Kundenrezension

67 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das sinnloseste Reboot der Filmgeschichte, 13. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: The Amazing Spider-Man [2 Blu-rays] (Blu-ray)
Nachdem sich Batman in den 90ern samt Nippelanzug der Lächerlichkeit preisgegeben hatte, war ein Reboot 2005 unvermeidlich. Nach 20 Filmen hatte auch James Bond im Jahre 2006 ein Reboot wohl verdient. Und das in Ehren ergraute Star Trek-Franchise ging 2009 wieder zurück zu den Wurzeln...Alles schön und gut... Aber das hier?

Sam Raimi war es in drei tollen Filmen gelungen, ein ganzes Genre neu zu erfinden und die freundliche Spinne von Nebenan zum Kinostar zu machen. Milliarden gaben wir Fans bereitwillig für Kinotickets und DVDs aus und freuten uns schon auf den vierten Teil, als Raimi und Maguire über Nacht entlassen wurden und Marc Webb (sollte das ein Wortspiel sein?) mit einem Reboot der Spider-Man-Reihe nach nur ZEHN Jahren beauftragt wurde, und das obwohl die Reihe so beliebt und lebendig wie selten zuvor war!

Völlig überflüssigerweise wurde hier die Entstehungsgeschichte nocheinmal und sehr viel schlechter als im Original erzählt. Der neue Spider-Boy wirkt dabei nicht sonderlich sympathisch, sondern wie ein arroganter Milchbubi, der gerne hinterwäldlerischer Blutsauger statt Spinnenmann geworden wäre. Die Geschichte des Lizard - die man so ähnlich völlig problemlos auch in einen vierten Toby Maguire-Film einbauen hätte können - taugt als Origin-Story sehr viel schlechter als der Green Goblin-Plot und Gwen Stacey als Mary Jane-Ersatz zu nehmen, wäre auch nicht nötig gewesen. Auch die mechanischen Netz-Sprüher - mögen sie noch so sehr aus den Comics bekannt sein - sind so überflüssig wie ein Kropf, hatte der Spider-Man der Originalfilme einfach biologische Drüsen, was zu einem Mutanten sehr viel besser passte.

Alles, aber wirklich alles - vom höheren Blauanteil des neuen Anzugs mal abgesehen - wirkt schlechter und weniger durchdacht als in der Originaltrilogie. Der Funke springt nicht über, besonders wenn man bedenkt, dass für diesen Zirkus die Chronologie und der Erfolg von drei tollen Kinoblockbustern zum Fenster rausgeworfen wurden. Es verwundert daher kaum, dass der Film deutlich weniger einspielte als die Originalfilme, und das trotz Inflation und 3D-Zuschlägen!

Spider-Man ist nun leider zum Menetekel der Marvel-Filme geworden. Während die Avengers und die X-Men erst richtig in Fahrt kommen, ist die Spinne ein einziges Ärgernis...eine Scharte, die selbst bessere Fortsetzungen kaum mehr auswetzen können. Überflüssiger geht's nicht mehr...Schade um die nette Spinne aus der Nachbarschaft...und schuld war wieder einmal Twilight!
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Kommentare


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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.02.2013 00:30:39 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.02.2013 00:31:03 GMT+01:00
Sirius-sx meint:
Warum war Twilight schuld?

Nebenbei: Kann die tolle Rezension nur unterstreichen, obwohl ich manches nicht so eng sehe. Am Ärgerlichsten fand ich persönlich die verkorkste Geschichte von Curt Connors. Das war eine solch spannende Figur, von Rhys Ifans einfach grandios gespielt und dann geht er völlig unter. Zumal die Cut-Scenes diesbezüglich so wichtig gewesen wären und eine viel bessere Geschichte ergeben hätten. Und dann noch das viel zu menschliche Aussehen der Echse ... einfach schade.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.02.2013 02:52:46 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.02.2013 02:53:05 GMT+01:00
"Warum war Twilight schuld?"

Es wurde von den Verantwortlichen beabsichtigt, nach dem Erfolg der "Twilight"-Filme einen neuen Spider-Man zu kreiren, der jünger und näher am Teenie-Idol Edward Cullen / Robert Pattison dran sein sollte... Andrew Garfield sollte dieser Typ sein... Deshalb musste Regisseur Raimi und sein Star Tobey Maguire gehen. Nur deshalb gibt es nun dieses Reboot...

Veröffentlicht am 28.01.2014 17:48:37 GMT+01:00
Norman meint:
Mal was Anderes; "The Amazing Spiderman" ist auch ein anderer Comic als "Spiderman". Sprich diese Trilogie mit Tobey Maguire basiert auf "Spiderman Comics" und mit Andrew Garfield eben auf "The Amazing Spiderman Comics". Es gab bzw. gibt auch schon davon verschiedene Zeichentrickserien!

Von daher überflüssige Rezension!!!

MfG

Veröffentlicht am 17.02.2014 20:43:18 GMT+01:00
meanmc meint:
Klasse und richtige Rezension! Stimme ihrer Meinung zu...

Veröffentlicht am 27.03.2014 01:21:32 GMT+01:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 12.04.2014 13:47:50 GMT+02:00
Terd meint:
Schöne Rezension, die den Nagel auf den Kopf trifft. Da brauche ich dankenswerterweise keine mehr zu schreiben.

Veröffentlicht am 05.05.2014 09:19:35 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.05.2014 09:21:30 GMT+02:00
Metal Maniac meint:
Kann der Rezension nicht zustimmen.
Ich war anfangs auch sehr skeptisch, wieso Spider-Man nach so kurzer Zeit wieder einen Reboot erfährt.
Aber den Film fand ich richtig gut.
Ich mochte auch die Sam Raimi Reihe, obwohl Tobey Maguire ja vielen zu sehr weinerliches Milchbubi war.

Trotzdem, hier sind ein paar Fehler enthalten:
Erstens: Gwen Stacy WAR in den Comics Peters große Liebe, bevor er mit MJ zusammenkam. Somit hält sich The Amazing Spider-Man näher an der Vorlage als Raimi.
Zweitens: Klar, die biologischen Netzdüsen waren praktisch ... aber wie Sie selbst sagten baute Peter sich in den Comics die Netzdüsen und hatte sie nicht als Mutation. Und das ist kein unwesentlicher Punkt, weil diese Tatsache verdeutlicht, daß Peter Parker ein hochbegabter, interessierter Schüler/ Student ist, und nicht nur seine Mutation durch den Spinnenbiss, sondern auch seine Intelligenz nutzt, um als Spider-Man zu agieren.

Auch finde ich nicht, daß Andrew Garfield unsympathisch rüberkam. Obwohl ich Maguire nicht so abgeneigt war, wie viele andere, finde ich doch, daß Garfield einen gewitzteren Parker spielt, einen liebenswürdigen Chaoten, der nicht weinerlich rüberkommt.

Und daß der Film weniger einspielte als die "Originale" lag wohl eher daran, daß die Leute von vornherein skeptisch waren, weil es so schnell wieder ein Reboot gab.

Und übrigens: Wenn "Originale" heissen soll, daß Raimis filme die ersten waren - es gab schon in den 70ern eine Spider-Man-Reihe. :)

PS: "Mussten" Maguire und Raimi wirklich gehen? Ich dachte, Raimis Trilogie wäre ohnehin abgeschlossen gewesen...

Veröffentlicht am 14.05.2014 00:01:25 GMT+02:00
R-Change meint:
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