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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Rezension bezieht sich auf: Die Kunst, frei zu sein: Handbuch für ein schönes Leben (Taschenbuch)
Wenn Du das Leben, so wie der Durchschnittsbürger gezwungen ist, es zu leben,nämlich als eine Abfolge aus arbeiten, Wochenenden und Urlaubstagen, einfach überwältigend schön findest, - dann ist dieses Buch nichts für Dich. Wenn Du das Leben, so wie der Durchschnittsbürger gezwungen ist, es zu leben, nämlich als eine Abfolge aus arbeiten, Wochenenden und Urlaubstagen, nicht unbedingt berauschend findest, Dich in Momenten des Überdrusses aber disziplinieren kannst und Dir sagst "hey, das Leben ist eben so..." und Dir darüber hinaus zum Trost Iphones, Wiis und Digitale Bilderrahmen kaufst - dann ist dieses Buch erst Recht nichts für Dich. Wenn Du es toll findest, einmal im Jahr in eine Boeing zu steigen um aufzutanken, wenn Dich Deine teure Armbanduhr mit Stolz erfüllt, wenn Du es hip findest, Dich dreimal die Woche in einem Fitnessstudio selbst zu foltern - dann passt dieses Buch ganz sicher nicht zu Dir und der Version Deines Daseins, die Du "Das Leben" nennst. Wenn Du aber feststellst, dass irgendetwas faul ist an einer Existenz, die sich zusammensetzt aus arbeiten, Wochenenden, Urlaubstagen, Freizeitstress, Fitnessstudios, Erholungsreisen, Prestigeobjekten, Fleiß, Rastlosigkeit, sinnlosem Konsum und dem Dahinvegetieren vor dem Fernseher - wenn Dich das alles irgendwie ekelt - dann kauf Dir dieses Buch. Denn wenn es Dich nach etwas sehnt - nach etwas für Dich persönlich Produktivem, nach mehr Zeit und Muße für Wein, Kunst, kreative Gedanken, gesunden Schlaf, Bücher, - nach dem, was es überhaupt heißt, zu leben, nach Echtheit und Natürlichkeit - DANN ist dieses Buch goldrichtig für Dich. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen Kommentare
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag:
13.04.2012 14:47:16 GMT+02:00
Konrad Geyer meint:
Deine Rezension made my day, oder zumindest eine halbe Stunde davon. Ich habe nach dem Lesen über andere Texte von dir geschaut. Die haben mich dazu bewegt, einen zweiten Blick auf unfassbar hässliche Ratgeberbücher aus dem Heyne-Verlag zu riskieren. Wer weiß, vielleicht lese ich irgendwann sogar etwas davon. Die Goldfische jedenfalls kann ich ertragen und das Hodkinson-Interview heute auf taz-Online macht Lust, mehr von dem Herrn zu erfahren, obwohl ich Ratgeberbücher erfahrungsgemäß nicht zu Ende lese. Andere Texte von Dir haben mich darüber nachdenken lassen, ob Negativrezensionen zur Kunstform erhoben werden müssen, oder ob sie es am Ende längst sind. Und mach dir keine Sorgen um dein Karma. Das was über Amazon ankommt, ist tendenziell hell und leicht.
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