:00
Hallo Sir Toby, und Danke für den Tipp mit den Bildern. Ja, die Sache mit der Helligkeit ist eine Einstellungssache. Mit Sepia lese ich auch gern im Bett. Kleiner Tipp meinerseits: Wer viel ließt mit dem Fire HD, probiert mal öfters umzuschalten währendes des Lesens. Also eine halbe stunde auf weißem Hintergrund und dann eine halbe Stunde auf Sepia usw. klappt bei mir gut und ist für die Augen, (jedenfalls bei mir) besser. Im Dunkeln zu lesen empfinde ich als sehr angenehm. Aber, die Helligkeit so weit zurückregeln, bis keine "Blendung" mehr entsteht. Meistens ist ein Wert zwischen 50 und 60% Ideal. Ausprobieren, heißt die Devise.
Viel Spaß weiterhin mit euren Kindle`s
Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.05.2013 16:34:07 GMT+02:00
Sir Toby meint:
Ebenfalls danke für Ihr Feedback und viel Freude mit dem Gerät.

Herzlichen Gruss

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.05.2013 16:51:11 GMT+02:00
Sir Toby meint:
Auch Ihnen Dank für Feedback und Tipps. Das empfohlene abwechselnde Lesen mit Weiss und Sepia habe ich schon einmal ausprobiert und glaube, dass es tatsächlich hilfreich ist, wenn die Augen nach einer Weile zu ermüden anfangen.
Auffallend ist jedoch, dass ich seit dem Kindle Fire HD 8.9 meinen vorher genutzten Kindle Touch praktisch nicht mehr in die Hand genommen habe, obwohl er doch deutlich leichter ist und konzeptbedingt auch wesentlich augenschonender sein soll als Tablets mit Hintergrundbeleuchtung.
Daher habe ich mir fest vorgenommen, persönlich nochmal einen Vergleich zu machen, ob man nach einer längeren Lesezeit wie z.B. zwei oder drei Stunden geräteabhängig Unterschiede in der Ermüdung der Augen wahrnehmen kann, also ob langes Lesen auf dem Fire tatsächlich spürbar anstrengender ist als beispielsweise mit dem Touch.

Herzlichen Gruss

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.05.2013 17:43:24 GMT+02:00
A. Merika meint:
Am Ergebnis dieses Experiments bin ich auch interessiert.
Gerade das Lesen im Dunkeln ist für mich von Belang.

Veröffentlicht am 28.08.2013 19:55:44 GMT+02:00
KCS meint:
Danke für Ihre fundierte u. durchdachte Rezi. Ich stimme Ihnen voll u. ganz zu. Seit April habe ich dieses wunderschöne, tolle Spielzeug, das zudem noch sooo nützlich ist ;-) Zusätzlich nutze ich auch noch den KTouch. Und ich bin nach wie vor von beiden Geräten begeistert. Doch, ich ertappe mich auch dabei, alte Lieblingsbücher auf den Kindle zu laden. *lächel* Ich finde auch, daß es sich mit "Sepia" am besten lesen läßt. Mit der Helligkeit bin ich noch am Experimentieren, nachts lese ich lieber mit dem Touch mit LED Leselampe. Hatte auch mal kurz den Paperw., er hat mich nicht überzeugt (Wolken, schlechte Ausleuchtung), mußte zurück.
Liebe Grüße
‹ Zurück 1 2 Weiter ›