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Kundenrezension

18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum 50. Jubiläum: Perfekte Neuauflage eines Musikfilm-Klassikers, 10. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: The Beatles - A Hard Day's Night [Blu-ray] (Blu-ray)
1964: Vier jung Musiker aus Liverpool stehen kurz vor einer Welt-Karriere. Mit kreischenden Fans im Rücken jagen John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr zum Bahnhof, um mit dem Zug nach London zu fahren, wo sie 24 Stunden später in einer TV-Show auftreten sollen.Mit dabei ist ihr Manager Norm (Norman Rossington), dessen Assistent Shake (John Junkin) und Pauls Großvater (herrlich schräg: Wilfrid Brambell). Am folgenden Tag geraten die Fab Four mitten hinein ins hektische Showbusiness mit Pressekonferenzen und Interviews. Sie flüchten durch einen Hinterausgang des TV-Studios. Wenige Minuten vor Sendebeginn steht der überforderte Regisseur (Victor Spinetti) kurz vor einem Herzinfarkt, als er erfährt, dass Ringo fehlt...

Vor 50 Jahren drehten die Beatles ihren ersten Kinofilm, eine haarsträubende Schwarz-Weiß-Zeitreise ins „Swinging London“ der frühen 1960 voller musikalischer Ohrwürmer und frecher Kalauer. Die Dreharbeiten begannen am 6. März 1964 und genau vier Monate später, am 6. Juli, fand die Premiere in London statt. Als Hunderttausende kreischende Fans zum Kino drängten, musste der berühmte Picadilly Circus gesperrt werden. Das Soundtrack-Album zum Film erschien einige Tage später und stieg direkt auf Platz 1 der britischen Hitparade ein und hielt diese Position für 21 Wochen, bevor es vom Nachfolgealbum „Beatles For Sale“abgelöst wurde.

In den deutschen Kinos lief der Film („Oscar“-Nominierungen für das Drehbuch, Alun Owen, sowie die musikalische Bearbeitung, George Martin) zunächst unter dem Titel "Yeah! Yeah! Yeah!". Erst die restaurierte deutsche Fassung mit digitalisiertem Sound kam im Juli 2001 mit dem Originaltitel "A Hard Day's Night" in die Lichtspieltheater. Nach "A Hard Day's Night" drehte Regisseur Richard Lester 1965 mit „Help!“ einen zweiten Kino-Hit mit den Beatles. Später folgten weitere Klassiker mit den vier Musikern aus Liverpool, die in nur zwei Jahren die ganze Welt eroberten: „Magical Mystery Tour (1967; Rgie: The Beatles), „Yellow Submarine“ (1968, Rgie: George Dunning) und „Let It Be“ (Regie: Michael Lindsay-Hogg).

Richard Lesters, ein amerikanischer Fernsehregisseur in London mit bis dato nur wenig Spielfilmerfahrung, bekam für die Produktion seiner frech-zeitgenössischen Komödie von den Verantwortlichen bei United Artists, die keinesfalls von einem Publikumserfolg überzeugt waren, nur einen Etat von mageren 580 000 Dollar. Heutzutage gilt die in knapp viermonatiger Produktionszeit gedrehte übermütige, wegweisende Mischung aus Reportage und Konzertdokument, Selbstparodie, Slapstick und absurder Komödie als einer der besten Musikfilme aller Zeiten. Der Film über den stressigen Alltag der Fab Four wurde von den „Rolling Stone“-Lesern auf Platz 6 der besten Rock`n`Roll-Filme aller Zeiten gewählt, der Soundtrack schaffte es bei einem ähnlichen Ranking bis auf Platz 4.

Ringo war bei Drehbeginn 23 Jahre alt, John, Paul und George noch jünger. Sie alle hatten keinerlei schauspielerische Erfahrung, und niemand wusste, ob sie das, was sie mit ihrer Musik bewegten, auch in einem Kinofilm umsetzen konnten. Deshalb verzichtete der offenbar vom britischen Humor und der französischen „Nouvelle Vage“ gleichermaßen inspirierte Richard Lester weitgehend auf eine Handlung. Übermütig und mit viel Selbstironie albern die Beatles herum. Die Handlung macht nicht immer Sinn. Entstanden ist kein reiner Konzertfilm, obwohl die Musik im Mittelpunkt steht. Die Beatles, ihre zündende Musik und ihr übermütiges, selbstironisches Spiel machen den Film zum absoluten Klassiker. Einer der Höhepunkte des Films ist das Wahnsinns-Konzert, bei dem die völlig durchdrehenden Fans.anschaulich vermitteln, was da Mitte der 1960er Jahre zu Zeiten der Beatlemania abging.

Die frechen Sprüche dienten seinerzeit einer ganzen Generation Jugendlicher als Vorbild. Einige Szenen des Films gelten als Vorläufer der erst später aufgekommenen Musik-Videos. Heutige Zuschauer können sich kaum vorstellen, wie die rasante Schnitttechnik auf die Kinobesucher im Jahr 1964 gewirkt haben muss. Man ahnt vielleicht, wie innovativ diese übermütige Musik-Story seinerzeit gewesen sein muss...

Pünktlich zum 50sten Jubiläum bekommt dieser großartige Musikfilm-Klassiker von Koch-Media nun eine würdige, digital restaurierte DVD- und Blu-ray-Neuveröffentlichung. Das Schwarz-Weiß-Bild im Format 1.78:1 (1080/24p) ist kontrastreicher als bei der Erstveröffentlichung (Kinowelt / Arthaus, 2001), der Ton (DTS HD-Master Audio 5.1/2.:0) ein glasklarer Genuss mit kräftigen Bässen. Der Silberling enthält neben dem Audiokommentar zahlreicher Mitwirkender nur die jeweiligen Kinotrailer (deutsch und englisch) sowie eine Bildergalerie. Dagegen bietet die ebenfalls erhältliche Special bietet zusätzlich einen ganzen Berg weiterer Extras.

Fazit: Der Hauptgrund - nach einer eventuell schon vorhandenen „Arthaus“-Erstveröffentlichung - sich nun diese Neuauflage zuzulegen, dürfte eindeutig die verbesserte Digitalisierung von Bild und Ton sein! Für alle „Neueinsteiger“ vermittelt der Film ein Gefühl für den Zeitgeist der „Swinging Sixties“, das Leben der "Fab Four" und die Beatmusik.

"A Hard Day's Night" gibt sich halb-dokumentarisch-avantgardistisch, als wäre Godard auf die Marx-Brothers getroffen. (Hans Schifferle in der SZ, 2002). Laut „Time“-Magazin ist es einer der 100 besten Filme aller Zeiten!
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.07.2014 09:45:47 GMT+02:00
DerMaus meint:
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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.07.2014 09:01:11 GMT+02:00
DBNRP meint:
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Rezensentin / Rezensent

N. Figula
(REAL NAME)   

Ort: Timmendorfer Strand Deutschland

Top-Rezensenten Rang: 1.017